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Leselupe.de > Gereimtes
Engelchen weint
Eingestellt am 26. 02. 2002 02:50


Autor
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Opasonnenschein
Bl├╝mchendichter
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Engelchen weint

Engelchen weint


Ich h├Âre in der Ferne wie ein Engelchen weint.
Sehe von hier die Tr├Ąnen fallen.
Ich frage mich,
warum bist du allein?
Sind es die Schatten auf deiner Seele,
bist du im Herzen nicht frei?
L├Ąsst du dich von der Vergangenheit tragen,
nicht f├╝r die Zukunft bereit?
Wach auf Engel, wache auf,
sehe doch das Licht in der Ferne,
es leuchtet hell und klar f├╝r dich.
H├Âre, wie der Wind zu dir spricht,
Engelchen ich liebe dich.
Es sind Worte die ich ihm mitgegeben,
auf den Weg zu dir.
Engelchen ich w├╝nschte du w├Ąrest hier.
Dann k├Ânnte ich deine Tr├Ąnen trocknen,
dich f├╝hren in das helle Licht,
damit es die Schatten von deiner Seele wischt.


By Autor 2002. Keine Vervielf├Ąltigung ohne dessen Zustimmung
__________________
Denke Positiv,Negativ ist das Leben von selbst.
Albert Einstein

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loona
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Hallo OpaSonnenschein...

was ich Dich schon immer mal fragen wollte, warum dieser Nachsatz mit der unerlaubten Verfielf├Ąltigung? So penetrant kommt es mir wie ein "meins! Finger weg!" vor, dabei regelt das zum Einen das Urheberrecht und zum Anderen willst Du doch mit "Ver├Âffentlichung" etwas ganz anderes, als ein "Finger weg!" transportieren... Es ist so immer wieder ein ziemlich hartes zur├╝ckholen auf den Boden der Tatsachen (der hier auch noch unn├Âtig betoniert wird) - und damit sind wir schon bei dem Gedicht itself...

"Engelchen weint" ist ein schniekes, kleines M├Ąrchen, vielleicht sogar mit einer kleinen Portion Gospel? Die wiederholte Erw├Ąhnung des seeligmachenden Lichtes, die Thematik des Engels an sich nat├╝rlich und das mysteri├Âse, lyrische Ich (der Messias?)...

Technisch gibt es bei aller barocker Weichzeichnerei einige kleine Stellen, die die Farben tr├╝ben:

...frage mich,
warum Engelchen bist du allein?

Zwar soll es eine sich selbst gestellte Frage sein, aber durch das auch hier eingef├╝gte "Engelchen" wird es doch zu einer direkten Anrede. Ein Widerspruch.

Sind es die Schatten auf deiner Seele,
bist du im Herzen nicht frei?
[...]
Dann k├Ânnte ich, deine Tr├Ąnen trocknen,
dich f├╝hren in das helle Licht,
damit es die Schatten von deiner Seele wischt

Abgesehen von dem ├╝berz├Ąhligen Komma vor den Tr├Ąnen und dem fehlenden Punkt am Ende des Gedichts (dem so der Halt, das Ende fehlt) f├Ąllt hier auf, da├č das lyrische Ich die Frage vom Anfang "irgendwo" danach schon beantwortet hat. Mit einem Ja. Die hier (wie auch oben in Ans├Ątzen) deutlich werdende rethorische Fragerei entm├╝ndigt das Engelchen - war das so beabsichtigt? (Es spr├Ąche zumindest f├╝r die Messias-Theorie)

H├Âre, wie der Wind zu dir spricht,
[...]
Es sind Worte die ich ihn mitgegeben

Nur ein grammatikalischer Fl├╝chtigkeitsfehler: "ihm" mitgegeben.

Sei gegr├╝├čt

loona

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Opasonnenschein
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Engelchen weint

Hallo Loona

Ich denke schon, dass Du wei├čt was der Nachsatz bedeutet.
Wenn nicht, gebe ich dir gerne die Adresse der GEMA zum Beispiel,
Dort kannst du dich an die Experten wenden. Die Auslegung der Copy-Rechte
Ist ja klar geregelt. Ein Gedicht ist immer eine Betrachtungsweise,
des Lesers und seine Gem├╝tsverfassung. Zu den Koma sei zu sagen, hast du
Schon mal einen S├Ąnger nach einen Konzert gefragt: wo an welcher Stelle
haben sie das Koma gesungen? Ich denke diese Frage wurde noch nie gestellt.


LG
Opasonnenschein


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loona
Wird mal Schriftsteller
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Hi OpaSonnenschein,

Ich denke schon, dass Du wei├čt was der Nachsatz bedeutet.

...und ich dachte, ich h├Ątte mich deutlich ausgedr├╝ckt. Ja, ich wei├č genau, was der Inhalt des Nachsatzes bedeutet. Ich wollte auf die (Wechsel-)Wirkung mit diesem (und jedem) Text hinweisen (Auswirkungen auf die Gem├╝tsverfassung des Lesenden inbegriffen). Eben weil es gesetzlich sowieso geregelt ist, erschien mir der penetrante Hinweis ├╝berfl├╝ssig und st├Ârend.

Zu den Koma sei zu sagen, hast du Schon mal einen S├Ąnger nach einen Konzert gefragt: wo an welcher Stelle haben sie das Koma gesungen? Ich denke diese Frage wurde noch nie gestellt.

Stimmt, ich hab aber auch noch nie einen komat├Âsen S├Ąnger erlebt. Der Unterschied zwischen gesprochener (gesungener) und geschriebener Sprache ist Dir aber bekannt, oder? Sobald ein Text abgedruckt wird, gelten die ├╝blichen (klaren) Regeln, kann Dir gerne auch einen Link zum Duden geben, da gibt's Experten...

Nix f├╝r ungut, frohes Schaffen noch.

Gru├č

loona

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Opasonnenschein
Bl├╝mchendichter
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Loona

Hallo Loona

Es ist eine Leichtigkeit dich aus der Reserve zu locken.
Sicher einen Duden brauche ich nicht. Das Komma so geschrieben wird,
Wei├č ich auch ohne deine Hilfe. Ich habe es so geschrieben,
damit du auch noch etwas zu sagen hast.

Worte kommen
Worte gehen, Kommas bleiben stehen.
Auch wenn sie da nicht hingeh├Âren,
ein Komma wird sich nie beschweren.


LG
Opasonnenschein

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loona
Wird mal Schriftsteller
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Worte kommen
Worte gehen, Kommas bleiben stehen.
Auch wenn sie da nicht hingeh├Âren,
ein Komma wird sich nie beschweren.


*g* Kannst Du das nicht unter Ironie in der Poesie oder so posten? Ich find's g├Âttlich. (Aber k├Ânnen wir vorher noch ├╝ber die Zeilenumbr├╝... okay.)

Gru├č

loona, die zugegebenerma├čen ein Faible f├╝r Locken hat (und nicht reserviert ist)

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