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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Entblößungen des Vince D.
Eingestellt am 26. 03. 2002 17:47


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itsme
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Auf die genauen Umstände wie Vince und Chantall sich kennengelernt haben, will ich nicht weiter eingehen. Es ist nicht von Bedeutung für die Entwicklung der Ereignisse, obwohl Vince an der Zufälligkeit der ersten Begegnung heute zweifelt. Er hält sie für schicksalhaft. Ich stimme ihm zu, was seine Person angeht. Aber ich will nicht vorgreifen.

Als Vince Chantall an diesem schönen Vorsommerabend verabschiedet hatte, glaubte er allen Grund zu haben, sich einen Mann nennen zu können, der vom Glück eine Vorzugsbehandlung erfahren hatte. Nur in sehr kühnen Träumen war ihm bisher eine Frau wie Chantall begegnet. Und er würde sie schon morgen Abend wiedersehen. Um die Dimension dieser Feststellung verstehen zu können, muß man wissen, daß Vince ein attraktiver Mann knapp über 30 ist, der seinen Charme durchaus erfolgreich einzusetzen weiß. Er kann es sich leisten wählerisch zu sein. In der Person von Chantall war ihm ein geradezu göttliches Geschöpf begegnet. Mit ihren 19 Jahren entsprach sie seiner Neigung zu sehr jungen Frauen. Ihre mädchenhaft zierliche, makellose Figur mit den kleinen Brüsten, in Vince´s Phantasie haben junge Frauen immer kleine, feste Brüste, den schier unendlich langen Beinen und dem süßen, wohlproportionierten Po hätte er nicht perfekter denken können. Mit ihren Neigungen und Ansichten schwamm sie sicher nicht im Mainstream der Spaßgesellschaft. Dazu noch ihr herzliches Lachen und ihre hellwachen, strahlenden Augen; perfekt, dachte er, wirklich perfekt.

Chantall lebte mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in einer alten Villa in Wiesbaden, und Vince war eingeladen mit ihr den Sonntag Nachmittag im Garten zu verbringen. Versteht sich, daß Vince begeistert war. Für diese Frau würde er .... Teufel ja, er war sensibilisiert. Nach seinem Klingeln öffnete sich die Haustür so schnell, als hätte sie dahinter gestanden. Sie trug ein langes, hoch geschlossenes Sommerkleid, und wieder war es ihr herzliches Lachen, daß ihn gefangen nahm. Die Einrichtung des geräumigen Hauses war, so weit er das auf dem Weg zur Terrasse sehen konnte, gediegen viktorianisch, und ließ auf einigen Reichtum schließen. Die riesige überdachte Terrasse hätte einer ganzen Hochzeitsgesellschaft Platz geboten. An den Säulen, die das Dach trugen rankten weiße und lila Climatis, und in großen Kästen vor der Brüstung blühten Geranien und Fuchsien. Der Blick fiel in den sonnigen, gepflegten Garten, der sicher die Größe eines Fußballfeldes besaß, und dessen grüne Grenzen vor fremden Blicken schützten.

Chantall führte ihn zu einer Rattan Sitzgruppe, bat ihn Platz zu nehmen, und setzte sich neben ihn auf die Couch. Ja, wirklich perfekt, dachte Vince wieder. Kaffee und Kuchen standen schon bereit, aber dafür hatte er keinen Blick. Viel lieber hätte er ihr die schmalen Träger von den Schultern gestreift. In seinen Gedanken saß sie neben ihm mit dem Kleid auf den Hüften, und ihre Knospen blickten ihn neugierig an. Chantall ließ den Kaffee in die Tassen fließen und reichte ihm einen Teller mit einem Stück Erdbeertorte, selbstgemacht, wie sie betonte. Sie erzählte von der Mutter, die seit dem Tod des Vaters vor 3 Jahren, noch schweigsamer und zurückgezogener lebte als schon zuvor. Ständig plagen sie Depressionen, erklärte Chantall. ?Sie ist auf ihrem Zimmer, wie meist. Meine Schwester hat sich etwas hingelegt. Sie hatte eine lange Nacht. Sie ist zwar meine Zwillingsschwester, aber wir sind grundverschieden.? ?Du erwähntest garnicht, daß du eine Schwester hast.? Wir verstehen uns nicht besonders, und vermeiden es gemeinsam Gäste zu empfangen. Das führt nämlich meist zu Peinlichkeiten.? ?Worin unterscheidet ihr euch denn??, wollte Vince wissen. ?Wir sind zwar eineiige Zwillinge, aber unsere Charaktere sind doch sehr unterschiedlich. Meine Schwester sagt von mir ich sei prüde, verträumt, herzlich, voller kindlichem Glauben an das Gute im Menschen, und von geradezu päpstlicher Moral beseelt. Ich dagegen halte meine Schwester für durchtrieben, egoistisch, oberflächlich, unzuverlässig und unmoralisch.?

Vince gab den Gedanken, noch an diesem wunderschönen Nachmittag mit ihren Brüsten zu spielen, auf. Chantall mußte sein, jetzt doch sehr gequältes Lächeln bemerkt haben. Ängstliche Bestürzung mischte sich in ihre Heiterkeit. ?Möchtest du noch ein Stück Kuchen? Es ist so schön mit dir zu erzählen. Du bist so einfühlsam, und du hast Kultur.? Vince fragte sich gerade, ob er lieber ihre Schwester Nora kennengelernt hätte, und fand sich in einer Zwickmühle. Eine Frau zu besitzen, die Engel gleich tugendhaft und von betörender Schönheit ist, sprach die Seite in ihm an, die er gerne nach außen kehrte, wenn im Kreise seiner Freunde die Welt verbessert wurde. Es machte ihm keine Mühe in diesem Kreis Intellektueller seine Überzeugung vom edlen Kern im sozialen Wesen Mensch, der verantwortungsbewußt mit sich selbst, und mit den Interessen und der Würde der anderen umgeht, glaubhaft zu machen. So lange er damit aber keinen Schaden anrichtet bei anderen Menschen, gewährt er auch gerne dem Filou in ihm Freiheiten. Entgleisungen, die sein Gewissen belasten, hatte es bisher nicht gegeben. Na ja, jedenfalls hatten seine Freunde bisher nicht davon erfahren. Er erinnerte sich an eine Urlaubsbekanntschaft, die er nahezu eine Woche lang umwerben musste, bis er sie endlich vögeln durfte. Genau genommen konnte man die Versprechungen, die er ihr gemacht hatte, als Heiratsversprechen ansehen. Sie konnte es nicht einfordern, weil er ihr einen falschen Namen und eine falsche Adresse genannt hatte. Vince versprach sich anschließend Besserung, und hatte sich auch meist daran gehalten. Kleinere Abweichungen vom rechten Pfad schrieb er der menschlichen Unvollkommenheit zu. Er war mit sich und seiner Moral ganz zufrieden, obwohl er Menschen bewundern würde, die Kants kategorischen Imperativ leben, wenn es sie denn gibt. Niemals jedenfalls hatte er etwas mit der Frau eines Freundes angefangen, wie Robert. Er haßte den Streß, der mit sowas verbunden war, wenn es aufflog.

