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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Entensprache
Eingestellt am 08. 05. 2003 16:30


Autor
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anemone
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2001

Werke: 587
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Was war nur los mit mir? Es war doch sonst nicht so meine Art, mich wie heute hundem├╝de zu f├╝hlen. Ich ├Âffnete die Hintert├╝re meines Wagens, um dort schon mal die Tasche hinter die Sitzbank zu stellen und sehnte mich pl├Âtzlich danach, mich auf die hinteren Polster langzustrecken. >>Warum eigentlich nicht!?<< kam es mir in den Sinn. Ich lie├č die Wagent├╝re weit auf und machte es mir auf dem Polster der R├╝ckbank gem├╝tlich. Es dauerte nicht lange und ich war tief und fest eingeschlafen auf diesem Parkplatz in der N├Ąhe der st├Ądtischen Parkanlage.

Es weckte mich ein Ger├Ąusch; Es klang wie Entengeschnatter und die Armbanduhr verriet mir, dass ich etwa eine Stunde geschlafen haben musste. Eine Entenmutter mit ihren Jungen zog an meiner Autot├╝re vorbei. Was mag sie ihrem Nachwuchs erkl├Ąrt haben? „Vorsichtig, das ist ein Auto!“ oder „Hier m├╝sst ihr aufpassen, das ist ein Mensch!“ Wie auch immer, ich jedenfalls hatte meinen Schlaf aus, denn ich sah pl├Âtzlich meine Handtasche nicht mehr.
Ich war mir sicher: Sie stand direkt an der T├╝re, zu meinen F├╝├čen. Ich sprang auf und suchte nach ihr. Nein, auch vorn hinter dem Lenkrad und im Kofferraum keine Tasche zu sehn. <<Sie muss mir gestohlen worden sein!<< war meine einzige Erkl├Ąrung. Seltsam, hier war alles so friedlich. Ich konnte mich an den Gedanken nicht gew├Âhnen, dass ausgerechnet hier ein Dieb sein Unwesen getrieben haben sollte. Nat├╝rlich, ich musste zugeben, ich hatte es ihm einfach gemacht, ihn geradezu verf├╝hrt.

Dann kam es mir in den Sinn: <<Die Entenmutter hat ihren Jungen mitgeteilt: „Seht da, den Dieb!“<< , ja das muss es gewesen sein und ich bemerkte meinen Schl├╝ssel in der Hosentasche. Dann konnte der Dieb nicht weit sein und erleichtert atmete ich auf und machte mich daran, ihn zu suchen.
Kaum war ich zwei Minuten gelaufen, entdeckte ich eine Parkbank und daneben einen Abfallbeh├Ąlter und darin, was soll ich sagen? Meine Handtasche! Ich sah mich um: Vom Dieb keine Spur und in meiner Tasche fehlte das Geld, aber sonst war noch alles vorhanden, glaube ich wenigstens. Sogar die Bonbons hatte der Dieb mir gelassen. War doch nett von ihm, oder?
Ich steckte mir gleich eines in den Mund und trat ohne Geld meinen Heimweg an. Dabei kam mir der Spruch in den Sinn:- Geld macht nicht gl├╝cklich!- Und ich hatte Mitleid, mit dem ungl├╝cklichen Dieb, w├Ąhrend ich auf mein Bonbon biss, ohne Zahnschmerzen zu bekommen.

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Rote Socke
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo anemone,

sch├Ątze mal, dass Du ernsthafte Kritik magst. Mir fehlt der Biss und der rechte Sinn des Werkes. Da lie├če sich wahrlich mehr rausholen. Auch die Pointe ist mir etwas unglaubw├╝rdig.

Das ist mein pers├Ânlicher Eindruck beim Lesen. Soll Dich nicht entmutigen, sondern ein ehrliches Feedback sein, mit Ansporn der Geschichte einen neuen Drive zu verpassen.

Sch├Ânen Gruss
Socke

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