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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Einmal Ficken frei ?
Eingestellt am 10. 04. 2011 14:55


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Miro
Festzeitungsschreiber
Registriert: Sep 2010

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Einmal Ficken frei ?
So unendlich verletzend?
Was bedeutet das?

Ich könnte sagen, es sei dies das, was ich erfahren habe:
EnttĂ€uschung und Entzauberung, zu erfahren, dass sie mich betrĂŒgt.

Schlimmer noch ist, dass sie mich belogen hat.
Fand ich die letzten UrlaubsplÀne verwunderlich, so hat sie mir tausend ErklÀrungen geboten, nur nicht die Wahrheit erzÀhlt.
Irgendwas habe ich gemerkt, habe es gefĂŒhlt, habe letztlich Pannen in ihrem LĂŒgensystem bemerkt und gewusst: sie

Ich könnte sagen, verzweifelt zu sein.

WÀhrend ich mich nicht von der Firma frei machen kann, gestehe ich ihr seit Jahren zu, mit den Kindern, mit ihren Eltern oder auch mit Freundinnen Urlaub zu machen. Mögen die mich entschuldigen, sollte sie mir nachsehen, dass ich, was ? - was eigentlich mache ?





Die Firma der Familie zu ĂŒbernehmen, eine gute Partie. Die Qualifikation zu haben, war mein Beitrag.

Es ist kein schlechtes Leben, das wir haben und hatten.
Ich behaupte, es war auch Liebe, als wir angefangen haben.

Aber was ist davon noch da?
Sie hat 'was, sie konnte mich begeistern, gewinnen.

Aber Sie hat den Konsens verlassen: sie hat 'nen Freund.
Wir ernst, wie wichtig, oder nur zufÀllig ??
Ist der Freund Zwang. weil wir miteinander gescheitert wÀren, oder eher Zufall?

Kann das fĂŒr mich Frage sein?

Sie sagt mir, ich solle mir doch auch eine „Auszeit“ nehmen, vielleicht eine Geliebte, ich hĂ€tte „einmal Ficken frei !“

WĂŒrde ich damit als GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Firma weiter toleriert, sollte ich ihre Eskapaden damit genehmigen?

Wer bin ich?
Wo bin ich?
Was bin ich?
Welche Zukunft gibt es?

Was mache ich - Protest oder Liebschaft - aus "einmal Ficken frei?"


__________________
Es mag bessere Zeiten geben, aber dies ist die unsere (J.P.S.)

Version vom 10. 04. 2011 14:55

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Ofterdingen
Routinierter Autor
Registriert: Aug 2009

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Hallo Miro,

Dein Text ist ein struwweliges Kind, das einmal richtig gekĂ€mmt und gebĂŒrstet gehört, sprachlich und inhaltlich. Eigentlich hast du hier bloß eine Stichwortliste abgeliefert, die gerade mal notdĂŒrftig zu SĂ€tzen und SatzzusammenhĂ€ngen verbunden ist.

GefĂŒhle kommen vor, werden aber lediglich genannt, bleiben zu allgemein, als dass der Leser sie wirklich nachvollziehen, miterleben kann als die innere Lage eines bestimmten oder zweier einzigartiger, wirklicher Menschen, den/die er lebendig vor sich sieht.

Da ist vom Firmensklaven die Rede, der nie Zeit hat, seiner Frau, die zuviel Zeit hat, viel alleine ist und deswegen auf dumme Gedanken kommt, einer Frau, die ein GefĂŒhlstrampel ist, ohne dass man so recht versteht, was in ihr vorgeht und wo das bei ihr herkommt. All solche Einzelheiten treffen auf Tausende und auf keinen zu, bleiben jedenfalls auf der Ebene von Klischees, wenn sie nicht mit prallem individuellem Leben gefĂŒllt werden.

Letzteres muss nicht in Form einer ausladenden Darstellung geschehen, oft genĂŒgt Weniges, aber AussagekrĂ€ftiges, um den dargestellten Figuren ein Eigenleben zu geben, sie von anderen unterscheidbar zu machen.

Einmal Flicken frei.
Der Text lÀsst sich unendlich verbessern.

Gruß,

Ofterdingen

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Miro
Festzeitungsschreiber
Registriert: Sep 2010

Werke: 34
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wie literarisch muss ES sein ???

Hallo,

es gibt ganz offensichtlich verschiedene Weisen, „zu schreiben“.

Ja, ich habe BĂŒcher und Geschichten, an denen ich monatelang, sogar jahrelang gearbeitet habe. An jedem Komma dreimal gedreht, geprĂŒft, ob besser ein Punkt, oder ein Doppelpunkt: wer kennt das nicht, wer schreibt?

Aber es gibt auch das, was aus den Fingern tropft, wie automatisch in die Tastatur gehĂ€mmert wird und plötzlich da steht: Ein Text, der wie ein GegenĂŒber ist.
Der guckt dich an, fragt dich, ob du ihn wirklich gemeint hast und ob du ihn so gemeint hast, wie der geschrieben worden ist.
Solche spontanen Texte kannste natĂŒrlich auch auf die „todo-Liste“ legen und dir vornehmen, daraus einmal etwas ganz großes zu machen.

Aber manchmal ist es der kleine Text, die spontane Idee, die sich verwirklicht hat.
Danach kommt nicht mehr die große Eingebung. Da kommt nicht mehr irgendwas Genitales hinterher (sorry: Geniales).
- Et isss wie et isss !

Es interessiert mich nicht mehr, an diesen Empfindungen weiter zu arbeiten, die an diesem Tag mich betroffen haben und geworden waren, na und ??
Sie sind, wie sie sind.

