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Leselupe.de > Kindergeschichten
Engelchen und Bengelchen
Eingestellt am 04. 06. 2003 10:23


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Lucrezia
Autorenanw├Ąrter
Registriert: May 2003

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Engelchen und Bengelchen

Sophie war noch ein sehr kleiner Engel und ziemlich neu im Himmel und nachdem sie sich dort eingelebt hatte, sollte sie nun eine Aufgabe bekommen. Da Sophie eine wunderbare Stimme hatte, beschloss der liebe Gott sie im himmlischen Engelschor singen zu lassen, aber dazu hatte Sophie ├╝berhaupt keine Lust, sie konnte zwar fabelhaft singen, aber immer nur singen, das war ihr zu langweilig. „ Ach, lieber Gott, kann ich nicht irgendwas anderes tun??? Ich finde singen ja sch├Ân, aber ich w├╝rde mich furchtbar langweilen. Gibt es nicht irgendwas aufregenderes zu tun?? Bitte!“ So stand Sophie da vor dem lieben Gott, mit ihren langen roten Engelsl├Âckchen und ihrem wei├čen Kleidchen und schaute ihn mit einem verschmitzten L├Ącheln und strahlenden Augen bittend an. Da konnte selbst der liebe Gott nicht wiederstehen. „Also gut, du m├Âchtest lieber etwas aufregenderes tun?? M├Âchtest du denn lieber ein Schutzengel werden?? Ich h├Ątte da noch einen kleinen Jungen Namens Dennis, der braucht einen neuen Schutzengel, sein alter Schutzengel wurde versetzt, er ist n├Ąmlich einer unserer besten Schutzengel, und ein anderes Menschenkind ist in gro├čer Gefahr, da brauchen wir ihn dort dringend. Und nun braucht Dennis unbedingt einen neuen Schutzengel, ich werde dich probeweise dort einsetzen, wenn du diese Probe gut bestehst, kannst du weiterhin ein Schutzengel sein, sollte sich diese Aufgabe aber doch f├╝r dich zu schwierig erweisen, wirst du doch in den Chor gehen. Na, Sophie, was h├Ąltst du von meinem Vorschlag?? Wollen wir es versuchen?“ Der liebe Gott schaute l├Ąchelnd zu Sophie hinunter. Sophie jubelte begeistert: „ Juhu, ich werde ein Schutzengel, ein richtiger Schutzengel!“
Und so wurde Sophie Dennis Schutzengel auf Probe, und das war wirklich sehr aufregend, aufregender, als Sophie es erwartet h├Ątte.
Dennis trug seinen Namen n├Ąmlich wirklich nicht zu unrecht. Jeder kannte die Geschichten von „Dennis, der Lausbub“, dem kleinen Jungen, der jede Menge Unsinn anrichtete. Und unser kleiner Dennis versuchte seinem Namen wirklich gerecht zu werden und seinem Namensvetter so gut er konnte nachzueifern. Mit seinen 3 ┬Ż Jahren hatte auch er schon eine Menge Unsinn angerichtet, er war ein sehr neugieriges Kind, dass sich Dinge nicht nur mit den Augen, sondern auch mit den H├Ąnden anschaut, wobei dann auch hin und wieder etwas zu Bruch ging. Seine Phantasie kannte keine Grenzen, wenn es darum ging seiner Mutter die letzten Nerven zu rauben. Und wenn sie dann mal schimpfte, weil er mal wieder Unfug gemacht hat, sagte er nur „ Ach Mama, du brauchst wirklich nicht so viel mit mir zu schimpfen, sei doch einfach mal eine liebe Mama und erlaub mir das doch einfach, dann brauchst du auch nicht schimpfen.“
Das Schlimmste aber war, Dennis war sehr mutig, und das Wort „Angst“ kannte er kaum. Aber von all dem wusste Sophie noch nichts, als sie sich auf den Weg zu Dennis machte.
Sie war begeistert, als sie den kleinen Jungen sah. Sophie setzte sich in Dennis Zimmer auf sein Bett und beobachtete Dennis beim Spielen. „Ach, der ist aber s├╝├č. Wow, wie viel sch├Ânes Spielzeug er hat, da w├╝rde ich jetzt auch gerne mitspielen.“ Dennis bemerkte seine neue Gef├Ąhrtin nat├╝rlich nicht, denn Engel kann man nicht sehen, nur manchmal kann man ihre Anwesendheit sp├╝ren. „Das ist aber wirklich viel sch├Âner und spannender, als im Chor zu singen, und vor allem nicht so anstrengend.“ Sophie war begeistert von ihrem neuen Job. Das mit dem „nicht anstrengend“ entpuppte sich allerdings schon bald ganz anders, denn Dennis fielen immer wieder neue Dinge ein, die man ausprobieren konnte. Zum Beispiel, ob man auch im Stehen auf dem tollen Schaukelpferd schaukeln konnte. Das ging nat├╝rlich nicht, und Sophie musste ihn auffangen, damit er sich nicht zu sehr weh tat. Ein anderes mal war Dennis der Meinung, man k├Ânnte mit dem Bobycar die vier Stufen von der Terrasse zum Garten hinunterfahren. Das klappte nat├╝rlich auch nicht so, wie Dennis sich das vorgestellt hatte und an der letzten Stufe kippte er vorne ├╝ber. Aber Sophie musste nicht allzu sehr eingreifen, denn der Rasen war weich, und ein ganz kleines bisschen musste es auch weh tun, sonst h├Ątte Dennis nicht daraus gelernt und h├Ątte es immer wieder ausprobiert, denn wenn Mama „Nein. Tu das nicht“ sagte, hie├č das f├╝r Dennis noch lange nicht „Nein“. Schon bald merkte Sophie, dass sie Dennis wirklich keinen Augenblick aus den Augen lassen durfte, es sei denn er schlief friedlich in seinem Bett. Aber Dennis hatte nicht nur immer gute Ideen, was er jetzt ausprobieren konnte, er hatte es au├čerdem immer eilig. So geschah es dann auch eines Tages, dass Dennis es zu eilig hatte die Treppe herunterzugehen, um zu sehen, wer an der Haust├╝r geklingelt hatte. Die Mama war noch im Badezimmer und bemerkte nicht, dass Dennis schon auf dem Weg zur T├╝r war. Auf einmal h├Ârte sie ein lautes Gepolter und kurz darauf lautes Weinen. Der Mama blieb vor Schreck fast das Herz stehen und sie rannte die Treppe hinunter. Sie hob Dennis vom Boden auf und schaute, ob ihm etwas passiert war. Aber Sophie hatte nat├╝rlich gut aufgepasst und beim Sturz sch├╝tzend ihre Arme und Fl├╝gel um Dennis gelegt, er hatte nur eine kleine Beule am Kopf, und er weinte mehr vor Schreck als vor Schmerz. Nun sa├č Sophie auf der Treppe neben der Mama, die noch immer Dennis tr├Âstete und Sophie musste sich eingestehen, dass es doch nicht so ein Zuckerschlecken war auf Dennis aufzupassen, aber dennoch machte es ihr auch Freude und sie wollte auf keinen Fall diesen Job mit dem im Chor tauschen.
Doch eines Tages wurde es f├╝r beide, Dennis und Sophie recht brenzlig.

