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Leselupe.de > Ungereimtes
Erinnern
Eingestellt am 21. 09. 2003 10:30


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Zynikerine
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Sep 2003

Werke: 17
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Ich singe mit dem Sturm,
tanze mit den Wolken,
verweile im zÀrtlichen Moment,
besitze dich.

Die Konturen deines Gesichts
unter meinen zÀrtlichen HÀnden
zeigen mehr als alle Erinnerungen
deine Unschuld.

Ich lecke meinen Finger,
um ihn voll Liebe ĂŒber
deine Lippen zu streichen,
wollustig und voll Glut.

Dein Körper singt in meinem,
deine Hand auf meiner HĂŒfte
entfacht wildes Verzehren,
unerbittliches Verlangen.

ZĂ€rtlichkeit ist beißender
als jede Begierde,
machtvoller als alles Sehnen,
so besitzt du mich.

(25.09.2002)

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Gilwen
Wird mal Schriftsteller
Registriert: May 2003

Werke: 5
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Hiho!
Obwohl du das "böse Wort" 'Besitzen' benutzt, schaffst du es, die Liebe/Lust beiderseitig zu gestalten!
Warum das Geschicht unter den HĂ€nden Unschluldigkeit vermittelt ist mir leider nicht klar.
Dein Schlusssatz ist herrlich.
Schönes Gedicht.

Ciao
Gilwen
__________________
ich möchte gern,
im leeren raum,
wo trÀume platzen

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kaffeehausintellektuelle
Guest
Registriert: Not Yet

liebe zynikerine

ich hab jetzt ein paar gedichte von dir gelesen. und einerseits find ich sie schön und ich denk, du kannst mit der sprache schön spielen, aber andererseits fesseln sie mich nicht. sie bleiben mir nicht in erinnerung, sondern ich lese sie, denke: schön, und vergesse sie wieder.
und jetzt hab ich ĂŒberlegt, woran das wohl liegt. und ich glaub, mir sind deine bilder manchmal einfach zu viele, kaum konzentriere ich mich auf eines, ist das andere schon wieder da. du willst manchmal zu viel in ein gedicht packen, hab ich das gefĂŒhl, aber dadurch wird die wirkung schwĂ€cher statt stĂ€rker.
und manche deiner worte und bilder, die bleiben fĂŒr mich einfach sehr vage, sehr allgemein, sehr beliebig. da spĂŒr ich keine seele dahinter, keine einzigartige situation, keine lebendigen menschen.
ein beispiel: in diesem gedicht schreibst du am anfang ĂŒber dein singen mit dem sturm, und spĂ€ter dann (zu spĂ€t meiner meinung nach, da hab ich das singen schon wieder vergessen) singt sein körper.
da will ich was hören. wie singst du? wie singt dein körper?

liebe grĂŒĂŸe
die k.

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Zynikerine
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Sep 2003

Werke: 17
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@ Gilwen
du schreibst: "Warum das Geschicht unter den HĂ€nden Unschluldigkeit vermittelt ist mir leider nicht klar."
hmmmm...weil es einfach so war? Hast du noch nie einen Menschen gestreichelt und du hast ganz intensiv ein bestimmtes GefĂŒhl gehabt? Nun, meine Erinnerung in Zusammenhang mit dem GefĂŒhl meiner HĂ€nde bringt eben das zum Ausdruck! Danke fĂŒr deine aufbauende Kritik.

@ kaffeehausintellektuelle
habe deine Kritik jetzt mehrmals gelesen, meine impulsive Antwort wollte ich nicht stehenlassen, deswegen habe ich sie erstmal nicht losgeschickt. Aber heut denn ein neuer Versuch.
Danke dafĂŒr, dass du meinst, dass ich mit Sprache umgehen kann. Sprache ist ein wunderschönes Spielzeug. Beim Gedichteschreiben spiele ich aber nie _bewusst_ mit ihr. Dazu vielleicht eine ErklĂ€rung, wie ich sie schreibe. Ich bin der absolute Spotanschreiber. Ausgang ist immer ein GefĂŒhl, hervorgerufen von einer Situation bzw. einer (das hört sich nun kitschig an) Seelensituation. Wenn eine gewisse IntensitĂ€t des GefĂŒhls da ist, setze ich mich an den PC und schreibe und versuche dem möglichst stimmig Worte zu geben. Mit stimmig meine ich, die Umsetzung meines GefĂŒhls in Worte, die mir entsprechen. Wenn ich das denn geschrieben habe, lese ich es mir noch einmal durch und streiche z.b. Stellen, wo ich meine, boah, das is ja nun wirklich eine PlatitĂŒde, wie drĂŒcke ich es so aus, dass es mein Wort ist. Ich _will_ also nicht noch ein Bild mehr oder noch eines hineinpacken, so bewusst strukturiere ich nicht. NatĂŒrlich folgt so ein Gedicht einer inneren Logik, von der ich nicht so leicht abweichen kann. Aber im Gegensatz z.b. zu dem Herbstgedicht, wo die ein Strophe entbehrlich war, ist hier keine Zeile aus meiner Sicht zu viel oder zu wenig.
Und wenn du schreibst, die Aussage als solches ist dir zu wenig, ein Gedicht wie dieses, was eine Liebe beschreibt, ist immer nur ein Teil eines grĂ¶ĂŸeren.
Danke, dass du dir so viel MĂŒhe gemacht hast :-)


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lapismont
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