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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Einsam in Hannover
Eingestellt am 17. 04. 2002 00:51


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Intonia
One-Hit-Wonder-Autor
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Liebe Leserinnen und Leser!
Bitte lest diese Geschichte bis zum Schluss und kommentiert sie. Besonders interessiert mich, ob sie stimmig ist und als lebensnah empfunden wird. Ist der Spannungsbogen von Anfang bis zum Ende da oder flacht er irgendwo ab? Ich freue mich auf Eure Kommentare.

Einsam in Hannover


Norbert bog in den Uferweg am Maschsee ein. Scheisse! Auch hier nur junge Familien oder alte Damen unterwegs. Seit drei Wochen war er in Hannover, beruflich versetzt auf eigenen Wunsch. Der Aufbau der neuen Filiale versprach bessere Aufstiegschancen. In der Zentrale in Berlin klebte er schon drei Jahre am selben Sessel und f├╝hlte sich immer weniger wohl. Die Routine frass ihn auf! Deshalb fiel ihm der Umzug leicht. Aber so hatte er es sich auch nicht vorgestellt. Warum nur konnte er so schwer neue Kontakte kn├╝pfen? Die Reserviertheit der Hannoveraner machte ihm zus├Ątzlich zu schaffen. Sogar Pr├╝derie und Spiessb├╝rgertum gab es noch. Sein erstes m├Âbliertes Zimmer hatte er schon nach drei Tagen fluchtartig verlassen. St├Ąndig f├╝hlte er sich gemassregelt und beobachtet. 'Herr Ludwig, so geht das nicht...... Herr Ludwig, sie m├╝ssen.... Herr Ludwig, nach 22 Uhr kein Besuch, von Damen sowieso nicht.' Und wenn er nun schwul w├Ąre? Was war mit Herrenbesuchen? Scheisspack alle Vermieter. Trotz seiner 28 Jahre kam er sich wie ein dummer Junge vor. Seine neue Wirtin war zwar loyaler, aber die Einschr├Ąnkungen des m├Âblierten Wohnens machten ihm mehr und mehr zu schaffen. Doch am meisten qu├Ąlte ihn die Einsamkeit. Wohin nach Dienstschluss? Bei schlechtem Wetter zog er von Kneipe zu Kneipe, bei sch├Ânem streunte er ziellos durch die Stadt, ern├Ąhrte sich haupts├Ąchlich von Pommes und Currywurst, was auch immer die Hannoveraner darunter verstanden. Die echte Currywurst gab es eben nur in Berlin.

Auch dieser fr├╝he Mittwochabend liess ihn ziellos durch die Stadt schlendern, bis er zum Maschsee kam. Er setzte sich auf eine Bank, um die vorbei ziehenden Menschen zu beobachten. Besonderes Augenmerk richtete er dabei auf junge Frauen. Von Natur aus war er sch├╝chtern, aber sein Verlangen nach Liebe und Z├Ąrtlichkeit war inzwischen so gross, dass er sich mehr und mehr zutraute, diese Sch├╝chternheit zu ├╝berwinden und eine Frau spontan anzusprechen, die ihm gefiel. Aber die Gelegenheit wollte einfach nicht kommen. Junge M├╝tter mit Kinderwagen, P├Ąrchen und alte Leute waren vorwiegend unterwegs. Die Abendsonne w├Ąrmte noch wohlig und er zog seine Jacke aus. Dabei fiel ihm die Hannoversche Allgemeine in die Hand, die er in der N├Ąhe des Hauptbahnhofs gekauft hatte. Heute war Kleinanzeigenmarkt und ihn interessierten die Kontaktanzeigen. Ein paar mal hatte er schon auf Anzeigen geschrieben, aber nie eine Antwort bekommen. Er suchte die entsprechende Seite und ├╝berflog die Angebote.

