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Leselupe.de > Ungereimtes
Enteignung
Eingestellt am 26. 07. 2004 18:22


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Vera-Lena
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Enteignung

Ich brauchte es nicht
per Zeitraffer einzufangen,
denn es war immer da,
dein Lächeln,
es hüllte mich ein
wie ein Lichtmantel,
es drängelte leise zärtliche Töne
in mein Ohr,
es zauberte Farben auf meine Netzhaut
bis ich dachte,
es sei mein eigenes.

Dann verschwand es.

Jetzt lächelt es
aus mir heraus.
Wenn du vorbei kommst,
wirst du dich
darin wieder erkennen?






__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Guest
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Liebe Vera-Lena,
ich freue mich, daß Du mal wieder etwas eingestellt hast -
habe schon in den letzten Tagen nach Dir Ausschau gehalten

Deine Protagonistin, liebe Vera-Lena, ist hier einem Menschen begegnet, der viel Zuversicht ausstrahlte und der ihr, die wohl nicht so fröhlich zu sein schien, wieder Lebensmut gab.Dann verschwand sein Lächeln, aber nur scheinbar,denn es wechselte den "Besitzer" - das heißt, wie ich es interpretieren würde, der Lebensmut, die Freude ging
hier von einem Menschen auf den anderen über.
Und wenn sich diese Beiden nun begegnen, erkennt sich
der eine in dem anderen wieder.
Der eine strahlt das aus, was er genommen hat
und der andere erkennt darin das Gegebene.....

So habe ich es verstanden - aber vielleicht stehe ich
einfach nur auf dem "Dichterschlauch" und verstehe rein gar nichts.
Aber, selbst wenn ich es falsch verstanden haben sollte,
Dein Gedicht klingt auch so wunderbar, was auch immer man
hineinlegen mag

Dir einen schönen Abend
und ganz liebe Grüße
Irene

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Liebe Irene,

wie schön und ganz gewiss zutreffend Du mein Gedicht interpretiert hast! Ja, so kann man es bestimmt sehen. Ich sehe es nun ganz neu.
Ich habe wieder einmal etwas probiert, was sehr schwierig ist. Ich wollte eigentlich deutlich machen, dass die Wahrnehmung von Jemandem, an den man immerzu denkt, ganz nach Innen gehen kann, so dass sie äußerlich nicht mehr da ist, jedenfalls manchmal für Augenblicke, weil der immerzu Denkende mit dem Gegenstand seines Gedenkens eins geworden ist. Na, Du siehst schon, in dürren Worten kann ich das überhaupt nicht ausdrücken.
Ich bin aber davon überzeugt, dass jemand, der immer an eine bestimmte Person denkt, ihr im Laufe vieler Jahre auch äusserlich ähnlich wird. Ob der Andere das aber auch erkennt, das weiß ich nicht.
Im Grunde meinen wir beide, Du und ich, dasselbe. Denn dass das Lächeln nur scheinbar verschwand, das siehst Du so, wie ich es auch sehe.

Ich danke Dir herzlich fürs Lesen und Kommentieren.
Auch ich wünsche Dir einen schönen Abend.
Ganz liebe Grüße von Vera-Lena
__________________
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