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Leselupe.de > Gereimtes
Emanzipation
Eingestellt am 12. 10. 2010 08:17


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wittig
Autorenanwärter
Registriert: Sep 2010

Werke: 12
Kommentare: 5
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Profil

Ich putz´, poliere, wasche auf -
das mach ich gut, da steh´ ich drauf.
Ich koche dreimal jeden Tag
was meine Frau gern essen mag.

Ich bügel, nähe, stopfe Socken -
dreh meiner Frau auch mal die Locken.
Färb ihre Haare dann und wann
und schneid sie gar, weil ich´s ja kann.

Wenn sie noch schläft, bin ich längst wach -
mach ihr Kaffee, schenk ihr nach.
Ich brĂĽhe Tee, wenn Schnupfen ruft
und sorge fĂĽr frische Stubenluft.

Ich säuber meinen Sohn im nu -
putz seine Zähne immerzu.
Kürz ihm die Nägel, feil sie auch -
bin immer da, wenn er mich braucht.

Lös Hausaufgaben ach so gern,
weil da der Knabe ja was lernt.
Sogar die Autos tank ich voll -
das finde ich besonders toll.

Ich bin schon froh, dass Frau selbst fährt -
bis um die Ecke wohlgemerkt.
Da steht die Kneipe - kehrt gern ein.
Dort kann sie sich vom Stress befrei`n.

Es ist schon hart, nicht viel zu tun -
drum gönn´ ich´s ihr, sich auszuruh`n.
Leicht angesäuselt kommt sie heim,
und denkt, ich geh ihr auf den Leim.

Nach Liebe steht ihr nun der Sinn -
was denkt die Frau, wer ich denn bin?
Tja, ab null Uhr läuft meine Zeit,
da bin ich nur fĂĽr mich bereit!
__________________
DW - Wer viel zitiert, sich selbst verliert.

Version vom 12. 10. 2010 08:17
Version vom 12. 10. 2010 11:30

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Herr MĂĽller
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Registriert: Mar 2003

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Ich würde in der Konsequenz gönnerhaft auch noch die letzte Pflicht erfüllen:

Nach Liebe steht ihr nun der Sinn -
was denkt sie sich, wer ich denn bin?
Tja, ab null Uhr läuft meine für mich die Zeit!
Na gut. Sie schlägt mich diesmal wieder breit. da bin ich nur für mich bereit!


Mit GrĂĽĂźen aus Dresden
__________________
Wer das Wort sucht, wird den Reim ernten.

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Pelikan
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo, Wittig, ich habe viel gebläut, aber in diesen
Bereichen könnte man das Gedicht durchaus verschlimmbessern Ich habe Dir ein paar Vorschläge
gemacht, welche Du ablehnen kannst, sofern diese
Dir nicht zusagen sollten. Kein Problem. Feilen jedoch solltest Du auf jeden Fall an dem Werk.
Apostrophe setzt man heutzutage nicht mehr an alles.
Nur noch an Worte die ohne unverständlich daher kommen.
Zu viele davon lassen ein Gedicht optisch zerhackt
aussehen.


eMANNzipation

Ich putz, poliere, wasche auf -
das mach ich gut, da steh ich drauf.
Ich koche dreimal jeden Tag,
was meine Frau gern essen mag.


Ich bügel, nähe, stopfe Socken -
dreh meiner Gattin oft die Locken,
färb ihre Haare dann und wann
und schneid sie gar so gut ich kann.


Wenn sie noch schläft, bin ich längst wach.
Ich mache Kaffee, schĂĽtt ihr nach.
Ich brĂĽhe Tee, wenn Schnupfen ruft
und sorg fĂĽr frische Stubenluft.


Ich säuber meinen Sohn im nu -
putz seine Zähne immerzu.
Kürz ihm die Nägel, feil sie gar -
wenn er mich braucht, bin ich stets da
.

Lös Hausaufgaben für ihn gern
und spreche: "Knabe, sieh und lern!"

Sogar die Autos tank ich voll -
das finde ich besonders toll.

Ich bin schon froh, dass Frau selbst fährt -
bis um die Ecke, dann begehrt
sie Kneipenluft - kehrt gerne ein.
Dort kann sie sich vom Stress befrei'n.


Es ist schon hart, nicht viel zu tun -
drum gönn ich's ihr, sich auszuruh'n.
Leicht angesäuselt kommt sie heim
und denkt, ich geh ihr auf den Leim.


Nach Liebe steht ihr nun der Sinn -
was denkt die Frau, wer ich denn bin?
Tja, ab null Uhr läuft meine Zeit,
da bin ich nur fĂĽr mich bereit!



mit herzlichen GrĂĽĂźen, Pelikan
P.S. Herrn MĂĽllers Vorschlag ist durchaus zu bedenken.
Das "Na gut" in diesem Vorschlag bringt das Gedicht
jedoch rhythmisch durcheinander. Das sollte man beachten
und dieses vielleicht weglassen?

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wittig
Autorenanwärter
Registriert: Sep 2010

Werke: 12
Kommentare: 5
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eMANNzipation

Vielen Dank für eure netten Tipps und Vorschläge.
Ich werde ganz sicher bestimmte Elemente neu gestalten und umsetzen.

LG Wittig
__________________
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