Es war noch sehr fr├╝h am Morgen und alle im Haus schliefen noch tief und fest, als Dennis aus seinem Bett aufstand und sich ganz leise nach unten in das Wohnzimmer schlich. Sophie st├Âhnte auf: „Ach Dennis, wenn du so leise die Treppe herunterschleichst, hast du doch wieder irgendwas vor.“ Schnell flog Sophie die Treppe hinunter und lie├č Dennis nicht aus den Augen. Dennis ging geradewegs zum Wohnzimmerschrank, ├Âffnete die Schrankt├╝r und nahm eine Kerze heraus. „Ohoh!!!“ Sophie verzog missg├╝nstig das Gesicht. Dennis stellte die Kerze samt Kerzenhalter auf den Wohnzimmertisch, eilte dann ins Esszimmer, zog einen Stuhl vom Esstisch zum Regal, stieg auf den Stuhl und langte in das dritte Regalfach. Sophie erschrak, als sie sah, was er aus dem Regal zu Tage f├Ârderte. Streichh├Âlzer!!! Dennis Mama muss vergessen haben sie ganz oben auf das Regal au├čerhalb Dennis Reichweite zu legen und so etwas merkt Dennis sich sehr genau. „ Oh nein, Dennis!! Du wei├čt doch, dass du das nicht darfst. Das ist doch gef├Ąhrlich, du kannst dir ganz heftig die Finger verbrennen oder gar da das ganze Haus abbrennen!!! Warum muss dieser Bengel nur immer mit Vorliebe Dinge tun, die strikt verboten sind?? Was mach ich denn jetzt blo├č?? Ich kann ihn ja leider nicht die Streichh├Âlzer wegnehmen.“ Ja die Streichh├Âlzer konnte sie ihm wirklich nicht wegnehmen, denn es war Schutzengeln verboten so stark in das Geschehen einzugreifen und Engel konnten nur unter aller gr├Â├čter Anstrengung Gegenst├Ąnde in die Hand nehmen, da sie ja nicht solch einen K├Ârper haben wie wir Menschen. Sophie war nun ganz verzweifelt und ├╝berlegte hin und her, wie sie die bevorstehende Katastrophe verhindern k├Ânnte. „Vielleicht kann ich die Mama wecken, sie kann uns Engel h├Âren, wenn sie nicht gerade zu gestresst ist. Das ist die einzige Chance.“ Schnell flog Sophie hinauf in das Schlafzimmer. „ Susan aufwachen!! Dennis macht wieder Unsinn, er spielt mit Streichh├Âlzern. Susan!!! Bitte!! H├Âr doch!!“ Sophie kniete vor Susans Bett. „ Ich glaube sie hat die letzten N├Ąchte zu wenig geschlafen, sie schl├Ąft so tief und fest, sie wacht nicht auf. Beim Papa brauche ich es gar nicht erst versuchen, der schl├Ąft immer so tief und fest, ich glaub da k├Ânnte das ganze Haus einst├╝rzen, der w├╝rde nicht wach werden. Was mach ich denn jetzt blo├č???“ Sophie war wirklich ratlos, und sie wusste, ihr muss schnell etwas einfallen, es war wirklich eine gef├Ąhrliche Situation, und Dennis durfte einfach nichts passieren, und sie w├╝rde dann ihre Probezeit als Schutzengel nicht bestehen, aber das stand erst an zweiter Stelle. Hauptsache Dennis passiert nichts. Schnell flog Sophie zur├╝ck ins Wohnzimmer. Tats├Ąchlich versuchte Dennis immer wieder das Streichholz anzubekommen, drei waren schon abgebrochen, aber Dennis gab nie auf, er versuchte es immer wieder. Sophie stand vor ihm und hoffte verzweifelt alle anderen m├Âgen auch durchbrechen, aber sie hoffte vergeblich, schon stand das vierte Streichholz in Flammen. „ Oh nein!!!“ Sophie war entsetzt, „Dann habe ich ja jetzt wohl keine andere Wahl.“, seufzte sie und machte sich sicht- und h├Ârbar. „Dennis!! Puste sofort das Streichholz aus!!“ sagte Sophie in dem strengsten Ton, den eine Kinderstimme ├╝berhaupt hervorbringen kann. Dennis war so erstaunt und erschrocken, dass er ohne zu z├Âgern das Streichholz auspustete und sie dann aus gro├čen weit aufgerissenen Augen anstarrte. Er traute seinen Augen kaum, vor ihm stand ein kleines M├Ądchen mit langen roten Haaren und Fl├╝geln auf dem R├╝cken. Fl├╝gel?? Wieso hat sie Fl├╝gel? „Wer bist du denn?? Und wieso hast du Fl├╝gel, bist du etwa ein Vogel? Darf ich die mal anfassen?