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Leselupe.de > Ungereimtes
Empfinden
Eingestellt am 25. 12. 2005 09:16


Autor
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Joneda
Festzeitungsschreiber
Registriert: Dec 2002

Werke: 270
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Wenn Menschen ihr Empfinden
in tiefe W├Ârter binden,
und alle Zeit mit ihnen reift,
dann haben sie am Ende
die Frucht der Lebensb├Ąnde
in ihren wundersamen H├Ąnden.

Und Augen schauen, was sie sehen,
wenn wir am Ende von Erden gehen.
Das sind dann auch Gedanken,
welch` Taten wir vollbracht,
was wir mit anderen Menschen teilten,
wor├╝ber wir gelacht,
geweint, gestritten,
erlitten mancher Festungssturm,
vorallendingen, zusammen verschworen.

Da weint dann manches Auge,
und mancher Mensch der denkt,
wenn er die Zeit zur├╝ckholen k├Ânnte,
w├Ąre sie nicht verschenkt.
Denn h├Ątte man anstatt in Worte
in Taten mehr gelegt,
dann h├Ątte dieser eine Tote
viel mehr gelebt.

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Zarathustra
Routinierter Autor
Registriert: Apr 2003

Werke: 108
Kommentare: 471
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ein bissche Schade..

Es ist ein wenig schade,
dass du die Rhytmik des ersten Verses nicht durchhalten konntest.

Die Botschaft, die du hast ist wirklich gut, - leider ist die Umsetzung (wie ich meine, nicht ganz so gut gelungen).

Liebe Gr├╝sse aus M├╝nchen
Hans
__________________
Was sind das f├╝r Zeiten, wo ein Gespr├Ąch ├╝ber B├Ąume fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen ├╝ber so viele Untaten einschlie├čt! (Bertold Brecht)

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Sonnenkreis
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jul 2005

Werke: 6
Kommentare: 349
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Re: ein bissche Schade..

Liebe Joneda,

was mir hier gef├Ąllt, das sind die ersten zwei
Strophen. Die zeigen sch├Ân den Lebensweg, den
wir zwar alle irgendwie anders, aber ein wenig
auch gleich gehen.

In der dritten Strophe kippt das Ganze meinem
Gef├╝hl nach. Denn, ja, sicher k├Ânnte man mehr
tun als reden!? Manche Menschen k├Ânnen besser in
Worten, andere mehr mit ihren H├Ąnden Taten voll-
bringen. Hier m├Âchte ich nicht werten. Jedenfalls
nicht grunds├Ątzlich.

Aber in der dritten Strophe verlangst Du meiner
Ansicht nach zuviel vom lyrischen ich: N├Ąmlich
Perfektion. Ich denke, es gibt Dinge im Leben
die k├Ânnte auch noch soviel guter Wille eben
nicht ├Ąndern. Das sind wenige Dinge, aber die
gibt es aber auch.

Nun, sicher mag ein Erlebnis Deinen Text pr├Ągen;
von daher hat dieser "Bruch" im Text sicherlich
seinen Grund.

Liebe Gr├╝├če
Sonnenkreis

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Joneda
Festzeitungsschreiber
Registriert: Dec 2002

Werke: 270
Kommentare: 633
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Perfektion

Lieber Zarathustra,

vielen Dank f├╝r Dein Kommen.
Lyrisch perfekt? Das bin ich nicht ;-)

Genauso wenig wie im Leben, lieber Sonnenkreis.

Ich wei├č nur, dass sich die Menschen immer weniger trauen zu leben, ist das nicht schade? Geht nicht soviel dabei verloren? Verlernt man nicht so vieles?

Alles mu├č perfekt sein, dabei geht das Wirkliche, das was das Leben ausmacht, verloren :-)

Liebe morgendliche Schneegr├╝├če an Euch beide
Joneda
__________________
Das Leben ist voller Wunder.

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NewDawnK
???
Registriert: Sep 2005

Werke: 156
Kommentare: 2423
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quote:
Urspr├╝nglich ver├Âffentlicht von Joneda
und mancher Mensch der denkt,
wenn er die Zeit zur├╝ckholen k├Ânnte,
w├Ąre sie nicht verschenkt.
Denn h├Ątte man anstatt in Worte
in Taten mehr gelegt,
dann h├Ątte dieser eine Tote
viel mehr gelebt.

Hallo Joneda,

gerade dieser Vers gef├Ąllt mir besonders, weil er unser ├╝bliches Denken sehr sch├Ân vorf├╝hrt:
- Wer Zeit verschenkt und sie zur├╝ckholen will, versteht nicht wirklich zu schenken - er klammert sich noch im Nachhinein an einmal Verschenktem fest.
- Wer kann schon wissen, wie viel und wie intensiv ein anderer Mensch gelebt hat? Schlie├člich hat jeder Mensch seine eigenen Priorit├Ąten im Leben.

Nicht wirklich schenken k├Ânnen und sich zum Vormund f├╝r andere aufschwingen - meiner Ansicht nach zwei Beispiele f├╝r ein verungl├╝cktes Denken, mit dem jeder sich und die Menschen, die ihm etwas bedeuten, (ungewollt) in eine Lebens-Verlierer-Position hineindenken kann.

Gru├č, NDK

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Kasper
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Oct 2005

Werke: 22
Kommentare: 61
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hallo Joneda !

Dein Text gef├Ąllt mir in seinem Inhalt sehr gut. Schade nur, dass ihm die Melodie nicht ganz gerecht wird. Ich finde, dass dein Text trotzdem eindeutig unterbewertet wurde.


lieben Gru├č,
Kasper

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Sonnenkreis
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jul 2005

Werke: 6
Kommentare: 349
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Liebe Joneda,

Deinem Rekommentar schlie├če ich mich vorbehaltslos
an.

Nur mag ich eben die "h├Ątte-k├Ânnte-w├╝rde" Aussagen
nicht, denn die ber├╝cksichtigen im Leben nicht das,
was man auch den dispositiven Faktor nennt. Den man
zwar mit einer Wahrscheinlichkeit zu ├╝berlisten ver-
sucht, der aber wie beim W├╝rfel Zufall bleibt.

Sicher, wenn man es nicht versucht, dann kann es auch
nicht gelingen. Das erkl├Ąrst Du gut. Aber es gibt auch
Dinge, da ist ein sich zur├╝cklehnen und zu staunen viel
mehr Aktivit├Ąt als ein hektisches Wirbeln oder sich in
Gedanken mit "h├Ątte-k├Ânnte-w├╝rde" sich selber zu verun-
sichern.

Denn wei├čt Du, allm├Ąchtig sind wir Menschen nicht. M├╝ssen
wir auch nicht sein). Denn daf├╝r gibt es eine h├Âhere In-
stanz. Auch, wenn die manchmal nur schwer zu verstehen ist.

Dir alles Gute zum neuen Jahr und

Liebe Gr├╝├če
Sonnenkreis

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