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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Erdbeeren
Eingestellt am 02. 07. 2001 10:48


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Franny
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jul 2001

Werke: 13
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Es war ein wunderschöner Sommertag. Wir machten einen langen Spaziergang und rasteten schließlich ein wenig auf einer kleinen Lichtung im Wald oben an der Bahnlinie, direkt bei den Erdbeerfeldern.

Es war so heiß! Wir lagen auf einer Decke im Gras und schauten in den blauen Sommerhimmel, träumten vor uns hin, redeten nicht viel.

Ich schlo√ü meine Augen und sp√ľrte Deine N√§he, obwohl Du mich nicht ber√ľhrtest, sp√ľrte die Hitze, roch das Gras, die Erde ... war eins mit allem um mich herum und mit Dir. Ich dachte zur√ľck an die vergangene Nacht. Wir haben uns geliebt, immer wieder, immer wieder neu, immer wieder anders, konnten nicht genug voneinander bekommen, sind v√∂llig ineinander verschlungen eingeschlafen, nur, um nach kurzer Zeit zu erwachen und von vorne zu beginnen.

Wir mu√üten nichts sagen; wir waren beide so v√∂llig verschmolzen mit den Gedanken, Phantasien und W√ľnschen des anderen. Jeder von uns beiden hatte den anderen in sich aufgenommen, ihn geliebt fast bis zur Bewu√ütlosigkeit, sich selbst zugleich ganz und gar hingegeben, ohne jeden Vorbehalt. Ich habe nur immer wieder Deinen Namen gefl√ľstert, w√§hrend ich in Deine Augen sah, √ľberw√§ltigt von der Liebe darin.

Je mehr ich daran zur√ľckdenke, desto mehr fallen mir Einzelheiten ein: wie Du mich ber√ľhrt hast, wie Du mich angesehen hast, wie Du mich festgehalten hast im Moment der h√∂chsten Ekstase, wie Du meine Tr√§nen weggek√ľ√üt und mich auch im Schlaf nicht mehr losgelassen hast.





Ich sp√ľre das Verlangen nach Dir schon wieder in meinem K√∂rper; es w√§chst mehr und mehr, w√§hrend ich die N√§he zu Dir immer st√§rker wahrnehme. Es sind nur Zentimeter zwischen uns; ich k√∂nnte Dich ber√ľhren, tue es aber nicht, w√ľnsche mir jedoch, da√ü Du mich ber√ľhrst, konzentriere mich darauf, so sehr ich kann, versuche, Dir diesen Wunsch in Gedanken zu √ľbermitteln, und warte ...

Ich trage nichts als ein d√ľnnes Sommerkleid und √∂ffne jetzt die obersten Kn√∂pfe, ohne etwas zu sagen. Sp√ľre den leichten Wind auf meinen nackten Br√ľsten und Deine Blicke, aber Du ber√ľhrst mich immer noch nicht. Eine ungeheure Spannung baut sich auf ‚Äď Du wei√üt, da√ü ich wei√ü, da√ü Du mich betrachtest, Du siehst, da√ü es mich erregt, so von Dir betrachtet zu werden ... Meine Brustwarzen richten sich auf, verlangen nach Deinen H√§nden, Deinen Lippen ...

