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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Eiskalt
Eingestellt am 01. 09. 2009 17:16


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Lesemaus
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Aug 2009

Werke: 18
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In meinen Gedanken liegst du nackt an mein Bettgestell gefesselt vor mir. Noch sehen mich deine Augen. Ich habe mich für dich schön gemacht. Ein letztes Mal. Du sollst leiden. Meine Schönheit wird dir nicht gehören. Du hast dich für eine andere entschieden. Noch bringst du der Situation nicht den gebührenden Ernst entgegen. Das sehe ich an den Fünkchen in deinen Augen.
Dir wird das Lachen schon noch vergehen!

Ich zünde eine Kerze an und bewege die Flamme dicht über deinen Körper. Bei der Brust beginne ich. Die ersten Tropfen fallen auf deine Haut. Du zuckst zusammen. Dein Gesichtsausdruck wird ungehalten, ärgerlich. Reden kannst du nicht, ich habe dir den Mund
gestopft. Mit einem Slip von mir. Dieses alte Schandmaul, das noch in jeder Situation einen Witz reißen kann. Diesmal wirst du es dir verkneifen müssen. Das heiße Wachs tropft auf deinen Bauch, auf dein schlaff daliegendes Geschlecht. Dieser Wurm, der
jetzt einer anderen gehört. Einer jüngeren. Du zuckst wieder, windest dich. Vergebens. Die Lederstreifen sitzen fest, ziehen sich bei jeder Bewegung nur noch fester zusammen.

Das Wachs bringt mich auf eine Idee. Ich gehe ins Bad und hole meine Kaltwachsstreifen. Eine Weile überleg ich, an welcher Stelle ich sie anwenden soll. Schließlich entscheide ich mich für die Waden. An denen wachsen, wie bei mir, die meisten Haare. Warum sollst du nicht auch einmal den Schmerz empfinden,
den ich jedes Mal bei meiner Kosmetikerin erlebt habe, wenn ich mir die Beine enthaaren ließ, um für dich schön glatt zu sein?

Du schaust immer noch verständnislos. Weißt nicht, was dich erwartet. Ich presse den Streifen, nachdem ich ihn zwischen meinen Händen etwas erwärmt habe, fest auf dein Schienbein und lächle dich falsch an, bevor ich ihn mit einem Ruck abziehe. Dein Unterleib ist in die Höhe geschnellt, der Knebel hat deinen Schrei verschluckt. Ich besehe mir die ausgerissenen Haare auf dem Streifen. “Weißt du, welche Haare ich jetzt damit ausreißen werde?” frage ich dich mit meiner sanftesten Stimme. Deine Augen blicken jetzt sehr ausdrucksstark. Das Funkeln darin ist völlig verschwunden.





Aber ich bin ja kein Sadist. Die Drohung reicht mir. Ich stelle mich mit gespreizten Beinen über dir auf. Meine schwarzen, hochhackigen Stiefel, die erst über den Knien enden, haben dir doch immer so gefallen. Der Anblick meiner rasierten Möse ist von da unten sicher auch ganz interessant. Wie sich wohl mein spitzer
Absatz auf deinen Brustwarzen anfühlt? Ich piesacke dich damit überall und stoße bei jedem Tritt ein anderes Schimpfwort aus.

Als mir keins mehr einfällt, drücke ich mit dem Spann gegen deine Hoden, meine Stiefelspitze gräbt irgendwo in deiner Furche herum. “Was, du unterstehst dich, Gefallen an meiner Behandlung zu finden?” Mein Gürtel klatscht auf deinen Bauch. “Ein bisschen Sport könnte deinem Schwabbelbauch auch nicht schaden. Findet
den deine Tussy etwa erotisch?” Jetzt befreie ich dich von dem Knebel und verschließe deinen Mund gleich darauf mit meiner Möse, die ich dir breit aufs Gesicht drücke. “Und jetzt leck mich, du Hundsfott, sonst muss ich mir noch andere Strafen für dich ausdenken!” Das konntest du immer gut, zugegeben. Und der Gedanke, dass zukünftig eine andere von deinen Zungenfertigkeiten
profitiert, behagt mir gar nicht. Wild lasse ich meinen Unterkörper um deine harte Zunge rotieren. Ein Blick hinter mich, bestätigt mir meine Vermutung, dass dich meine Möse nicht kalt lässt. Doch jetzt ist mir deine Zunge nicht mehr genug, ich brauche mehr, um diesen ungeheuren Durst in mir zu stillen.

Ich stülpe mich über deinen Pfahl, wende dir den Rücken zu, damit du nicht über meine Schwäche triumphieren kannst und reite dich, bis ich schreiend auf dir zusammensinke. Zum Glück bist du nicht auf deine Kosten gekommen. Diesen Abschluss hätte ich dir nicht gegönnt. Da steht er nun, pulsierend und erwartungsfroh in
der Gegend herum, dieser Schwengel. Und mein Opfer hat tatsächlich die Stirn, “erlöse mich” zu flehen. O, ja, und wie ich dich erlösen werde! Doch zuerst verbinde ich dir die Augen. Und dann verschwinde ich. Aus dem Gefrierfach hole ich zwei Hände voll Eis und dazwischen verpacke ich dein bestes Stück und reibe genüsslich hoch und runter. Auf und ab. Es dauert nicht lange, da ist der stolze Pfahl in sich zusammengeschrumpft und liegt als Karrikatur seiner selbst, ein schlaffes Stück nutzloses Fleisch, auf dem Bauch seines Besitzers.

“Na, mein Süßer, hat dir dieser Abschiedsfick gefallen? Heiß und kalt, wie im richtigen Leben.”
Schade, dass all das nur in meiner Phantasie geschieht.

__________________
Ein Schriftsteller sollte nicht schreiben wollen, sondern schreiben müssen. (Erwin Strittmatter)

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Ralf Langer
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2009

Werke: 304
Kommentare: 2919
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Liebe lesemaus,
das ist eine gelungen "böse"
erotische Geschichte

Ein winziges Makel:

Lass es den Prot doch machen und nicht nur in
seinen Gedanken

Habe "geil" gelitten

ralf
__________________
RL

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Estrella fugaz
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2010

Werke: 77
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Hallo Lesemaus,

mir gefällt deine Geschichte! Rache ist süß! Ich würde das Ganze auch nicht als Fantasie geschehen lassen. Warum abmildern? Im Stillen hatte ich gehofft, dass sie ihm die Eiswürfel schön drum herum drapiert und geht..... Gemein, ich weiß.

Lieber Gruß,
Estrella
__________________
Ich schließe meine Augen, um zu sehen. (Paul Gauguin)

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