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Leselupe.de > Gereimtes
Einladung zum Spaziergang
Eingestellt am 10. 11. 2003 12:40


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Kinghorst
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2003

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Einladung zum Spaziergang

Bevor du bemerkst, wie töricht ich bin,
manchmal – nicht immer – nur manchmal,
bevor du erfÀhrst, wie launisch ich bin,
manchmal – nicht immer – nur manchmal,
bevor du entdeckst, wie gewöhnlich ich bin,
manchmal – nicht immer – nur manchmal,
bevor du wahrnimmst, wie hÀsslich ich bin,
manchmal – nicht immer – nur manchmal,

lass uns Augenblicke horten,
lass sie uns auf SpaziergÀngen sammeln
in der Sonne, im Regen, im Nebel, im Schnee,
im Park, durch die Stadt, auf dem Weg zum Café,
wenn wir hören und reden und schweigen und sehen,
wenn wir zustimmen, erkennen, mitfĂŒhlen, verstehen
oder in einer BerĂŒhrung vergehen.

Lass uns damit einen Ofen fĂŒllen,
bevor wir uns gegenseitig enthĂŒllen.

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Vivi
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jun 2003

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Hallo Kinghorst

Deine GedankengÀnge beim Spaziergang gefallen mir.
Nur verstehe ich nicht, warum den Ofen fĂŒllen?
Willst Du die Augenblicke verbrennen, oder wie soll man es verstehen?
Gruß Viola
__________________
Erfahrung ist immer die Parodie auf die Idee.
Goethe

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Kinghorst
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2003

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Hallo Vivi, ich sehe schon, dass man mich auch missverstehen kann. Eigentlich sage ich aber nur, dass ich damit einen Ofen fĂŒllen will. Verbrennen brauche ich diese Erlebnisse nicht, da sie alle von sich aus ein Feuer ergeben, das ausreichend viel WĂ€rme abgibt.

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Kerensa
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jan 2003

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Spaziergang

Ja - das mit dem Ofen, wenn das nicht wĂ€r - Ich versteh zwar deine Intention, nachstehend ja auch noch mal erklĂ€rt, aber ich wĂŒrde diese 2 Zeilen komplett rauslassen.
Dein Gedicht spricht so fĂŒr sich, dass die WĂ€rme ganz deutlich spĂŒrbar ist-
Und die Romantik ist bei mir futsch - wenn das "fĂŒllen" mit "enthĂŒllen" zugereimt ist - Da muss ich doch sehr lĂ€cheln... aber vielleicht möchtest du das ja, Kinghorst?
Aber gefallen tuts mir gut...

LG
Kerensa
__________________
"Alles wirkliche Leben ist Begegnung." (Martin Buber)

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Kinghorst
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2003

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Den Ofen wegzulassen ist ein Hinweis, den ich mir, wenn auch widerstrebend, wohl zu Herzen nehmen muss. Aber ich kann mich schwer von diesem Bild trennen: Augenblicke als wÀrmende Steine des Feuers. Man muss sehen, erkennen, dass auch dieses Feuer einmal erlischt, wenn nicht immer wieder neuer Brennstoff nachgelegt wird. Das vergessen allzu hÀufig allzu viele. (Manchmal auch wegen der Kinder, liebe Kerensa, einfach weil sie so in Anspruch nehmen.)

Das hat nichts mit zureimen zu tun. Es ist das Bild, das mir gefÀllt.

Und obwohl ich gerne zum lachen und zum lÀcheln bringe: hier war es ausnahmsweise einmal nicht meine Intention.

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Kerensa
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jan 2003

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Öfen

NatĂŒrlich ist mir klar, dass dir das Bild ernst war, und gerade in einer lĂ€ngeren Beziehung, sprich mit Familie,ist es wichtig, die Flamme nicht nur nicht ausgehen zu lassen sondern immer wieder neu zu entfachen...
Ganz klar - entschuldige, wollte dich nur etwas provozierend darauf hinweisen, dass gerade dieser ungewollte Reim nicht so 'knisternd' ist wie du es vielleicht beabsichtigt hattest...:-))
Herzliche GrĂŒĂŸe
Ker
__________________
"Alles wirkliche Leben ist Begegnung." (Martin Buber)

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