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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Entjungferung
Eingestellt am 24. 09. 2003 00:42


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Aceta
???
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Dies ist der 4. Teil einer LL-Geschichte.
Vorherige Kapitel sind:
1. MĂ€nnerfreundschaft
2. bittersĂŒĂŸer Sex
3. Midlife



__________________________



Entjungferung


Ich streichele sie, fĂŒhle, wie sie meine BerĂŒhrung annimmt, gerne mag, genießen will. Die feinen HĂ€rchen auf ihrer Haut strecken sich meiner BerĂŒhrung entgegen, suchen die Sanftheit, die Lust, die Freude. Die Poren weiten sich, senden kleine Schweißperlen aus, gefĂŒllt mit mĂ€chtigem, duftenden Zauber.
Ich spĂŒre, wie ihr Atem schneller wird, etwas gepresst, etwas lauter.
Ich fĂŒhle die sehnende Unruhe in ihrem Körper – sie sucht WĂ€rme, BerĂŒhrung, Streicheln –

... so schwer ich mich tat, dies zu beginnen, so lustvoll empfinde ich es jetzt!

Sie windet sich in meinen HĂ€nden, sie streckt sich mir entgegen, bietet sich dar, heiß und verlockend, gierig danach, das ich Dinge tue, von denen ich bisher nicht einmal getrĂ€umt habe. Keine Bewegung tabu, keine Geste zu obszön, keine IntimitĂ€t zu gewagt, als sie nicht wohliges Schaudern und freudige Lust steigern könnte in diesem Spiel zwischen uns.

Sie stöhnt – oh wie hemmungslos finde ich es – und wie aufregend!

Über die Innenseiten ihrer Arme streiche ich ganz leicht, hin und her in der Ellenbeuge, merke, wie die Lust bis in ihre Fingerspitzen zuckt, streiche ĂŒber ihre Handgelenke, ihre HĂ€nde, ihre Finger. Überrascht stelle ich fest, dass sie keinen Ring trĂ€gt. Gehört sie zu den Frauen, die ihre Ringe ablegen?




Streiche ĂŒber ihren Hals, ihre Schlagadern, die sanfte Bucht unter ihrem Kehlkopf. SpĂŒre ihn – fest und deutlich – und denke wieder an den Kehlkopf der MĂ€nner – so verrĂ€terisch!

Über Ihr Kinn, ihren Mund streifen meine Finger, sie hat die Lippen etwas geöffnet, ich fĂŒhle die Feuchtigkeit der Lippen, die WĂ€rme ihres Atems. Über ihre SchlĂ€fen, ihre Brauen und ĂŒber ihre Augen, ĂŒber ihre Stirn und wieder ĂŒber ihre Wangen tasten sich die Fingerspitzen.
Ich stelle mir vor, wie sie es fĂŒhlt, ich ertaste ihr Gesicht – ihre Ruhe – ihre Hingabe und ihre Lust daran, mich zu fĂŒhlen.
Ich fahre ĂŒber ihre Schultern zu den wartenden Knospen ihrer BrĂŒste. Einem plötzlichen Impuls folgend kĂŒsse ich sie, befĂŒhle sie mit den ZĂ€hnen – ganz vorsichtig ... - freudig fĂŒhlend, wie sehr ihr das gefĂ€llt ...
„Ja!“ stöhnt sie wollĂŒstig, „beiß‘ mich - beiß‘ mich!“
Weiter und weiter treibe sie und stelle mir dabei vor, ich selbst wĂ€re diejenige, der es geschieht! – Der Gedanke gefĂ€llt mir, reizt mich ...

Mit einem tiefen Ton ihrer Stimme verlĂ€sst stoßweise der Atem ihren Körper – offen die Lippen, die feuchte Zunge suchend. - Geschlossen die Augenlider, unter denen sich geradezu wie rasend die Augen bewegen.

Was sieht sie – mit ihren geschlossenen Augen – frage ich mich.
Beginne es mir vorzustellen ...

Stöhnen wird zu kleinen Schreien, gierige Laute, wild und unbeherrscht – frei und leidenschaftlich.
Auf ihrem Bauch, auf ihren Beinen und dazwischen streift meine andere Hand, empfindet die Sehnsucht nach BerĂŒhrung, die Freude, gestreichelt zu sein: weiche, warme, glatte Haut -

Ich liebkose lĂ€ngst nicht mehr nur – ich betanze diesem Körper mit meinen Lippen und meinen HĂ€nden – meine langen Haare auf ihrer Haut werden zu Tentakeln lĂŒsterner Lockungen.

Keine Klaviatur, keine Saiten, gezupft oder gestrichen, keine Flöte – gefĂŒhlvoll geblasen – könnte zu mehr virtuoser Leidenschaftlichkeit verfĂŒhren, als sie mir jetzt entlockt !
Ich begreife es: dieser Körper ist kein Musikinstrument – erzeugt nicht allein Töne, sondern erregt alle Sinne zugleich! - Ich erkenne Körperlichkeit wieder, erkenne meine eigene Körperlichkeit! – Ich beherrsche staunend und gewinne ein grandioses GefĂŒhl:
„Du bist ich“
... ahne dabei:
- auch ich selbst solch ein Vulkan zu sein
– entfesselte erotische Seismik ...