Er beschloß, zunächst die Auseinandersetzung seiner beiden inneren Seiten nicht weiter zu verfolgen. ?Wenn du ein wenig von meinem Kuchen mit ißt, würde ich gerne noch ein weiteres Stück nehmen. Es sieht so süß aus, wenn Sahne an deinen Lippen klebt. Ich könnte .....? Er vollendete den Satz nicht, aber sein vielsagendes Lächeln tat es. Chantall errötete leicht und senkte den Blick. Er sollte jetzt wirklich besser damit aufhören, dachte Vince. ?Erzähl mir von deiner Familie?, bat er. ?Dad war bis zu seinem Tod Bankdirektor, wie schon sein Vater. Er hat immer viel gearbeitet, und fand wenig Zeit, sich um uns oder Mutter zu kümmern. Er war recht streng, und hat sehr darauf geachtet, daß wir lernen, was Anstand, Pflichtgefühl und Disziplin bedeuten. Gelacht hat er nicht viel, aber ich mochte seinen trockenen Humor. Mutter hat ihn unterstützt, so gut sie konnte. Sie hatte es nicht leicht mit ihm. Sie ist eine sanfte, sensible Frau. Wir haben das, glaube ich, sehr oft ausgenutzt.? ?Er ist nicht alt geworden? Woran ist er gestorben?? ?Nein, er starb mit 41 Jahren. Es war ein Unfall. Wir sprechen nur ungern darüber. Entschuldige mich bitte für eine Weile. Ich muß mich hinlegen. Meine Migräne plagt mich. Bleib bitte, ich bin bald zurück. Ich werde meine Schwester bitten dir Gesellschaft zu leisten. So lernst du sie auch gleich kennen.?

Vince protestierte nicht. Der Gedanke, die aus der Art geschlagene Schwester zu erleben, schien ihm durchaus reizvoll. Es vergingen nur wenige Minuten, und sie erschien in der Terrassentür; die Haare zerwühlt, und den Schlaf noch im Gesicht. Hi Vince, sagte sie, während sie zu dem Rattan Sessel ihm gegenüber schlurfte. Ihre Füße waren nackt, und ihr weißer Slip lugte unter dem langen bunten T-Shirt hervor. Vermutlich hatte sie so auch in ihrem Bett gelegen. Er malte sich das in ein paar rasch zusammengestellten Bildern gedanklich aus.

Ohne große Umstände setzte sie sich in den Sessel und zog die Beine an. Sauber rasiert, bemerkte Vince, denn der Slip bedeckte kaum mehr als ihre Schamlippen. Sie musterte ihn aus verschlafenen Augen, während sie ausdauernd in ihrem Kaffee rührte. ?Wo hat meine Schwester dich denn aufgegabelt? Du bist ja ne richtige Ausnahmeerscheinung gegen die Typen, die sie sonst so anschleppt.? Die Auseinandersetzung seiner 2 Seelen kam erneut in Gang. Ihre Erscheinung, und ihre ersten Sätze hatten etwas Vulgäres. Sie hielt ihre Tasse in beiden Händen und grinste ihn unverfroren über den Tassenrand an. Vince hielt ihrem Blick stand. Das fällt ihm nicht schwer, wenn ihm die Frau gegenüber schmeichelt. Im Gegenteil; die Augen abzuwenden von diesem aufreizenden Luder wäre ihm schwer gefallen. Sie ist Verführung von den Haarspitzen bis zu den Zehen, dachte er, und sie gefällt sich in dieser Rolle. Er sollte nur langsam Worte finden. Schließlich konnte er nicht ewig seine Sprachlosigkeit durch ein aufmerksam freundliches Lächeln überspielen. Ein Mann mit Kultur durfte sich nicht von diesem schmalen Textilstreifen zwischen ihren Schenkeln bis zur Sprachlosigkeit in den Bann ziehen lassen. Er war schon heilfroh eine starke Selbstkontrolle zu besitzen. Der Eindruck, den er bisher auf Nora gemacht hatte, wäre sicher gefährdet, wenn er sie mit offenem Mund anstarren würde. ?Wir haben uns im Café Überflug kennengelernt. Chantall suchte jemanden, der ihr die Zeit vertreibt.? Endlich, er hatte einen Satz herausgebracht. Nora lachte. ?Ganz sicher nicht.? Sie griff mit den Händen nach einem Stück Kuchen, und begann die Erdbeeren davon abzusammeln, um sie geradezu aufreizend genüßlich zwischen ihre Lippen zu schieben. Vince schaute ihr dabei zu, und die Assoziationen, die ihr Tun bei ihm auslösten, führten zu Spannungen in seiner Hose.

?Bisher glaubte ich, daß sich eineiige Zwillinge auch in ihrem Naturell ähneln.? Nora lachte laut, und ein Träger ihres tief ausgeschnittenen T-Shirt rutschte über ihre Schulter. Es schien sie nicht zu stören, daß nur noch Millimeter Stoff ihre Brustspitze bedeckten, ihre rechte Brustspitze, um genau zu sein. ?Und jetzt bist du enttäuscht.? ?Nicht enttäuscht. Ich lerne nur gerade dazu.? ?Was fällt dir sonst noch ein, außer das wir interessante Studienobjekte zu sein scheinen?? Eine ganze Menge fiel ihm ein. Er würde nur nicht gerade mit Nora eine Diskussion über seine ?Ich Konflikte? beginnen. ?Seid ihr immer so unterschiedlich gewesen? Sorry, wenn ich bei den Studien bleibe.? ?Mama sagt, ich sei schon immer etwas robuster und eigensinniger als Chantall gewesen. Als ich etwa 10 war, wurde es deutlicher. Ich konnte es schon damals nicht ab, wie lieblos mein Vater mit Mama umging. Ich bin immer dazwischen gegangen, wenn er sie anschrie. Das hat ihn oft erst richtig wütend gemacht. Für Chantall war das nichts. Sie verzog sich bei Streit in ihr Zimmer, und kam erst nach Stunden wieder heraus.? ?Hat euch dein Vater auch geschlagen?? ?Na und ob, vorzugsweise mich, aber lassen wir das.? Das Thema war unbehaglich für Nora. Vince sah es ihr an. Nach einigen Sekunden Stille, kehrte das Grinsen in ihre Gesichtszüge zurück, und es bekam etwas Anzügliches, als sie fragte: ?Was hast du denn heute noch geplant mit Chantall?? ?Kein Plan, aber ich werde sie fragen, ob sie Lust hat ins Kino zu gehen.? ?Geht in den Rialto Palast. Der ist immer ziemlich leer, wenn du weißt, was ich meine.? Sie schaute ihn an, als wollte sie sich zur Komplizin machen bei seinen Annäherungsversuchen.

?Ich muß noch was für die Schule tun. Wir schreiben morgen eine Bio Klausur. Leider geht es nicht um Sexualität. Dafür brauchte ich nicht zu lernen. Sie grinste spitzbübisch, legte ihm eine Hand auf die Schulter, und küßte ihn auf die Stirn, bevor sie verschwand. War das ein Wink mit dem Zaunpfahl? Diese Frau war zweifellos die personifizierte Verführung. Sie hatte sich jede Abschiedsfloskel erspart, statt dessen aber als letzten Satz ihre Fähigkeiten in den Raum gestellt. Da stand er nun, und er wußte nicht, was er damit anfangen sollte.

