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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Eine erotische Nacht
Eingestellt am 05. 08. 2001 13:51


Autor
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Jean-Claude
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Mar 2001

Werke: 14
Kommentare: 2
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Die Gardine der Balkont├╝re bewegte sich ganz sacht im Wind. Ein leiser Hauch streifte mein Gesicht und trug mir die herben, satten Ger├╝che eines Sommergartens an die Nase. Tief sog ich den bet├Ârenden Duft ein, wie herrlich, so entspannt hier zu liegen und zu d├Âsen. T├Ąuschte ich mich, oder hatte ich eben noch gedacht, wie trostlos doch die Aussicht von zweiten Stock hinunter in den gepflasterten Hinterhof war? Von einem Garten hatte ich ├╝berhaupt nichts gesehen. Aber dieser wunderbaren, k├╝hlen Brise merkte man an, da├č sie unter abendfeuchten, bl├╝henden B├Ąumen hindurchgestrichen war. Wieder bauschte sich der Vorhang vor der Balkont├╝re, und als ich meinen Blick zur Seite wandte, nahm ich schemenhaft eine Gestalt wahr, die zu mir hereinzuschauen schien. Wer war das? Mir lief ein eiskalter Schauer ├╝ber, aber es war keine Angst, die mich erbeben lie├č, denn eine seltsame Erregung hatte mich erfa├čt wie die leise Vorahnung eines noch unbekannten Mysteriums. Ich setzte mich auf und versuchte angestrengt, hinter der durchscheinenden Stoffbahn etwas zu erkennen. Eine sanfte B├Âe schob den Schleier endg├╝ltig zur Seite, und dann sah ich ihn. Ich war bezaubert. Seine Erscheinung verschlug mir den Atem, denn ich hatte Angst, die kleinste Bewegung k├Ânnte ihn dorthin verschwinden lassen, wo er hergekommen war. Gro├č war er, seine Glieder vor Kraft strotzend, aber dennoch von einer raubtierhaften Geschmeidigkeit. Langsam glitt mein Blick an seinem K├Ârper empor, um dann v├Âllig fasziniert von seinen Gesichtsz├╝gen gefesselt zu werden. Seine kastanienbraunen Augen strahlten mich mit dieser erregenden Mischung aus m├Ąnnlicher H├Ąrte und vertr├Ąumter Tiefsinnigkeit an, die mich nicht mehr losl├Ą├čt. Sie lie├čen ein Meer aus Verhei├čung, Geschehenlassen-wollen und mysteri├Âser Bereitschaft zur Hingabe ├╝ber mir zusammenschlagen, in dessen warmer Flut ich mich langsam aufzul├Âsen begann. Ich konnte mich nicht sattsehen an seinen vollen Lippen, die ein einziges fleischgewordenes Versprechen waren. Jetzt ├Âffneten sie sich leicht und lie├čen seine ebenm├Ą├čigen Z├Ąhne verlockend im Zwielicht schimmern. Anmutig hob er seine erstaunlich grazile Hand und bedeutete mir mit einladender Geste, ihm zu folgen. Wie in Trance erhob ich mich von meinem Bett und folgte ihm mit langsamen, schwebenden Schritten hinaus in das dunkle, geheimnisvolle Gr├╝n des unergr├╝ndlichen Paradiesgartens, dessen Dickicht meine Blicke nicht bis zu seinen Grenzen durchdringen lie├č. K├╝hles Gras umschmeichelte meine blo├čen F├╝├če, als er auf der mondbeschienenen Wiese innehielt und sich mir zuwandte. Er breitete die Arme aus, trunken vor aufwallender Leidenschaft lie├č ich mich an seine Brust sinken. Seinem weit ge├Âffneten Hemd entstr├Âmte ein wilder, animalischer Duft, der jedoch leise, zarte, fast blumige Untert├Âne f├╝hrte und nicht von dieser Welt zu sein schien. Die Leidenschaft lie├č mein Blut in den Adern pochen wie Lava, die