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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Er
Eingestellt am 19. 12. 2016 01:02


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LisbethR
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jul 2016

Werke: 5
Kommentare: 15
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‚Heiß. Verdammt heiß.‛ Begehrlich glitt ihr Blick aus der Ferne über seinen fast unverschämt lässig dort hingestellten Körper. Markantes Profil, extrem gut gebaut. Zum Dahinschmelzen. Augenblicklich kribbelte es sie in den Fingern. – Ihn zu berühren, musste aufregend sein. Der Beat in ihrem Ohr wurde drängender. Ihr Herz schlug schneller, und Lust – ihn tatsächlich anzufassen – stieg in ihr auf. Vorsichtig, behutsam näherte sie sich ihm, als könne er wie ein ungezähmter Mustang die Nüstern blähen und fliehen, als müsse sie durch langsame Bewegungen sein Vertrauen gewinnen. Bewundernd wanderte ihr Blick über seine wohl gestaltete Silhouette, ging hin zu seinen Augen, die im Halbdunkel erwartungsvoll aufblitzten, sie zu locken schienen: ‚Komm! Ich warte auf dich.‛
Erschrocken zog sie die Hand zurĂĽck, die sie so forsch nach ihm ausgestreckt hatte, doch er schien nichts gegen ihre BerĂĽhrung zu haben, wich nicht zurĂĽck, wie sollte er auch.
Seine raue Schönheit ließ ihren Atem stocken. Sie hatte immer gelacht, über dieses: Liebe auf den ersten Blick. Jetzt hatte es sie voll erwischt, das Lachen war ihr vergangen. ‚Begehren auf den ersten Blick, sollte es treffender heißen‛, schoss ihr durch den Kopf. Mühsam beherrscht tastete sie sich zaghaft an seiner Flanke entlang, wagte kaum, seinen gestählten Körper zu erforschen. Sachte glitten ihre Fingerkuppen über seine Haut. So glatt. Ohne Makel. Nein, da war eine kleine Narbe, eine weitere langgestreckte, kaum sichtbar. Spuren seiner zuweilen ungezügelten Wildheit, die es noch aufregender machten, ihn zu erkunden. Er war vom Leben gezeichnet. Hatte sich bewährt. Gut
Schauer durchliefen ihren Körper. Diese Wölbung passte genau in ihre darüber gleitende Hand. Er schien unter ihrer sanften Berührung zu erbeben.
Sie drängte an ihn. Es war, als wäre er nur für ihre zärtlichen Liebkosungen geschaffen. Sie konnte kaum genug davon bekommen, ihn zu spüren, fuhr mit den Fingerkuppen seine Konturen entlang. Verlangen breitete sich pulsierend in ihrem Bauch, ihrem Leib aus. Für einen Moment riss sie sich los, trat zurück, um ihren Blick schweifen zu lassen.




