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Leselupe.de > Ungereimtes
Epitaph
Eingestellt am 10. 09. 2004 19:57


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Elmar Feische
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Sep 2001

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Epitaph

Wenn ich gegangen bin,
füllt meinen Platz nicht mit Leere.
Ich bin nicht weit fort,
sondern nur vorausgegangen,
um das Haus zu suchen,
in dem wir uns wiedersehen.

Trennt Euch so schnell es geht
von der körperlichen Erinnerung an mich.
Mein Körper war nur eine unwichtige Hülle,
von Beginn an auf Vergänglichkeit angelegt.
Nehmt dafür meine Gedanken,
die immer bei Euch waren und bei Euch sind.

Ich liebe Euch alle unendlich
und diese Liebe wird nicht verwesen.
Sie ist so stark, so leuchtend hell,
sie lässt die Trauer und Dunkelheit vergessen,
die jetzt auf Euch liegt,
und sie wird Euch wieder ins Licht führen.

Lasst die Tränen versiegen.
Schließt die Augen und seht.
Ich bin bei Euch alle Tage,
halte die Hände über Euch,
ebne Eure Wege,
und sage Euch: Lebt!

Mein Grab ist kein Ort der Trauer,
sondern ein Abbild des ewigen Kommen und Gehens.
Erde zu Erde, Staub zu Staub.
Die Toten sollen ihre Toten begraben:
Wir leben weiter, ihr mit mir, ich mit Euch,
bis an das Ende der Tage.

Ich werde Euch rufen,
wenn ich das gemeinsame Haus für uns gefunden habe.
Es wird ein Haus sein, in dem viele Platz haben,
ein Haus voll Freude, Frohsinn und Lachen.
Wir werden in der Sonne zusammensitzen
und uns an unserem Zusammensein wärmen.



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