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Leselupe.de > Kurzprosa
Entstanden in dunkler Stunde
Eingestellt am 23. 06. 2011 23:35


Autor
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Emily Cornely
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jan 2011

Werke: 4
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Die Wahrheit ├╝ber den Menschen



Die Abgr├╝nde der menschlichen Seele sind tiefer als jeder Ozean, jede H├Âhle und jeder Abhang auf dieser Welt oder einer anderen.

Was auch immer an Liebe geschenkt wird, kein Mensch wird je in der Lage sein sie in ihrer vollkommenen Reinheit zu erkennen da stets irgendeine Form von Zorn den Blick darauf versperrt.

Der Schleier der Entt├Ąuschung ist grau und tr├╝bt jedes noch so sonnige Gem├╝t.

Und so riss er ihr das Herz heraus, nur weil er nicht begreifen konnte dass Liebe nicht abh├Ąngig von der Meinung anderer ist. Nein, von ├╝berhaupt keiner Meinung. Und so verlor sie ihr Vertrauen in die Liebe und starb allein und mit einem Loch im Herzen, so gro├č wie das Universum. Und er stand an ihrem Grabe, voller Trauer, da er nun doch endlich begriffen hatte...

Die Trauer um eine Person, welche bekannt war ├╝ber die Grenzen eines Landes hinaus, ist gro├č - so gro├č. Doch wer betrauert die Kinder, deren Mutter starb unter schwersten Qualen einer Krankheit? Wer betrauert die Eltern, welche ihr Kind zu Grabe tragen, nur weil ein Jemand nicht in der Lage war seine Fahrt├╝chtigkeit unter Einfluss des berauschenden Mittels richtig einzusch├Ątzen? Nur die, die wirklich betroffen sind. Nur die, die wirklich lieben.

Der Skandal ist nicht, dass der Skandal begangen wurde. Der Skandal ist, dass der Skandal in keinem Verh├Ąltnis zu den Dingen auf der Welt steht, welche wirklich ein Skandal sind.

Mag der Sturm auch noch so stark sein, mag die Flut auch noch so rei├čen, mag das Feuer auch noch so brennen, nichts kann mir so weh tun wie du...

Egal wie klein ein Kind auch sein mag, seine Trauer kann so gro├č sein wie der Ozean, auch wenn nur das kleinste Tierchen verstirbt. Des Kindes Trauer spiegelt wieder, wie rein wir doch geboren werden und wie verschmutzt wir sind durch das Leben mit unseres Gleichen. Denn sind wir erst abgeh├Ąrtet und so "erwachsen", so bemerken wir doch gar nicht den Verlust eines Tierchens auf dieser Erde... Und bemerken wir es doch, so ist es uns ja doch egal. Nur manchmal, in stillen und heimlichen Momenten, da kommen wir zur├╝ck auf uns selbst und leiden einen kleinen Bruchteil der Kindertrauer, die wir alle selbst einmal gelitten.

Kann eine Violine den Schmerz ausdr├╝cken, welchen man empfindet ├╝ber den Verlust? Sie kann es wohl weit besser als der Mensch sein ehrliches Beileid ausdr├╝cken kann...

Heuchlerisch, wie der Mensch ist, tut er alles f├╝r sein eigenes Wohl. Doch sch├Ątzt er mit keiner Silbe die Leistung eines Anderen, solange er nicht seinen eigenen Vorteil daraus ziehen kann.

Ein Tier t├Âtet, um zu ├╝berleben. Ein Mensch t├Âtet, um zu unterhalten.