Es dauerte nur wenige Minuten und Chantall erschien auf der Terrasse. Auch sie hatte jetzt Schlaf in den Augen. Nora mußte sie geweckt haben. Sie setzte sich zu ihm, und als sie fragte, ob er sich mit Nora gut unterhalten habe, klang ihre Stimme noch so süß verschlafen. Sie bedauerte nicht mitgehen zu können ins Kino, aber sie habe der Mutter versprochen, noch etwas mit ihr spazieren zu gehen. ?Komm, ich zeig dir den Garten. Gerade in dieser Jahreszeit ist er besonders schön. Er ist das Hobby von Mama, und ich helfe ihr dabei ihn zu pflegen.? Sie führte ihn durch den Park, den sie Garten nannte, und während sie gingen, benannte sie die einzelnen Blumen und Sträucher, als wäre sie Führerin in einem botanischen Garten. Es ist ihre Heiterkeit und arglose Unbefangenheit, die mich so für sie einnimmt, dachte Vince. Zu gerne hätte er sie jetzt einfach in den Arm genommen, aber er traute sich nicht, noch nicht. Er wollte dieser sensiblen Seele Zeit geben Vertrauen zu fassen. Bei Nora, da war er sicher, hätte er sich diese Zurückhaltung nicht auferlegt. Sie soll vertrauen lernen; Vince wiederholte den Gedanken, und ihm wurde bewußt, wie verschwommen der Begriff ?Vertrauen? doch ist. Jeder gibt ihm einen anderen Inhalt.

Chantall würde er vertrauen in einem sehr weitreichenden, umfänglichen Sinne. Würde er ihren Moralcodex genauer kennen, wüßte er auch worauf er vertrauen darf, ohne das es dafür einer Absprache bedürfte. Anders bei Nora. Ihr würde er zunächst nicht weiter trauen, wie er sie sehen kann. Und wenn sie Vertrauen verlangte, würde er genau wissen wollen, worauf er vertrauen darf, um dann zu entscheiden, ob er damit leben kann. Er könnte aber mit Nora sicher schnell Vertrautheit erreichen, schneller als mit Chantall. Vertrauliche Gespräche würde er dagegen lieber mit Chantall führen. Chantall dürfte sehr viel Vertrauen in ihn setzen. Sein Gewissen würde ihm verbieten, es zu mißbrauchen. Bei Nora wäre sein Gewissen geduldiger, denn es würde annehmen, daß Nora wenig vertrauenswürdig ist, also auch hintergangen werden darf. So deutlich wie an diesem Nachmittag hatte Vince die Schwierigkeiten im Umgang mit Vertrauen noch nie gesehen. Irgendwie, so schien ihm, geht jeder intuitiv damit um, und erlebt oft bittere Enttäuschungen. Sollte man nicht ein Schriftstück verfassen, in dem festgehalten ist, bei welchem Grad des ?sich Kennens?, welches Maß an Vertrauen, ohne enttäuscht zu werden, entgegengebracht werden darf? Dieses Schriftstück könnte dann jedem ausgehändigt werden, dem man begegnet.

Chantall hatte sich auf die Wiese in den Halbschatten eines alten Birnbaumes gelegt, und Vince setzte sich zu ihr. ?Denkst du, wir können uns wieder treffen Vince??, fragte sie, und schenkte ihm dabei ihr bezauberndes Lächeln. ?Am liebsten gleich morgen.? Sie kicherte, und wie beiläufig legte sie eine Hand auf seinen Oberschenkel. ?Wie wäre es mit nächsten Freitag? Ich würde auf deine Einladung ins Kino zurückkommen.? Er schloß die Augen, und glaubte zu fühlen, wie Chantall sich an seinem Hosenschlitz zu schaffen machte. Nein, Chantall war nicht Nora. ?Gerne, ich schreib dir nachher noch meine Telefon Nummer auf für alle Fälle. Am Freitag hole ich dich ab. Ist 1900 Uhr Ok??

Chantall ist ein Glücksfall, dachte Vince, als er nach Hause fuhr. Sie hat einen hellwachen Verstand, aber sie ist kein Kopfmensch, den Moden und Trends der Gesellschaft kann sie nicht viel abgewinnen. Sie sucht ihren eigenen Weg, ohne über andere zu urteilen. Sie ist nachdenklich, aber auch heiter, und sie hat einen Hang zu den einfachen Dingen. Vor allem ist sie herzlich und geradlinig. Vince war auf dem direkten Weg sich zu verlieben.





Der Tagesschau Sprecher hatte sich gerade verabschiedet, als es an der Tür klingelte. Vince erwartete niemanden. Am Mittwoch Abend erwartete er eigentlich nie jemanden. Die Überraschung muß ihm deutlich anzusehen gewesen sein, als er die Tür öffnete. Noras Grinsen verriet das. ?Gute Wahl, ein Vosne Romanée.? Für diesen Satz reichte seine Contenence. Sein Blick war auf die Flasche Roten in ihrer Hand gerichtet. Es mußte Nora sein, Chantall würde nicht unangemeldet bei ihm aufkreuzen. ?Komm rein und setz dich. Ich zieh mir nur rasch was an.? ?Mir gefällt dein Hausmantel. Laß ihn nur an. Ich finde, der paßt gut zu Wein und Kerzen.? Nora reichte ihm die Flasche. ?Gläser hast du doch?? Sie grinste kokett, und schien sich diebisch über ihren gelungenen Coup zu freuen. Vince verschwand in der Küche. Gelegenheit einige Male tief durchzuatmen. Als er mit der geöffneten Flasche und Gläsern zurück kam, saß Nora auf dem Teppich vor seiner Musikanlage und stöberte in seinen CD´s. Wie selbstverständlich war sie erschienen. Sie hatte nicht gefragt, ob ihr Besuch willkommen ist, ob er den Abend vielleicht anders verplant hatte. Nicht die Spur von Unsicherheit in ihrem Auftritt. Die Unsicherheit war bei ihm.

?Die ist nicht schlecht.? Sie hatte ein Album von ?The Cure? gefunden und in den Player geschoben. ?Sind die Fotos von dir?? Sie deutete auf die Wand hinter der Couch, an der eine Unmenge Fotos von Landschaften und Personen hingen. ?Ja, fotografieren ist eines meiner Freizeitbeschäftigungen. Gefallen sie dir?? ?Wie wäre es, wenn du mal ein paar Aufnahmen von mir machen würdest?? Sie war aufgestanden, und stand jetzt, mit den Händen in den Gesäßtaschen ihrer Jeans, grinsend vor ihm. Ihre olle Lederjacke hatte sie einfach auf den Teppich fallen lassen. Das schlichte, ausgebleichte Top ließ den Blick frei auf ihren gepiercten Bauchnabel. Er schaute sie mit anerkennendem Kopfnicken von oben bis unten an. ?Du wärest Wunschmodell für mich.? Er reichte ihr ein Glas und setzte sich auf die Couch.

Seine Wahrnehmungen waren vollständig zurückgekehrt. Er hätte sie jetzt fragen können wie sie an seine Adresse gekommen ist. Statt dessen schaute er sie weiter an, und er mochte nicht ausschließen, daß Begehren in seinem Blick war. Nora setzte sich zu ihm auf die Couch und hob ihr Glas. ?Auf was trinken wir? Auf uns? Auf die Liebe? Wohl besser nicht. Das würde dir Probleme bereiten, stimmt?s?? Es war etwas diabolisches in ihren Augen, und nur ein kleines Lächeln spielte um ihren Mund. ?Laß uns lieber auf unsere Träume trinken, auf die ganz geheimen, und darauf, daß wir sie ohne Bedauern leben lernen.? Sie hatte sich ihm zugewandt, und während sie mit der einen Hand ihr Glas zum Mund führte, schob sie ihre andere Hand unter seinen Hausmantel.