Sein Blick blieb an einer Annonce h├Ąngen, die etwas aus dem Rahmen fiel: "Einsame junge Frau ohne M├Âglichkeit, auf normalem Wege Kontakte zu kn├╝pfen, sucht gut aussehenden Mann. Bitte nur Bildzuschriften." Es gibt noch mehr Einsame, dachte Norbert. Warum kann sie auf "normalem" Wege keine Beziehung kn├╝pfen? Ist sie vielleicht verheiratet und sucht einen Liebhaber? Oder ist sie so h├Ąsslich, dass sie keine Chancen hat? Vielleicht auch nur furchtbar sch├╝chtern, so wie ich? Norbert wurde neugierig. Warum soll ich ihr nicht schreiben, dachte er. Ein Versuch mehr oder weniger, was macht das schon? Er holte das Briefpapier aus seiner Tasche und fing an zu schreiben:

'Liebe Unbekannte,
ich bin neu in Hannover und deshalb ebenfalls einsam. Da ich etwas sch├╝chtern bin, w├Ąhle ich diesen Weg des Kennenlernens und hoffe, dass es zwischen uns Gemeinsamkeiten gibt, die den Funken ├╝berspringen lassen. Ich heisse Nobert, bin 28 Jahre alt und stamme aus Berlin. Ich bin berufst├Ątig und arbeite mit beim Aufbau einer neuen Zweigstelle meines Berliner Arbeitgebers, eines grossen Dienstleistungsunternehmens. Hoffentlich gefalle ich Dir auf dem beiliegenden Foto. Ich w├╝nsche mir ebenfalls eine Antwort mit Bild, falls Du mich kennenlernen m├Âchtest. Liebe Gr├╝sse und vielleicht bis bald!




Norbert .'

Er las den Brief noch einmal durch und fand ihn ziemlich f├Ârmlich. Aber was sollte er auch schreiben, wusste er doch ├╝berhaupt nichts von der Unbekannten. Er steckte das Papier und sein Foto in den frankierten Umschlag, schrieb die Chiffreadresse drauf und stand auf, um zur├╝ck in die Stadt zu gehen. Er wollte gerade den Brief in den n├Ąchsten Kasten werfen, als ihm einfiel, dass er auf dem Hinweg am Verlagshaus vorbeigekommen war. Vielleicht gab es dort eine M├Âglichkeit, den Brief sofort abzugeben. Und tats├Ąchlich! Im Verlagshaus herrschte rege Betriebsamkeit und die Kundendienstzentrale war ebenfalls ge├Âffnet. Norbert lieferte seinen Brief ab und eine positive Erwartungshaltung ergriff von ihm Besitz.

Als er zwei Tage sp├Ąter von der Arbeit nach Hause kam, fand er vor der T├╝r seines Zimmers einen rosa Briefumschlag, auf dem mit kleiner, unverkennbar weiblicher Schrift, sein Name und seine Adresse stand. Er warf seinen Aktenkoffer auf das Bett und riss hastig den Umschlag auf. Heraus fiel ein Foto, dass eine junge Frau mit lockigen blonden Haaren und etwas rundlichem Gesicht zeigte. Sie l├Ąchelte freundlich und ihre Wangen waren von zwei reizenden Gr├╝bchen gepr├Ągt. Die Nase war wohlgeformt und eher klein. Markanter Blickpunkt waren die grossen blauen Augen, die mit strahlender Klarheit direkt auf den Betrachter des Fotos gerichtet waren.

'Nicht schlecht, Herr Specht', war Norberts Kommentar. Der Brief war nur kurz. "Lieber Norbert, Du gef├Ąllst mir. Komm bitte am Sonnabend um 19 Uhr in die Birkenstrasse 14, Erdgeschoss rechts. Bis dann, Hanna!"

Etwas verwirrt nahm er wieder das Foto zur Hand. Die Frau sah ganz normal aus. Sie war zwar keine grosse Sch├Ânheit, aber sie wirkte ausgesprochen sympathisch. Den Brief fand er etwas merkw├╝rdig. Sie h├Ątte sich ruhig mehr M├╝he geben k├Ânnen, war seine Meinung. Ein Name oder eine Telefonnummer waren nicht angegeben. Also blieb ihm nichts weiter ├╝brig, als zum angegebenen Termin in die Birkenstrasse zu fahren. Sonnabend war schon morgen und er ├╝berlegte, ob er Kino- oder Theaterkarten besorgen sollte. Vielleicht hatte Hanna auch eine Party arrangiert und ihn deshalb in ihre Wohnung eingeladen. Ja, so wird es wohl sein. Darum auch der kurze Brief. Sie wollte vorher nichts ├╝ber sich verraten und erst in aller Ruhe sehen, wie er sich im Kreis ihrer Freunde und Freundinnen einf├╝hrte und vor allem, wie er auf sie wirkte. Wahrscheinlich hatte sie sogar noch andere Kandidaten eingeladen, um sich den geeignetsten auszusuchen. Warum sich den Kopf zerbrechen, morgen w├╝rde er es erfahren.