“, fragte er sehr erstaunt nachdem er sich vom ersten Schrecken erholt hatte. „Wer ich bin? Du willst wissen wer ich bin? Ich bin dein Schutzengel, und im Moment bin ich ein Schutzengel, der sehr sauer ist!!“, fuhr Sophie ihn an. „Warum spielst du mit Streichh├Âlzern?? Du wei├čt genau, dass das verboten ist, weil es ganz sch├Ân gef├Ąhrlich ist mit Feuer zu spielen. Du h├Ąttest dich verbrennen und das ganze Haus h├Ątte anz├╝nden k├Ânnen.!“ „Was ist ein Schutzengel?“ Dennis schaute etwas betreten zu Boden, aber er hatte auch gar keine Chance mehr zu sagen. Sophie hatte ihre geballten F├Ąuste in die Seiten gestemmt und dachte gar nicht daran ihre Moralpredigt so schnell zu beenden. „Was ein Schutzengel ist?? Ich bin ein himmlisches Wesen und bin vom lieben Gott beauftragt auf dich aufzupassen, damit dir nichts passiert. Denn manchmal k├Ânnen die Menschen nicht immer gut auf sich selber aufpassen, sie bemerken Gefahren oft nicht. Und Mamas k├Ânnen ja auch nicht immer alles Unheil bei ihren Kindern verhindern, und daf├╝r sind wir dann da. Ich habe dich zum Beispiel aufgefangen, als du die Treppe hinuntergefallen bist, sonst h├Ąttest du dir viel mehr weh getan. Und soll ich dir mal was sagen?? Bei dir ist es selbst f├╝r einen Schutzengel sehr anstrengend auf dich aufzupassen, immer hast du Unsinn vor und manchmal wirklich komische Ideen, was du jetzt anstellen kannst. Deine arme Mama tut mir wirklich oft leid, du machst es ihr wirklich nicht einfach.“ Langsam verrauchte Sophies Wut und sie setzte sich Dennis gegen├╝ber, der sie immer noch v├Âllig entgeistert anstarrte. „Hast du das verstanden, was ich dir gesagt habe??“ fragte Sophie. „Ja. Du passt auf mich auf, so wie meine Mama und mein Papa. Aber warum habe ich dich denn nicht gesehen?“ „Wir Engel d├╝rfen uns nicht so ohne weiteres zeigen, das ist verboten. Einige Menschen haben aber die Gabe uns trotzdem hin und wieder zu sehen.“ „Dann hast du jetzt auch etwas verbotenes getan??“ fragte Dennis. Sophie seufzte, „Ja, das habe ich. Und jetzt bin ich bestimmt den Job hier bei dir los und muss den ganzen Tag im Engelschor singen. Ich bin n├Ąmlich bei dir ein Schutzengel auf Probe, na ja und die habe ich wohl jetzt nicht bestanden. Aber ich wusste nicht, was ich sonst h├Ątte tun sollen. Und dabei w├Ąre ich gerne bei dir geblieben, auch wenn es mit dir sehr anstrengend ist, aber eigentlich bist du ein sehr liebensw├╝rdiges Kind, und du hast so viel Charme, dass man dir nicht b├Âse sein kann, und du hast so viel Phantasie und gute Ideen, meistens wenigstens, und es macht richtig Spa├č dir beim Spielen zuzusehen oder gar mitzuspielen. Und ich habe dich sehr lieb gewonnen. Und nun muss ich den ganzen Tag singen.“ Sophie schaute Dennis traurig an „ Oh, jetzt bekommst du ├ärger, weil ich mal wieder Unsinn gemacht habe. Das tut mir leid. Schade, dass du jetzt nicht mehr bei mir bleiben darfst.“ meinte Dennis wirklich betr├╝bt. „ Darf ich nicht vielleicht doch mal deine Fl├╝gel anfassen?“ fragte er ganz sch├╝chtern. Sophie lachte. „Jaja, ich wei├č, du willst nicht nur sehen, du musst auch begreifen. Na dann mach schon.“ Ganz vorsichtig fuhr Dennis mit seiner Hand ├╝ber Sophies Fl├╝gel. „ Toll, sind die weich und kuschelig!“ „So Dennis, und jetzt gehst du wieder ins Bett und schl├Ąfst noch ein bisschen! Ok??“ Ohne Wiederworte machte sich Dennis auf den Weg in sein Zimmer und kuschelte sich in sein Bett. „Sophie, bist du denn nachher noch da, wenn ich ausgeschlafen habe???" „Ich wei├č nicht! Aber nun schlaf erst mal sch├Ân, es ist noch sehr fr├╝h! Sophie gab ihm ein K├╝sschen auf die Stirn und Dennis schlief fast auf der Stelle ein.

