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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Entfremdung
Eingestellt am 12. 06. 2006 16:45


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Schwarzerpeter
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Der Botschafter

Die Welt war aus den Scharnieren gedreht, baumelte einen Moment lang an kreischenden Metallb├Ąndern h├Ąngend, ├╝ber den Abgrund hinaus. Gerade weit genug um zu sehen, dass es ihn gab, zu kurz um bis auf seinen Grund zu blicken. Dann schnappte sie zur├╝ck, rastete f├╝hlbar ein.
Ein peitschender Knall, der Kopf des Botschafters ruckt hoch; seine Augen neblig, brauner Matsch dort wo er die Gesichter der anderen vermutet. In der N├Ąhe, gespannte Stille; in der Ferne, blutiger Aufruhr.
Der Raum liegt tief, die W├Ąnde atmen erdige Schwere; die Fenster, zu schmalen Schlitzen zusammengekniffen, blicken hinaus auf die staubige Strasse. Dort drau├čen knallen die Abs├Ątze, olivgr├╝ne Beinpaare wirbeln vor├╝ber, ihre Besitzer bleiben unerkannt. Der Botschafter versucht sich zu konzentrieren; die Bilder flie├čen zusammen; die Nebel klaren auf. Die Gesichter der anderen h├Ąngen schlaff, M├╝digkeit und Anspannung haben sie ausgebleicht und in Wachs gegossen; der Schwei├č steht kalt auf ihren Stirnen.
Einer wie der andere gleichen sie Puppen, welche ein launisches Kind auseinander gerissen und falsch wieder zusammengesetzt hat; die Teile wollen nicht passen, bilden groteske Widerspr├╝che.
Immer waren sie hier Fremde gewesen. Ihre Duldung beruhte auf dem wirken verborgener Kr├Ąfte, zu deren Aufrechterhaltung stets neue Bem├╝hungen und delikate Verhandlungen vonn├Âten waren. Diese Kr├Ąfte, einmal in Gang gebracht, hatten etwas verf├╝hrerisches, f├╝r alle die in ihren Bann gerieten. Zu leicht erlag man ihnen und gab sich hin; zu stark war ihre Wirkung, die darin bestand das als selbstverst├Ąndlich erscheinen zu lassen, was in Wirklichkeit g├Ąnzlich au├čergew├Âhnlich und unerh├Ârt fragil ist. Umso schlimmer wenn einer in das Feld ihrer Schwerkraft hineinkommt, dessen innere Beschaffenheit ein starkes Bed├╝rfnis nach dieser Form von T├Ąuschung bedingte.
Der Aufruhr hatte sie alle zu Treibgut werden lassen. Selbstverst├Ąndlich w├╝rde man sich um sie bem├╝hen. Ganz unzweifelhaft waren bereits in diesen Minuten, in denen sie hier sa├čen und sich verloren glaubten, gro├čartige Bestrebungen im Gange, ihrer aller Leben zu retten. Man w├╝rde alle Kr├Ąfte b├╝ndeln. Das menschenm├Âgliche w├╝rde getan werden; wie man zu sagen pflegt. Und sollte es am Ende doch nicht reichen, so konnte man daraus niemandem einen Vorwurf machen. Doch dies war, wie bereits angedeutet, eigentlich undenkbar. Mit Sicherheit w├╝rden sie sich schon in wenigen Tagen selbst Narren schelten, daf├╝r, dass sie so leicht bereit gewesen waren alle Hoffnung fahren zu lassen.
In dieser Form galt das zumindest f├╝r seine Mitgefangenen; bei sich selbst war sich der Botschafter nicht so sicher. Nichts konnte diese Unsicherheit begr├╝nden; im Gegenteil, es gab eine Unzahl blitzsaubererer Argumente die man einwerfen konnte, um genau das Gegenteil zu belegen. Es lie├č sich zielstrebig und ohne Umschweife, oder auch raffiniert und elegant, je nach Geschmack und pers├Ânlicher Vorliebe, immer jedoch sachlich und folgerrichtig, begr├╝nden, warum gerade der Botschafter selbst es sei, der hier am wenigsten zu bef├╝rchten h├Ątte. Unter seinen Mitgefangenen, denn das ist es, was sie tats├Ąchlich waren, da durfte man sich nichts vormachen. Also unter seinen Mitgefangenen, da waren sicherlich einige, die unter ihm standen. Deren Amt so winzig gewesen war, dass man es kaum als solches bezeichnen konnte. Die meisten jedoch, standen so weit ├╝ber ihm, dass man dem Botschafter selbst kaum mehr Bedeutsamkeit als die eines gew├Âhnlichen Handlangers zuschreiben konnte.
