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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Eine unheimliche Begegnung
Eingestellt am 09. 03. 2003 17:16


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Evchen13
???
Registriert: Jan 2003

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Die Überarbeitung von Versetzt:

FĂŒr wenige Minuten steht sie wie angewurzelt in ihrem neuen roten KostĂŒm in der Kaschemme und blickt geschockt in die LokalitĂ€t. Nicht nur die dicken Rauchschwaden nehmen ihr den Atem, sondern auch die GerĂŒche von kalter Zigarettenasche, Alkohol und Toilette stechen unmissverstĂ€ndlich in die Nase. Kann das alles wahr sein? Unsicher schaut sie sich um und sucht Helmut. Sitzt er dort hinten? Nein. Mutig geht sie zu dem freien Tisch in der Fensterecke und nimmt angewidert auf dem verschlissenen Stuhl Platz. Die extra erworbene weiße Lederhandtasche fĂŒr dieses Treffen legt sie lieber auf ihrem Schoß und vermeidet tunlichst den Kontakt mit der befleckten TischoberflĂ€che. Ihre unsicheren Blicke suchen die EingangstĂŒr bei jeder Bewegung, bei jedem neuen Gast. Still fragt sie sich, ist er es? Nein, wieder nicht. Verkrampft hockt sie da und weiß nicht, was das hier alles soll. Was es zu bedeuten hat?

WĂ€hrend sie wartet wandern ihre Gedanken bis zu dem Tag vor gut vier Wochen zurĂŒck. Carmen ist bereits ein Jahr solo und las diese Annonce: Netter jung gebliebener 40-jĂ€hriger Mann 

Tja, und diese Zeilen faszinierten sie, ließen sie nicht mehr los und nach kurzem Hadern wĂ€hlte sie die angegebene Telefonnummer:
„Ja, bitte?“ klang eine raue, ihr ungemein sympathische Stimme aus dem Hörer entgegen und es entstand ein aufregendes GesprĂ€ch zwischen den beiden. In ihr verbreiteten sich dieses Kribbeln im Bauch, diese Sehnsucht nach NĂ€he und dieses Etwas eben. Es war einfach da und ließ sie am anderen Ende der Leitung bibbern. Seit dem telefonierten sie tĂ€glich und wurden sich so vertraut, sprachen ĂŒber alles. Wirklich ĂŒber alles? Eine leichte Röte zieht ĂŒber ihr Gesicht, als sie an die nĂ€chtlichen Telefonate mit ihm denkt. Die eine heiße Lust und eine körperliche Sehnsucht in ihr entflammten. Heute, ja heute treffen sie sich das erste Mal.

Hier! Ja, hierher sollte sie doch kommen? Vergewissernd sucht sie noch einmal die notierte Adresse aus ihrer Handtasche und hĂ€lt mit leicht zitternden Fingern das StĂŒck Papier fest. Genau, da steht es: Puschkinplatz „Zur goldenen Kugel“ und das ist hier.

Sie nippt bereits an ihrem dritten Glas Wasser und beobachtet noch immer verstohlen die EingangstĂŒr der kleinen schmuddligen Kneipe. Sie spĂŒrt die taxierenden Blicke der anderen ominösen GĂ€ste und fĂŒhlt sich zusehends Unwohl. Kalte Wut kriecht unaufhörlich in ihr hoch, greift nach ihr und sie trommelt nervös mit ihren roten FingernĂ€geln auf der Tischplatte. UnzĂ€hlige Schimpfwörter geistern in ihrem Kopf umher und sie verflucht den Kerl, den Mistkerl, der sie in diese widerliche SchĂ€nke bestellte und nun auch noch versetzt. Jetzt reicht es!

„WĂŒnschen Sie noch etwas...“ fragt der dicke Kellner.
Erschrocken zuckt sie zusammen und stottert, aus ihren frustrierten Gedanken losgerissen: „Nein, nein – Ă€h, doch. Bringen Sie bitte einen doppelten Whisky – ohne Eis!“
Das breite Grinsen des Kellners wÀhrend ihrer Bestellung nimmt sie nur nebenbei wahr.
Außerdem ist es ihr egal, was die hier denken. Sie muss erst einmal ihren Ärger hinunter spĂŒlen.

