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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Einsames Erwachen
Eingestellt am 26. 07. 2003 18:37


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Selina
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jul 2003

Werke: 4
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Hitze.
Unertr├Ągliche Hitze machte sich breit.
Ich sp├╝rte wie Schwei├čtropfen meinen R├╝cken hinunter rannten. Meine Augen geschlossen. Einen vertrauten Geruch in der Nase, einen vertrauten Geschmack auf der Zunge, einen vertrauten K├Ârper neben mir. Nein, nicht aufwachen, lass die Augen geschlossen ... Ein Lufthauch wehte durchs ge├Âffnete Fenster herein und brachte kurz Linderung f├╝r die unertr├Ągliche Hitze. Unertr├Ąglich. Langsam ├Âffnete ich die Augen, befreite mich aus der innigen Umarmung und stand auf. Ich d├╝rfte nicht hiersein. Nicht jetzt, nicht hier und schon gar nicht mit dieser Person. Nur nicht denken. Einfach anziehen und gehen ... heim gehen, es hinter sich lassen, vergessen, verdr├Ąngen, verleugnen. Einmal noch musste ich mich um-drehen, ich begutachtete den K├Ârper, den Mann der gerade noch neben mir gelegen hat. Mich ber├╝hrte, festhielt und umarmte. Der mich begehrte ... Er war mir so vertraut, ich kannte ihn so gut und so lange, trotzdem war es falsch. Es kostete ├ťberwindung mich loszurei├čen. Nicht mehr zur├╝ckschauen, sich nicht mehr umzudrehen, einfach nur zu gehen. Verschwinden. Ich schnappte meine Schuhe ├Âffnete leise die T├╝r und war verschwunden.
Gedanken qu├Ąlten mich, Gewissensbisse, die mein ganzes Gef├╝hl in Anspruch nahmen. Was war gestern passiert? K├Ânnte oder wollte ich mich nicht mehr erinnern. Ich liebte diesen Mann, ich liebte einfach alles an diesen Mann, seine dunklen Augen mit diesen wundervoll geschwungenen Wimpern in denen man sich verlieren konnte, diese sinnlichen Lippen die zum K├╝ssen einluden, seine z├Ąrtlichen H├Ąnde die das Verlangen erweckten. Mit jeder Faser meines K├Ârpers sehn-te ich mich nach seinen breiten Schultern, seiner Umarmung die mich all meine Probleme vergessen lie├č. Ich liebte es, wie jedesmal wenn seine sinnliche Stimme erklang sich kleine Gr├╝bchen bildeten. Seine sanften Worte die dich wissen lie-├čen das du sein ein und alles bist.
Doch es war falsch hier zu sein. Es h├Ątte nicht passieren d├╝rfen, es war ein gro-├čer Fehler. Scheinbar ziellos f├╝hrten mich meine F├╝├če durch die hellen Stra├čen und Gassen. Ich wusste nicht wohin, hatte Panik nach Hause zu gehen, zu einem anderen Mann. Angst ├╝berkam mich, das er riechen k├Ânnte ,dass ich bei einem anderen war, dass er meine Erregtheit sehen konnte und mich verurteilte. Mir fiel keine Entschuldigung f├╝r mein Handeln ein.