Mein Herz schl√§gt bis zum Hals, mein Puls rast, und im allerletzten Moment, ehe ich denke, da√ü ich es nicht mehr aushalte, sp√ľre ich Deine Hand - endlich. Ganz sanft, mich kaum ber√ľhrend, auf meinem Knie, und dann gleitet sie ganz langsam h√∂her und h√∂her, meinen Oberschenkel hinauf. Du √∂ffnest die untersten Kn√∂pfe an meinem Kleid, einen nach dem anderen, provozierend langsam, und ich √∂ffne mich Deinen Blicken. Du siehst meine Erregung, die silberne F√§den spinnt, und ich sp√ľre zugleich mit den Sonnenstrahlen auf meiner Haut Deine Hand zwischen meinen Beinen und Deine Lippen auf meinen Br√ľsten. Ich gerate in einen Sog, einen Malstrom zwischen Deiner Hand und Deinen Lippen, es wird dunkel um mich herum, ich wei√ü nicht mehr, wo ich bin, wer ich bin, es gibt nur noch den sanften, kreisenden Druck Deiner Hand, der ich mich v√∂llig ausliefere, der ich mich √∂ffne und der ich mich hingebe, nur unterbrochen von den Liebkosungen Deiner Lippen, wie winzige Stromst√∂√üe, den Ber√ľhrungen Deiner Zunge und Deiner Z√§hne, da√ü es fast schmerzt.

Ich sp√ľre Deine wachsende Erregung, die die meine noch verst√§rkt, sp√ľre Dich mit einer einzigen schnellen Bewegung in mir und kann einfach nicht mehr warten, halte mich fest an Dir, w√§hrend sich mein ganzer K√∂rper verkrampft in seinem eigenen Rhythmus, immer wieder. Im freien Fall h√∂re ich Dich noch aufst√∂hnen, verliere dann jedes Zeitgef√ľhl ...

Irgendwann f√ľhle ich wieder die Sonne auf meiner Haut, unsere Feuchtigkeit, sehe in Deine Augen, und es riecht nach Sommer, Liebe und Erdbeeren ....

__________________
Franny
poetry under construction

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Kadra
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Franny!

Du hast wirklich ein paar sehr schöne Formulierungen gefunden : "Du siehst meine Erregung, die silberne Fäden spinnt..." Das ist total schön und auch neu.

Allerdings stört doch, dass die Verwendung der Zeiten unsauber ist. Du springst da ziemlich hin und her.

Ansonsten nicht schlecht.

Gruß

Kadra

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Renee Hawk
???
Registriert: Jan 2001

Werke: 17
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Hallo Franny,

gerne schließe ich mich Kadra's Worten an, es ist eine wundersame(bare) Erzählung eines Zustandes der einem den Verstand zu rauben scheint.

Gruß
Reneè

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Franny
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jul 2001

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Erdbeeren

Liebe Renee,
vielen Dank f√ľr Deine Antwort, freue mich sehr, da√ü Dir mein Text gefallen hat. Ich werde jedoch, sobald Zeit ist, versuchen, ihn nach Kadras Vorschl√§gen zu √§ndern, um zu sehen, ob er dann besser wird. K√§mpfe im Moment noch sehr mit den technischen Dingen dieses Mediums.

Liebe Gr√ľ√üe
Franny
__________________
Franny
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Franny
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jul 2001

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Ihr Lieben,

wer auch immer mir heute 9 Punkte gegeben hat - ich bin zutiefst ger√ľhrt und danke ihm/ihr ganz herzlich. Das macht mir wirklich Mut, ist es doch mein erster Versuch.
Da k√∂nnte man ja glatt beginnen, √ľber eine neue Geschichte nachzudenken...
__________________
Franny
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BeautifulExperience
Guest
Registriert: Not Yet

"Ich sp√ľre Deine wachsende Erregung, die die meine noch verst√§rkt, sp√ľre Dich mit einer einzigen schnellen Bewegung in mir und kann einfach nicht mehr warten, halte mich fest an Dir, w√§hrend sich mein ganzer K√∂rper verkrampft in seinem eigenen Rhythmus, immer wieder. Im freien Fall h√∂re ich Dich noch aufst√∂hnen, verliere dann jedes Zeitgef√ľhl ...

Irgendwann f√ľhle ich wieder die Sonne auf meiner Haut, unsere Feuchtigkeit, sehe in Deine Augen, und es riecht nach Sommer, Liebe und Erdbeeren ...."

Einfach wunderschön.
Mit Sicherheit das Schönste, was ich seit Monaten gelesen habe.

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