„Ihre Bestellung!“ sagt der Kellner und grinst sie wieder so höhnisch an.
„Danke und die Rechnung bitte!“ erwidert sie eiskalt und schĂŒttet den Whiskys ohne eine Miene zu verziehen auf ex hinunter.
Prompt steht dieser aufdringliche Kellner an ihrem Tischchen und ĂŒberreicht ihr die handgeschriebene Rechnung. Carmen schielt auf den Betrag. Sie holt seufzend die Geldbörse aus ihrer Handtasche und legt das Geld auf die Rechnung.
„Stimmt so, Rest ist Trinkgeld!“ Kurz darauf steht sie auf und geht mit erhobenem Haupt vorbei an den gaffenden Leuten aus der Kaschemme.

Als die TĂŒr dieses verrĂ€ucherten Raumes hinter ihr zu fĂ€llt lehnt sie sich frustriert an die Wand und saugt erst einmal erleichtert die klare, frische Luft ein. Mit geschlossen Augen ĂŒberlegt sie: Was mache ich jetzt?
„Ich werde nach Hause fahren und diesem Kerl, ja diesem Mistkerl, gehörig die Meinung geigen!“ beschließt sie.
Wutentbrannt tritt sie unter dem schĂŒtzenden Vordach auf die Straße und stellt zu allem UnglĂŒck fest, dass es stark regnet.
„Auch das noch 
!“ murmelt sie verdrossen und macht sich dennoch auf dem Weg zur nĂ€chsten U-Bahn-Station, rennt durch den Regen. An der nĂ€chsten Ecke biegt sie links ein, bleibt mit ihrem hohen Absatz in einem Loch vom Gehweg stecken und stĂŒrzt. Patsch und sie landet im Dreck. Auf den Knien hockend will sie sich gerade wieder aufrichten, als ein Mann mit schnellen Schritten nĂ€her kommt. Eilig biegt er um die Ecke. Übersieht Carmen am Boden und lĂ€uft unbeirrt weiter. Er stolpert ĂŒber sie. Wild fuchtelt er mit den Armen in der Luft umher und versucht einen Halt zu finden, versucht verzweifelt, sein Gleichgewicht zu stabilisieren. Doch es macht wieder Klatsch. Er fĂ€llt auf sie und kullert letztendlich auf die Straße.

Und sie? Sie landet mit ihrem ganzen Körper im Matsch, sogar ihr Gesicht bekommt leichten Kontakt mit dem Bordsteinpflaster.
„Verdammt noch mal! Sind Sie denn verrĂŒckt!“ schreit Carmen los und schlĂ€gt nach dem neben ihr liegenden Mann, boxt ihn wĂŒtend in die Seite.
„Eh, was soll das, ich konnte doch nicht ahnen, dass Sie hier um diese spĂ€te Zeit auf allen Vieren in der Gegend umher kriechen!“ brĂŒllt er zurĂŒck und steht Ă€chzend auf.
„Das nĂ€chste Mal trinken Sie ein GlĂ€schen weniger, vielleicht schaffen Sie es dann im aufrechten Zustand nach Hause!“ schnauzt er weiter.
Jetzt reicht es endgĂŒltig! Carmen kann nicht mehr und beginnt zu heulen. Sie bleibt einfach liegen und weint bittere TrĂ€nen.

Mit seinem tropfenden Mantel steht er entgeistert, sogleich hilflos neben diesem HĂ€ufchen Elend. In seiner Verlegenheit versucht er den Schmutz von seiner Kleidung zu wischen und beĂ€ugt aus zusammen gekniffenen Augen die Frau am Boden. Schließlich bĂŒckt er sich zögerlich und greift nach dem Arm dieser Kreatur da unten. Er zieht sie ohne großen Widerstand nach oben. Danach bĂŒckt er sich noch einmal und sammelt ihre Handtasche und ihre Jacke auf.