Der Alkohol war keine! Mein Taumel der Gef├╝hle, meine Aufgew├╝hltheit und Beschwingtheit des vergangenen Abends noch weniger. Verdammt ich war eine Frau, meine Gef├╝hle nahmen ab und zu die ├ťberhand, mein Verstand schaltete sich manchmal einfach aus und lie├č mich intuitiv Handeln. Deswegen liebte er mich doch, andererseits verurteilt er mich wegen demselben. Die Sonne ├╝ber mir schien mit aller Kraft, als lachte sie ├╝ber mich, ├╝ber meine Situation, ├╝ber mein Versagen. Ein Hassgef├╝hl ├╝berkam mich. Ich hasste mich selber daf├╝r, schlie├člich hatte ich mich auch selber in diese Lage gebracht, nur der Ausweg war nicht in Sicht. Vor langer Zeit hatte ich mich schon zwischen den beiden entschieden und trotzdem schien es, als zog mich eine unsichtbare Kraft immer und immer und immer wieder zu dem Verschm├Ąhten. Ich ertappte mich wie ich die Vorteile der beiden erneut verglich. Der eine bot mir Sicherheit, eine Zukunft und blindes Vertrauen, das ich entt├Ąuschte. Bei dem anderen bekam ich blinde Leidenschaft, Lust und innige Liebe, die verg├Ąnglich war. Es schien mir, dass mein Ver-stand die Wahl getroffen hatte und gestern ... an diesem besagten Abend mein Gef├╝hl durchgebrochen ist. Das eine Gef├╝hlswelle ├╝ber mich hinwegschwappte und mein Gehirn lahmlegte.
Langsam wurde ich mir bewu├čt, dass ich mich den beiden stellen musste, dass ich erneut eine Entscheidung treffen musste, dass ich erneut mit mir ringen musste und dass ich mit jedem Mal einen Teil meiner Seele sterben lie├č. Man stumpft ab mit jedem Mal, wenn man einem geliebten Menschen einen Fausthieb versetzt. Mit jedem Mal schmerzt es weniger und mit jedem Mal n├Ąhert man sich dem Durchschnittsmenschen der brav seine Rolle spielt und in der grauen Masse verschwindet.
W├Ąhrend ich dar├╝ber nachsann wie ich mich am besten aus dieser Misere herauswinden k├Ânnte, merkte ich wie ich mich meiner Wohnung und der Aussprache mit meinen Freund immer mehr n├Ąherte. Einfach so schnell wie m├Âglich hinter mich bringen. Einfach diesen Zwiespalt beenden. Ich ├Âffnete den Hauseingang, durchquerte das bekannte Treppenhaus, schloss die vertraute Wohnungst├╝r auf, trat ein in mein zu Hause und begab mich in das Schlafzimmer wo er unruhig schlief. Meine Augen ruhten auf dem Mann, auf seinen gewohnten K├Ârper, seinen vertrauten Gesicht und Zweifel ├╝berkamen mich an meinem Vorhaben. Zweifel die ich jetzt nicht gebrauchen konnte. Unerw├╝nschte Zweifel.
Doch mein Entschluss war gefasst. Ich beugte mich hinunter und k├╝sste seine bebenden Lippen. Pl├Âtzlich erwiderte er den Kuss, weil er vom Schlafe aufwachte. Umarmte meinen zitterten K├Ârper und wollte mich n├Ąher an sich ziehen. Ich wich zur├╝ck, blickte ihn traurig in seine nun ge├Âffneten Augen: Er verstand, er wusste das dies der Abschied war. Ich dr├╝ckte ihm einen letzten Kuss auf die Stirn drehte mich um und lie├č ihn v├Âllig verwirrt aber wissend zur├╝ck. Erhitzte Luft schlug mir entgegen als ich das Haus verlie├č. Ich atmete durch, doch es verschaffte mir keine Linderung. Ein Gef├╝hl nahm pl├Âtzlich von mir besitzt und ich wusste das ich den ersten gro├čen Schritt gemacht hatte, doch mein Vorha-ben war noch nicht beendet.
Eine Stimme ri├č mich aus meinen Gedanken hoch. Suchend blickte ich mich um. Da war er, der andere Mann! Verzweiflung spiegelte sich in seinem Gesicht wi-der. Seine Augen suchten mein Gesicht, doch dies veranlasste ihn seine Schritte zu verlangsamen. Er ahnte etwas, er ahnte meinen Schlu├čstrich. Den entg├╝ltigen Schlu├čstrich. Auch mit ihm. Mit all meinen vergangenen Fesseln der Liebe. Es bedurfte keiner Worte, er kam, nahm mich in den Arm, dr├╝ckte mich ein letztes Mal fest an sich, nahm ein letztes Mal meinen Geruch in sich auf, sp├╝rte ein letztes Mal meine Lippen auf den seinen. Ein letzter Blick und dann war es beendet.
Und ich machte mich auf den Weg einsam, allein, aber ohne Last.

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Michael Schmidt
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2002

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Hallo Selina,

willkommen auf der Lupe. Eine sch├Âne Geschichte, die sehr weiblich wirkt. Hat mir sehr gut gefallen.