?Darauf, daß Träume wahr werden.? Seine Finger strichen über ihre Hand, bevor er ihr das Glas abnahm, und es auf den Tisch stellte. Es war nicht die Zeit für Gedanken. Die würde er sich später machen. Es war unvermeidlich Zeit für die Sinne. Er ließ sich zurücksinken in die Kissen und zog ihren Kopf zu sich heran. ?Warte?, sagte sie, als sich ihre Lippen schon fast berührten, und er ihren Atem auf seiner Haut spürte. ?Warte?, sagte sie, stand auf, und zog sich aufreizend langsam vor ihm aus. Nicht 1 Sekunde lang hatte sie den Blickkontakt unterbrochen in den letzten Minuten. Die Augen sind es. Ich kann ihnen nicht entkommen, huschte es Vince durch die Sinne. Sie benutzt ihre Blicke wie Fesseln. Als sie nichts mehr trug außer dem Ring in ihrem Bauchnabel und einem winzigen Rest roter Schambehaarung über ihrem Venushügel, kniete sie sich vor Vince, spreizte seine Beine, öffnete seinen Hausmantel, und strich mit beiden Händen an seinen Schenkeln aufwärts. Sie ließ Vince nicht aus den Augen. Auch das kleine Lächeln um ihre Mundwinkel war geblieben.

Als sie sein Geschlechtsteil erreicht hatte, glitt eine Hand unter seinen Beutel und begann ganz langsam die Kugeln darin durch ihre Handflächen gleiten zu lassen. So, wie man manchmal mit glatten Halbedelsteinen spielt. Abwechselnd schaute sie Vince in die Augen, und auf den zu voller Größe wachsenden Schwanz. Vince wollte sich vorbeugen, doch sie drückte ihn sanft zurück. Ohne ihr Spiel mit den Kugeln zu unterbrechen, begann sie mit Daumen und Fingern der anderen Hand seinen Schwanz zu streicheln. Dabei berührte sie ihn nur mit den Kuppen. Vince hatte die Augen geschlossen. Alle seine Empfindungen waren jetzt zwischen seinen Beinen. Dort war jetzt das Zentrum der Welt. Als sie seine Vorhaut zurückschob, und gegen seine Eichel blies, glaubte er sogar ihren Atem zu schmecken. Und dann schlossen sich ihre Lippen um die Spitze seines Pfahles. Unwillkürlich hob er ihr seinen Schoß entgegen. Mit leichten auf- und ab Bewegungen begann sie die Massage mit ihren Lippen, öffnete und schloß sie, spannte sie, umschloß ihn enger, tastete, mit den Lippen knabbernd, jedes Fleckchen seiner gereizten Spitze, während ihre Hände das Spiel fortsetzten. Diese Frau muß in einem früheren Leben Mann gewesen sein, schoß es ihm durch das fiebernde Hirn. Er öffnete seine Beine so weit er konnte, und krallte die Finger in die Kissen.

Plötzlich unterbrach sie ihr berauschendes Tun, stellte sich breitbeinig über ihn auf die Couch, und zog seinen Kopf an ihren Schoß. Ihre Vulva vor Augen, und den betörenden Duft in der Nase, griff Vince mit beiden Händen nach ihren Pobacken, als suchte er Halt gegen den endgültigen Abflug der Sinne. Lustvoll drängte sie ihm entgegen, als er mit Lippen und Zunge begann vom Hügel der Venus herabzusteigen in die Beugen der Schenkel, um dann die Flanken der Lippen zu erkunden, die noch den Quell verschlossen, den er wie ein Verdurstender suchte. Ein einzelner Tropfen quoll hervor, lockte, und versprach mehr von dem köstlichen Tau. Chantall stellte einen Fuß auf die Rückenlehne der Couch, damit die Landschaft zwischen ihren Schenkeln zugänglicher wurde für Vince. Bereitwillig öffneten sich die Lippen für ihn, und gaben den Weg frei für seine Zunge, ließen ihn vordringen in die feuchte Wärme, ließen ihn tasten, saugen und eindringen in ihr Liebesloch. Als würde sie ein Auto steuern führte sie seinen Kopf, ermunterte durch rhythmischen Druck, lenkte höher und tiefer, hielt ihn endlich fest, als sich seine Lippen um ihre Clitoris schlossen, um dort einzurasten für die Ewigkeit. Seine Hände spreizten ihre Pobacken, als wolle er sie auseinanderreißen ........ Und dann begann ihr Zucken, begleitet von schnellem, hechelndem Atem und kleinen unterdrückten Lustschreien. Durch den ganzen Körper schien es zu laufen, um sich dann in ihrem Schoß zu konzentrieren. Es schüttelte sie wild, und mit aller Kraft, als wollte sie in ihn ganz und gar in sich aufnehmen, drückte sie seinen Kopf in ihren Schlitz. Nur langsam verebbten ihre Zuckungen. Erst als sie sich wie ein abziehendes Gewitter, in die Tiefen ihres Unterleibes verflüchtigten, gab sie seinen Kopf frei.

Vince hatte jeden Kontakt zu sich, zu dieser Erde und zur Zeit, verloren. Mit irrem Blick und der Nässe ihrer Pussy im Gesicht hing er in den Kissen seiner Couch, und schaute, zu kaum einer Regung fähig zu, wie sie das Spiel mit seinem Schwanz wieder aufnahm. Sie führte, bestimmte das Tempo. Wurde sein Atem flacher und schneller, begann sein Körper sich zu bäumen, hielt sie inne, küßte nur sanft die Spitze, und ihre Fingerkuppen schmeichelten sanft dem Schaft. Entfernte er sich wieder vom ultimativen Opfer, umschlossen ihre Lippen seinen tiefroten, glänzenden Stab fester, und saugten ihn auf bis zu ihren Stimmbändern, Sack und Schwanz zwischen Daumen und Mittelfinger bis zur Schmerzgrenze zusammengepreßt. Dann die Erlösung. Schneller und gleichmäßig glitten ihre Lippen über seine Eichel, und sie löste den Klammergriff ihrer Hand, begann seinen Schaft zu wichsen. Sein Körper gehorchte ihm schon lange nicht mehr. Sie dirigierte das furiose Ende. Sein Krampfen und Winden wurde heftiger, sein Stöhnen zum rhythmischen Stakkato. Nur Sekunden vor der Eruption gab ihr Mund ihn frei, und sie sah zu, wie Sperma über Bauch und Brust bis in sein Gesicht spritzte.

Das Licht der Stehlampe war das erste, was Vince wieder wahrnahm. Als nächstes sah er Nora, die, wieder vollständig bekleidet, vor ihm stand. War das leichter Spott in ihrem Lächeln? Er hing noch immer mit geöffnetem Hausmantel und gespreizten Beinen auf der Couch, zwischen seinen Beinen ein verschmiertes, schlaffes Geschlechtsteil, und Sperma über dem ganzen Körper verteilt. ?Ich muß gehen?, sagte Nora. ?Wann sehen wir uns wieder?? Schon an der Tür, kam Noras knappe Antwort: ?Keine Ahnung, mal sehen.? Dann schloß sie die Tür, ohne ein weiteres Wort.

