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Leselupe.de > Ungereimtes
Einer der Lebensorte
Eingestellt am 13. 04. 2010 19:50


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Vera-Lena
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Einer der Lebensorte

Den roten Mohn
wiedergesehen,
aufgebracht auf Papier
dereinst,
aufgehÀngt
in einem Wartezimmer.
Die Sehnsucht darin
erschaute ich plötzlich,
Emporrecken zum Licht.
Hierher also
hatte ich mich
geschenkt.





__________________
Der Mensch ist sich selbst das grĂ¶ĂŸte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Vera-Lena
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Liebe Rhea,

danke fĂŒr Deinen raschen Kommentar! Deine Lesart ist natĂŒrlich auch möglich, aber sie macht die entgegengesetzte Aussage, die mir vorschwebt. Ich hatte mich dort nicht weggeschenkt, ganz und gar nicht. Ich hatte mich dorthin geschenkt mit einem Teil meiner selbst, der wohl immer dort bleiben wĂŒrde, und immer angenommen sein wĂŒrde von dem Beschenkten.

Liebe GrĂŒĂŸe
Vera-Lena


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Rhea_Gift
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Das meinte ich auch mit "hergeschenkt"
Jetzt wo du es sagst - hergeschenkt meint ja auch verschenkt - so zwei Deutungen möglich? Also besser "her geschenkt" - die LĂŒcke macht das Positive vielleicht deutlich? Und an jemanden sich verschenken ist ja auch ein sich herschenken - das ist ja nicht unbedingt negativ auszulegen a la Hingabe eben...

Ginge daher auch -

hier hatte ich
mich also
hin geschenkt
(bzw.)hin gegeben



LG, Rhea
__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

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Vera-Lena
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Ja, es ist schon seltsam, wie Menschen doch bei winzig kleinen Worten unterschiedliche Assoziationen haben. Das Herschenken, sagt mir nicht, das, was ich meine. Ich meine eben nur einen Teil meiner selbst, der sich dort geschenkt hat.

Deine Formulierung klingt so,als hÀtte sich das Lyri in GÀnze geschenkt, aber so verhÀlt es sich nicht.

Kann sein, dass Du es genauso siehst, trotzdem ist es fĂŒr meine Aussage nur so gĂŒltig, wie es jetzt da steht. Sorry...

Liebe GrĂŒĂŸe
Vera-Lena




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Heidrun D.
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Liebe Vera-Lena,

Maren`s "fein" trifft es ganz und gar.
Ein wunderbares Gedicht!

Wahrheit und Liebe, die in jedem Ding der Schöpfung ruhen, auch in der BlĂŒte, die zum Lichte drĂ€ngt. -

FĂŒr mich zeigt das Gedicht zudem den gelungenen RĂŒckblick eines Ă€lteren Menschen auf seine wilde, rote Jugend.

Herzliche GrĂŒĂŸe
Heidrun

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Vera-Lena
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Liebe Maren,

ĂŒber Deine Antwort habe ich mich sehr gefreut. Ja, das siehst Du schon richtig, dass man sich verschenken kann oder etwas von sich verschenken kann, ohne dass es abnimmt.
Ist es dann als eine Wahrheit auf Papier gebannt (was ja nicht immer gelingt), dann kann man mit Erstaunen betrachten, welche Impulse die Hand gelenkt hatten. Und wenn hier ein Emporrecken (in diesem Wartezimmer) zum Licht möglich war, dann wollte das Lyri zum Dank auch etwas verschenken.

Hoffentlich klappt es jetzt mit der Antwort, mein PC ist immer noch nicht in Ordnung

Liebe GrĂŒĂŸe
Vera-Lena


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Vera-Lena
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Liebe Heidrun "Wahrheit und Liebe in jedem Ding der Schöpfung" wenn man das immer so deutlich machen könnte, wie man es empfindet, wĂ€re fĂŒr mein GefĂŒhl die Erde schon ein Paradies.

Schön, dass diese Dinge durch diesen Text in Dir anklingen konnten.

Liebe GrĂŒĂŸe
Vera-Lena


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