Was fĂŒr ein skurriler Anblick bietet Carmen ihn! Der Absatz ihres Schuhs ist beim Sturz abgebrochen, so steht sie mit einem eingeknickten Bein da. Die so sorgfĂ€ltig ausgesuchten teuren halterlosen StrĂŒmpfe lösen sich langsam in Maschen laufende Löcher auf. Ihr kurzer Rock hat sich verdreht, so dass der hintere Schlitz auf ihren vorderen Oberschenkel sitzt und die noch heile SpitzenbordĂŒre des Strumpfes zeigt. Dann die weiße Seidenbluse, welche bei dem Gerangel aus dem Rock rutschte, klebt vor NĂ€sse und Schmutz an ihrem Körper. Trotzdem kann er durch sie ihre wohlgeformte Gestalt sehen, kann ihre Haut wahrnehmen. Von dem Sturz ist auch ihre Nase in Mitleidenschaft gezogen und sie fĂ€ngt zu bluten an. Überall im Gesicht klebt Dreck und ihre Wimperntusche vermischt sich langsam mit dem niederprasselnden Regen und ihren TrĂ€nen. Sie lĂ€uft zĂ€hflĂŒssig ĂŒber ihre Wangen. Von ihrer braunen Haarpracht ist nichts mehr zu sehen, angeklatscht liegen ihre langen Locken am Kopf und tropfen, tropfen, tropfen.





Nur mĂ€ĂŸig kann er ein lautes Lachen unterdrĂŒcken und fragt mit gepresster Stimme: „Wohin mĂŒssen Sie denn noch?“
„Ich?“ bringt sie mĂŒhsam hervor, „ich will nach Hause, mit der U-Bahn!“ und beginnt erneut zu schluchzen.
„Aber so, so können Sie unmöglich U-Bahn fahren ...“, er betrachtet sie noch einmal nĂ€her, ehe er weiter spricht, „Sie können ja ein Taxi rufen!“ und hĂ€lt ihr bereitwillig sein Handy entgegen.
„Taxi? Das geht nicht, ich habe nicht mehr so viel Geld bei mir ...“
Stille - beide ĂŒberlegen, nur Carmens lautes SchnĂ€uzen ist zu hören.
Plötzlich holt er tief Luft und spricht behutsam weiter: „Hm! Dann kommen Sie mit zu mir, ich wohne dort hinten“ und zeigt mit seinem Finger demonstrativ in Richtung U-Bahn-Station, „dort machen Sie sich ein wenig frisch.“
Sie zögert kurz und willigt schließlich kopfnickend ein.
Er geht, ihre Sachen noch immer in der Hand haltend, mit weit ausholenden Schritten voraus und sie humpelt auf der menschenleeren Straße hinter ihm her.

Ihr erscheint dieser Weg weit. Endlich sind sie bei dem Haus Nr. 76 angekommen. Sie freut sich sichtlich, als er die WohnungstĂŒr in der dritten Etage aufschließt. Er schlĂŒpft sogleich auf dem Fußabtreter aus seinen Schuhen und zieht erst einmal seinen verschmutzten Mantel aus, wickelt ihn sorgfĂ€ltig zusammen und trĂ€gt ihn fort. Carmen steht tropfend an der TĂŒr und schaut sich erstaunt um. Die acht Deckenstrahler spiegeln sich im weißen Marmorfußboden wider. Entsetzt betrachtet sie sich in den riesigen Kristallspiegel, welcher die gesamte linke WandflĂ€che einnimmt.
„Oh Gott, wie sehe ich aus?“ murmelt sie verdattert. Jetzt begreift sie, warum er sie nicht einfach weiter ziehen ließ. VerschĂ€mt schaut sie an sich hinunter und ist ratlos. Es dauert eine Weile, bis er in einem blauweiß gestreiften Bademantel zurĂŒck kommt und ein großes Handtuch bringt.