„Sophie! Sophie!“ „Au weia, jetzt geht das Donnerwetter los!“ Sophie schluckte und machte sich sofort auf den Weg zum lieben Gott., sie wagte es kaum ihm in die Augen zu blicken, schaute besch├Ąmt zu Boden und wartete auf das Donnerwetter. „Sophie, du wei├čt, dass du ein Verbot ├╝berschritten hast? Und du wei├čt, dass du nur auf Probe bei Dennis warst? Was meinst du werde ich jetzt tun?“ Das war zwar nicht das erwartete Donnerwetter, und er sprach auch ganz normal mit ihr, aber trotzdem war ihr sehr unbehaglich zu Mute. „ Ja ich wei├č, ich habe etwas Verbotenes getan, ich wei├č, dass man sich als Engel nicht einfach so zeigen darf. Aber ich wusste wirklich nicht was ich h├Ątte tun sollen, es war so gef├Ąhrlich, ich konnte das doch nicht zulassen, ihm durfte doch nichts passieren. Ja ich wei├č, dass ich meine Probezeit somit nicht bestanden habe und nun den ganzen Tag singen gehen werde.“ „Das glaubst du also kleine Sophie? Nein du brauchst nicht in den Chor, es sei denn du m├Âchtest das lieber, als auf einen kleinen frechen Lausbuben aufzupassen. Sophie du hast die Probezeit bestanden, du hast v├Âllig richtig gehandelt, Dennis Wohlehrgehen war dir wichtiger als deine Interessen, da darf man auch mal ein Auge zudr├╝cken. So und jetzt ganz schnell wieder an die Arbeit!“, der liebe Gott schaute sie l├Ąchelnd an. Sophie w├Ąre ihm vor Freude am liebsten um den Hals gefallen, aber das traute sie sich dann doch nicht.

