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Leselupe.de > Gereimtes
Endlich
Eingestellt am 16. 01. 2004 01:39


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Floheit
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Dec 2003

Werke: 8
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Zart ziehen meine H├Ąnde
├╝ber dich hinweg

zitternde Haut unter meinen Fingerkuppen
lange mu├čt' ich warten,
hast mich jetzt dort

wo du mich brauchst!

hei├čer Atem auf meiner Haut
schmerzloses Ringen
zum Gl├╝ck...

dein bebender K├Ârper
unter meiner Macht

von dir ausge├╝bt!
ich bin dein Werkzeug...

dr├Ąnge mich in deine weichen Arme
die Grenzen meiner Welt

f├╝r heute
f├╝r morgen
f├╝r immer!

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Duisburger
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Nov 2002

Werke: 82
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Hallo Flohheit,

dein Text ist nach meinem Daf├╝rhalten sehr unausgegoren, vor allem, weil Logik und Abfolge nicht stimmen. Auch deine Wortwahl wird der Situation nicht immer gerecht.

Zart ziehen meine H├Ąnde
├╝ber dich hinweg

> besser streichen, gleiten, es klingt sanfter

zitternde Haut unter meinen Fingerkuppen
lange mu├čt' ich warten,
hast mich jetzt dort

>> muss es nicht du heissen ?? Sonst beisst es ich mit dem folgenden Satz.

wo du mich brauchst!

>> diesen Satz finde ich nicht so gut, das h├Ârt ich sehr nach Macho an

hei├čer Atem auf meiner Haut
schmerzloses Ringen
zum Gl├╝ck...

>> Was zu Gl├╝ck? Der "heisse Atem" oder das "schmerzlose Ringen ?? Seltsames Wort in diesem Zusammenhang.

dein bebender K├Ârper
unter meiner Macht

>> ...und wieder der Macho.

von dir ausge├╝bt!
ich bin dein Werkzeug...

>> Deine Macht von ihr ausge├╝bt. Dann doch eher genossen oder genutzt. Warum bist du ihr Werkzeug, wenn es einen Vers vorher genau umgekehrt war ?

dr├Ąnge mich in deine weichen Arme
die Grenzen meiner Welt

>> Auch weiche Arme halte ich nicht f├╝r sonderlich treffend. Warum nicht an ihre weiche Brust ?? Oder versinken in ihrem weichem Haar ?

f├╝r heute
f├╝r morgen
f├╝r immer!

Dieser Text ist stark ├╝berarbeitungsbed├╝rftig, weil er sicherlich nicht das ausdr├╝ckt, was du beabsichtigst hattest. Hier passt zuviel nicht zusammen. Es fehlt die harmonische Einheit zwischen den Versen.
Ich w├╝rde dir raten, den Text noch einmal zu ├╝berarbeiten und dabei nur aus einer Position zu schreiben, deiner eigenen. Schreibe nicht, was sie f├╝hlt, beschreibe nur, wie sie auf deine Ber├╝hrungen, deine N├Ąhe reagiert. Das macht das Schreiben einfacher und f├╝r den Leser nachvollziehbarer.
Lass dich nicht abschrecken, dieser Kritik soll dir eine Hilfe sein und dich ermutigen weiterzumachen.

lg

Uwe
__________________
Unter den Kastraten ist der eineiige K├Ânig (unbekannter Gas- und Wasserinstallateur).

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Floheit
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Dec 2003

Werke: 8
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Besten Dank

Es ist nie leicht mit solch fundierter Kritik umzugehen, aber du hast in einigen Punkten recht.

Ist aber auch nicht wirklich mein Themengebiet.
Da bin ich zuwenig Gef├╝hlsmensch ;-)
Ich hab's mal probiert, ist daneben gegangen, werde wieder meine Naturgedichte machen.

Trotzdem, Besten Dank, flo

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Stephanie Seelig
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Oct 2001

Werke: 44
Kommentare: 387
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hallo duisburger

Warum muss es immer zart sein!

Warum muss es du hei├čen, kann er nicht einfach den Absatz dazwischen weglassen?

Hatte es so verstanden das er lange warten mu├čte und jetzt liebt er sie, sie hatte ihn dazu gebracht.

schmerzloses Ringen finde ich ein tolles Bild, mei├čtens weint doch einer nach einem Gerangel

Sie bringt ihn dazu, Sachen zu machen aus Liebe

(es gibt auch nette machos)

weiche Arme find ich auch sch├Ân, wie oft wird man in den Arm genommen nur weil es in ist

Hm...fragend?

hallo flo, also dieses Gedicht w├╝rde ich wirklich nicht einfach so weglegen, es hat was!
In diesem Sinne.....Stephanie
__________________
Gespr├Ąche sind Leitplanken

Gez├Ąhmte Lippen

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Floheit
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Dec 2003

Werke: 8
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Hallo Stephanie!