„Übrigens, ich bin Robert!“ sagt er in einem freundlichen Ton und reicht ihr das weiche gelbe Tuch.
Dankend nimmt sie es ihm ab und murmelt beim Abrubbeln ihrer Haare, „und ich bin Carmen.“
Als sie mit dem Handtuch ĂŒber ihr verschmutztes Gesicht fahren will, umfasst er gewandt ihr Handgelenk.
„Oh, nicht mit dem Handtuch. Moment bitte, ich hole dir etwas anderes!“ und geht. Mitten im Laufen bleibt er abrupt stehen, dreht sich langsam um und schaut Carmen an. Mustert sie genau von Kopf bis Fuß.
Verlegen zuckt sie mit den Schultern und blickt deprimiert zu ihm hin: „Ist was nicht in Ordnung?“
Er kommt mit großen Schritten zurĂŒck, lacht: „Du tropfst mir ja hier alles voll. Ich trage dich ins Bad, dass ist wohl besser so!“

Carmen kann nichts erwidern, denn er hat sie bereits auf seine Arme genommen und bringt sie ins Bad. Dort setzt er sie auf eine grĂŒne Marmorkonsole. Sie ist immer noch geschockt und schier handlungsunfĂ€hig. In einer bedĂ€chtigen Ruhe beginnt er mit den bereitliegenden FeuchttĂŒchern ihr Gesicht zu sĂ€ubern. Ganz vorsichtig wischt er ihr das Blut unter der kleinen Stupsnase weg und befreit sanft ihre Wangen vom gröbsten Straßenmatsch und ihrer verlaufenen Wimperntusche. Ihre langen braunen Haare rubbelt er noch einmal durch und wickelt sie ins Handtuch.

„Jetzt sehe ich erst, wen ich gefunden habe.“ spricht er leise. So leise, als wenn diese Worte nur fĂŒr ihn alleine bestimmt waren. EntzĂŒckt blickt er in ihr reizvolles Gesicht. Sie schaut ihn mit wunderschönen dunkelbraunen Augen Ă€ngstlich an, fast unmerklich flackern diese Augen, wechseln die Tiefe der Farben.
Leicht öffnet sie ihre weichen roten Lippen und murmelt: „Danke 
“.
Robert lĂ€chelt sie an und sucht mit seinen blauengrauen Augen die ihren. Einen schĂŒchternen Blick mit diesen dunklen, wie Sterne funkelnden Augen fĂ€ngt er ein. Fasziniert von ihrer Ausstrahlung greift er abermals nach einem Handtuch und wischt damit ĂŒber ihre nasse Bluse. Bei der BerĂŒhrung ihres Körpers bemerkt er, dass sie keinen BĂŒstenhalter trĂ€gt. Erstaunt sieht Robert ihre Nippel aufrecht durch den Stoff ragen. Er bewundert die Silhouette ihres Busens und frottiert bewusst ĂŒber ihn hinweg. Ist bemĂŒht, ihre Haut mit seinen HĂ€nden zu spĂŒren und hofft sehr, dass die Knospen durch seine BerĂŒhrungen, durch ihn erblĂŒhten. Hingerissen von ihr befreit er sie weiter vom Dreck und streift mit dem weichen Handtuch ĂŒber ihre Arme.

Carmen wird allmĂ€hlich ruhiger. Das anfĂ€ngliche Misstrauen legt sich und eine Neugier erwacht in ihr. Wer ist dieser Mann, dieser Robert? Seine Beflissenheit belustigt sie zusehends und es macht ihr Spaß. Nur Spaß? Oh nein, denn diese fĂŒrsorglichen BerĂŒhrungen, dieses flĂŒchtige Streicheln ihrer BrĂŒste hinterlassen einen so sĂŒĂŸen Schauer in ihr und eine verlangende Lust breitet sich aus, nebelt sie heimlich ein.