Bis bald,
Michael

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Ralph Ronneberger
Foren-Redakteur
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Registriert: Oct 2000

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Hallo Selina,

sei mir nicht b├Âse, wenn ich dir ehrlich sage, dass mir deine Geschichte nicht so recht gefallen will. Die Idee finde ich sehr sch├Ân. Aber es will keine rechte Spannung aufkommen. Man wird von einer Gef├╝hlsaufz├Ąhlung (von der vielen Hitze ganz zu schweigen) in die andere gef├╝hrt. Der Schluss gef├Ąllt mir. Vielleicht gehst du noch mal dr├╝ber ÔÇô ganz in Ruhe. Dann gelingt es dir wahrscheinlich auch, ein wenig von dem ├╝berreichlichen Pathos abzubauen. Ich glaube, es k├Ânnte sich lohnen.
Lass dich von meinen vielen Anmerkungen nicht ins Bockshorn jagen. Jeder hat halt seine Meinung. Und die sagen wir uns hier

Gru├č Ralph


Hitze.
Unertr├Ągliche Hitze machte sich breit.
Ich sp├╝rte wie Schwei├čtropfen meinen R├╝cken hinunter rannten. Meine Augen geschlossen. Einen vertrauten Geruch in der Nase, einen vertrauten Geschmack auf der Zunge, einen vertrauten K├Ârper neben mir. Nein, nicht aufwachen, lass die Augen geschlossen ...
Ein Lufthauch wehte durchs ge├Âffnete Fenster herein und brachte kurz Linderung. f├╝r die unertr├Ągliche Hitze. Unertr├Ąglich. Langsam ├Âffnete ich nun doch die Augen, befreite mich aus der innigen Umarmung und stand auf. Ich d├╝rfte nicht hier sein. Nicht jetzt, nicht hier und schon gar nicht mit dieser Person. Nur nicht denken. Einfach anziehen und gehen ... heim gehen, es hinter sich lassen, vergessen, verdr├Ąngen, verleugnen.(Gut - gef├Ąllt mir) Einmal noch musste ich mich umdrehen, ich begutachtete (Ich wei├č nicht recht. ÔÇ×BegutachtenÔÇť finde ich nicht unpassend. Und das hat sie doch garantiert schon hinter sich. ÔÇ×nachdenkliches BetrachtenÔÇť w├Ąre meines Erachtens nat├╝rlicher, aber es gibt noch viele andere Varianten) und den K├Ârper, der gerade noch neben mir gelegen hat, der mich ber├╝hrte, festhielt und umarmte. Der mich begehrte ...
Er war mir so vertraut, ich kannte ihn so gut und so lange, trotzdem war es falsch (gewesen). Es kostete ├ťberwindung, mich loszurei├čen. Nicht mehr zur├╝ckzuschauen, mich nicht mehr umzudrehen, einfach nur zu gehen. Verschwinden. Ich schnappte meine Schuhe, ├Âffnete leise die T├╝r und war verschwunden.
Gedanken qu├Ąlten mich, Gewissensbisse, die mein ganzes Gef├╝hl in Anspruch nahmen. Was war gestern passiert? K onnte oder wollte ich mich nicht mehr erinnern? Ich liebte diesen Mann, ich liebte einfach alles an diesen Mann, seine dunklen Augen mit diesen wundervoll geschwungenen Wimpern, in denen man sich verlieren konnte, (so, wie du das Wort Wimpern in den Satz stellst, sind sie es, in die man sich verlieren kann. Du meinst aber sicherlich die Augen) diese sinnlichen Lippen, die zum K├╝ssen einluden, seine (unsch├Ân ÔÇô erst sprichst du stets von diesen und dann von seinen ÔÇô halte zumindest in einem Satz die gew├Ąhlte Form durch) z├Ąrtlichen H├Ąnde, die das Verlangen erweckten. Mit jeder Faser meines K├Ârpers sehnte ich mich nach seinen breiten Schultern, seiner Umarmung, die mich all meine Probleme vergessen lie├čen. Ich liebte es, wie jedes Mal, wenn seine sinnliche Stimme erklang sich kleine Gr├╝bchen bildeten. (Was hat die sinnliche Stimme mit Gr├╝bchen zu tun? Ich ahne, was du meinst, aber ungl├╝cklich ist es schon ausgedr├╝ckt. Es w├Ąre an solchen Stellen ratsam, sich nicht nur in st├Ąndigen Aufz├Ąhlungen zu ersch├Âpfen, sondern hin und wieder kurze, lebendige S├Ątz einflie├čen zu lassen) Seine sanften Worte, die dich (mich) wissen lie├čen, dass du (ich) sein ein und alles bist bin.
Doch es war falsch, hier zu sein. Es h├Ątte nicht passieren d├╝rfen, es war ein gro├čer Fehler. Scheinbar ziellos f├╝hrten mich meine F├╝├če durch die hellen Stra├čen und Gassen. Ich wusste nicht wohin, hatte Panik nach Hause zu gehen, zu einem? anderen Mann. Angst ├╝berkam mich, dass er riechen k├Ânnte ,dass ich bei einem anderen war, dass er meine Erregtheit (Erregung?) sehen konnte und mich verurteilte .(verurteilen w├╝rde ÔÇô ist grammatikalisch richtig. Und ├╝brigens, die h├Ąufigen ÔÇ×dassÔÇť so dicht hintereinander... das geht eleganter)) Mir fiel keine Entschuldigung f├╝r mein Handeln ein.