Vince schaute auf die Uhr. Knapp nach 2100 Uhr. Nora´s Besuch hatte gerade mal 30 Minuten gedauert. Als sie gegangen war begab sich sein Gehirn wieder dort hin, wo es sich für gewöhnlich befindet. Wie leicht er doch verführbar war. Nicht nur von einer Frau. Es mußte ihm nur etwas wünschenswert genug sein, und er würde seine Prinzipien vergessen, über die er sonst so gerne redete. Die letzten Tage waren voller Einsichten. Am Freitag würde er Chantall treffen, und wenn er ganz ehrlich war; er hatte kein schlechtes Gewissen, vielleicht ein unangenehmes Gefühl, mehr aber auch nicht. Er mußte sich eingestehen, daß er nur Angst davor hatte, sie könne es erfahren. Er bedauerte nichts. Im Gegenteil, Nora begann ihn süchtig zu machen. Sie war über ihn hergefallen wie ein Gewitter über eine Landschaft, und sie hatte ihn strubbelig zurückgelassen. Er ließ sich treiben; das war die Wahrheit. Es war nicht Lebensphilosophie, die ihn handeln ließ. Er war weder Goldmund, der heiter und spontan seinen Tag lebte, noch Narziss, der als Opfer seiner Disziplin mit Ernst die Pflicht lebte, und seine Gefühle verbannte. Von beiden hatte er etwas, je nach Bedarf, je nach Situation mal mehr von dem Einen, mal mehr von dem Anderen, ein Opportunist eben. Er freute sich auf Freitag und Chantall, auch das war die Wahrheit.

Vergiß Nora; wie oft hatte er sich das in den letzten Tagen gesagt. Doch sie blieb in seinem Kopf. Auf der Fahrt zu Chantall faßte er den Entschluß. Er würde mit ihr über diesen Mittwoch Abend mit Nora reden. Sie würde verstehen, denn sie kennt ihre Schwester. Ja, nur so konnte es gehen. Ganz kleine Brötchen würde er backen. Er fühlte sich erleichtert mit diesem Entschluß.

Chantall öffnete ihm die Tür. Sie sah phantastisch aus in ihren pinkfarbenen Jeans und der rehbraunen Lederjacke. ?Schön, daß du da bist?, sagte sie. Er hatte sich schon sehr auf dieses Lächeln gefreut, daß sie ihm schenkte. ?Du bist schon fertig?? ?Ja, wir können gehen. Ich lasse nur ungern jemanden auf mich warten. Es ist ein so schöner Abend. Wollen wir den wirklich im Kino verbringen?? Er dachte kurz nach. ?Du hast recht. Nein, das müssen wir nicht. Ich kenne einen Platz am Rhein. Da können wir im Gras sitzen und den Schiffen zusehen. In der Nähe ist eine Kneipe, wenn es uns langweilig wird.? ?Uns wird nicht langweilig werden. Heute ist Vollmond und ich habe 1000 Fragen an dich.?

Vince war oft an dieser Stelle am Rhein. Die letzten 500 Meter mußte man zu Fuß über einen Wirtschaftsweg laufen. Erlen und Pappeln säumten die Wiese am Ufer, und einzelne Ginsterbüsche schafften unbeobachtete Zweisamkeit, wenn man das wollte. Auch am gegenüberliegenden Ufer gab es keine Gebäude. Abgesehen vom regen Schiffsverkehr ein idyllischer Ort. Chantall war begeistert. Sie wollte ganz dicht ans Wasser, um näher an den Schiffen zu sein, auf denen sie gerne leben würde. Scheu vor hektischer Betriebsamkeit, und eine romantische Ader, dachte Vince. Er setzte sich ins Gras, und sah ihr zu wie sie bis zur Spitze der Buhne ging. Über den Feldern und Obstplantagen am anderen Ufer schickte sich die Sonne an hinter feinen rot und orange leuchtenden Schleiern ihren Tageslauf zu beenden.

Mit den Händen in den Taschen ihrer Jacke kam sie zurück. ?Ich habe ein paar Schmeichelsteine für uns gesucht. Welche Hand möchtest du?? Sie hielt ihm die geschlossenen Hände entgegen. Vince wählte die linke Hand, weil sie von Herzen kommt, wie er sagte. Sie reichte ihm 2 kleine, glatte Kieselsteine mit schöner Maserung. ?Auch die Steine aus der rechten Hand wären von Herzen gekommen?, sagte sie. Und er sah, daß sie meinte, was sie sagte. Sie setzte sich neben ihn. Gemeinsam schauten sie lange still in die Wellen und die versinkende Sonne. Sie war es, die zuerst sprach. ?Nenn mir 3 Eigenschaften, die dir bei Menschen wichtig sind, denen du nahe sein willst. Nicht lange überlegen. Sag es spontan.? Vince gab sich 10 Sekunden, bevor er antwortete: ?Toleranz, Mitgefühl und Aufrichtigkeit.? Bei Aufrichtigkeit hatte er gezögert, aber er wollte ja noch von diesem Mittwoch mit Nora berichten. Chantall nickte. ?Und wenn es um deine Freundin geht?? Dies Mal zögerte er nicht. ?Nichts anderes.? ?Was ist mit Treue?? Vince hatte es erwartet. ?Mit diesem Begriff hab ich so meine Probleme. Jedenfalls so, wie er gewöhnlich verwand wird, ist er mir suspekt.? ?Was ist an diesem Wort suspekt?? Sie hatte sich ihm zugewandt, und in ihrer Stimme lag gespannte Aufmerksamkeit. ?Was schließt Treue ein? Sich selbst, seinen Ideen und Werten treu bleiben, und somit verläßlich sein für die Freundin? Oder nur treu sein im Sinne von nicht auswärts bumsen? Wo beginnt Untreue? Ich glaube im juristische Sinne ist mit Untreue sowas wie vertragswidriges Handeln gegenüber einem Geschäftspartner gemeint. Die mildere Form nennt man dann ?Verstoß gegen die guten Sitten?. Ich bleibe lieber bei dem Begriff Aufrichtigkeit, und man verständigt sich darauf was in einer Beziehung erlaubt ist und was nicht.? Vince hörte sich gerne dozieren, und er glaubte, was er sagte. Er lebte es auch .....mit gewissen Einschränkungen.

Chantall wirkte nachdenklich. ?Sollte nicht jeder Mensch die Eigenschaften besitzen, die du nanntest?" ?Ich glaube, die meisten Menschen besitzen sie wirklich. Wäre es anders, würde die Welt nicht funktionieren.? ?Du bist vielleicht ein Optimist. Ich finde, viele Menschen verhalten sich ausgesprochen egoistisch.? Er mußte Chantall recht geben. ?Jeder ist auch Egoist, und das ist gut so, so lange man es nicht übertreibt damit.? ?Du würdest mir also nicht treu sein?? Chantall hatte sich im Gras ausgestreckt. Sie lächelte ihn schelmisch an. Sie ist wirklich unwiderstehlich, dachte Vince. Statt zu antworten beugte er sich über sie, und strich ihr ein paar vorwitzige Haarsträhnen aus dem Gesicht. Und weil ihr Lächeln blieb, folgten seine Lippen den Fingerkuppen, die begonnen hatten zärtlich über ihr hübsches Gesicht zu streifen. Er schmeckte den Duft ihrer Haut, und den Wimpernschlag auf seinen Lippen. Seine Nasenspitze durchstöberte ihre Augenbrauen und verlor sich in ihren Haaren. Die Welt blendete sich aus, und Chantall schwang sich ein auf den rituellen Tanz der Nasen und Lippen, der Augen und Wangen, dessen Choreographie immer neu geschrieben wird. Sie legte ihre Hände um seinen Hals, und führte ihn zu ihren Lippen, die sie für ihn einen Spalt breit öffnete, um ihn einzulassen in sich, um ihn zu schmecken und zu tasten, und ihn sie schmecken und tasten zu lassen.

