Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5439
Themen:   92266
Momentan online:
243 Gäste und 11 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Erotische Geschichten
Er jagte sie (selber Anfang, andere Geschichte)
Eingestellt am 16. 07. 2002 23:50


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
Eilan
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jun 2002

Werke: 42
Kommentare: 40
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Eilan eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Es war dunkle Nacht. Der Mond stand am Himmel, doch kein einziger Stern leuchtete an der Himmelskuppel. Stille umh├╝llte die junge Frau, die auf einem schmalen Pfad durch den d├╝steren Wald lief. Nur das Knacken der zerbrechenden Zweige unter ihren F├╝ssen war zu h├Âren und das Rascheln der ├äste die sie streifte.
Angst jagte sie durch den Wald. Die Angst vor dem Mann. Vor dem sie in den Wald gefl├╝chtet war. Der ihr gefolgt war, um sie wie ein Wild zu erlegen. Sich das zu nehmen was sich ihm darbot.
Ihre langen schwarzen Haare und ihr weisses kn├Âchellanges Kleid flatterten. Ihre t├╝rkisfarbenen Augen in einer irren Verzweiflung glitzernd.
├ängstlich warf sie ein Blick zur├╝ck. In diesem unachtsamen Moment ├╝bersah sie eine Wurzel und fiel der L├Ąnge nach hin. Ihr schlanker K├Ârper lag am Boden ausgestreckt. Sie dachte an den Mann…dessen Ehefrau sie nun war, dessen Spielzeug. Sie war machtlos gegen ihren Vater gewesen, der sie mit diesem Tier von einem Mann verheiratet hatte. Niemand hatte sie um ihre Meinung und ihren Willen gefragt. Die Heirat war eine beschlossene Sache gewesen bevor sie es ├╝berhaupt erfahren hatte. Auch ihre Mutter hatte ihr nicht mehr helfen k├Ânnen, die sich selbst vor ihrem Mann f├╝rchtete. Diese Nacht war ihre Hochzeitsnacht. Es war sein Recht sie sich zu nehmen. Grauen ├╝berfiel sie beim Gedanken an ihn, wie er sich schwer Atmend mit l├╝sternem Blick auf sie st├╝rzen wollte.




Hastig stand sie wieder auf. Sie h├Ârte seine dumpfen Schritte… blad w├╝rde er sie entdecken.
Keuchend st├╝rzte sie weiter, der schmale Pfad verschwamm vor ihren Augen, bis sie ihn nicht mehr von der Umgebung unterscheiden konnte. Doch sie lief weiter zwischen den B├Ąumen und B├╝schen, seine stampfenden Schritte in den Ohren.
L├Ąngst war sie vom Pfad abgekommen und befand sich im tiefsten Teil des Waldes. Sie nahm kaum mehr etwas wahr, nur das Ger├Ąusch von seinen n├Ąher kommenden Schritten hallte ihr in den Ohren, auch dann noch, als sie zu Boden glitt und alles schwarz um sie herum wurde.
Es schaukelte, sie f├╝hlte wie sie sich in die Luft emporhob. Kann ich fliegen? Fragte sie sich. Dann sp├╝rte sie die H├Ąnde die sie trugen. Starke H├Ąnde und Arme. Ist er es? Panisch begann sie um sich zu schlagen. „Ist schon gut, ist ja gut.“ Redete eine herbe Stimme sanft auf sie ein. Wer war er? Sie schlug die Augen auf und sah sein verschwommenes Gesicht, dann l├Âste sich alles wieder in schwarzes Nichts auf und sie versank in Dunkelheit.
Als sie erwachte sah sie in die z├╝ngelnden Flammen eines Lagerfeuers. Vorsichtig stemmte sie sich ein wenig hoch, sie f├╝hlte sich schwach und ausgelaugt. Eine Decke aus Fellen bedeckte ihren K├Ârper. Durch die Flammen hindurch konnte sie ihn sehen. Er sass an einen Baum gelehnt und schnitzte an einem St├╝ck Holz. Seine Augen hatten ein sanftes Braun und wirkten im Licht des Feuers beinahe Kastanienrot. Sein Oberk├Ârper war entbl├Âsst, und sie sah seine Muskeln. Seine Haut hatte einen goldenen Schimmer. Seine Haare waren hellbraun und er konnte kaum ├Ąlter sein als sie, dies verrieten ihr seine Gesichtsz├╝ge die Jugend widerspiegelten. Er bemerkte ihre Blicke und sah auf. Ein L├Ącheln huschte ├╝ber sein Gesicht. Er legte das Schnitzzeug zur Seite und kam um das Feuer auf sie zu. Neben ihr ging er in die Hocke. „Geht es dir etwas besser?“ Ein tiefer Blick. Sie l├Ąchelte scheu. Ihre Hand streifte leicht seinen Arm, als sie sich eine Str├Ąhne aus dem Gesicht strich. Ein warmer Schauer durchlief sie. Seine N├Ąhe liess sie alles um sich herum vergessen und ihren K├Ârper erwartungsvoll prickeln. Ein kaltes L├╝ftchen streifte sie und ein kurzes Schaudern lief durch ihren K├Ârper. Er legte ihr die Decke um die Schultern und nahm sie z├Ąrtlich in seine Arme. Er war stark und sanft, ganz anders als ihr ...als wer? Sie versuchte sich zu erinnern, aber etwas in ihr riet es zu lassen. Sie schloss die Augen und seufzte leise als seine Finger ihr zart ├╝ber das Gesicht streichelten.

__________________
Das Licht findest du in der Dunkelheit

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Zur├╝ck zu:  Erotische Geschichten Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!