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Leselupe.de > Ungereimtes
Einsamkeit
Eingestellt am 03. 02. 2004 19:13


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Kitty-Blue
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Jan 2004

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Einsamkeit

Sitze hier so ganz alleine,
und die Stille ist so laut,
f├╝hl mich einsam und verlassen,
dies Gef├╝hl ist so vertraut.

Alle Andern sind zusammen,
und nur ich bin ganz allein,
bin alleine und verlassen,
und will das doch gar nicht sein.

Laufe langsam durch die Stra├čen,
ganz allein geh ich nach Haus,
seh die Stadt mit meinen Augen,
alles sieht so traurig aus.

F├╝hle wieder so viel K├Ąlte,
sp├╝re schon mich selbst nicht mehr,
unter all den vielen Menschen
such ich einen Freund so sehr.

Leute gehn an mir vor├╝ber,
reden, lachen, schaun mich an,
doch durch diese hohe Mauer
kommen sie nicht an mich ran.

Menschen stehen so nah vor mir,
und sind doch so weit entfernt,
kann sie einfach nicht erreichen,
hab es wirklich nie gelernt.

Seh die Welt durch einen Schleier,
dreh mich immer nur im Kreis,
alles scheint mir wie im Traume,
wei├č nicht mehr was ich noch wei├č.

M├Âchte doch so Vieles ├Ąndern,
und kann doch so gar nichts tun,
muss alleine weitersuchen,
ohne jemals auszuruhn.


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Mirko Kussin
Foren-Redakteur
Manchmal gelesener Autor

Registriert: Jun 2002

Werke: 8
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mensch kitty,
schwierigschwierigschwierig,... also ich versuch es mal so neutral wie m├Âglich zu formulieren: du bringst die schw├Ąche aller deiner texte, selbst sehr sch├Ân auf den punkt. n├Ąmlich in der zeile "dreh mich immer nur im Kreis". auch dieser text ist schwach und zwar deshalb, weil er sich im kreis dreht, keine ver├Ąnderung durchmacht, keinen h├Âhepunkt bietet. schon an der wortwahl kann man das festmachen: du benutzt alleine in diesem text f├╝nf mal das wort "alleine", das, in verbindung mit anderen adjektiven wie "einsam" und "verlassen" (die auch mehrfach auftauchen) ist es einfach too much. auch deine anderen texte schlagen in die gleiche kerbe. um es ganz platt zu sagen: es ist immer das gleiche, und das, was sich gleicht ist auch noch schlecht gemacht.
ich kann vielleicht verstehen, dass du dieses "sich im kreis drehen" ausdr├╝cken willst, aber dadurch, dass ich in einem text f├╝nf mal schreibe wie allein ich bin, wirkt es nicht intensiver oder verzweifelter, sondern lediglich verzweifelt bem├╝ht. das, was du in diesem text hier sagen willst, kannst du in vier zeilen unterbringen und es w├╝rde wirklich an intensit├Ąt gewinnen.
n├Ąchster tip: klammere dich nicht so an die reime, die zwingen dir worte auf, die du nicht gebrauchen willst. sie beschr├Ąnken dich in deinen m├Âglichkeiten und die sind eh schon -sorrysorrysorry - begrenzt. versuch es einmal ohne reim; schreib auf was du aufschreiben willst. und wenn du dann so einen text zu papier gebracht hast, setz dich hin und versuche ihn zu komprimieren, zu verdichten, vielleicht durch so selbstgesetzte grenzen ("aus diesen 20 zeilen mach ich jetzt 15, oder 10, ohne das der text irgendetwas verliert"). schlie├člich kommt der ausdruck dichtung vom verdichten.
weiterer tip: versuch etwas mehr distanz zu deinem text aufzubauen. so wie er da steht, ist er gut f├╝r ein tagebuch, f├╝r dich um vielleicht sowas wie verarbeitung zu generieren, aber f├╝r den aussenstehenden leser gibt der text nichts her. er wirkt weinerlich, pubert├Ąr und naiv. als leser will ich doch von einem text etwas geboten bekommen: ein sch├Ânes spiel mit sprache, ein sch├Âner reim odere einfach eine neue sichtweise auf die welt, aber das bietet er einfach nicht. liebe gr├╝├če, mirko
__________________
"I am only what you made me - I am a reflection of you"
Charles Manson

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Kitty-Blue
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Jan 2004

Werke: 228
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Hi Mirko,
kann schon sein, dass du Recht hast mit deiner Kritik.
Der Text ist schon etwas ├Ąlter.
Es ging mir gar nicht so sehr darum, ein perfektes Gedicht zu schreiben.
Ich wollte vor Allem meine Gef├╝hle ausdr├╝cken und ich habe versucht,
mir meinen Kummer von der Seele zu schreiben.
Ich denke, ein Leser, der selbst genauso einsam ist,
der wird von dem Gedicht schon ber├╝hrt sein.

Liebe Gr├╝├če,
Kitty

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