Roberts Blick streift ihre Beine, die sie leicht baumeln lĂ€sst. Er hebt einen Fuß nach dem anderen hoch und zieht ihre hochhackigen Schuhe aus. Schließlich rutscht er zart mit den HĂ€nden ĂŒber ihre Waden, ihre Knie und ihre Oberschenkel nach oben und greift unter dem Rock. Dort ruht er kurz mit seinen warmen HĂ€nden auf ihren Beinen, fasst etwas fester auf ihre Schenkel. Bis er dann auf der samtigen Haut nach den StrumpfbĂ€ndern tastet. Sein Atem geht etwas schneller, als er so nah bei ihrem VenushĂŒgel ist, sie förmlich riechen kann. Zögerlich umspielt er den Rand ihrer StrĂŒmpfe. Ganz sanft fasst er mit seinen Fingern unter die StrĂŒmpfe und rollt behutsam das kaputte Netzwerk ĂŒber ihre kalten Beine herunter. Dabei berĂŒhren seine HĂ€nde absichtlich ihre nackte Haut und er fĂ€hrt mit seinen Daumen liebkosend an ihren Innenschenkeln entlang, berĂŒhrt flĂŒchtig ihre Knie und umspielt ihre Waden. Bei ihren FĂŒĂŸen angekommen, streift er die StrĂŒmpfe ĂŒber sie hinweg und wirft sie im Bogen hinter sich fort.

Carmen lehnt sich mit geschlossenen Augen zurĂŒck. Ein LĂ€cheln erhellt ihr Gesicht, gibt ihr ein liebliches Aussehen. Sie fĂ€llt in eine wonnige Wolke von Leichtigkeit und Leidenschaft und genießt ihn, genießt seine zĂ€rtlichen HĂ€nde, seine sanften Spiele.

Doch was ist das?
Ihr linkes Knie ist aufgeschlagen. Fast schĂ€mt er sich, vergaß er doch in dieser knisternden AtmosphĂ€re den Umstand ihres Kennenlernens. Robert holt aus dem SanitĂ€tsschrank Jod, trĂ€nkt einen Wattebausch damit und betupft vorsichtig ihre Wunde.
„Au, au!“ schreit Carmen los und zuckt mit dem Bein unbeherrscht herum. ZufĂ€llig stĂ¶ĂŸt sie ihn dabei in seinem Schritt und spĂŒrt durch den Bademantel hindurch seine erwachte Lust. FĂŒr wenige Sekunden ruht ihre Fußspitze auf dieser. Sie öffnet einen Spalt ihre Augen und schaut auf ihn.

„Pst, ist gleich gut.“ beruhigt er sie liebevoll und legt schon die Watte beiseite. Mit seinen warmen HĂ€nden greift er auf ihre nackten Oberschenkel und verspĂŒrt ein leichtes Vibrieren in ihnen. Erfreut ĂŒber die eindeutige Reaktion schiebt er sanft seine Finger ein StĂŒckchen höher, nĂ€her zu ihrer Spalte hin. Nur noch wenige winzige Zentimeter trennen ihn von ihrem Paradies und sein Atem wird schwerer, schneller. Gierig schaut er auf den Rand ihres Rockes und sinnt danach, ihn einfach runter zu ziehen, ihn von ihrem Körper zu reißen. Plötzlich hört er leises ZĂ€hneklappern! Er stockt, hĂ€lt in seiner Bewegung inne und sieht Carmen erstaunt an.

In ihren nassen Sachen sitzt sie da und friert. In diesem Moment verfliegt der Zauber, langsam kehrt die Wirklichkeit zurĂŒck. VerschĂ€mt tritt er zur Seite.
„Du zitterst ja? Du frierst?“
„Ja, mir ist ein wenig kalt.“
„Ich lasse dir ein Bad ein. Was hĂ€ltst du davon?“
„Das ist ein gute Idee, eine sehr gute 
!“ dabei schaut sich Carmen um. Die Eckbadewanne ist riesengroß, bietet genug Platz fĂŒr Zwei.
Mit Funken sprĂŒhenden Augen und einem verfĂŒhrerischen LĂ€cheln schlĂ€gt sie schließlich vor: „In die Wanne passen wir Zwei. Kommst du mit?“
Robert ist momentan baff. Sein Herz pocht wild vor Erregung und mĂŒhsam antwortet er: „Gerne, sehr gerne sogar.“

