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Leselupe.de > Ungereimtes
Eingespannt
Eingestellt am 17. 11. 2005 09:14


Autor
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NewDawnK
???
Registriert: Sep 2005

Werke: 156
Kommentare: 2423
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Eingespannt zwischen
Atlas und dem f├╝nften Rad
am Gro├čen Wagen
fremden Zwecken untertan
ein Leben lang f├╝r Lohn
der eine Illusion nur ist
dem Wagen gleich
der seine Bahnen zieht
von Freiheit tr├Ąumt
und doch nichts war und ist
als sch├Âner Sternenschein
im kalten Nichts.

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tenderheart
Festzeitungsschreiber
Registriert: Nov 2005

Werke: 1
Kommentare: 6
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mehrmals nun gelesen

ein werk, das auf ganz besondere weise tief ber├╝hrt, anspricht, aufr├╝ttelt.
mich wundert, dass noch kein kommentar dabei steht, auch keine bewertung. so wage ich es als neuling nun einfach leise, dir ein paar zeilen hier zu hinterlassen, da ich leider selber - aus welchen gr├╝nden auch immer - keine bewertungen abgeben kann.

**eingespannt - fremd - illusion** dieses beinahe schon erdr├╝ckende erkennen hast du in kurzer wortwahl und wenigen s├Ątzen treffend als stimmung an den leser her├╝bergebracht.

**von freiheit tr├Ąumend** - dieses gefangen sein aus schein und nichts l├Ąsst ahnen, was m├Âglich w├Ąre.

ein gedicht, ├╝ber das ich auf alle f├Ąlle noch l├Ąnger nachdenken werde! du hast es als autor somit geschafft, den leser - in dem falle mich - zu fesseln, anzuregen, auf eine gedankenreise weiterzuschicken.

wirklich gelungen!
herzlichst, tender

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Melusine
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo NDK,

die ersten drei Zeilen gefallen mir sehr gut:
    "Eingespannt zwischen
    Atlas und dem f├╝nften Rad
    am Gro├čen Wagen"
Das k├Ânnte auch f├╝r sich stehen, es sagt bereits alles aus: M├╝hselig beladen, fremdgesteuert, sich ├╝berfl├╝ssig f├╝hlend.

Hier flacht es in meinen Augen ab:
    "fremden Zwecken untertan
    ein Leben lang f├╝r Lohn
    der eine Illusion nur ist"
Das kann ich inhaltlich zwar gut nachvollziehen, aber es ist mir zu wenig lyrisch verdichtet, die Sprache glanzlos.

    "dem Wagen gleich
    der seine Bahnen zieht
    von Freiheit tr├Ąumt
    und doch nichts war und ist
    als sch├Âner Sternenschein
    im kalten Nichts."
Das ist nun wieder sehr lyrisch. Der Wagen, der (am Himmel) seine Bahnen zieht - ein sch├Ânes und stimmiges Bild. "Sch├Âner Sternenschein im kalten Nichts" gef├Ąllt mir auch sehr gut. Aber ein Wagen, der von Freiheit tr├Ąumt? Irgendwie will mir das nicht einleuchten.
Die Zeile "und doch nichts war und ist" gef├Ąllt mir nicht so recht; rhythmisch ebenfalls passend w├Ąre z.B. "und doch nichts weiter ist".
Was das Eingespannt sein in die Lohnsklaverei betrifft hast du zudem hier, wie ich finde, das Stern-Bild ein wenig ├╝berstrapaziert.

Nichts f├╝r ungut - ist nat├╝rlich nur meine unqualifizierte Laienmeinung.

LG Mel

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