Er war doch ziemlich nerv├Âs, als er f├╝nf vor sieben in die Birkenstrasse einbog und seinen Wagen vor dem Haus mit der Nummer 14 parkte. Er hatte seinen Lieblingsrotwein, eine Flasche australischen Cabernet-Shiraz, und eine rote Rose besorgt. So bewaffnet betrat er das Haus, einen schmucklosen Nachkriegs-Altbau. Im Erdgeschoss gab es drei T├╝ren. Die rechte musste es sein und er wollte eben auf die Klingel dr├╝cken, als er bemerkte, dass die T├╝r nur angelehnt war. Er ├Âffnete sie einen Spalt und lauschte. Nichts r├╝hrte sich, alles war mucksm├Ąuschenstill. Da h├Ârte er eine Stimme: "Norbert, bist du es? Komm rein und mach die T├╝r zu!" Vorsichtig stiess er die T├╝r ganz auf. Ihm war etwas mulmig zumute. War das eine Falle? Warum empfing Hanna ihn nicht an der T├╝r? Er trat in die schwach beleuchtete Diele, von der drei T├╝ren abgingen. Die linke war weit ge├Âffnet. "Hier bin ich. Komm n├Ąher und mach das Licht in der Diele aus!" Die Stimme schien aus dem Dunkel zu kommen. Er gehorchte und betrat ein Zimmer, das nur von einer Kerze erleuchtet war. Es dauerte einen Moment, bis er sich an die Dunkelheit gew├Âhnt hatte. In der Mitte des Zimmers stand ein franz├Âsisches Bett. Die Kerze brannte auf dem Nachttisch und beleuchtete schwach Hannas Gesicht. Sie lag bis zum Hals zugedeckt im Bett, die H├Ąnde auf der Bettdecke. "Oh, du bist pl├Âtzlich krank geworden. Das konnte ich nat├╝rlich nicht wissen. Soll ich wieder gehen?" "Ich bin nicht pl├Âtzlich krank geworden. Bitte wundere dich nicht. Auch wenn dir die Situation merkw├╝rdig vorkommt, ich will weiter nichts von dir, ich will dich nur lieben." Sie knipste die Nachttischlampe an. "Schau mich an! Wenn du mich willst, zieh dich aus und komm unter meine Decke, wenn nicht, dann geh wieder! Oh, du hast mir etwas mitgebracht?" f├╝gte sie hinzu, nahm ihm die Rose aus der Hand und gebot ihm, die Weinflasche auf den Nachttisch zu stellen. Norbert war v├Âllig verwirrt. Was ging hier vor? Hatte diese Frau denn keine Moral? Kam vielleicht ihr Zuh├Ąlter aus der K├╝che und pl├╝nderte ihn aus, wenn er wehrlos mit der Frau im Bett lag? Tausend Gedanken rasten durch seinen Kopf. Schliesslich stotterte er: "Ja.... aber... ich dachte wir gehen aus, oder du gibst eine Party! Ich wusste nicht, was mich erwartet. Ich bin noch nie in einer solchen Situation gewesen." Hanna l├Ąchelte und ihre Stimme wurde z├Ąrtlicher: " Komm her und gib mir einen Kuss. Es ist schon mehr als ein Jahr her, dass ich gek├╝sst wurde." Hanna zog seinen Kopf zu sich herunter und presste ihre Lippen auf die seinen. Sie nahm seine Hand und f├╝hrte sie unter die Bettdecke auf eine ihrer prallen, grossen Br├╝ste. Norbert gab seinen Widerstand auf und f├╝hlte, wie seine M├Ąnnlichkeit den Stoff seiner Hose spannte. Auch er war ausgehungert. Er st├Âhnte, zog seine Hand zur├╝ck und riss sich in Windeseile die Kleider vom Leibe. Hanna rutschte in die Mitte des Bettes und Norbert schl├╝pfte unter die Decke.