Dennis schlug die Augen auf, er war noch etwas benommen, hatte er getr├Ąumt?? „ Sophie?? Sophie, bist du noch da??“ Nichts. Betr├╝bt kletterte Dennis aus seinem Bett. Pl├Âtzlich sp├╝rte er ein sanftes Kitzeln an seinem Hals, wie von kleinen Federn und ein Strahlen ging ├╝ber sein Gesicht. Dennis st├╝rmte aus seinem Zimmer. „Mama! Mama! Wei├čt du was? Vorhin war ein Engel hier und hat auf mich aufgepasst. Der passt immer auf mich auf, genauso wie du. Und der ist ganz lieb und hat Fl├╝gel, solche Fl├╝gel wie ein Vogel, aber ganz wei├č. Ist das nicht toll?“, sprudelte es aus ihm heraus. „Guten Morgen Dennis, mein Schatz. Soso, ein Engel war da?! Und der passt immer auf dich auf? Na, dann brauch ich ja vielleicht nicht immer hinter dir herrennen.“, l├Ąchelnd streichelte Susan Dennis ├╝ber seinen Wuschelkopf.

Einige Tage sp├Ąter runzelte Dennis Vater beim Abendessen die Stirn. „Sag mal Susan, was hast du mit Dennis gemacht?? Hast du ihm ordentlich den Hintern versohlt, oder wie hast du es angestellt, dass wir auf einmal einen ganz braven Jungen haben? Er ist ja wie ausgewechselt.“ „ Oh, ich habe nichts getan. Das muss wohl der Engel bewerkstelligt haben.“ „Der Engel???“ Dennis Vater schaute sie ungl├Ąubig an. „Ja, der Engel!“

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anemone
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2001

Werke: 587
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Engelchen und Bengelchen

Eine sehr sch├Âne Geschichte, so richtig etwas zum Vorlesen
f├╝r kleine freche Buben oder M├Ądchen oder auch gro├če.

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flammarion
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Jan 2001

Werke: 278
Kommentare: 8208
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Profil
hm,

eine sehr sch├Âne geschichte. wenn du sie noch etwas st├Ąrker gliedern w├╝rdest, k├Ânnte das den lesespa├č stark erh├Âhen.
ganz lieb gr├╝├čt
__________________
Old Icke

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