Danke f├╝r deine Anteilnahme, aber aufgrund der mittlerweile st├Ąndigen R├╝ckschl├Ąge, werde ich meine lyrischen Ambitionen wirklich ├╝berdenken m├╝ssen.
Tja, das Gegenteil von Gut ist gut gemeint ;-(!

Vielleicht sollte ich mich wieder meiner Prosa widmen.
Die habe ich sowieso lieber.
Depremierend, aber was soll man machen.

Wenn ich mal einen Text hier reinstelle
melde ich mich bei Dir, lg Flo

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gareth
Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Dec 2003

Werke: 132
Kommentare: 783
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Sehr geehrte Floheit,

ich schreibe ungern so lange Kommentare, weil es doch in erster Linie Meinung und ├ťberzeugung ist, die unsereiner darlegt. Aber ich bin erstaunt ├╝ber die weitgehende Kritik, die Dein Gedicht erf├Ąhrt und vor allem auch ├╝ber seine Deutung. Ich finde, es ist ein sehr sch├Ânes Gedicht. Und zwar genau so, wie es da steht. Deshalb ein paar Worte dazu:

Zart ziehen meine H├Ąnde ├╝ber dich hinweg
zitternde Haut unter meinen Fingerkuppen


das ist eine sch├Âne, wahrhaftige Beschreibung dessen, was den Fingerkuppen tats├Ąchlich wiederf├Ąhrt, wenn sie wirklich z├Ąrtlich auf der Haut entlangziehen, n├Ąmlich ihr Zittern wahrzunehmen und es auch selbst zu erzeugen. Es macht die Qualit├Ąt dieser Zeilen auch aus, dass hier eben nicht streicheln oder ein synonymer Begriff steht. Und dann kommt die Erkenntnis des Erz├Ąhlers, dass sein eigener Anteil an diesem gl├╝cklichen Geschehen gering ist. Er hat es sich gew├╝nscht, aber nun ist er dort hin gef├╝hrt worden. Von der, die ihn dort wollte, dahin wo es f├╝r sie selbst gut ist (und damit auch f├╝r ihn). In zwei Zeilen wird ein langer Weg beschrieben und die Art, wie er gl├╝cklich zu Ende gebracht wurde:

lange mu├čt' ich warten,
hast mich jetzt dort wo du mich brauchst!


Und nun l├Ąsst(!) sie ihn Macht ├╝ber ihre Lust aus├╝ben und er nimmt im erregenden "schmerzlosen Ringen" aufmerksam mit ihrem hei├čen Atem die Lust an ihr wahr:

hei├čer Atem auf meiner Haut
schmerzloses Ringen zum Gl├╝ck...
dein bebender K├Ârper unter meiner Macht
von dir ausge├╝bt!


Die letzten beiden Zeilen sind m.E. besonders ausdrucksstark und dicht (meine Macht, von Dir ausge├╝bt). Und er ergibt sich ihr und sagt es:

ich bin dein Werkzeug...

staunend, w├Ąhrend es noch geschieht, empfindet er, was das Geschehen f├╝r ihn und f├╝r sein ganzes Leben bedeutet und das sagt er seiner Geliebten, und verspricht sich ihr in Dankbarkeit und Liebe:

dr├Ąnge mich in deine weichen Arme
die Grenzen meiner Welt

f├╝r heute
f├╝r morgen



Da gibt es nicht viel zu Verbessern, Floheit.
Ich sehe jedenfalls keine M├Âglichkeit
Liebe Gr├╝├če, gareth

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jon
Foren-Redakteur
Fast-Bestseller-Autor

Lektor
Registriert: Nov 2000

Werke: 147
Kommentare: 6206
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Bin gareths Meinung ÔÇô ich w├╝rde (bis auf die beiden Ausrufezeichen, die m.E. ├╝berfl├╝ssig sind, ja sogar st├Âren) nichts ├ĄndernÔÇŽ

Die ÔÇ×!ÔÇť st├Âren (mich) weil:
Erstens: Ausrufezeichen bewirken immer eine Denk-Pause (Was ist hier wichtig? Worauf soll ich achten?ÔÇŽ). Man geht automatisch auf "Achtung!", unterbricht, was immer man gerade tutÔÇŽ Und das in der Situation?
Zweitens: Erzeugen die "!" den Eindruck, dass der ÔÇ×Ich" im Gedicht v├Âllig ├╝berrascht davon ist, dass der/die andere nicht nur "Objekt" ist. Dies l├Âste, w├╝rde es ihm wirklich in dem Moment so glasklar bewusst, die Stimmung sofort von der Instinkt/K├Ârper-Ebene ab ÔÇô┬áund Tsch├╝├č! mit ÔÇ×inniger VerschmelzungÔÇťÔÇŽ Abgesehen davon: Wenn es ihm so ÔÇ×!ÔÇť-m├Ą├čig auff├Ąllt ist das mit der ÔÇ×innigen Verschmelzung f├╝r immerÔÇť nicht wirklich glaubhaftÔÇŽ
__________________
Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dal├Ąsst (Klaus Klages)

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