Der Alkohol war keine! Mein Taumel der Gef├╝hle, meine Aufgew├╝hltheit und Beschwingtheit des vergangenen Abends noch weniger.(Schreib doch einfach mal in ganzen S├Ątzen. ÔÇ×Taumel, Gef├╝hle, Aufgew├╝hltheit, Beschwingtheit, AbendÔÇť ÔÇô so viele Substantive und nicht ein einziges Verb. Z.B. ÔÇ×Ja, es war ein beschwingter Abend, der mich in einen Taumel der Gef├╝hle st├╝rzte und beinahe v├Âllig aufgew├╝hlt zur├╝ck gelassen h├ĄtteÔÇť ├ťbernimm das ja nicht, denn es passt wahrscheinlich nicht zu deinem Anliegen. Sollte nur ne Anregung sein.) Verdammt ich war eine Frau, meine Gef├╝hle nahmen ab und zu ├╝berhand, mein Verstand schaltete sich manchmal einfach aus und lie├č mich intuitiv handeln. Deswegen liebte er mich doch, andererseits verurteilte er mich wegen demselben???. Die Sonne ├╝ber mir schien mit aller Kraft, als lachte sie ├╝ber mich, ├╝ber meine Situation, ├╝ber mein Versagen. Ein Hassgef├╝hl ├╝berkam mich. Ich hasste mich selber (was h├Ąlst du von ÔÇ×selbstÔÇť?) daf├╝r, schlie├člich hatte ich mich auch selber in diese Lage gebracht, nur der Ausweg war nicht in Sicht. Vor langer Zeit hatte ich mich schon zwischen den beiden entschieden und trotzdem schien es, als z├Âge mich eine unsichtbare Kraft immer und immer und immer wieder zu dem Verschm├Ąhten. Ich ertappte mich, wie ich die Vorteile der beiden erneut verglich. Der eine bot mir Sicherheit, eine Zukunft und blindes Vertrauen, das ich entt├Ąuschte. Bei dem anderen bekam ich blinde Leidenschaft, Lust und innige Liebe, die verg├Ąnglich war. (das gef├Ąllt mir wieder) Es schien mir,(ich gehe mal davon aus, dass ihr dies nicht nur so schien, sondern sie sich dessen durchaus bewusst war. ÔÇô siehe oben) dass mein Verstand die Wahl getroffen hatte und gestern ... an diesem besagten Abend mein Gef├╝hl durchgebrochen (durchgegangen) war. Das eine Gef├╝hlswelle ├╝ber mich hinwegschwappte und mein Gehirn lahmlegte.(Wieder kein Satz)
Langsam wurde ich mir bewu├čt, dass ich mich den beiden stellen musste, dass ich erneut eine Entscheidung treffen musste, dass ich erneut mit mir ringen musste und dass ich mit jedem Mal einen Teil meiner Seele sterben lie├č.(dass,dass,dass... schade) Man stumpft ab mit jedem Mal, wenn man einem geliebten Menschen einen Fausthieb versetzt. Mit jedem Mal schmerzt es weniger und mit jedem Mal n├Ąhert man sich dem Durchschnittsmenschen der brav seine Rolle spielt und in der grauen Masse verschwindet. (Die Logik erschlie├čt sich mir nicht ganz. Muss ich Fausschl├Ąge versetzen, um aus der grauen Masse aufzutauchen? und au├čerdem...F├╝r meinen Geschmack ne kleine Idee zu dick aufgetragen)
W├Ąhrend ich dar├╝ber nachsann, wie ich mich am besten aus dieser Misere herauswinden k├Ânnte, merkte ich, wie ich mich meiner Wohnung und der Aussprache mit meinen Freund immer mehr n├Ąherte. Einfach so schnell wie m├Âglich hinter mich bringen. Einfach diesen Zwiespalt beenden. Ich ├Âffnete den Hauseingang, durchquerte das bekannte Treppenhaus, schloss die vertraute Wohnungst├╝r auf, trat ein in mein zu Hause und begab mich in das Schlafzimmer, wo er unruhig schlief. Meine Augen ruhten auf dem Mann, auf seinem gewohnten K├Ârper, seinem vertrauten Gesicht und Zweifel ├╝berkamen mich an meinem Vorhaben. Zweifel, die ich jetzt nicht gebrauchen konnte. Unerw├╝nschte Zweifel.
Doch mein Entschluss war gefasst. Ich beugte mich hinunter und k├╝sste seine bebenden (Wieso beben die ÔÇô der pennt doch, obwohl die Sonne schon verdammt hoch zu stehen scheint) Lippen. Pl├Âtzlich erwiderte er den Kuss, weil er vom Schlafe ( Wovon soller denn sonst aufaufwachen) aufwachte. Umarmte meinen zitterten K├Ârper und wollte mich n├Ąher an sich ziehen. Ich wich zur├╝ck, blickte ihn traurig in seine nun ge├Âffneten Augen: Er verstand, er wusste dass dies der Abschied war. Ich dr├╝ckte ihm einen letzten Kuss auf die Stirn, drehte mich um und lie├č ihn v├Âllig verwirrt aber wissend zur├╝ck. Erhitzte Luft schlug mir entgegen, als ich das Haus verlie├č. Ich atmete durch, doch es verschaffte mir keine Linderung. Ein Gef├╝hl nahm pl├Âtzlich von mir Besitz und ich wusste, dass ich den ersten gro├čen Schritt gemacht hatte, doch mein Vorhaben war noch nicht beendet.
Eine Stimme ri├č mich aus meinen Gedanken hoch. Suchend blickte ich mich um. Da war er, der andere Mann! (Na so ein Zufall) Verzweiflung spiegelte sich in seinem Gesicht wider. Seine Augen suchten mein Gesicht, doch dies (was ist mit ÔÇ×diesÔÇť gemeint? Doch sicher der Ausdruck in dem Gesicht, denn wenn man nur ein Gesicht sucht, ist das wohl kein Grund, den Schritt zu verlangsamen.) veranlasste ihn seine Schritte zu verlangsamen. Er ahnte etwas, er ahnte meinen Schlu├čstrich. Den entg├╝ltigen Schlu├čstrich. Auch mit ihm. (Das klingt wahrlich nicht sch├Ân) Mit all meinen vergangenen Fesseln der Liebe. Es bedurfte keiner Worte, er kam, nahm mich in den Arm, dr├╝ckte mich ein letztes Mal fest an sich, nahm ein letztes Mal meinen Geruch in sich auf, sp├╝rte ein letztes Mal meine Lippen auf den seinen. Ein letzter Blick und dann war es beendet.
Und ich machte mich auf den Weg einsam, allein, aber ohne Last.
(Der letzte Satz geh├Ârt gef├Ąllt mir mit am besten)


