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Leselupe.de > Gereimtes
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Eingestellt am 07. 06. 2001 23:35


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Intonia
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jun 2001

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EINKAUFEN

Du bist wie ein Selbstbedienungsladen
Und ich bin der einzige Kunde

Die FĂŒlle Deiner Kostbarkeiten ĂŒberwĂ€ltigt mich
Ich nippe hier und nasche dort
FĂŒhle die Delikatessen mit meinen HĂ€nden
Deine edlen DĂŒfte verwirren meine Sinne

Du bittest mich zur Kasse
Und ich lasse sie lieblich klingen
Bis auch der letzte Euro aus meinem Beutel fliesst


__________________
"Liebe kostet nichts und ist doch das Teuerste auf der Welt."

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Frank Zimmermann
Junior Mitglied
Wird mal Schriftsteller

Registriert: Jan 1999

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Die Frau wird zum Objekt, zum "Selbstbedinungsladen" der Mann nimmt sich, was er will und zahlt dafĂŒr. Das klingt nach Hurerei, doch die Erotik sucht man in diesem Text wohl vergeblich...
__________________
fz

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Gegge
Guest
Registriert: Not Yet

wie unterschiedlich man doch Texte interpretieren kann...

ich (noch voller Erinnerungen an die vorletzte Nacht)
stehe dem Text nicht halb so "feindselig" gegenĂŒber wie Frank.

Nein, ich erkenne hier durchaus sinnliche und erotische Aspekte. Selbst wenn ich hier Prostitution sehen wollte, wĂ€re dies noch kein Mangel an Erotik, da dieser Berufszweig im gĂŒnstigsten Fall ja von der Erotik lebt.

Aber dieses zur Kasse gebeten werden muß ja noch nicht mal
wörtlich genommen werden, bzw. es könnte auch so verstanden werden, daß ....

hier ein Mann Ă€hnlich wie beim EINKAUFEN, durch geschickte Werbung zu etwas verfĂŒhrt wird, welches ihn am Ende recht teuer zu stehen kommt.

Gruß Gegge

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Intonia
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jun 2001

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GEBEN und Nehmen

Hallo Frank,
hallo Gegge,

es gibt immer unterschiedliche Interpretationen, je nachdem welche Assoziationen der Text weckt oder aus welchem "Winkel" er betrachtet wird. Ich selbst habe diesen Text aus der Sicht eines Mannes geschrieben, der die Weiblichkeit an sich verherrlicht. Eine "Objektisierung" der Frau kann ich beim besten Willen nicht erkennen, es herrscht ja jedenfalls kein Andrang in diesem SB-Laden sondern gegenseitiges EinverstÀndnis zweier Menschen. Ausserdem soll es als Gleichnis verstanden werden, so wie Gegge es sieht. Es wÀre schön, wenn noch jemand seine Meinung sagt.
Gruss und Dank fĂŒr Euer Feedback
__________________
"Liebe kostet nichts und ist doch das Teuerste auf der Welt."

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Kadra
Guest
Registriert: Not Yet

Ich habe schon öfteren von MĂ€nnern gehört, dass Mann sich eine (schöne) Frau auch leisten können muß. Ist das wirklich so?

Das kommt fĂŒr mich hier ebenso rĂŒber, wie der Verdacht, dass sich der Mann hier etwas ausgeliefert fĂŒhlt ob der verfĂŒhrerischen und verlockenden Angebote... Er gibt alles und sie nimmt nur. Ich hĂ€tte mit einem anderen Ende besser leben können: Das Angebot der Frau als Geschenk und nicht als GeschĂ€ft.

Woran ich auch noch denken mußte, sind die Taoisten, die der Ansicht sind, der Mann gĂ€be mit einem Orgasmus viel zu viel von sich her, wĂ€hrend die Frau nur gewinnt, empfĂ€ngt.

Herzlichen Gruß

Kadra

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Intonia
One-Hit-Wonder-Autor
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<Ich habe schon öfteren von MĂ€nnern gehört, dass Mann sich eine (schöne) Frau auch leisten können muß. Ist das wirklich so? <

Kadra,

diese Frage kann ich nicht beantworten. Materialismus ist mir fremd, obwohl er so oft in meinem Gedicht interpretiert wird, in der Liebe schon ganz und gar fremd. Es gibt sicher viele Frauen, die sich nicht nur jede Nacht neu verkaufen, sondern nur einmal lebenslÀnglich. Nach dem Motto: Hauptsache er hat Geld und ich ein angenehmes Leben, die Liebe wird sich schon einstellen - oder nicht, egal.... Da findet sich dann Angebot und Nachfrage.

Dass die Frau mit dem Orgasmus des Mannes mehr gewinnt und der Mann viel zu viel gibt, erscheint mir (selbst als Mann <grins> abwegig. Wenn die Frau nicht zum Orgasmus kommt (ich lasse sie lieblich klingen!! Höre ich hier einen Groschen fallen? Ja, das Zahlungsmittel fliesst in die Kasse!!), hat der Mann immer zu wenig gegeben. Hier geht nach meinem Willen kein GeschĂ€ft ab, sondern ein normaler LIEBESAKT, der nur auf etwas absurde Weise dargestellt wurde. So, jetzt habe ich hoffentlich alles erklĂ€rt. Wenn ich gewusst hĂ€tte, dass ich mit diesem Gedicht soviel MissverstĂ€ndnis auslöse, hĂ€tte ich es nicht veröffentlicht. Das Gedicht entstand schon vor mehr als drei Jahren, als der Euro noch etwas Abstraktes war und seine ErwĂ€hnung war mehr als Gag gedacht. Vielleicht hĂ€tte es besser unter "Satire" gepasst. Danke fĂŒr den Kommentar und liebe GrĂŒsse zurĂŒck.

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"Liebe kostet nichts und ist doch das Teuerste auf der Welt."

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