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Leselupe.de > Kurzprosa
Er ist fort
Eingestellt am 08. 06. 2001 00:02


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Intonia
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jun 2001

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Er ist fort
Ich denke an den Tag vor der Nacht
Lachende Kinder
Die Sonne warf ein Dreieck auf den Weg

Der Knall war laut
Die Stille danach liess Böses ahnen
Man holte mich
Ich hörte nicht, was sie zu mir sagten

Man trug ihn fort
Sie brachten mich in ein grosses Haus
Die Nacht war lang
Sie sagten, ich könne nach Hause gehen

Ich ging d o r t h i n
Die Sonne warf das Dreieck in die andere Richtung

__________________
"Liebe kostet nichts und ist doch das Teuerste auf der Welt."

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Intonia
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jun 2001

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Hallo Alpha,
Dein dickes Lob geht runter wie Öl. Leider ist mir bisher nur ein Gedicht in dieser Art gelungen und es ist auch schon drei Jahre alt. Es ist Teil einer Chronologie, die ich vielleicht auch mal in seiner Ganzheit veröffentlichen werde. Muss sie nochmal genau durchsehen.
Gruss
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"Liebe kostet nichts und ist doch das Teuerste auf der Welt."

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flammarion
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Jan 2001

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re

es tut mir leid, aber hier versagt meine fantasie. mir will sich der sinn des gedichtes nicht erschließen. ein schönes wortgeklingel, aber wer ist fort, wohin gehe ich, bevor die sonne das dreieck in die andere richtung wirft und wodurch entsteht dieses dreieck ĂŒberhaupt? verstĂ€ndnisheischend guckt
__________________
Old Icke

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Intonia
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jun 2001

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RĂ€tselraten

Hallo flammarion,
hallo liebe Leser!

Es ist schwer vorauszusehen, ob ein modernes Gedicht (richtig) verstanden wird, so wie es der Dichter gemeint hat. Mir ging es oft so, dass ich mir beim Lesen von modernen Gedichten wie ein Idiot vorkam, weil ich absolut nichts kapiert hatte. Ich wollte es also auch mal selber probieren und natĂŒrlich besser machen. Nun sehe ich, dass es vielleicht doch nicht gelungen ist. Bevor ich es erklĂ€re, möchte ich noch andere Leser fragen, ob sie vielleicht hinter das Geschehen kommen, was da passiert ist. Es wĂ€re schon ziemlich wichtig fĂŒr mich. Danke im voraus und liebe GrĂŒsse an Dich und alle Leser
Intonia

__________________
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uedeke
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Apr 2001

Werke: 18
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Mein VerstÀndnis

Hallo Intonia,

es ist Dir mit einfachen Worten ein imposant-bedrĂŒckendes Werk gelungen. Finde ich.

Meines Erachtens verlĂ€ĂŸt der Partner die Schreiberin / Erleberin nachmittags. Es bleibt m.E. offen, ob der Knall durch einen Aufprall bei einem Autounfall oder durch einen Schuß resultiert. Die gesperrte Schreibweise "d o r t h i n" zeigt, daß die Erleberin der Situation den Ort des Geschehens aufsucht. Die Sonne kann Schatten werfen, es ist hell und kann sowohl eine Waldlichtung als auch eine Straße sein.

Die Ausrichtung des Dreiecks wird nicht beschrieben. Entweder sind die Spitzen der Dreiecke aufeinandergerichtet oder eben nicht. Beim Lesen habe ich stillschweigend unterstellt, daß die Spitze des "Nachmittagsdreieckes" der Sonne abgewendet ist, also beide Dreiecke aufeinander zeigen. Zum schattenwerfenden Gegenstand habe ich zwar auch keine Meinung bisher. Es wird jedoch entweder Anfang und Ende eines bestimmten Geschehens symbolisiert oder das Leben. Zuerst geht es noch weiter, ist zukunftsorientiert und am nĂ€chsten Tag nicht mehr. Es ist zu Ende.

Mal sehen was andere meinen.

Ich bin auf die Lösung gespannt.
__________________
ub

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Kadra
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo!

Hier meine Gedanken zu den wirklich gelungenen und nahe gehenden Zeilen:

Da ist jemand eines gewaltsamen Todes gestorben...ein Sohn, ein Kind.

Noch ist die Welt in Ordnung... ein Blick aus dem Fenster, der Giebel wirft Schatten auf die Straße, Kinder spielen dort und lachen...

Dann das Auto... der Aufprall, die Kinder verstummen. Er erhÀlt die schlimme Nachricht, nicht fÀhig zu begreifen was passiert ist.

Eine Nacht im Krankenhaus.. Hoffnung.. aber vergebens. Sie können nach Hause gehen, heißt es. Es ist vorbei.

Morgens steht die Sonne eben anders... und zuhause wird nie mehr so sein wie es war.

Gruß

Kadra


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