Er hebt Carmen von der Konsole herunter und hĂŒllt sie in ein großes Badehandtuch. Schließlich eilt er zur Wanne und dreht den Wasserhahn auf. Warmes Wasser fließt in das Becken. Carmen kann es nicht abwarten, bis die Wanne gefĂŒllt ist. Sie öffnet Knopf fĂŒr Knopf ihre Bluse und lĂ€sst diese ĂŒber ihre schmalen Schultern auf den Boden gleiten. Sie schlĂŒpft aus ihrem Rock und Slip heraus und tritt zur Wanne. Durchgefroren taucht sie einen Fuß ins Wasser und eine angenehme Hitze umspĂŒlt ihn. Schnell steigt sie in den nach Lavendel duftenden Schaumberg und legt sich genießerisch hin.
UnschlĂŒssig steht Robert da, er sah schon lange keine nackte Frau mehr. Entflammt von ihrem Körper verfolgt er jede ihrer anmutigen Bewegungen. In dem grĂŒnlich schimmernden Licht sieht sie so hinreißend, so aufregend aus. Ihr frohes Lachen holt ihn aus seinen Gedanken zurĂŒck und er zieht sich auch aus. Achtsam steigt er zu ihr ins Bad und setzt sich ihr gegenĂŒber hin.

Carmen fĂŒhlt sich wohl, einfach nur geborgen bei ihm. In ihrem Übermut taucht sie unter und dreht sich dabei geschickt um. Auf einmal hebt sie ihren Kopf kurz vor ihm aus dem Wasser und setzt sich nah zu ihm hin. Sie nimmt eine handvoll Schaum und neckt ihn damit. Robert lacht hell auf und greift nach ihr. Er hĂ€lt ihren Kopf mit seinen HĂ€nden fest und schaut in ihre Augen. Da ist es wieder, dieses Funkeln, diese Flammen in ihnen. Ihre Augen nehmen ihn gefangen, fĂŒhren ihn weit weg. Sein Mund berĂŒhrt flĂŒchtig ihre Stirn, ihre Nase und ihre Wangen. Zaghaft suchen seine Lippen die ihren und voller Sehnsucht kĂŒsst er sie. Seine Zunge verlangt Einlass in ihrem Mund, verlangt nach ihrer Zunge, verlangt nach ihrer Gier. Ein berauschter Zungenkuss vereint sie, lĂ€sst sie Eins werden. Beide fliegen mit ihrer hemmungslosen Leidenschaft davon und geben sich ihr hin. Ihre HĂ€nde, sein Mund, ihre Lippen, seine Zunge sind ĂŒberall, treiben sie einem Höhepunkt entgegen. Endlich dringt er in ihr feuchtes Paradies ein, spĂŒrt ihre pulsierende Begierde. Fest umschlungen halten sie sich und sie tanzt auf ihm, bewegt ihr Becken rhythmisch zu den KlĂ€ngen ihrer beider Verlangen. Der Raum, die Zeit werden fĂŒr sie unwirklich. Nur noch die Welle ihrer Lust, ihres Verlangens trĂ€gt sie, nimmt sie fort und lĂ€sst sie in die Luft gehen und all ihr Liebesfeuer ergreift sie, fließt heraus.