__________________
Die besten B├╝cher sind die, von denen jeder Leser meint, er h├Ątte sie selbst machen k├Ânnen.

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Ralf Langer
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2009

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hi emily,

sorry, das ist f├╝r mich ein "geschwubbere" in gro├čen h├╝lsen
- worth├╝lsen - verpackt.

es hat nichts von prosa, daf├╝r etwas essayistisches, und verfehlt bei dem -gescheiterten- versuch einen gro├čen bogen zu schlagen jegliche wirkung,hinterl├Ąsst bei mir so leider den geschmack des banalen.
dabei,
ich sp├╝re da doch wut!
da ist entt├Ąuschung!
rei├č die pseudophliosophische kappe herunter,
lass das wortgeraune und lege da los, wo du mit dem letzten satz
aufh├Ârst.
nur mut...

lg
ralf
__________________
RL

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la noir
Guest
Registriert: Not Yet

hallo emily,

ich habe deinen text gern gelesen, aber ich muss mich ralf an mancher stelle anschlie├čen.

du beginnst ├╝ber den schmerz der liebe (in dem sich wohl jeder wiederfinden kann) und dann geht es aufeinmal weiter mit einer trauer ganz anderer art. (die ja auch berechtigt ist).
dazwischen folgen wieder 2 zeilen deines liebesschmerzes und wieder ein sprung:

die reinheit der kindertrauer. ich kann mir denken was du sagen willst, aber vielleicht solltest du dir ├╝berlegen, den text zu teilen in 2 in sich geschlossene themen. denn beide verdienen ihre eigene aufmerksamkeit.

am besten hat mir die violine gefallen. musik ist das sprachrohr der seele wo sie selbst keine worte findet oder hat. ganz gleich um welches herzeleid es geht.

lg la noir

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Duisburger
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Nov 2002

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Da muss ich mich meinen Vorrednern anschllie├čen.
"Schw├╝lstig" trifft es leider, den S├Ątze wie diese sind einfach nur grausam.

quote:
Die Abgr├╝nde der menschlichen Seele sind tiefer als jeder Ozean, jede H├Âhle und jeder Abhang auf dieser Welt oder einer anderen

Der Schleier der Entt├Ąuschung ist grau und tr├╝bt jedes noch so sonnige Gem├╝t.

Mag der Sturm auch noch so stark sein, mag die Flut auch noch so rei├čen, mag das Feuer auch noch so brennen, nichts kann mir so weh tun wie du...
Du hast ein interessantes und schreibenswertes Thema derma├čen "verkitscht", dass deine eigentliche Intention darin vollkommen untergeht.
Dann hast du am Ende zwei gro├čartige und wahre S├Ątze wie diese...
quote:
Heuchlerisch, wie der Mensch ist, tut er alles f├╝r sein eigenes Wohl. Doch sch├Ątzt er mit keiner Silbe die Leistung eines Anderen, solange er nicht seinen eigenen Vorteil daraus ziehen kann.

Ein Tier t├Âtet, um zu ├╝berleben. Ein Mensch t├Âtet, um zu unterhalten.
... und ich frage mich, was dich zu dem Geschwurbel davor getrieben hat?

lg
Uwe
__________________
Unter den Kastraten ist der eineiige K├Ânig (unbekannter Gas- und Wasserinstallateur).

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Emily Cornely
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jan 2011

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Hallo

vielen Dank f├╝r die ehrlichen Kritiken und Meinungen. Was die Struktur an sich angeht stimme ich zu, dass da wohl eine gewisse Unordnung herrscht. Was den Sprachstil betrifft, so habe ich bewusst den genommen, den manch Einer wohl als "zu dick aufgetragen", bzw kitschig bezeichnet. Im Prinzip war es auch nur eine "Momentaufnahme" oder auch eine Art Erkennen, welche(s) ich in Worte zu fassen versucht habe. Und zwar absichtlich unter dem Gesichtspunkt, das Ganze ├╝berzogen auszudr├╝cken, weil das meiner Ansicht nach auch manchmal einfach besser zur jeweiligen Situation passt. Aber nat├╝rlich sieht das Jeder etwas anders, denn jeder empfindet anders ├╝ber bestimmte Dinge. Trotz allem werde ich mir die Anmerkungen zu Herzen nehmen, was vor allem das Weiterf├╝hren der letzten beiden Eigenzitate angeht.

Vielen Dank.
__________________
Die besten B├╝cher sind die, von denen jeder Leser meint, er h├Ątte sie selbst machen k├Ânnen.

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