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Leselupe.de > Gereimtes
Einfallslos im Liegestuhl
Eingestellt am 08. 06. 2004 16:16


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Herzog
???
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Einfallslos im Liegestuhl



Hitzeflirren
Im FrĂĽhlingsgarten
Hinduckt sich Welt
Im grellen Mittagslicht

Die Blicke nicht
Vom Blättergrün verstellt
Blumen erwarten
Bienensirren

Kein Windhauch säuselt
Durch das Gras
Natur hat aufgehört
Zu atmen

Doch grad wenn
Ruhe ungestört
Gibt’s nichts was
Dichters Denken kräuselt


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Waldemar Hammel
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@ Herzog

Es ist wohl selten, dass ein Text gut wird, wenn man einfach was streicht. Hier dĂĽrfte es der Fall sein:

[Einfallslos im Liegestuhl]

und:

[Doch grad wenn
Ruhe ungestört
Gibt’s nichts was
Dichters Denken kräuselt]

sind grob bedeutungsgleich. Den letzten Abschnitt simpel weggelassen, ist Dein gelungener Text fertig.

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Herzog
???
Registriert: Apr 2004

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Lieber Waldemar Hammel...

... es ist wohl selten, dass ein Text derartig miss- (nein, un-) verstanden wird, wie mein Gedicht durch deinen Kommentar. - Du solltest wissen, dass Gedichte in der Regel Titel haben und dass es keineswegs unĂĽblich ist, wenn zwischen Titel und Text ein gewisser Zusammenhang hergestellt werden kann...
Im Ăśbrigen bin ich darauf aufmerksam gemacht worden, dass eine gewisse Ironie des Textes darin besteht, die vermeintliche Einfallslosigkeit des hitzegeplagten Dichters in einem solchen, nicht gerade unoriginellen Reimschema darzubieten. - Aber um derartige Feinheiten zu entdecken, muss man wohl schon etwas genauer hingucken als Du es hier getan hast..

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Waldemar Hammel
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@ Herzog

Missverständnis!
Genau der von Dir genannte Zusammenhang zwischen Titel + Text besteht ja auch, und zwar auf feine Art, WEIL eben die genannte Ironie im Text steckt.
Völlig unbestritten.
Gerade deshalb ist m.M. nach der letzte Abschnitt ĂĽberflĂĽssig.

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Stoffel
gesperrt
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Hallo,

hatte es gestern bereits gelesen.
Was fĂĽr das lyrische Ich der Liegestuhl, ist fĂĽr mich die Treppenstufen, auf denen ich gerne sitze und meinem Garten zusehe und auch meine Texte schreibe.

Habe versucht mich einzufĂĽhlen.

Aber gerade diese Stille ist es oft, die mich "hellhörig" macht für das, was sonst untergeht und das mich inspiriert. (ok, manchmal fährt dann ein Auto vorbei)

Aber ich denke mal, jeder empfindet anders.Und SO gibt er seine GefĂĽhle wieder.
Manch einer tut sich Walkmanstöpsel rein, hört laute Musik und kann dabei noch lesen. Ich nicht. *smile*

Waldemar hat nicht ganz Unrecht.
Man könnte ohne Weiteres die letzte weglassen.
Dazu fiele mir aber ein als einzige Schlusszeile:
"Und auch mein Kopf
hört einen Moment auf damit"
oder so ähnlich.

lG
Stoffel

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Herzog
???
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Tut mir Leid ...

... aber die vierte Strophe gehört notwendigerweise zu dem Gedicht dazu, ohne sie geht es gar nicht. Schade, dass ich mich mit meinen Anmerkungen (s. o.) nicht verständlich machen kann...

Frdl. WochenendgruĂź an Waldemar und Stoffel, Herzog

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Stoffel
gesperrt
One-Hit-Wonder-Autor

Registriert: Jun 2002

Werke: 468
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Hallo,

nun, aber ich denke...
erstmal dem TITEL nach zu urteilen..
dann
der "Herzog" ist ein Dichter...
und das was nach der "vierten" kommt, kann ich mir denken dann...
hm.

Aber es ist Dein Gedicht, jeder empfindet anders.

lG
Sanne

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