An keinem Ende stach er also hinaus, weder oben noch unten. Selbst wenn man versuchen sollte einen Durchschnitt zu bilden, k├Ânnte man seiner so nicht habhaft werden. So gut war er versteckt, dass er nicht nur an keinem der Extreme sondern eben auch nicht exakt in der Mitte anzutreffen war, sondern stets leicht dar├╝ber oder darunter. Trotz alledem, war dem Botschafter jedoch bewusst, dass man es hier vor allem auf ihn abgesehen hatte. Allerdings, woher dieses Bewusstsein kam, diese Gewissheit dass es so sein musste und nicht anders, konnte er niemanden beantworten. Nur, dass es f├╝r ihn so unausweichlich feststand, dass er versucht war das Wort Schicksal zu bem├╝hen.
Er musste sich hierbei im ├ťbrigen nicht allein auf sein intuitives Verst├Ąndnis der Dinge verlassen. Dieses erf├╝llte ja alle Bedingungen einer Vorahnung und somit musste ihm mit der n├Âtigen Skepsis, vor allem nat├╝rlich durch ihn selbst, begegnet werden.
Auch seine Umgebung, also die ├Ąu├čere Welt, die er scharf von der Inneren abzugrenzen im Stande war, gab ihn durch kleine aber nicht minder deutliche Zeichen zu verstehen, dass es bald so weit sein musste. Man hatte ihn nicht vergessen, auch wenn man ihn nicht best├Ąndig, mit gro├čem zeremoniellem Aufwand darauf hinwies. Er w├╝rde nicht einfach hindurchschl├╝pfen k├Ânnen, durch eine Unaufmerksamkeit oder eine sonst wie geartete gl├╝ckliche F├╝gung. Dies konnte man ausschlie├čen, dazu war seine Angelegenheit zu bedeutend. Die hohe Diskretion, jenes Ma├č an Nicht-Beachtung, welches man ihm zukommen lie├č, trug dem Rechnung.
Solche Zeichen gaben ihm beispielsweise die Blicke der Soldaten, welche in diesem Augenblick den Raum betraten. Wie sie da so bei der T├╝r standen, vermittelten sie vor allem ein Gef├╝hl ma├člosen Hungers, der sicherlich bis zu ihren M├Ągen reichte, jedoch im wesentlichem weit dar├╝ber hinaus ging. Der kantige Schnitt der Uniformen, betonte die drahtigen, ausgemergelten K├Ârper der M├Ąnner. Die unbeschreibliche H├Ąsslichkeit ihrer Kleidung floss zu einem nicht geringen Teil aus der schlammig gr├╝nen F├Ąrbung, die einen ├╝berw├Ąltigenden Eindruck von organischer Verwesung vermittelte. Unter den tiefen Schatten ihrer Schirmm├╝tzen zeichneten sich harte Gesichter ab, deren gegerbte Haut bis zum Zerrei├čen ├╝ber die scharfen Knochen gespannt war. Ganz anders die Augen; diese waren weich und aufgedunsen, tr├╝be Schlieren streiften darin wie Nebel umher. Die Tage und N├Ąchte andauernde Wildheit hatte ihren Blick stumpf werden lassen.
Und als sie jetzt im Raum umherschauen, da verweilen ihre Augen nirgendwo, so als k├Ânnten sie gar nichts wahrnehmen. Nur in dem Moment, da sich ihr Blick mit dem des Botschafters kreuzt, da ist es anders, da durchf├Ąhrt es ihn wie ein Messer. Denn f├╝r eine Sekunde, und hierbei handelt es sich wohlgemerkt um eine Redewendung, denn eigentlich ist es noch viel k├╝rzer. Allerh├Âchstens f├╝r den Bruchteil eines Bruchteils einer Sekunde also, klaren ihre Augen auf. Werden unertr├Ąglich rein und gl├Ąnzend. Blitzen ihn von dort aus den Schatten der M├╝tzen heraus an, als ob da nicht zwei, sondern hundert M├Ąnner st├╝nden; alle voll schrecklichen Wissens, mit einem Verstand der keinerlei Abgestumpftheit kennt. Da ist es wie ein Wieder erkennen, ein verschw├Ârerisches Blinzeln meint man zu entdecken, ein kleines Zeichen, das nur f├╝r den Botschafter allein bestimmt ist. So kurz und genau abgepasst, das niemand von den anderen es sehen k├Ânnte und jeder, spr├Ąche man ihn darauf an, aus tiefster ├ťberzeugung und ohne jede Falschheit leugnen w├╝rde es bemerkt zu haben.
