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Leselupe.de > Ungereimtes
Ekstase
Eingestellt am 08. 10. 2003 18:31


Autor
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Meerfrau
One-Hit-Wonder-Autor
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Ekstase

Sanfte, s├╝├čfl├╝sternde
Meere
ergie├čen sich ├╝ber
ausged├Ârrte Oasen

Hei├če St├╝rme und
k├╝hle Fluten

erdenzu dringen

Brennende Feuer
und
gl├╝hende Dolchstiche

himmelan wachsen

┬ę 16.09.2003

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WindindenHaaren
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Meerjungfrau, dein erstes Werk hier! Sch├Ân... Dennoch, verrate mir, warum es "Ekstase" heisst. Auch ist mir die Logik der einzelnen Bilder nicht so ganz klar. Ich versuch mal Textarbeit.
Oasen liegen zumeist in W├╝sten. Nur sehr wenige (also nur Ausnahmen) liegen an Meeren. Ergie├čen sich also Meere in Oasen (selbst in den F├Ąllen wo sie ausnahmsweise mal meernah liegen), so fl├╝stert das Meer auf gar keinen Fall mehr "s├╝├č" (eh beim Salzwasser ein "schwieriger" Begriff!), sondern es braucht St├╝rme, Sturmfluten oder gar Tsunamies, die dann aber wiederum auch zur ├ťberschrift "Ekstase" besser passen w├╝rden (echte Ekstase ist nicht "s├╝├čfl├╝sternd", sondern archaischer, gewaltiger..)

Bei den anderen Strophen ergeht es mir ├Ąhnlich... ich kommentiere sie aber nur dann, wenn es dir jetzt wichtig ist.
Ich denke, du verf├╝gst ├╝ber eine sch├Âne gro├če innere Phantasie, die aber schon auch noch eine "Gerichtetheit in den verwendeten Bildern" braucht, um wirklich in sich stimmig zu sein..
Schreib jedenfalls weiter und sieh meine Anmerkungen nur als konstruktive Textarbeit an.
Gru├č Chi

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Meerfrau
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Ekstase

Hallo Chi,

ein recht herzliches Danke f├╝r die ausf├╝hrliche Interpretation.
Kurz mal meine Version dazu:

Sanfte, s├╝├čfl├╝sternde
Meere
ergie├čen sich ├╝ber
ausged├Ârrte Oasen.

Ein Meer hat f├╝r mich nicht nur das Bild von Sturm und Gewalt. Es gibt auch stille Zeiten, wo es in meinen Augen ruht. Ausged├Ârrte Oasen verbinde ich mit nach Liebe und Z├Ąrtlichkeit d├╝rsten.

Hei├če St├╝rme und
k├╝hle Fluten

erdenzu dringen

Die Macht der Gef├╝hle - hei├č und k├╝hl.

Brennende Feuer
und
gl├╝hende Dolchstiche

himmelan wachsen

Leidenschaft rast durch K├Ârper und findet seine Erf├╝llung.

So sehe ich meine Zeilen. Mit dem Titel hatte ich von Anfang an meine Probleme, aber habe ihn letztendlich so belassen.

Es gr├╝├čt die Meerfrau

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WindindenHaaren
Guest
Registriert: Not Yet

Ja, liebe Meerjungfrau, ich verstehe das schon - nat├╝rlich kann das Meer alle Gef├╝hlsassoziationen in einem Menschen wachrufen. Jene sind sowieso nur individuell erfahrbar und interpretierbar. Was mich st├Ârte, war der Zusammenhang: Wenn Meere sich in Oasen "ergie├čen", dann sind es in diesem Zusammenhang/Augenblick KEINE s├╝├čfl├╝sternden Meere. Wenn du jedoch Meer und Oase als Metapher f├╝r ganz andere Dinge verwenden willst, m├╝sste die Bez├╝glichkeit dazwischen f├╝r den Leser erkennbar werden durch ein erweitertes Bild.

Aber tr├Âste mich, ich ringe genauso wie Du - auch bei mir sitzt nicht jeder Gedanke zu jedem Gef├╝hl und h├Ąufig machen mich andere Menschen auf bestimmte Zusammenh├Ąnge aufmerksam, die ich pers├Ânlich ganz anders beim Schreiben empfunden habe. Es ist nicht leicht, eine echte Objektivit├Ąt zum eigenen Text zu haben, weil er ja aus dem Subjektiven alleine entstand - jedoch von anderen Subjekten, Individuen mit anderen Gef├╝hlslagen und Gedanken dann gelesen wird...
Und au├čerdem: Die ganz Gro├čen der Schreibbranche, die offiziell anerkannten, schaffen das auch noch lange nicht bei jedem Text.
Weisst, ich selbst bin f├╝r konstruktive sachliche Arbeit an meinen eigenen Texten auch immer dankbar.... Es bringt einen weiter, als unreflektiertes Lob (obschon wir alle Letzteres auch dringend hin und wieder ebenso brauchen..)
Hab leider keine Zeit, jetzt noch auf die anderen Passagen n├Ąher einzugehen. Aber wenn das Prinzip verstanden ist, kann man vielleicht damit schon etwas arbeiten? Hmmm...?

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