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Leselupe.de > Kindergeschichten
Elch Willi geht auf Reisen
Eingestellt am 27. 11. 2007 16:01


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Godjes
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Dec 2004

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Elch Willi hat genug. Ständig hacken die anderen Elche auf ihm herum und das nur, weil er mit Ohrwärmern und Hausschuhen durch den Wald läuft. Hier, in Skandinavien, ist es ihm einfach zu kalt.

Deshalb macht er sich auf den weiten Weg in die Wüste. Er hat nämlich gehört, dass es dort nie schneit und viel wärmer ist. Genau das Richtige für ihn.

Willi ist jung und kräftig, kommt aber trotzdem nur langsam voran. Seine Schuhe behindern ihn immer wieder. Deshalb ist er auch nur nachts unterwegs, oder spät am Abend.

Auf den Weg in den Süden kommt er immer wieder an Städten vorbei, doch hinein traut er sich nicht. Eines Abends kommt er aber in eine kleine Vorstadt. Schon von weitem hört er Kinder singen und ihm liegt ein Geruch in der Nase, den er irgendwo her kennt. Deswegen geht er näher an das Haus, aus dem der Lärm zu kommen scheint.

Vorsichtig schaut er durchs Fenster. Eine Frau steht am Küchentisch. Sie hat eine silberne Form in der mit der sie in eine braune Masse sticht. – Kekse, Schokokekse, wie lecker. Ewig hat er keine mehr gegessen. Weiter hinten im Raum verzieren Kinder die Kekse mit Zuckerguss.

Aber was ist das?

Die Kekse sehen ja aus, wie er selbst. Elch- Kekse.
Kopfschüttelnd macht er sich wieder auf den Weg. Wenig später kommt er an einem Kaufhaus vorbei. Davor bleibt er erschrocken stehen, als vor ihm ein Elch auftaucht. Er hatte nicht damit gerechnet, dass er hier einem seiner Brüder begegnen würde. Doch als er ihn mit der Nase anstupst fällt dieser um – Pappe. Es ist einfach nur Pappe. Schnell macht er sich davon

Erschöpft und müde kommt er dann an einen offenen Stall. Da der Morgen schon dämmert, will er sich dort verstecken. Doch wenige Stunden später wird er von lautem Stimmengewirr geweckt. Kinder stehen um ihn herum, die sogar mit dem Finger auf ihn zeigen. Aber sie lachen ihn nicht aus. Sie freuen sich über Willi, denn sie haben noch nie in ihrem Leben einen echten Elch gesehen. Auch die Kinder vom Abend sind dabei.

Sie strecken ihm einen ihrer Elchkekse entgegen.

Da sein Hunger größer ist, als seine Angst, nimmt er sie und lässt sich von den Kindern streicheln. Irgendwie ist hier alles viel herzlicher. Die Menschen scheinen ihn zu mögen. Deshalb beschließt Elch Willi hier zu bleiben. Die Wüste läuft ihm ja nicht weg. Und irgendwie ist es hier auch viel wärmer, als Zuhause.


Version vom 27. 11. 2007 16:01

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KaGeb
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Godjes,

niedlicher Text, den ich mir gut als illustriertes Kinderbuch vorstellen kann.

Was mir auffiel und wie ich es persönlich besser fände:

Elch Willi hat genug. Ständig hacken die anderen Elche auf ihm herum. Und, und das nur, weil er mit Ohrwärmern und Hausschuhen durch den Wald läuft. Hier, in Skandinavien, ist es ihm einfach zu kalt. ("Cut")
Daher Deshalb macht er sich auf den weiten Weg in die Wüste. Er hat nämlich gehört, dass es dort nie schneit und viel wärmer ist. Also genau das Richtige für ihn.

Willi ist noch ziemlich jung und kräftig, aber trotzdem kommt aber trotzdem er nur langsam vorwärts voran. Seine Schuhe behindern ihn immer wieder. Deshalb ist er fast immer auch nur nachts unterwegs, oder spät am Abend. ("Cut")
Auf den Weg in den Süden kommt er immer wieder an Städten vorbei, doch hinein traut er sich nicht. Eines Abends kommt (kommt ist doppelt bzw. mehrfach. Versuche andere Umschreibungen) er aber in eine kleine Vorstadt. Schon von weitem hört er Kinder singen und ihm liegt ein Geruch in der Nase, den er schon mal irgendwo gerochen (Geruch, gerochen = 1 x anders) hat. Deswegen geht er näher an das Haus, aus dem der Lärm zu kommen scheint.

Vorsichtig schaut er durchs Fenster. ("Cut")
Eine Frau steht davor, sie arbeitet an dem Tisch vor sich und sie hat eine silberne Form in der Hand (Vorschlag: Eine Frau steht am Tisch mit einer silbernen Form in der Hand), mit der sie in eine braune Masse sticht. – Kekse, Schokokekse, wie lecker. Ewig hat er keine mehr gegessen. Dann schaut er zu den Kindern weiter hinten im Raum (Vorschlag: Weiter hinten im Raum verzieren Kinder die Kekse mit Zuckerguss). Sie verzieren die Kekse mit Zuckerguss. ("Cut")
Aber was ist das? ("Cut")
Die Kekse sehen aus, wie er selbst (ja aus wie er selbst). ("Cut")
Es sind Elch- Kekse. ("Cut")
Kopfschüttelnd macht er sich wieder auf den Weg. Wenig später kommt er an einem Kaufhaus vorbei. Auch da (?), bleibt er erschrocken sStehen, als vor ihm ein Elch steht (stehen, steht). Er hatte nicht damit gerechnet, dass er hier einem seiner Brüder begegnen würde. Doch als er ihn mit der Nase anstupst fällt dieser um – Pappe. Es ist einfach nur Pappe. Schnell macht er sich weiter auf die Socken.(der hat doch Schuhe an. Bei Kindern funktioniert m.E.n. das Umgangssprachliche nicht so gut)

Erschöpft und müde kommt er dann an einen offenen Stall, er ist offen. Da der Morgen schon dämmert, will er sich dort verstecken. Doch wenige Stunden später wird er von lautem Stimmengewirr geweckt. Kinder stehen um ihn herum, die sogar mit dem Finger auf ihn zeigen. Aber sie lachen ihn nicht aus. Sie freuen sich über Willi, denn sie haben noch nie in ihrem Leben einen echten Elch gesehen. Auch die Kinder vom Abend sind dabei.

Sie strecken ihm einen ihrer Elchkekse entgegen.("cut")
Da sein Hunger größer ist, als seine Angst, nimmt er sie und lässt sich von den Kindern streicheln. Irgendwie ist hier alles viel herzlicher. Die Menschen scheinen ihn zu mögen. Deshalb beschließt Elch Willi hier zu bleiben. Die Wüste läuft ihm ja nicht weg. Und irgendwie ist es hier auch viel wärmer, als Zuhause.


Nur ein paar Vorschläge, wie es MIR persönlich besser gefiele.

LG, KaGeb

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Godjes
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vielen Dank

Vielen Dank für deine Vorschläge. Ich habe die Meisten davon eingearbeitet. Ein Teil der Weihnachtsgeschichten, die ich in diesem Forum neu eingestellt habe sind mir gerade besonders wichtig, da sie am dem 1. Dezember im Joemax.de - Adventskalender erscheinen. Daher sollten sie schon so gut wie möglich überarbeitet sein.

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