Den Wartenden wurde nun mitgeteilt, dass es an der Zeit sei. Was sie erhofften, war also tats├Ąchlich eingetreten. Das Vertrauen auf die sich im Verborgenen m├╝henden Kr├Ąfte hatte sich bezahlt gemacht. Man w├╝rde sie nun zum Rollfeld f├╝hren und von dort au├čer Landes bringen. Allen war die Erleichterung erkennbar ins Gesicht geschrieben, auch wenn sie sich m├╝hten ihren Triumph nicht zu deutlich zu erkennen zu geben. Noch hatte man Gewalt ├╝ber sie. Allen au├čer dem Botschafter nat├╝rlich. Er erhob sich nur z├Âgernd, denn er wusste, dass f├╝r ihn andere Regeln galten und dass er verloren war. Gab es daran jemals Zweifel, so hatte sie der Blick aus den Augen der Soldaten zunichte gemacht.
Sie wurden hinaus auf die Stra├če gebracht und wandten sich in Richtung des Flugplatzes. In diesen Breiten war der Himmel entweder von der Sonne trocken gebrannt, klar und zu einem fahlen blau verblichen, oder er hing tief, wie jetzt; die Luft ├╝bers├Ąttigt mit erstickender Feuchtigkeit, die weiter oben zu violett gestreiften Wolken verklumpte. Der letzte Regengenguss war noch nicht lange her und das Wasser stand in tiefen T├╝mpel auf der Stra├če.
Der bleierne Himmel dr├╝ckte schwer auf das Gem├╝t des Botschafters, in seinem Zustand musste er ihn als ├╝berladen mit Schicksal empfinden. Ungewollt formte sich schon bald eine Vorstellung davon in seinem Kopf, wie es zu Ende gehen w├╝rde.
Zweifelsohne w├╝rde man bestrebt sein, seinen ungl├╝ckseligen Zustand auf das ├Ąu├čerste zu verl├Ąngern. Die erb├Ąrmlichen Verh├Ąltnisse, die zu ertragen er sich gen├Âtigt sah, w├╝rden so das Werk fast bis zur G├Ąnze bereits verrichtet haben. Die eigentliche Begegnung mit seinem Henker w├╝rde somit eher einer Formalit├Ąt gleichen. Er w├╝rde wie die anderen das Rollfeld betreten d├╝rfen. Erst wenn er das Flugzeug fast erreicht h├Ątte, die Rettung somit wortw├Ârtlich kaum mehr einen Schritt entfernt w├Ąhre, w├╝rde sich der Schuss in seinem R├╝cken l├Âsen.
Als der Flugplatz tats├Ąchlich in Sichtweite kam, da war schnell klar, das ihr Flugzeug noch w├╝rde auf sich warten lassen. So trieb man sie einer niedrigen Baracke zu, in der sich offenbar eine Wirtsstube f├╝r das Bodenpersonal und die Soldaten befand. Dem Botschafter behagte das Geb├Ąude nicht. Wie es sich da so am Rande der Piste niederkauerte, windschief und eingedr├╝ckt, wirkte es wie ein zum Sprung bereites Tier. Das Warten w├Ąre ihnen sicher an jedem anderen Ort als diesem leichter gefallen. Fast glaubte er, eine geheime Absicht zu erkennen und wenn er es recht bedachte, dann fand er diesen Schuppen auch nicht in seiner Erinnerung an diesen Ort wieder. Die Sch├Ąbigkeit der fleckigen Wellblechkonstruktion wirkte auch bei n├Ąherem hinsehen eine Spur zu gewollt, als ob man das Ganze eilig hier errichtete h├Ątte, nur zu dem einem Zweck, eben diese Eigenschaft ganz besonders hervorzuheben.
Drinnen wurde es nicht besser. Die Luft war verraucht und roch eigenartig nach s├╝├člicher Verwesung. Das einzige Licht kam aus L├Âchern und Spalten in den W├Ąnden und zeichnete scharfe Leuchtspuren durch den Raum, in denen der Staub wirbelte. Beim Eintreten raubte es dem Botschafter den Atem und einem Moment taumelte er und schnappte nach Luft. Jedoch sog er nur weiter die z├Ąhe Substanz in seine Lungen hinein, die den Raum anf├╝llte. Trotzdem stie├č man ihn und die anderen r├╝cksichtslos vorw├Ąrts.