Nach unendlich langer Zeit löste er sich aus der Umarmung ihrer Zunge und dem Druck ihrer Lippen. Den Kopf zwischen ihren Brüsten, genoß er das Spiel ihrer Hände in seinem Nacken ......Stille. Vince war überwältigt von ihrer Zärtlichkeit. Als er in ihr Gesicht schaute, sah er Glück und Melancholie, als sei sie schon sicher wieder zu verlieren, was gerade erst begonnen hatte. Ihre Augen waren geschlossen, und der Mund noch so geöffnet, wie er ihn verlassen hatte. Ganz langsam zog Vince ihr T-Shirt aus ihren Jeans, bereit zu stoppen bei dem kleinsten Zeichen des Widerstandes. Doch ihre streichelnden Hände in seinem Gesicht sagten ja. Behutsam schob er eine Hand unter den Stoff, und begann die Erkundungsreise über die samtig warme Haut ihres Körpers. Vince´s Empfindungen waren nur noch im Tastsinn seiner Fingerkuppen, die neugierig, jeder für sich, nicht einen Quadratzentimeter ausließen, sanft streichelnd, gemeinsam greifend, massierend, mit ihrem festen, flachen Bauch beginnend, sich fortbewegten, dem Rippenbogen folgten, die Flanke ihrer Brust streiften bis in die Feuchte ihrer Achselhöhle, sich wandten, und die Wölbung ihrer Brust in konzentrischen Kreisen umfuhren, bis sie die Knospe erreichten. Chantall unterbrach ihr Streicheln, und Vince fürchtete er sei zu forsch für sie. Doch sie griff zu ihrem T-Shirt und zog es hoch bis zum Hals. Im Licht des Vollmondes wirkte ihre Haut unschuldig weiß. Nur die Brustspitzen hoben sich ab von den spitzen Hügeln, und sie luden ihn ein, die Erkundung mit Lippen und Zunge fortzusetzen. Sie zog seinen Kopf herunter als wollte sie sagen: Du hast so zärtliche Hände. Laß mich auch deine Lippen fühlen. Ihre warme Feuchte wird meiner Haut gefallen. Vince verstand.

Spät in der Nacht, als sie nach Hause fuhren, fast vor ihrer Haustür, dann Chantall´s Frage: ?Wir sprachen von Aufrichtigkeit und Treue. Worauf darf ich bei dir vertrauen?? Vince wollte sofort antworten, und es wären sicher längere Ausführungen geworden, denn ihm fiel ein, daß er nicht, wie beabsichtigt, über den Mittwoch mit Nora gesprochen hatte. Chantall´s Brüste waren eine zu starke Verführung, wie er sich bissig eingestehen mußte. Ihr ?Stop? kam übrigens doch noch, etwas später, als er seine Hand in ihre Hose schieben wollte. Sie ersparte ihm eine Antwort, indem sie einen Finger auf seinen Mund legte: ?Nicht jetzt, überleg es dir bis Sonntag. Kommst du am Sonntag wieder zum Kaffee trinken auf unserer Terrasse?? Er würde es ihr am Sonntag sagen, ganz sicher. ?Nichts lieber als das.? Er strahlte sie an. Auch weil er erleichtert war.

Als er klingelte, öffnete ihm Nora. Er hatte einen Strauß bunter Sommerblumen in der Hand. Das hielt er für angebracht, wenn er schon unfähig war einen Kuchen zu backen. ?Hi Vince, ist der für mich?? Peinlich war ihm das. An die Möglichkeit, daß ihm Nora öffnen könnte, hatte er nicht gedacht. Hätte er 2 Sträuße mitbringen sollen? Nun, dies war eines seiner kleineren Probleme, und er umschiffte die Klippe geschickt. ?Er ist für die Mutter dieser fabelhaften Töchter.? Es blieb ihm unklar, was Noras Grinsen bedeuten sollte. Nora trug ein ähnliches T-Shirt wie am vergangenen Sonntag, nur das es noch einige Zentimeter kürzer war. Sie ging voraus zur Terrasse, und Vince folgte ihr mit dem Blick auf ihre langen Beine, und diesen Hintern, der sich in seinen Händen so erregend bewegt hatte. Und wie beim letzten Mal lümmelte sie sich in den breiten Rattan Sessel mit der hohen Lehne. ?Du hast meiner Schwester ganz schön den Kopf verdreht. Sie ist ja richtig verliebt die Gute.? Es freute ihn, aber das Nora dieses Thema ansprach, war ihm unangenehm, denn er konnte den Blick nicht abwenden von dem knappen Zwickel ihres Slip, den sie seinen Augen so provokativ darbot.

?Ach ja, Chantall ist noch bei einer Mitschülerin. Es tut ihr leid, aber sie wird etwa eine Stunde verspätet sein. Die büffeln für eine Klausur. Du wirst also zunächst mit mir vorlieb nehmen müssen.? Wieder hielt sie die Tasse in beiden Händen, und grinste ihn über den Rand an. Eine Stunde, sagte sie? Vince fiel ein, daß sie vor einigen Tagen gerade mal 30 Minuten gebraucht hatte ihn total abfliegen zu lassen. ?Du bist eine angenehme Gesellschaft.? Vince probte ein entspanntes Lächeln. Hatte sie das leichte Zittern seiner Stimme schon bemerkt? Er stand auf und ging lässig zur Brüstung der Terrasse. Seine aufkommende Erregung mußte sie nicht registrieren. ?Ihr habt wirklich einen tollen Garten.? ?Als Kinder haben wir viel darin gespielt, wenn wir nicht mit den Kindern auf der Straße zusammen sein wollten oder wenn uns die heftigen Streitereien der Eltern auf die Nerven gingen. Damals war ich noch sehr eng zusammen mit meiner Schwester.?

Sie war aufgestanden aus ihrem Sessel, und er hörte ihre Stimme sehr dicht hinter sich. Ein Schauer durchlief ihn, als er eine Hand an seinem Hintern fühlte. Ohne weitere Umstände fuhr sie entlang der Falte nach unten zwischen seine Beine und griff nach seinem Geschlechtsteil, während die andere sich um seine Taille legte. Vince war wie elektrisiert, unfähig zu Abwehr, unfähig ein Wort herauszubringen. Das zunehmende Wohlgefallen wuchs in ihrer Hand. Als das Ergebnis ihrer Druckmassage sich schmerzhaft in der Hose wand, drehte sie Vince einfach herum, öffnete Gürtel und Hose, und zog das Textil samt Slip herunter bis zu den Knien. Mit der einen Hand drängte sie ihn gegen die Brüstung, kniete vor ihm, und griff mit der anderen nach seinem Glied. Er brachte nur ein Stöhnen hervor, und seine Hände klammerten sich in ihre Haare, als sie die Vorhaut zurückschob bis zum Anschlag, und im gleichen Atemzug ihren Mund über seine Eichel stülpte.