"Nimm mich von der Seite." Hanna zog das rechte Bein an, nahm Norberts rechtes Bein und zog es ├╝ber ihr linkes Bein bis an die H├╝fte, so dass sein Penis vor dem Eingang ihrer Liebesgrotte in Stellung war. Sie griff gierig nach dem Lustspender und f├╝hrte ihn vorsichtig in ihren erwartungsvollen Scho├č. Sie wiegten sich in einem lustvollen Rhythmus. Norbert zwirbelte z├Ąrtlich die hart gewordenen Brustwarzen zwischen seinen sensiblen Fingern. "Streichle meine Klitoris!" bat Hanna. Norbert erf├╝llte ihr gern den Wunsch und er musste nicht lange auf den Erfolg seiner Bem├╝hungen warten. Hanna erlebte einen Orgasmus, der ihren K├Ârper in wilde Zuckungen versetzte und ein St├Âhnen und Wimmern entrang sich ihrer Kehle. Da konnte auch Norbert sich nicht l├Ąnger zur├╝ck halten und verschwendete sein angespartes Verm├Âgen grossz├╝gig in Hannas hungrigen Scho├č.

Sie lagen noch eine Weile eng umschlungen und schmusten. "Du musst jetzt gehen," sagte Hanna. "Ich weiss, dass irgendetwas nicht mit dir stimmt, Hanna! Sag mir, was es ist! Warum hast du mich im Bett empfangen?" "Ich hatte als Kind Polio. Mein linkes Bein ist verkr├╝ppelt und v├Âllig taub. Ich m├Âchte nicht, dass du es siehst. Zieh dich jetzt an und geh bitte. Ich danke dir, es war unheimlich sch├Ân." Sie k├╝sste ihn und fuhr fort: " Meine Schwester war vorhin hier und hat den Rollstuhl in der K├╝che versteckt. W├╝rdest du ihn bitte neben mein Bett stellen, bevor du gehst?"
__________________
"Liebe kostet nichts und ist doch das Teuerste auf der Welt."

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Aceta
???
Registriert: Apr 2002

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Hallo Intonia,
danke sch├Ân f├╝r die freundliche Begr├╝├čung. Da wollte ich doch gleich einmal sehen, was Du denn schreibst.
Hey - sch├Ân traurig. Aber Hannah in dieser Geschichte agiert wie ein Mann. Die Sexualit├Ąt einer Frau - und das behaupte ich so generell - ist ganz anders: weniger direkt, weniger aktbezogen, etwas davon leuchtet in den letzten Zeilen auf, wo steht "uns sie schmusten noch" ...
Die Geschichte ist vielleicht ein (Alp-)traum des hungrigen Protagonisten (der ein Mann ist) - er m├╝├čte am Ende aufwachen!
Sch├Âne Gr├╝├če - Aceta
__________________
mit dem Herzen sehen ... (der kleine Prinz)

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knychen
Routinierter Autor
Registriert: Feb 2002

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hallo intonia,
auch mir h├Ątte ein aufwachen aus einem abstinenzbedingten traum besser gefallen, aber da das leben viele ├╝berraschungen bereit h├Ąlt, warum dann nicht auch diesen ausgang der story.
etwas unpassend fand ich die begriffe "liebesgrotte" und "lustspender", h├Ârt sich so "praline"-m├Ą├čig an.
f├╝r jemanden, der gerade mit dem aufbau einer neuen filiale besch├Ąftigt ist, scheint der norbert auch sehr viel zeit zu haben.
der plot gef├Ąllt mir aber sehr gut.
gr├╝├če aus berlin von knychen
__________________
kny

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Intonia
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jun 2001

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Hallo knychen, hallo Aceta

Du hast Recht, knychen, die beiden Bezeichnungen der Geschlechtsorgane passen nicht zum sonstigen Stil der Geschichte und ich werde die Stelle ├Ąndern. Der Schluss ist schon etwas aussergew├Âhnlich, aber warum ein Alptraum? Glaubst Du nicht, das es in Wirklichkeit so passiert sein k├Ânnte? Das Leben h├Ąlt genug ├ťberraschungen bereit!

Aceta, ich muss Dir widersprechen. Ich begr├╝sse es, dass das Sexualverhalten der Frauen im allgemeinen nicht dem von Hanna entspricht. Aber hier geht es um eine behinderte Frau, die ihre Gef├╝hle bewusst unter Kontrolle h├Ąlt und keinen Mann an sich binden m├Âchte, weil sie glaubt, doch nur eine Belastung zu sein. Ausnahmen best├Ątigen die Regel, so wie hier.