... hin:
- bis ins Zauberland
– bis zur Explosion
– bis zum Finale furioso ...




_________________________

kleine Frage – kleiner Abschnitt ...
einen ganzen Roman in der LL vorstellend -
_____________
mehr erwĂŒnscht?

__________________
mit dem Herzen sehen ... (der kleine Prinz)

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farbe
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wie schön Du das schreibst, liebe Aceta!
ich wĂŒrde mich Dir glatt hingeben,
ganz gleich, ob Mann oder Frau ... (lÀchel)

"Irgendwann ist immer das Erste Mal."

farbe
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Aceta
???
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Vielen lieben Dank fĂŒr den Kommentar.
Solche Hingabe ist etwas Gegeseitiges - ich erlebe es hier virtuell, stelle es mir aufregend und großartig vor ...
Ausprobieren?
*lÀchel* ...
"Entjunferung" ist es in der Geschichte - das erste Mal. Irgendwann ist fĂŒr alles das erste Mal - Du hast das sehr treffend gesagt, und es macht mich nachdenklich.

Die Beschreibung von Sex-Szenen fĂ€llt mir eher etwas schwer, ich habe den Text auch heute noch etwas verĂ€ndert. Diese Geschichte entwickelt eine ĂŒberraschende Dynamik fĂŒr meine wenige freie Zeit - immer wieder lockt sie mich an den Rechner, geradezu zwanghaft muß ich an den Formulierungen feilen.
Sie geht auch inzwischen weiter, als hier bisher veröffentlicht.
Wie lang darf eine LL-Geschichte eigentlich werden - wann wenden sich die Leserinnen und Leser gÀhnend ab?
Diesen Teil habe ich bewußt ausgewĂ€hlt, weil er auch ohne den Rest gelesen werden kann ... aber wenn es weiter geht - ist die Geschichte dann zu zergliedert?
*lÀchel*

Eure Aceta

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farbe
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wie lange darf eine LL-Geschichte sein?!????

Liebe Aceta,
das mit dem immer wieder Ausfeilen/Verbessern, der "Hingezogenheit" zum PC (Text) ... das kenne ich sehr gut, insbesondere bei den Erotischen Geschichten (hatte auch mal eine solche, an der ich tagelang, immer wieder feilte.

wie lange?
Ich denke: nicht zu lange, vielleicht in der GrĂ¶ĂŸenordnung von einer A4-Seite. Auch bei meinem "Trio" (s.o.) habe ich deshalb aufgehört. Ich habe in der LL öfters zu lange Geschichten (nicht ganz durch-) gelesen, die richtig gut begannen und einfach nicht enden wollten, dabei den Spannungsbogen verloren. Letzerer muss schon sehr groß sein, wenn ... Und die eigentliche Aussage, ebenso die Feinheiten (u.a. Sinnlichkeiten) können mit Sicherheit in "nur" einer Seite ausgedrĂŒckt werden.
Gleiches gilt auch fĂŒr Gedichte, oder?!

Schönen Tag fĂŒr Dich!
Ramona
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Aceta
???
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Liebe Ramona,

auch Niclas van Schuir hat gewarnt, daß sehr lange Geschichten in der LL nicht mehr gelesen werden. Schließlich sitzt frau/man vor dem PC und legt sich nicht wie mit einem Buch gemĂŒtlich ins Bett - oder wo lest ihr sonst ?
*lÀchel*
Also habe ich versucht, die Story in handliche Pakete zu splitten. "Nur eine DIN A 4 Seite" - das allerdings ist eine Herausforderung, die mich ĂŒberfordert. Meinen ersten Roman habe ich seinerzeit auf 14 eng beschriebenen solchen Seiten untergebracht - und spĂ€ter festgestellt, daß es nur eine Essenz war. Das Thema nach 5 Jahren neu aufgreifend wurden es ĂŒber 150 Schreibmaschinenseiten ...
Die Frage ist, ob die LL-Leserinnen und -Leser Interesse daran haben, lange Texte quasi als "Fortsetzungsgeschichte" in lesbaren HĂ€ppchen vorgesetzt zu bekommen.
Spannungsbögen versuche ich durch die Verschachtelung (ĂŒbrigens nicht in diesem 4. Teil) zu erhalten - wĂ€hrend einer abflacht, wurde parallel ein neuer aufgebaut, was die Geschichte weiter vorantreiben soll. - Ob das gelingt?
l.G. -

Aceta
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Gunnar Zimtstick
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Hi,
also jetzt hast du damit angefangen, nun solltest du auch weiter machen. Wir sind schließlich gespannt darauf, was noch alles so passiert.
Über die LĂ€nge der Folgen brauchst du dir eigentlich keine Gedanken zu machen. Wer sich auf den Text bisher eingelassen hat, weiß, das es etwas lĂ€nger sein kann, und stellt sich darauf ein. Besser einige grĂ¶ĂŸere Lieferungen als 150 kleine Folgen, wo dann hinterher keiner mehr durchblickt.
Vielleicht solltest du im Thema schon darauf hinweisen, z. B. zwischen Klammern(MM, 5. Folge) hinzufĂŒgen.
Gruß
Gunnar

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farbe
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ich finde die Folgen gut,
frau wartet regelrecht, was da kommen wird,
vielleicht anders verpackt,
mit neuen Akzenten ....

Gruß, farbe
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