Ihr saugen und schrauben, das vor und zurück, ihre Fingernägel in seinem Sack; sie vernaschte ihn einfach, wie sie es mit Erdbeeren tat. Dann hielt sie inne. ?Komm?, sagte sie, ?fick mich.? Sie war aufgestanden, bückte sich, stützte sich mit einer Hand an der Brüstung ab, und zog mit der anderen den Zwickel zur Seite. Als sein Schwanz in ihre Fotze eindrang, drückte sie den Rücken durch. Sie wollte auch den letzten cm seines Schwanzes. Mit Bewegungen ihrer Hüften gab sie das Tempo vor. Vince fickte wie von Sinnen. Seine Hände krallten sich in ihre Beckenknochen. Sein Atem schien sich zu überschlagen, sein pulsierendes Blut drohte ihm die Adern zu sprengen. Dann der Flash, der sie durchzuckte, der sie schüttelte, die rhythmischen Krämpfe ihrer Vaginalmuskulatur; ihr Höhepunkt, der nicht enden wollte. ?Fick?, stöhnte sie, und griff mit einer Hand nach seinem Sack. ?Fick.? Ihr kraftvolles kneten ließ ihn explodieren. Das Zucken in ihrem Schoß verriet es. Er füllte sie mit seinem Sperma. ?Le petite Morte? erschöpft sank sein Oberkörper auf ihren Rücken, und sein erschlaffender Schwanz glitt aus ihrer Möse.

Nur Sekunden ließ sie ihm, dann befreite sie sich. ?Du kommst sicher auch alleine zurecht mit Kaffee und Kuchen. Du wirst doch keinen Infarkt bekommen?? Wieder dieses undefinierbare Grinsen; war es Spott? Lag da auch Häme und Verhöhnung drin? Vince fand sich ziemlich lächerlich, wie er da stand, mit den Hosen auf den Knöcheln und ihr nachschaute. Nur langsam kehrte sein Puls zur Normalfrequenz zurück. Sein Innenleben blieb weit von der Normalität entfernt. Wo war sie überhaupt die Normalität? Nora benutzte ihn einfach, so wie sie ihr Bügeleisen benutzt. Sie hatte ihn in Besitz genommen. Ihm fiel das Wort ?Mißbrauch? ein. Und er fühlte sich machtlos gegen sie. Mißbrauchte er nicht Chantall, wenn er doch im Besitz von Nora war? Ein skurriler Gedanke.

Seine Hände zitterten noch immer, als er auf der Couch saß und seinen Kaffee umrührte. Seine Lenden schmerzten von den kraftvollen Bewegungen ihres strammen Arsches, aber als schlimmer erwies sich die Stimme seines Gewissens. Nach dem Freitag Abend war er sich sicher in Chantall verliebt zu sein. Er dachte an die Antwort, die er ihr noch schuldig war. Innerhalb einer Woche war aus seiner halbwegs geordneten Welt Chaos geworden. Die zuvor zivilisierte Auseinandersetzung zwischen Lust und Pflicht in ihm, der er gerne, und mit der gütigen Distanz eines eingebildeten Weisen zugehört hatte, war zu einer wüsten Prügelei ausgeartet, die ihn zu spalten drohte. Was sollte er Chantall antworten? Etwa: Liebe Chantall, du darfst darauf vertrauen, daß ich nur deine Lippen küssen, und nur deine Brüste streicheln werde? Liebe Chantall, du darfst auch darauf vertrauen, daß alle liebevollen Gedanken bei dir sind. Nur wenn ich ans vögeln denke sind sie bei Nora. Ach ja, noch eine Kleinigkeit: Mein Schwanz ist im Besitz von ihr? Lächerlich, hochgradig lächerlich!

Tief in Gedanken hatte er nicht bemerkt, daß jemand auf die Terrasse gekommen war. ?Guten Tag Vince. Ich darf sie doch Vince nennen?? Das Alter der Frau auf der anderen Seite des Tisches war schwer zu bestimmen. Sie trug ein schlichtes hellgraues Kostüm, daß ihre schlanke Figur betonte. Eine ebenso einfache weiße Bluse und ihr schwarzer Pagenkopf harmonierten mit dem minimalen Schminkaufwand in ihrem Gesicht. Eine immer noch attraktive Frau, dachte Vince, dem klar war, daß er die Mutter der Zwillinge vor sich hatte. Sie gab sich Mühe entspannt und freundlich zu wirken. Ihre Gesichtszüge aber, und die eingefallenen Augen verrieten die Bitterkeit und die Trauer; ihre langjährigen Begleiter. Sie nahm sich ebenfalls eine Tasse Kaffee, und setzte sich in den Sessel, in dem zuvor Nora gesessen hatte.

?Ich habe ihnen etwas zu sagen Vince, und ich möchte sie bitten mir zunächst nur zuzuhören. Ich werde versuchen es mit wenigen und einfachen Worten zu sagen, was nicht leicht ist. Sie werden von Dingen hören, die sie entsetzlich finden müssen, wenn sie mir glauben, und ich bitte sie sehr mir zu glauben.? Sie schaute ihn ernst und fragend an. Vince würde zuhören und er würde ihr glauben; das versicherte er. ?Chantall hat als Kind sehr leiden müssen. Ihr Vater war ein liebloser, rücksichtsloser, ja boshafter Mensch, nur angetrieben durch sein Geltungsbedürfnis und seinen Egoismus. Leider wurde mir das erst nach unserer Hochzeit bewußt.

Chantall litt erst unter den Grobheiten, die er mir zufügte, später bekam sie selbst seine Härte zu spüren. Was sie tat, entsprach nie seinen Ansprüchen. Ständig schrie er sie an, und nur zu oft bezog sie Prügel, oft mit dem Gürtel aus seiner Hose. Sie kam dann weinend zu mir und suchte Trost. Sie war immer eine sehr empfindsame Seele. Im Alter von etwa 9 Jahren begann etwas, was ich mir damals nicht erklären konnte. Sie besaß eine Puppe, die sie Nora nannte. Ein paar Mal konnte ich beobachten, wie sie nach schlimmen Szenen mit dem Vater zu der Puppe sprach, sie tröstete für das was er ihr antat. Mich überraschte, daß sie allmählich immer weniger zerstört wirkte, wenn sie von ihrem Vater gequält worden war. Erst Jahre später begriff ich warum.

Sie hatte angefangen sich einzubilden, nicht sie, sondern die Puppe Nora würde angeschrien und verprügelt. Nora in ihr wurde immer wirklicher und selbständiger. Nora war ohne Mitleid, rücksichtslos und bösartig. So zu sein hatte sie von ihrem einzigen sozialen Kontakt den sie damals hatte, ihrem Vater, von ?Geburt? an gelernt. Sie konnte alle Bosheiten und jede Gewalt einstecken, die Chantall nicht ertragen hätte. Deshalb rief Chantall immer sie, wenn Schlimmes drohte. Psychologen nennen das Dissoziation; ein Teil der Persönlichkeit wird zeitweise abgespalten. Es ist ein Schutzmechanismus der Seele. Chantall war noch keine 14, da erlebte ich sie zum 1. Mal in einer ganz normalen Situation als Nora. Es mußte etwas Außergewöhnliches passiert sein. Ich weiß bis Heute nicht was es war. Sowohl Chantall, als auch Nora weigern sich darüber zu reden. Von da an jedenfalls leben 2 völlig unterschiedliche Persönlichkeiten in 1 Körper, die je nach Situation die Kontrolle übernehmen. Aus Chantall war eine ?Multiple Persönlichkeit? geworden.? Es grauste Vince. Er verstand allmählich. Nicht das ganze Ausmaß des Dramas, aber genug zu begreifen, daß Chantall und Nora identisch sind; zumindest über den gleichen Körper verfügen. Die Geschichte mit den eineiigen Zwillingen dient nur dazu das Geheimnis zu wahren.