Ein ausgelassener Haufen feierte in dem Schankraum, gr├Â├čtenteils Soldaten; die Uniformjacken offen, schwei├čfleckige Hemden zur schau stellend, die Gesichter gezeichnet vom Rausch, wild und verzweifelt. Der Botschafter dr├Ąngelte sich zwischen zwei G├Ąste hindurch an die Theke und lie├č sich dort ersch├Âpft auf einen Hocker sinken. Er war froh einen Platz zu haben, der ihm erlaubte der schaurigen Szenen den R├╝cken zu kehren.
Ihre Bewacher lie├čen ihnen alle Freiheit sich nach belieben im Raum zu verteilen. Sie entzogen sich dem Geschehen, r├╝ckten sich selbst auff├Ąllig in den Hintergrund, als h├Ątten sie die Absicht mit den W├Ąnden zu verschmelzen. Durch dieses absonderliche Betragen nerv├Âs gemacht, blickt der Botschafter verstohlen im Raum umher. Zu seinem Erschrecken musste er feststellen, dass die anderen G├Ąste keineswegs so gleichg├╝ltig wie zun├Ąchst angenommen waren. ├ťberall bemerkt er das Funkeln kaum verhohlener Gier und Mordlust in ihren Augen. Welches Entsetzen, als er begreift, dass man sie vielleicht nur aus dem einem Grund hergebracht hat; sie schutzlos der Wut dieses Haufens auszusetzen, um hernach zusammenzukehren was ├╝brig bleibt.
Er f├Ąngt an verzweifelt in seinen Taschen herum zu w├╝hlen und findet nur die alte silberne Tabakdose, die zwar wenig wertvoll, aber dennoch sch├Ân anzusehen war. Er zieht sie heraus und wirft sie, ohne zu z├Âgern, mitten unter die Menge, soweit weg von seinem Platzt wie m├Âglich. Zu seinem Gl├╝ck verfehlt sie ihre Wirkung nicht.
Die Meute f├Ąllt sofort ├╝ber diesem Pfand her. Die Soldaten stolpern ├╝bereinander, w├Ąlzen sich auf dem Boden und gehen sich gegenseitig an die H├Ąlse. Alles um an die silbern blinkende Dose zu gelangen. Dabei knurren sie kehlige Laute in ihrer fremdartigen Sprache, die so bellend und tierisch sind, dass es schwer f├Ąllt zu glauben, dass es sich ├╝berhaupt um die Worte irgendeiner Sprache handeln k├Ânne. Die Wachen beobachten alles ohne erkennbares Interesse. Einer von ihnen neigt allenfalls den Kopf um eine Winzigkeit, wie um dem Botschafter sp├Âttischen Applaus f├╝r seinen trickreichen Einfall zukommen zu lassen. Dieser dreht sich erleichtert weg, eifrig bedacht weiteren Augenkontakt zu vermeiden.
Wilde Hoffnung keimt in ihm auf. Vielleicht hatte er sich get├Ąuscht und dieser st├╝mperhafte Versuch, war die einzige M├Âglichkeit seiner Feinde Hand an ihn zu legen. Jetzt da die rasende Meute bes├Ąnftigt war w├╝rde es schwierig sein ihre Wut erneut anzustacheln. Wenn es nur gel├Ąnge hier noch wenige Minuten weiter auszuharren bis das Flugzeug eintrifft, k├Ânnte eine Rettung doch noch m├Âglich sein.
Von solchen Gedanken berauscht, wird der Botschafter unvorsichtig. Erst als seine Augen, durch reinen Zufall zu Boden blicken wird er sich des ungew├Âhnlich blank polierten Stiefelpaares des Mannes neben ihm bewusst. Er muss erkennen, dass man unbemerkt bereits von hinten an ihn herangetreten war. Einen Moment lang regt sich emp├Ârter Widerspruch in ihm. Sollte es denn nicht erst auf dem Rollfeld soweit sein? Doch h├Ątte ihm ja klar sein m├╝ssen, dass den W├Ąchtern eben diese innere Gewissheit nicht entgangen sein konnte. Genau aus diesem Grund h├Ątte es jederzeit soweit sein k├Ânnen, schon um der ├ťberraschung willen.
Kaum hatte er das zu Ende gedacht, da sp├╝rte er auch schon die kalte Nadel, die ihm haarfein und unglaublich spitz direkt unter den Rippen in das Fleisch fuhr. Ihr entstr├Âmte ein schrecklicher Schlaf, der kein Erwachen kannte.
Unendlich langsam kippt er zur├╝ck, wie ein Insekt das in Glycerin versinkt; der Boden scheint ihm entgegen zu fallen. Der L├Ąrm und die im Lachen zu Fratzen verzerrten Gesichter vermischen sich zu einer Woge, die ├╝ber ihm zusammenschl├Ągt und sein Bewusstsein ausl├Âscht.