Willst DU MEHR ?
Dann schreibe doch selbst eine Geschichte, zu der Dich das inspiriert!
Wenn meine Geschichte das bewirken könnte, wĂ€re sie doch grandios und erfolgreich! Sie könnte Andere dazu bringen, Gedanken und GefĂŒhle zu entwickeln!
Was wollen wir denn als Autoren?

- Anregen und erregen
oder
- perfektes Schriftgut entwickeln?

Was wĂ€re „perfekt“? → was anregen und erregen kann und Menschen reizt, zu reagieren.

Es ist (sogar) egal, ob die Reaktion Zustimmung oder Ablehnung wÀre.
Es ist einfach nur toll, wenn Kommunikation stattfindet, wenn da ETWAS PASSIERT!

Mein Beitrag „Einmal Ficken frei“ ist eine pure Provokation und nicht der Versuch, einen literarischen Welterfolg vorveröffentlicht zu haben.

Danke Euch (und seid mir nicht böse)!

Miro


PS: ich schreiben nicht nur "SO".
Unter meinen anderen BeitrÀgen sind auch welche, die ganz anders "entwickelt" wurden.
Seht doch auch da herein: ich bin nicht jeden Tag online, aber gerne hier und möchte es gerne mit Euch diskutieren!

Miro
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Verboholiker
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Apr 2011

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Guten Abend,

ich glaube, dass man viel zu viel ĂŒber Dich und Dein höchst persönliches Untreue-Erlebnis erfĂ€hrt, aber weder unterhalten noch belehrt noch zu einer darauf aufbauenden Geschichte inspiriert wird. Auch wenn Du Deinen Kommentar zu Ofterdingens Kritik nicht platziert hĂ€ttest, wĂ€re wohl bei jedem Leser der Eindruck entstanden, dass Du selbst dem lyrischen Ich förmlich aus dem Bauchnabel schaust. Resultat ist ein recht ungeordnetes Sammelsurium an Gedanken, die Du offensichtlich spontan in die Tastatur hast tropfen lassen. Bitte verzeihe mir, wenn ich sage, dass Dein Erlebnis, was sicher eine schlimme Erfahrung fĂŒr Dich war, fĂŒr die Leserschaft zu unbedeutend sein wird. Unbedeutend, weil Untreue quasi (und leider) auf der Agenda unserer Zeit steht. Außerdem wird sich dem Leser wahrscheinlich der Eindruck aufdrĂ€ngen, dass Du zu leichtfertig (funktionslose)selbstdarstellerische,
fast selbstmitleidig-exhibitionistische Elemente in Dein Werk hast einfließen lassen. ErfahrungsgemĂ€ĂŸ macht das einen schlechten Eindruck, der einen zunĂ€chst interessierten, sich vom „krassen“ Titel Deines Gedichtes angezogenen Leser von einer tieferen Analyse abhalten wird.

NatĂŒrlich ist das alles Geschmackssache, natĂŒrlich. „Perfektes Schriftgut“, wie Du schreibst, gibt es nicht; der Umweg der Schrift verhindert dies. Die Form ist auch nicht ausschlaggebend. Aber das, was Du hier veröffentlichst, auch wenn man es nur inhaltlich betrachtet, ohne ein „perfekt“ geschriebenes Gedicht zu erwarten, ist einfach schlecht.

Es bedĂŒrfte einer eindringlicheren Darstellung der GefĂŒhle, die Du durchlebt, und der „Lehre“, die Du daraus gewonnen hast. Es gibt doch genug Möglichkeiten, das in Text zu pressen. „Provokation“ , wie Du schreibst, sehe ich nicht, dafĂŒr ist das Thema zu trivial, zu beliebig, die Darstellung zu plakativ. Deine anderen Werke, die ich gerade in Augenschein genommen habe, bieten etwas mehr.
Vielleicht ist dies auch der falsche Ort fĂŒr Dein Werk, denn erotisierend, anregend wirkt es nicht, zumindest auf mich. Vielleicht wĂ€re es besser bei der experimentellen Lyrik aufgehoben.

Sei mir auch nicht böse, Miro, es ist nur eine persönliche Meinung eines Menschen.

MFG

Verboholiker

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Miro
Festzeitungsschreiber
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@ Verboholiker

Guten Abend,

zunĂ€chst einmal besten Dank fĂŒr die Form und Höflichkeit dieser Antwort. Kritik in einer Weise anzubringen, die nicht beleidigend ist, sollte mancher Rezensent in der Leselupe erst noch lernen!

„Verrisse sind Schweinerei“ - das ist wahrscheinlich Steinzeit, oder?
Ich bin ja kein Profi, sondern nur jemand, der ein schriftstellerisches Hobby wieder entdeckt hat.

Ungeordnet seien die Gedanken, unwichtig fĂŒr die Leserschaft.
„Aus dem Leben geschrieben“ - und zu einem Text verarbeitet: disqualifiziert es einen Text, nur weil andere das Thema wieder entdecken?
- Jedenfalls: ein Plagiat ist es nicht !

Es bedĂŒrfe einer eindringlichen Beschreibung der GefĂŒhle – schreibst Du.

Tatsache aber ist: Ein Kunstwerk muss nicht in sich selbst haben, was es bewirken will, sondern in seinem Betrachter – im Falle eines Textes: im Leser oder in der Leserin - GefĂŒhle und Empfindungen, Gedanken und BeschĂ€ftigung auslösen können.

Denn das Werk ist nicht in sich geschlossen, sondern erst in der Kommunikation etwas KĂŒnstlerisches!


Ich bin ĂŒberhaupt nicht böse ĂŒber den Beitrag, ganz im Gegenteil: Danke!

Miro
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