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Leselupe.de > Ungereimtes
Entwunschen
Eingestellt am 03. 07. 2006 01:11


Autor
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anbas
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Mar 2006

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Entwunschen

Ich lie├č' so gerne
Elfen f├╝r Dich tanzen,
doch schlafen sie
tief unter der Stadt.
Sie h├Âren nicht
Dein Wehgeklage
in all den Tr├Ąumen
ihres langen Schlafs.

Nicht eine Fee
erf├╝llt Dir W├╝nsche.
Und keine Zwerge
stehen Dir als Helfer bei.
Den Regenbogenschatz
kannst Du nicht finden,
Dein gro├čes Gl├╝ck
wird traurig klein.

Kein Magier
zaubert f├╝r Dich Tr├Ąume,
denn traumlos
ist der Schlaf der Zeit.
Nur Dunkelheit
umgibt die St├Ądte.
Gedanken
werden schwer wie Blei.

Die Schattengeister
wispern falsche Formeln.
Sie laden Dich
zu Odysseen ein.
Und Sirenen
fl├╝stern leise:
"Dein Schlaf endet
mit Deinem Schrei!"

Ich lie├č' so gerne
Elfen f├╝r Dich tanzen,
doch schlafen sie
tief unter der Stadt.

Version vom 03. 07. 2006 01:11

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Burana
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo anbas,
das sind wirklich sch├Âne Verse, sie haben mich sehr ber├╝hrt. Wer sie nicht mag, kann ja einfach weiterbl├Ąttern - aber anonym und kommentarlos 5 Punkte abgeben finde ich schon reichlich d├Ąmlich.
Nothing for ungood und liebe Gr├╝├če, Burana

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Stoffel
gesperrt
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Registriert: Jun 2002

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Kommentare: 8220
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Hallo anbas,

warum das "Klagen"? Wieso l├Ąsst Du die Elfen nicht mehr f├╝r sie tanzen? Und wieso schlafen sie jetzt.

"Nun schlafen sie tief unter..." Also, mir pers├Ânlich fehlt das kleine W├Ârtchen "nun".

Interessanter Text, gef├Ąllt mir, wenn auch etwas viel hinein gepackt.

lG
Sanne

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dockanay
Guest
Registriert: Not Yet

hallo anbas,

quote:
denn traumlos
ist der Schlaf der Zeit

das ist sehr lyrisch, eindeutig, damit lasse ich mich ├╝berzeugen, aber an manchen stellen h├Ąngst du mit deinen bildern zwischen klischee und echter lyrik, es schwankt, am ende will keine so rechte befriedigung das herz erreichen, zumal der abschluss mit einer wiederholung endet. mehrmals gelesen sehe ich jedoch eine ernsthafte auseinandersetzung mit dem wort, daf├╝r ein lob, doch erscheint es mir insgesamt nicht ausreichend bearbeitet, aber ich sehe das auch oft bei mir, meistens dann, wenn ich glaube, ich h├Ątte ein gedicht vollendet.

das ist als ermutigung gedacht, auf jeden fall, nicht als abwertende kritik, denn es ist ein lyrischer text, das steht au├čer frage.

lg dockanay

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no-name
Guest
Registriert: Not Yet

Lieber anbas,

wirklich wundersch├Ân und wehm├╝tig, was Du da verfasst hast. Ich mu├čte beim Lesen mehr als einmal tief betroffen schlucken...

...nur ein kurzer, erg├Ąnzender Kommentar noch zu Buranas Statement: Wenn man schon f├╝nfen vergibt, dann sollte man dazu auch namentlich stehen - so finde ich das generell zum Kotzen und obendrein oberfeige!

Gr├╝├če von no-name.

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Burana
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo no-name

... oder wenigstens schreiben, warum man so schlecht bewertet hat ... Aber dann w├Ąre man ja nicht mehr anonym. Hmmm...
Liebe Gr├╝├če, Burana

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