Ganz allmĂ€hlich öffnet sich die Wolke wieder, löst sich der Nebel um sie herum auf und sie liegen noch immer zusammen in dem langsam erkaltenden Wasserbad. Sacht löst er sich aus ihren Armen und steht auf, zieht sie abermals in die Höhe. Sie trocknen sich ab und gehen Hand in Hand ins Schlafzimmer. Legen sich in das Bett. Wieder sind es ihre Augen, der Glanz in ihnen, welcher ihn magisch anzieht, ihn nicht mehr los lĂ€sst. Abermals senkt sich der Nebel ihrer hemmungslosen Lust um sie, umspielt sie mit seinen lĂŒsternen Zungen. Ihre Herzen pochen immer schneller bum – bum –bum und schreien komm – komm – komm. Ihre entfesselte Leidenschaft umzĂŒngelt sie. Da sind ihre HĂ€nde, seine Lippen, ihre Zunge, seine Finger, ihre feuchte Spalte, seine pochende Liebesstange. Die Glut hĂ€lt sie gefangen, brennt in ihnen und berauscht fĂŒhlen beide ihren Vulkan. SpĂŒren die heiße Lava in sich brodeln, spĂŒren das Feuer langsam aufsteigen. Bis eine Explosion sie frei gibt, aus ihnen quillt. Schwer atmend und schweißgebadet liegen sie eng umschlungen da.

Robert hĂ€lt sie in seinen Armen, drĂŒckt sie fest an sich. Erschöpft, aber unendlich glĂŒcklich schlafen sie ein.

***


Und ich danke jetzt schon mal den lieben Lupenlesern fĂŒr die Meinung und Kritik. Also nicht nur anklicken und weg, sondern schreibt bitte eure Hinweise.

Danke

Bis bald

Ev
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Renee Hawk
???
Registriert: Jan 2001

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„Das nĂ€chste Mal trinken Sie ein GlĂ€schen weniger, vielleicht schaffen Sie es dann im aufrechten Zustand nach Hause!“ schnauzt er weiter.

sogleich hilflos neben diesem HĂ€ufchen Elend

Nur mĂ€ĂŸig kann er ein lautes Lachen unterdrĂŒcken <- erging mir genauso – wunderschöne Szenen hast du produziert.

UnschlĂŒssig steht Robert da, er sah schon lange keine nackte Frau mehr.

Da ist es wieder, dieses Funkeln, diese Flammen in ihnen.

Ihre Augen nehmen ihn gefangen

löst sich der Nebel um sie herum auf


Die Sache mit der Rechnung hast du sehr geschickt gelöst, die „Hinfall-Szene“ meiner Meinung nach sehr anschaulich dargestellt und spĂŒrbar konnte ich Carmens Verzweiflung nachempfinden.

Evchen, es ist eine wunderschöne Geschichte geworden.

liebe GrĂŒĂŸe
ReneĂš

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Evchen13
???
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Ein liebes Hallöchen Reene

und ein dickes Dankeschön. Wie immer gibst du gute Arbeit ab und wertvoll Anregungen. Naja, und dadurch ist die Geschichte, die Geschichte.

Ich hoffe, wir lesen uns wieder.

Bis bald

Liebe GrĂŒĂŸe

Ev
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Akono
Hobbydichter
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Sehr schöne Geschichte, gefÀllt mir ausgesprochen gut Evchen! Weiter so, ich lese Dich immer wieder gerne!
Gruß
Micha
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M. Grotefendt

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laetitia
Guest
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Hallo liebe EvMaria,

eine wunderschöne Geschichte, einfĂŒhlsam erzĂ€hlt, sehr erotisch, und ohne die sonst leider nur allzuoft zu lesenden TiefschlĂ€ge unter die Nabellinie, wenn ...

... ja, wenn da nicht der Anfang wÀre.

Es fĂ€ngt an mit dem Titel: "Versetzt". Die Geschichte ist doch eine Liebesgeschichte, stimmt‘s? Warum also um Himmels Willen erzĂ€hlst du seitenlang wer sie wie und wann und vielleicht warum versetzt hat? Was interessiert es , welcher Art die Spelunke ist und was fĂŒr ein fetter, fieser Kerl der Kellner?
Der ganze Anfang ist eine eigenstĂ€ndige Geschichte fĂŒr sich und hat mit der ĂŒbrigen nichts zu tun.
Mach deine Story DICHT!!! Lass alles, aber auch ALLES weg, was mit der eigentlichen Geschichte: dem Sturz im Regen, dem Aufeinandertreffen deiner Protagonisten und der sich aus FĂŒrsorge langsam entwickelnden Liebe nichts zu tun hat.
Das ist der SCHÖNE Grundgedanke deiner Geschichte: einer sich aus gegensĂ€tzlicher Situation (Aufeinanderprall, Regen, Ärger aufeinander) entwickenden Liebesbeziehung. Du lĂ€sst die beiden nicht gleich in die Kiste springen, nein, du gibst ihnen Zeit, sich kennenzulernen. Prima!!!