einen noch geschlossenen Vulkan zum Ausbruch dr├Ąngt. Ich war nicht in der Lage, meine H├Ąnde l├Ąnger bei mir zu behalten, und so lie├č ich sie erst langsam und genie├čerisch und dann immer fordernder auf seiner Haut entlanggleiten. Sie fuhren erst zart ├╝ber seine Stirn, seine Brauen und Schl├Ąfen und dann mit sachtem Druck die kr├Ąftigen Muskeln seines Halses hinunter. Das Gef├╝hl seiner dichten Brusthaare unter meinen Fingerspitzen, lie├č mich meine noch m├╝hsam gehaltene Selbstbeherrschung fast verlieren, und sie brach v├Âllig zusammen, als ich mein Gesicht tief in den Ausschnitt seines Hemdes vergrub. Sein Geruch lie├č einen Schauer nach dem anderen meinen R├╝cken hinauf laufen, die sich in meinem Gehirn wie unz├Ąhlige kleine elektrische Blitze entluden. Meine Leidenschaft war wie ein durchgehendes Pferd nicht mehr zu z├╝geln. Gar nicht schnell genug konnte ich den leichten Baumwollstoff ├╝ber seine Schultern schieben. Ich wollte in der Ber├╝hrung seiner Haut baden, wollte jede einzelne der kleinen, k├Âstlichen Schwei├čperlen, die im Mondlicht schimmerten wie ausgestreute Diamanten, mit den Lippen einsammeln und auf der Zunge zergehen lassen. Nur widerwillig l├Âste ich mich von seiner Brust, doch ich wollte und mu├čte uns beide vollends entkleiden. Mit der ganzen Fl├Ąche meines K├Ârper wollte ich den seinen sp├╝ren, jeden seiner samtweichen Zentimeter mit dem Mund erkunden. Es war die pure Geilheit, die mir dabei aus seinen Poren entgegenstr├Âmte, meinen Geist auf wunderbare Weise vernebelte und meinen Verstand gefesselt in einer Ecke meines Bewu├čtseins liegen lie├č. Was f├╝r ein k├Âstlicher Zustand der Schw├Ąche und der Hingabe! Sein starker, athletischer K├Ârper gab mir den Halt und die Sicherheit, mich einfach fallenzulassen. Mit allen meinen Sinnen wollte ich diesen herrlichen Mann in mich aufnehmen, seinen Eindruck f├╝r immer in meinem Hirn festhalten, ihn mir mit Augen, H├Ąnden und Mund einverleiben. Meine Finger umfa├čten seine perfekten Oberschenkel w├Ąhrend meine Lippen seine Leiste entlang glitten. Als sie sein vor Erregung zuckendes Glied fest umschlossen, lie├č dessen pralle H├Ąrte meinen letzten Widerstand unter dem fordernden Ansturm seiner entfesselten Leidenschaft zusammenbrechen. Verschlingen, Verschmelzen, Einswerden! Keine Macht der Welt h├Ątte mich jetzt noch zur├╝ckhalten k├Ânnen. Seiner Kehle entrang sich ein fast unmenschliches St├Âhnen, das durch meine Ohren direkt in meine Lenden fuhr. Ich l├Âste meinen Kopf aus seinem Scho├č und richtete mich ungest├╝m atmend an seinem vollendeten K├Ârper auf. Bereit, mich vollkommen aufzugeben, lie├č ich mich in die Hitze seiner kraftvolle Umarmung fallen, deren verzehrende Feuerzungen von allen Seiten an meinem willenlosen K├Ârper leckten. Er drang langsam in mich ein, als wolle er mich seine ganze L├Ąnge sp├╝ren lassen, und bewegte seine H├╝ften in einem hypnotisch kreisenden Rhythmus, der mich sofort in seinen Bann schlug und mit sich fortri├č. Immer heftiger, immer schneller. Die Welt um mich herum verschwand, als ob sie nie existiert h├Ątte. Ein Strudel erfa├čte uns beide und schleuderte uns den explodierenden Sternen des glei├čenden Nachthimmels entgegen.





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Herzliche Gr├╝sse

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