Er hatte dieses gewisse Etwas.
Es gefiel ihm, bewundert zu werden. Er wusste, dass er Frauen in seinen Bann zog. Und Männer. Sie umrundete ihn, würdigte seine perfekten Proportionen. Sein muskulöses Hinterteil versprach einen kraftvollen Antrieb. Testosteron pur. Es würde sich herrlich geil anfühlen, ihn unter sich zu haben, seine unbändige Kraft zu spüren. Sein Vibrieren an ihren Schenkeln, sein Vibrieren tief in ihrem Schoß.
Sie wollte ihn. Jetzt. Sofort. Und er wollte sie, es musste so sein, sie fĂĽhlte es.
Allein. Unter ihren sachkundigen Fingern begann er sich für sie zu öffnen, ließ sich entblößen. Sie kannte die richtigen Stellen, brachte ihn dazu, ihr alles zu zeigen. Der Anblick jagte lustvolle Schauer über ihre Haut. Selten hatte sie etwas so Vollkommenes gesehen: Stärke gepaart mit Geschmeidigkeit. Unmöglich konnte sie sich länger beherrschen, sie musste ihn haben. Er schien sehnsuchtsvoll zu stöhnen, als hätte er nur darauf gewartet, dass sie Besitz von ihm ergriff. Er würde sie verrückt machen und sie würde ihn antreiben, bis er sich unter ihr aufbäumte.
Doch dazu musste sie in ihn eindringen.
So eng war die kleine Spalte, nur ein winziger Schlitz, ihre Finger zitterten leicht vor Anspannung. Ihre Nerven lagen blank. Vorsichtig drang sie ein, drehte und ein Grollen entrang sich ihm, das ihr direkt in den Bauch fuhr. Wie ein leichter Faustschlag traf es sie. ‚Wow!‛ Sie brauchte mehr davon. Viel mehr. Ihr Körper versank im Chaos feuernder Synapsen. Begierig schlossen sich ihre Finger fester, hielten ihn, um ihn zu bändigen. Ungeduldig erwartete er ihren Befehl, bereit ihn unverzüglich auszuführen. Ihr Fußballen drückte gefühlvoll und er röhrte dunkel auf. Sie brannte.
Sie spĂĽrte, wie sie Eins wurden.
Er war hart. Er lag perfekt unter ihr. Er kam sofort. Aufregender, als sie es je für möglich gehalten hatte, gingen sie gemeinsam ab. Wie er sich an ihren Körper schmiegte, ihren Bewegungen folgte, augenblicklich auf jeden ihrer Wünsche reagierte. Er wusste verdammt gut, was sie wollte. Er kannte den Weg zur Glückseligkeit. Er hatte ihn schon oft zurückgelegt, hatte unzählige Gipfel der Lust erklommen, hatte sich in die Täler gestürzt, um zum nächsten Höhepunkt zu rasen. Sie waren wie füreinander geschaffen. Wie in Ekstase trieb sie ihn voran. Sie wusste, sie war zu ungestüm, aber er riss sie mit, gab sich diesem Rausch ebenso hin wie sie. Immer schneller. Immer weiter.
Bis er vollkommen verausgabt mit einem letzten Seufzen unter ihr zusammen sank.

Wie aus einer Trance erwachte sie, kam langsam zu sich.
„Durst“, drang an ihr Ohr.
Sie begriff und gab ihm zu trinken.
Er war unersättlich. Tiefer sollte sie den Stutzen in ihn hineinschieben, immer mehr in ihn hinein pumpen. Nicht genug konnte er von ihr bekommen. Er raubte ihr fast die Sinne, zog sie zurück in sich hinein, weil er weiter wollte. Ihr schwindelte, sie verschmolz erneut mit ihm, konnte nicht mehr trennen, was war ich, was du. Geschmeidig drang der Kolben ein. Wundervoll gleichmäßig kam er. Wieder und wieder stieß er vor, presste und explodierte. Immer aufs Neue. In einem nicht enden wollenden Kreislauf. Er war so ungestüm, so stark, so schnell. Sie wollte es jetzt wissen. Er sollte ihr alles geben. Alles. Unerbittlich trieb sie ihn an.
Er raste, und sie mit ihm. Alles stieĂź, rammte und drehte sich in einem aberwitzigen Tempo, der Kolben, der Pleuel, die Welle.
Gemeinsam schossen sie ĂĽber die Ziellinie.

Jahre später sind sie noch immer in brennender Leidenschaft verbunden und nur der TÜV wird sie je scheiden.


__________________
LisbethR

Version vom 19. 12. 2016 01:02

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Mondnein
Routinierter Autor
Registriert: Feb 2014

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im Unterschied zum Anfang von Finnegans Wake beginnt es immerhin mit einem GroĂźbuchstaben.

Es gehört eigentlich in die experimentelle Lyrik.


__________________
sato bandhum asati nir avindan
hridi pratishya kavayo manisha

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LisbethR
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jul 2016

Werke: 5
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Huch.

So minimalistisch ist die Geschichte gar nicht.
Jedenfalls war sie es nicht, als ich in der Vorschau "Liebe auf den ersten Blick" formatierte. Mal sehn wie ich das hinbekomme.
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LisbethR

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