Aber durch den Anfang dachte ich zuerst: na, die geht jetzt nach Hause und besÀuft sich oder begeht Selbstmord oder sowas.
Und plötzlich, siehe da, entsteht eine ganz zarte Liebesgeschichte.
Zwei Seelen wohnen in der Brust deiner Protagonistin: die der frustrierten Frau, die sich ĂŒber den Mistkerl, der sie hat sitzen lassen, breit und lang auslĂ€sst und damit gleichsam eine Abrechnung mit der gesamten bösen MĂ€nnerwelt vornimmt (autobiografisch?), und die der schutzbedĂŒrftigen, zu viel Liebe fĂ€higen, anschmiegsamen, aber durchaus selbstbewussten Frau.
Die zweite gefÀllt mir ausgesprochen besser!

Mein Vorschlag:
KĂŒrze den Einstieg, also warum es zu der Situation des Aufeinandertreffens der beiden kam, auf einen einzigen (!) Absatz (max. zwei) und entwickele dann die Geschichte so weiter, wie jetzt.
Hie und da sind noch ein paar sprachliche MĂ€ngel, Interpunktion, Dativ- Akkusativ-Verwechslungen etc, aber das ist alles nicht so tragisch, da kann man feilen dran. Aber die Geschichte muss stimmen! Und die zweite HĂ€lfte tut‘s!
Und noch ein Hinweis: Schreibe nicht in der Gegenwart. Das klingt zwar modern, ist aber 1. nicht korrekt, denn so viele Dinge KÖNNEN NICHT in der Gegenwart passieren. 2. wird einer Geschichte dadurch an Spannung genommen. Achte mal bei guten Geschichten auf die Zeiten.

Mach weiter so, das wird noch!

Herzliche GrĂŒĂŸe aus dem nĂ€chtlichen Kassel

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Evchen13
???
Registriert: Jan 2003

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Ein ganz liebes Hallöchen laetitia und Micha,

und erst mal Danke fĂŒr eure Meinung. Micha, ich gebe mir MĂŒhe und es freut mich, dass du meine Geschichten magst. Hm, das Schreiben ist nicht ganz so einfach, aber eine Leidenschaft!

Laetitia, vielen Dank fĂŒr deine Hinweise! Hm und du hast Recht. Der Anfang könnte auch ein anderes Ende haben. Das hat sich einfach beim Schreiben entwickelt, lief mir so davon - lĂ€chle - und meine Fantasien bzw. Gedanken gingen diesen Weg weiter. Ich werde es wohl noch einmal umschreiben. Dann der Hinweis wegen der Zeitform! Den muss ich mir echt auch durch den Kopf gehen lassen. Ist mir bis heute noch nicht so deutlich bewusst geworden und ich glaube, den bekam ich schon einmal. Mano aber auch. So ist das, wenn man nicht hört! Danke!

Ich hoffe, wir lesen uns bald mal wieder!

Ganz liebe GrĂŒĂŸe aus dem sonnigen ThĂŒringen

Ev
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laetitia
Guest
Registriert: Not Yet

Liebes Evchen,

nochwas: Ă€ndere den Titel! Bei einer "unheimlichen Begegnung" erwarte ich Horror, Krimi, SF, Abenteuer etc., aber keine Liebesgeschichte. Denke also ĂŒber den Titel nach. Deine Protagonistin kommt ja in gewissem Sinne "vom Regen in die Traufe" = vom Regen in die Badewanne, vielleicht lĂ€sst sich da was draus stricken.

So, jetzt muss ich aber erst ESP lernen, bis spÀter

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