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Leselupe.de > Ungereimtes
Endlos
Eingestellt am 19. 10. 2002 14:26


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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Endlos

Der Sommer ist schon abgereist,
und auch der Herbst beginnt zu packen,
die blo├če Wiese liegt verwaist.
Vereinzelt dringt durch Wolkenzacken
ein d├╝nnes Lichtlein wie ein Trost,
erinnert an die Farbenwunder
von Bl├╝ten, Fr├╝chten. Sanft bemoost
gr├╝nt dir ein Stein. Er scheint dir runder
als noch im Sommer, schmiegt sich hin
in deine sehnsuchtsvollen H├Ąnde,
liegt wie ein Diamant darin.
Er gr├╝nt so fort. Ganz ohne Ende
pulst Leben durch sein Pflanzenkleid
und str├Âmt in deine Lebenszeit.




__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Phantom
Guest
Registriert: Not Yet

Hi Vera-Lena

Wow, nicht schlecht, schon "Chefredakteursanw├Ąrterin". Du machst dich hier auf der LL, Vera-Lena...

Betreff deines Gedichts:
Sch├Ân, die ersten Zeilen, mit "gepackt" usw. doch ich bin irgendwie ├╝ber die Zeile "von Bl├╝ten, Fr├╝chten. Sanft bemoost" gespoltert ... Die Punkte st├Âren mich irgendwie... da w├╝rd' man im Leseflu├č unterbrochen, mu├č ich pers├Ânlich sagen...

Gru├č Phantom

P.S.: Ich will dein Gedicht nicht wahrhaben, ich will endlich einen richtigen Herbst, der kann doch nicht schon die Koffer packen. Wir m├╝├čen ihn aufhalten!!! ;-)

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Endlos

Hallo, Phantom,

wie immer mu├č ich Dir Recht geben. Das Gedicht beginnt ganz salopp und schon ab der dritten Zeile wird es super-poetisch. Ich h├Ątte zwei verschiedene Gedichte daraus machen sollen. Danke f├╝r Deinen Hinweis!
Einen sch├Ânen Sonntag! Gr├╝├če Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Phantom
Guest
Registriert: Not Yet

Heut' wird es kein sch├Âner Sonntag, ├╝berschatte von der Gewissheit, dass ich morgen nach zweieinhalbw├Âchiger Abstinenz wieder zur Schule gehen mu├č (Herbstferien)...

Noch ein sch├Ânes Wochenende

Phantom

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Miss Marple
???
Registriert: Oct 2002

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o├ťo

Hallo, liebste Vera-Lena.

Interessant. Du mu├čt Phantom's Einwand mal von einer anderen Seite betrachten. Vielleicht kann man es auch als Kniff betrachten, wie du es schaffst, den Leser unvermittelt aus deinem Gedicht zu schmei├čen. Ich will darin wohlwollend irgend einen Zusammenhang zwischen Ausdruck und innerer Form nehmen, wei├č aber nicht, ob dir das helfen w├╝rde?
Meine Hypothese w├Ąre dann: Die Abgehacktheit des Satzes harmoniert mit den kurzen Lichteinf├Ąllen durch die Wolken, die ich auch mit dem vorangehenden Begriff verbinde.

Aber, sag, war das jetzt Absicht, mu├č es doch sein?

Gru├č, Ihre Miss Marple.

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Endlos

Liebe Miss Marple,
da siehst Du es einmal, jeder sieht die Dinge wieder anders. Das gef├Ąllt mir so sehr an der LL, da├č man immer so deutlich wahrnehmen kann, wie unverwechselbar einmalig jeder von uns ist. Ich kann Dir nur sagen, was meine Absicht beim Schreiben war: Ich wollte eigentlich deutlich machen, da├č Alles mit Allem verbunden ist. Deshalb habe ich die Zeilen auch ungetrennt gelassen,also nicht in Strophen aufgeteilt, um diese Endlosigkeit zu betonen. Aber um ganz ehrlich zu sein, was ich da eigentlich verzapft habe, wei├č ich so ziemlich genau immer erst, wenn das Gedicht fertig ist.Ja, ich wollte, das dieses "Leben", von dem am Schlu├č die Rede ist ├╝ber die Zeilenenden hineg immer weiterstr├Âmt.Ich hoffe sehr, da├č Du mit dieser Information etwas anfangen kannst.
Ganz liebe Gr├╝├če
Vera-Lena
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