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Leselupe.de > Humor und Satire
Erbschafts-Vorgenuss
Eingestellt am 18. 11. 2001 19:31


Autor
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Emma Roth
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Erbschaftsvorgenuss

Ein Mensch, zu SpĂ€ĂŸen aufgelegt,
hat innerlich den Wunsch gehegt,
sein Testament - es war gemein,
zu Àndern - das auch nur zum Schein.
So ließ er alle zu sich kommen,
erzÀhlte lÀchelnd - unbenommen,
dass er entgegen aller Sitte,
wĂŒrd’ gehen diesmal andre Schritte.

Beklommen hörte das die Base,
fasst sich verzweifelt an die Nase,
und schreit: „ Was willst du damit sagen?
Du wirst es dich doch wohl nicht wagen,
und all dein Geld...“ - hier ende ich,
weil jetzt des Weibes Unmut bricht,
und sie im Zorne ihrer Worte,
schmeißt durch die Gegend Sachertorte,
die dann zum Schluss - es war famos,
prompt landet auf des Tante's Schoß,
die, daraufhin ergreift das StĂŒck,
und wirft es unverfror’n zurĂŒck.

Der Mensch lacht noch bis Mitternacht,
dann ist die große Schlacht vollbracht.
Und weil der Tag so ungewöhnlich,
zeigt sich am Ende doch versöhnlich
der Mensch - und alle noch zum Schluss,
das nennt man Erbschafts-Vorgenuss.

__________________
Ein Mensch meint, glÀubig wie ein Kind, dass alle Menschen Menschen sind. (Eugen Roth)

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Bruno Bansen
Guest
Registriert: Not Yet

Einfach fast perfekt!

Hi + Nahmd aber auch! Typisch mal wieder! Da wird freundlich was kommentiert, was leider alles andere als gereimt ist und dieses hier, perfekt (fast) wie immer bei Dir, beachten nur wenige und kommentiert keiner. Aber, liebe Anne, grĂ€m Dich nicht, ich weigere mich ebenfalls was Schlechtes zu posten, nur damit man mehr Beachtung findet! Und diese, Deine Erbschaftssache ist wiederum von erster GĂŒte! Aber nun kommt das "fast", nĂ€mlich:

Die beiden ersten Zeilen des zweiten Absatzes sind mir zu simpel, so wie Herz/Schmerz oder so.

Vorschlag:

Beklommen fasste an die Nase
und voll Verzweiflung sich die Base...

die dritte Zeile, gleicher Absatz: Betonungs-Schwierigkeit, zu Àndern, wennn Du die son bisken umstellst, zettbeh:

"was willst du", schreit sie "damit sagen?"

so wĂŒrde das ziemlich stimmen.

Sorry, daß ich immer noch was zu meckern finde, aber Deine Sachen sind so phantastisch, daß ich meine, auch kleine Schnitzer solltest Du noch beheben! Warum nur nehmen gewisse Vielposter/innen nicht solche Texte sich zum Vorbild, ich werde es nie begreifen! Mach weiter mit solchen Texte, sie sind absolut vorbildlich!!!

GrĂŒĂŸe von Bruno

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Emma Roth
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Schon besser - Danke

Lieber Bruno,

Du weißt, wie immer bin ich dankbar fĂŒr jeden guten Verbsserungsvorschlag, und deine sind wie immer sehr nĂŒtzlich und hilfreich. Werde mich sofort dranmachen, und deine VorschlĂ€ge einarbeiten.

Liebe GrĂŒĂŸe und bis bald Anne
__________________
Ein Mensch meint, glÀubig wie ein Kind, dass alle Menschen Menschen sind. (Eugen Roth)

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Willi Corsten
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Hallo Anne,
kurze Texte sind in der Tat deine StĂ€rke. Sie heben sich - wie Bruno treffend sagt - wohltuend von den „Werken“ mancher Vielposter ab. (Nebenher bemerkt: wenn jemand mehr als 2 Sachen auf einer Seite einstellt, klicke ich ihn erst gar nicht an)
Dein Gedicht gefÀllt mir ausnehmend gut. Kompliment mit Sternchen.
Es grĂŒĂŸt dich lieb
Willi

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Zeder
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Leiser Wermutstropfen

Liebe Emma Roth, es ist ein köstliches Gedicht im Stile des Eugen, dessen Nachnamen Du ja trÀgst!
Mein Titel bezieht sich auch nur auf eine kleine, wenn auch zentrale Stelle:

"die dann zum Schluss - es war famos,
prompt landet auf des Tante's Schoß"

Die Sachertorte landet auf

"des Onkels" Schoß

oder auf

"der Tante" Schoß.

Viele liebe GrĂŒĂŸe
Zeder

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Rote Socke
Guest
Registriert: Not Yet

Ich sage nur,

Emma, Du bist ein Genie!

Es macht eine große Freude solche Texte hier zu lesen. Unter anderem natĂŒrlich auch gerade von den Kritikern in diesem Thread.

LG @all
Volkmar

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Emma Roth
HĂ€ufig gelesener Autor
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Oh weh

Hallo Zeder,

Du hast Recht. Mir ist der Schnitzer echt entgangen. Danke fĂŒr Deinen Hinweis.

Bis bald Emma
__________________
Ein Mensch meint, glÀubig wie ein Kind, dass alle Menschen Menschen sind. (Eugen Roth)

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