?In den vergangenen Tagen hat Chantall viel geweint. Ich erlebte sie so traurig und verzweifelt wie nie zuvor. Sie müssen wissen, daß sich die beiden austauschen, als wären sie wirklich Geschwister. Psychologen meinen aber, daß oft auch ein direktes Miterleben stattfindet, als unerkannter Beobachter der Handlungen des Anderen sozusagen. Ich bekam zunächst nicht heraus, was sie so traurig machte. Heute Mittag aber hielt sie es nicht mehr aus. Sie erzählte von ihnen, und das sie sich sehr in sie verliebt habe. Gleich nachdem sie ihnen zum 1. Mal begegnet war, erzählte sie auch Nora von ihnen, und als auch Nora sie am vergangenen Sonntag kennengelernt hatte, begann das Unheil. Nora wollte sie jetzt auch, und glauben sie mir, wenn Nora etwas will, bekommt sie es. Sie will manipulieren und sie gefällt sich darin Macht über Menschen ausüben zu können. Um ihr Ziel zu erreichen, ist ihr jedes Mittel recht. Sie ist skrupellos und kennt keinerlei Rücksichtnahme. Sie hat auch Macht über mich und Chantall. Sie sind in Gefahr. Nora wird sie zerstören. Sie müssen die Beziehung zu beiden aufgeben. Das ist der einzige Ausweg.? Chantall´s Mutter hatte sich in einen Sessel fallen lassen und schwieg jetzt. Vince fühlte sich elend. ?Es gibt keine Möglichkeit dieses Doppelleben zu beenden?? ?Wenn 2 Persönlichkeiten so gegensätzlich sind wie Chantall und Nora ist das offenbar unmöglich.? ?Machen sie sich Vorwürfe? Ich meine, hätten sie damals etwas tun können, um Chantall vor ihrem Mann zu schützen?? ?Ich muß gestehen, ich fand nicht den Mut und die Kraft, mich diesem Tyrannen zu widersetzen.?

?Gib?s doch zu, du wolltest das angenehme Leben nicht aufgeben, daß du mit der Kohle deines Mannes leben konntest. Denn du hättest ihn verlassen müssen, um Chantall zu schützen.? Nora stand in der Tür. Sie hatte das Gespräch offenbar belauscht. ?Aber ich will nicht undankbar sein. Mich würde es nicht geben, wenn du es getan hättest.? Nora lachte böse. ?Ihr habt doch nichts dagegen, wenn ich mich zu euch setze? Du hast einfach Augen und Ohren verschlossen. Du hattest weder Kreuz noch Gewissen.? Und zu Vince gewandt fuhr sie fort: ?Sie hat dir erzählt, sie wisse nicht warum ich plötzlich ständig existierte. Sie belügt sich noch heute selbst. Gefickt hat mich der Alte seit ich 13 war, und sie hat weggeschaut.? Ihre Mutter verbarg das Gesicht in ihren Händen und begann zu schluchzen. Vince starrte Nora entgeistert an. ?Er hat mich angewidert dieser japsende, fette Kloß, wenn er zwischen meinen Beinen lag, aber ich wußte, er würde irgendwann bezahlen dafür.

Ihr labert ständig von Moral und Gewissen. So lange es euch nichts abverlangt seid ihr moralisch und gewissenhaft. Sobald es Entbehrung oder Opfer erfordert, ist es vorbei damit. Mein Gewissen funktioniert anders als eures. Es ist anders codiert. Aber auf die Eigenschaften, die mir die Psychiater zubilligen, ist Verlaß. Ich weiß, daß ich eine Aussätzige dieser Gesellschaft bin, und sie nicht ausschließlich aus Wesen wie mir bestehen kann. Scheiß was drauf... Sie hat mich erzeugt. Ich existiere, und ich werde überleben.

Du solltest mir dankbar sein ?Mama?, daß ich uns dieses Monster vom Halse geschafft habe. Mein Gewissen belastet das nicht.? Und wieder zu Vince gewandt: ? Sie war damals echt erleichtert, daß kein Zweifel an einem Unfall aufkam.? Nora stand auf und ging zur Tür. ?Ach ja, bevor ich euch verlasse, und ihr ungestört eure Analysen und Selbstbejammerungen betreiben könnt; Chantall ist endgültig verschwunden. Vince hat sie auf dem Gewissen. Er hätte wissen können, wie sehr es sie verletzen würde, wenn sie erfährt, daß er ihr den sensiblen, rücksichtsvollen, ja guten Menschen vorspielt, und Stunden später, von Sinnen vor Geilheit, den Schwanz in die Schwester steckt. Ich habe ihr die Augen geöffnet. Danach tat sie, was schon vor Jahren hätte tun sollen. Sie gab ihre Existenz auf.

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catsoul
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Hi itsme,

wow, einfach atemberaubend! Ich hab nur eine kleine Sache anzumerken...
du hast an folgender Stelle beide Personen vertauscht:

[Ein einzelner Tropfen quoll hervor, lockte, und versprach mehr von dem köstlichen Tau. Chantall stellte einen Fuß auf die Rückenlehne der Couch, damit die Landschaft zwischen ihren Schenkeln zugänglicher wurde für Vince. ]

und es ist dadurch etwas unglaubwürdig. Ich nehme an es war ein Versehen, aber vielleicht ist es auch Absicht?

lG
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......

Hallo catsoul

*stöhn* ....Du hast natürlich Recht - ein Versehen. Es muß Nora heißen. Freut mich, dass es dir gefällt. Offenbar konnte ich rüberbringen, was ich sagen wollte.

Ich hoffe, du bist mit diesen vielen Fragezeichen klar gekommen. An ihre Stelle gehören zumeist Anführungszeichen - wundersame Technik.

Lieber Gruß - itsme
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catsoul
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fragezeichen

die fragezeichen haben nix mit der Technik zu tun, oder fast nix...eher mit HTML, ich nehme an du hast (wie auf pages üblich) statt der Gänsefüßchen einfach ein Apostroph gesetzt, dann passiert das hier

lG
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Bernice
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Hey,
Ich wollte dir unbedingt noch sagen, dass deine Geschichte mir einen Wechsel von Griensen und Lächeln aus dem Gesicht zieht. Sie ist so pur, dass sie selbstverständlich wirkt. Ich bin mir sicher, dass es sich als guten Erotikthriller eignet. :-) Danke für diese 5 Minuten die ich abschalten konnte und welche mir eine angenehme Gänsehaut verschafften.
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itsme
???
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@catsoul

Nee cat, ich hab schon Gänsezeichen verwandt in Word. Nach dem kopieren wars auch noch richtig ..... aber eben nicht mehr nachdem ich es abgeschickt hatte. Sehr wundersam ;-)

@Bernice

Danke für die Blumen. Aber glaub mir, es könnte so geschehen.
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