Danke, dass Ihr den doch ziemlich langen Text so aufmerksam gelesen habt.

Liebe Gr├╝sse
Intonia
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"Liebe kostet nichts und ist doch das Teuerste auf der Welt."

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itsme
???
Registriert: Mar 2002

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Nabend Intonia ....

Gute Story Idee. Schade, dass sie mir nicht eingefallen ist ;-)

Ok, du willst Kritik h├Âren. Ich bin unge├╝bt als Kritiker, aber mal sehen. Junger Mann fern der Heimat hat Schwierigkeiten Kontakte zu kn├╝pfen. Junge Frau, die sich wegen ihrer Behinderung sch├Ąmt, und sich f├╝r unattraktiv h├Ąlt, will trotzdem ihre Sexualit├Ąt leben.

Mir scheint seine Vorgeschichte zu weit ausgebreitet. Es tr├Ągt nicht wirklich zur Geschichte bei, ausf├╝hrlich ├╝ber den Grund seiner Versetzung oder seinen Umzug in Hannover zu erfahren. Die Idee eines Vorkritikers fand ich gut, ihn tagtr├Ąumen zu lassen; nur knapp geschilderte Bilder. Vielleicht noch so, dass unklar bleibt, ob es Traum ist oder nicht. Etwas realit├Ątsfremd fand ich die Szene auf der Bank. Wer f├╝hrt schon Schreibzeug, Bild und Briefmarke mit sich, denn der Gedanke zu schreiben kam ihm ja spontan.

Den eigentlichen, knappen, auf das rein k├Ârperliche beschr├Ąnkten Akt, nehme ich dieser Frau ab. Sie wollte schlie├člich ihr Gebrechen verbergen, sehnte sich aber nach (zumindest?) Sex. Du h├Ąttest aber ihren eigentlichen Wunsch, n├Ąmlich den nach W├Ąrme und N├Ąhe mehr anklingen lassen k├Ânnen - durch Blicke oder Gesten zum Schluss, nach ihrem letzten Kuss. Du musst auch ihn nicht wortlos lassen nach ihrer Offenbarung. Schlie├člich vergeht einige Zeit bis er wieder angezogen ist. Wie f├╝hlt er sich? Er k├Ânnte sich an einen leichten Druck ihrer Hand oder ein Streicheln ├╝ber seine Brust erinnern. Du k├Ânntest den Beiden und den Lesern einen Hauch Hoffnung lassen.

Gr├╝├člinge
itsme
__________________
Life is too short to paint a single kiss

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Renee Hawk
???
Registriert: Jan 2001

Werke: 17
Kommentare: 1142
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Hallo Intonia,

ich hab mir mal Notizen zu der Geschichte gemacht:

* Brief schreiben auf der Uferbank am See?

* frankierter Briefumschlag ins Verlagshaus bringen und abgeben

* Hanna ist lebendig beschrieben

* Norbert wird erst sch├╝chtern, dann sehr mutig dargestellt

* 'verschendete' - das Wort passt nicht

das waren mal meine ersten Gedanken.
Es ist ungew├Âhnlich das man Briefpapier und einen frankierten Briefumschlag mit zum ziellosen Spaziergang mitnimmt, vielleicht da eine Bemerkung beif├╝gen, das er vorhatte einen Brief zuschreiben, oder das er vor hatte auf eine Kontaktanzeige zu antworten.

Hanna wird sehr realistisch und lebensfroh ├╝ber das Bild dargestellt, es ist erfrischend und ich mu├čte beim lesen l├Ącheln - sie scheint sehr optimistisch zu sein.

Norberts Mut die Einladung anzunehmen und dann seine Empfindungen und seine Gedanken sind gut erl├Ąutert.

Aber das Wort 'verschwendete' suggeriere ich als 'nicht Wert', das ist Schade, denn das gibt der Geschichte einen bitteren Nachgeschmack.

Ich kann mir sehr gut vorstellen das sowas passieren k├Ânnte und ich wei├č es gibt immer ein zweites mal. So will ich nun hoffen das Norbert den Mut hat, sich wieder bei Hanna zu melden um ihr die Angst zu nehmen, denn Sex ist nicht alles im Leben und beide h├Ątten sich verdient.

liebe Gr├╝├če
Rene├Ę

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