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Leselupe.de > Ungereimtes
Einfach so
Eingestellt am 17. 03. 2010 23:28


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Rhea_Gift
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Einfach so

Einfach so kann ich nicht umhin,
mich plötzlich zu wundern -

auf dem Weg nach Hause
mit mir und meiner Tasche
schweift einfach so
mein Blick gen Himmel

die Lichter des Flugzeugs
am dunklen Firmament
dehnen sich zu Menschen,
die kurz hier oben
und gleich schon
viel weiter wer weiß wo sind

dehnen sich zu Sternen und fernen Galaxien,
die gestern leuchtend
und heute zu sehen, doch verglĂŒht
mit allem darin jetzt wer weiß wo sind

schrumpft zusammen auf mich hier unten,
all das da oben,
doch alles in Allem -

kann trotz mehrmaligem Erlebnis, einfach so,
ich nicht umhin, mich zu wundern.

_________________________________________

(Platon sprach:
Das Staunen ist der Grundstein aller Philosophie.)

__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

Version vom 17. 03. 2010 23:28

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Walther
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Lb. Rhea_Gift,

zwei Dinge fallen mir auch, mit denen ich mich schwer tue. Zum Einen: das Verb "dehnen" erscheint mir den verwandten ZusammenhÀngen etwas "problematisch". Und zweitens, kleines Thema, das

quote:
kann trotz mehrmaligem Erlebnis, einfach so,
ich nicht umhin, mich zu wundern.
wĂŒrde ich so
quote:
kann ich trotz mehrmaligem Erlebnis, einfach so,
nicht umhin, mich zu wundern.
schreiben.

LG W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Liebe Rhea,

mir klingt es leider ein wenig gestelzt ... warum nicht "einfach" vereinfachen ?

quote:
quote:
Einfach so

Ich kann nicht umhin
mich plötzlich zu wundern -

am Wege nach Hause
mit mir und der Tasche
schweift einfach
mein Blick hinauf zum Himmel

die Lichter des Flugzeugs
am Firmament
dehnen zu Menschen sich
kurz erst hier oben -
und gleich schon
viel weiter
wer weiß wo sind

sich dehnen zu Sternen und Galaxien
gestern noch leuchtend
und heut schon verglĂŒht
mit allem darin
wer weiß wo sind

schrumpft auf mich ein hier unten
all dieses da oben
doch alles in Allem -

kann ich nicht umhin
mich einfach zu wundern

So klingt es auch besser, finde ich.

Sehr schön finde ich die Idee hinter dem Text, doch durch die Verstelzung wirkt der etwas lehrerinnenhaft in meinen Augen. Und vielleicht einmal "dehnen" herausnehmen?

Nicht böse sein. - Eine Überarbeitung lohnt sich in jedem Fall.

Heidrun

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Rhea_Gift
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Lieben Dank fĂŒr eure Kritik -

aber eure VorschlÀge Àndern die Betonungen unpassend oder funktionieren inhaltlich nicht.

Ich möchte nicht mit Ich einsteigen Heidrun, sondern den Moment des "Einfach so" am Anfang betont haben und daher das "kann" und das "plötzlich", da das, was das Gedicht dann erzĂ€hlt, einfach so assoziativ ohne groß bewußt GrĂŒbeln in den Kopf kommt...
aber, walther, am Ende möchte ich mit "kann ich", die Betonung auf dem ich haben... (nicht auf "nicht umhin")wie ein anklingendes kann (zumindest) ich nicht umhin mich zu wundern... hier soll ja nicht einfach der Anfang sich wiederholen.
Heidrun, deine Variante klingt in meinem Ohr gestelzt, der Schwung nach "dehnen zu Menschen sich" von "die kurz erst hier oben und gleich schon viel weiter wer weiß wo sind" (der sich genauso in der nĂ€chsten Strophe wiederholt) geht flöten - die Pause soll nicht nach "oben" sein, sondern nach dem "dehnen...sich".
und

dehnen zu Menschen sich
kurz erst hier oben -
und gleich schon
viel weiter
wer weiß wo sind

funktioniert nicht - da fehlt das Menschen, die kurz hier oben und dann wer weiß wo sind...

und ein sich dehnen zusammenhangslos in der nÀchsten Strophe am Anfang geht auch nicht, die beiden Strophen gehören ja zusammen, die Lichtpunkte des Flugzeugs dehnen sich 1. zu Menschen, die...
2. zu Sternen und Galaxien, die... (da hier ja vom Flugzeuglicht zu den Sternen und Galaxien assoziiert wird...

auch "am Wege" klingt unpassend - denn was ich sehe, liegt nicht am Wege, sondern passiert auf dem Wege nach Hause...

und walther, dehnen passt schon - denn die kleinen Lichtpunkte dehnen sich zu dem Flugzeuginneren mit den Menschen an Bord in meinem Kopf aus - denn zu sehen sind ja nun wirklich nur die kleinen Lichtpunkte am Himmel, die in meinem Kopf sich zu dem viel grĂ¶ĂŸeren Bild ausdehnen.
Und am Ende wieder auf mich zusammen schrumpfen.

LG und danke fĂŒr eure MĂŒhe,
auch wenn ich anhand eurer VorschlÀge keinen Grund sehe, etwas zu Àndern, da die VorschlÀge entweder inhaltlich nicht funktionieren oder Betonungen unpassend Àndern.

Rhea
__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

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