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Rumpelsstilzchen
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Das kapierÔÇÖ ich nicht.

Da steht seit gut vier Wochen dieses kleine Kunstwerk im Kurzgeschichtenregal und kein Schwein guckt!
Ja, Lupianer, habt Ihr denn Tomaten auf Eure Lesebrillen geschmiert?

Schwarzerpeter, Dir ist hier ein kleines Meisterwerk gelungen! Klar, daran herumbosseln kann man immer noch, aber diese Atmosph├Ąre...
Wie auf der Venus: dicht und vierhundert Grad Celsius hei├č!
Old Hemmingway h├Ątte das nicht besser hingekriegt.

Wer das gute St├╝ck jetzt immer noch nicht liest, ist selber schuld.

HatÔÇÖs lauthals empfohlen und sich leise davon gestohlen

__________________
Ich glaube
an das Gesetz
der kritischen Masse

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Schwarzerpeter
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Jun 2006

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RE

Vielen Dank daf├╝r, dass du dich durch den Text gequ├Ąlt hast, und gut das er dir obendrein auch noch gefallen hat. Ich habe auch gleich eine Version mit einigen kleineren Korrekturen reingestellt. Mich w├╝rde auch interessieren, wie die h├Ąufig etwas lang geratenen s├Ątze wirken; weil das eine Eigenheit meines Schreibstils ist f├╝r die ich immer wieder Kritik erhalte. Ich bin aber der MEinung, dass solche Schachtels├Ątze f├╝r bestimmte Stoffe unumg├Ąnglich sind um eine gewisse Atmosph├Ąre zu erzeugen, auch wenn, (gerade weil), sie dem Leser Probleme bereiten.
Viele Gr├╝├če
SP

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Josef Knecht
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Apr 2006

Werke: 5
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Hallo Schwarzerpeter,
auch mir hat dein Text sprachlich und auch inhaltlich sehr gefallen.
Ohne gro├čartig an deinem Text herumn├Ârgeln zu wollen will ich eigentlich nur folgendes anmerken: Deine Beschreibungen sind h├Ąufig genial und erschaffen eine dichte Atmosph├Ąre. Ich denke hier eher an Harold Brodkey, der es ebenso versteht, mit W├Ârter den Leser zu verzaubern. Es ist vielleicht nur die Gefahr gegebeben, dass du dich in Beschreibungen verlierst und dabei vergisst, dass du eigentlich eine spannende Geschichte erz├Ąhlen willst. Es kann n├Ąmlich durchaus sein, dass der Leser von deinen Worten so gebannt ist, dass er vergisst, um was es in der Geschichte eigentlich geht. Mir zumindest erging es so.
Liebe Gr├╝├če
Josef Knecht
__________________
Gl├╝ck ist die gr├Â├čte Leistung des Menschen

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petrasmiles
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Aug 2005

Werke: 31
Kommentare: 868
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Gro├čartig

Du brauchst keine Vergleiche zu scheuen.
Das w├Ąre von mir eine '10', wenn ich denn bewerten t├Ąte.
(Wie unsinnig das ganze Verfahren ist, sieht man bei Deinen Bewertungen, wo Dir jemand anonym eine 5 reingew├╝rgt hat, obwohl sich die Bekenner hier einig sind, wie gut Dein Text ist. Also lass Dich davon nicht unterkriegen.)
Deine langen S├Ątze und diese etwas gespreizte Sprache bei dieser Geschichte passt einfach gro├čartig.
P., immer noch hin und weg
__________________
Nein, meine Punkte kriegt Ihr nicht ... ! Gegen Bevormundung durch Punktabzug f├╝r Gutwerter!

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