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Selina
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jul 2003

Werke: 4
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Hallo Ralph,

danke f├╝r deine Kritik. Ich wei├č, dass ich noch viel lernen muss, aber schlie├člich habe ich mich hier angemeldet um m├Âglichst neutrale Verbesserungsvorschl├Ąge zu bekommen.

Zu den bebenden Lippen: Wenn seine Partnerin nach dem Fortgehen nicht nach Hause kommt, k├Ânnte dies zu schlechten Tr├Ąumen und unruhigen Schlaf f├╝hren und somit zu eventuel bebenden Lippen.

Eine Sache war mir jedoch nicht ganz klar: Der letzte Satz geh├Ârt gef├Ąllt mir mit am besten. ???

Liebe Gr├╝├če Selina

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SamaraTJay
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Aug 2003

Werke: 3
Kommentare: 22
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Einsames Erwachen

Hallo Selina!
Kann mich dem Kommentar von Ralph anschlie├čen, was die "Korrektur" des Textes angeht, finde aber die Idee sehr sch├Ân.
Was die Feinheiten angeht, wollen wir ja alle hier etwas lernen(unterstell ich mal), aber auch die Ideen machen eine guten Schreiberling aus. Was n├╝tzt ein guter Schreibstil, ohne die n├Âtige Phantasie f├╝r guten Stoff?
:-)
Liebe Gr├╝├če, Stefanie (SamaraTJay)
__________________
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