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Leselupe.de > Tagebuch - Diary
Erinnerungsmoment Freistunde
Eingestellt am 08. 01. 2003 20:32


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Yamato
???
Registriert: Jan 2003

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Nichts scheint so, wie es wirklich ist... oder?!
Irgendwann ist er einfach da gewesen, der Moment; war er real, surreal, lediglich ein Produkt verzerrter Wahrnehmung? Meiner verzerrten Wahrnehmung? Doch selbst wenn... ich kann es nicht bestimmen, denn ich wei├č nicht mehr, was ich wahrnehme, wie viel bewusst und welche Unmengen irgendwo in den Tiefen meines Unterbewusstseins versickern, lauern wie verstorbene D├Ąmonen, die in Bruchteilen von Sekunden hinaufsteigen.
Ich halluziniere, oder nicht?! Vielleicht ist es blo├če Schizophrenie. Sollte es Letzteres sein, wie kann ich dann so felsenfest und unbeirrbar immer nur meinen eigenen Sinnen glauben?


Schritte n├Ąhern sich, Stimmen wispern, reden, manchmal geht es in Richtung eines Kicherns, charakterisiert die M├Ądchen. Die etwas tiefer ausfallende Stimmlage die Jungen. Sie gehen an mir vorbei, die Blicke streifen mich, herablassend, spottend, denkend... unterschiedlich.
Manchmal w├╝nschte ich, sie k├Ânnten mich nicht sehen, ich w├Ąre einfach unsichtbar. Aber diejenigen, die mich nicht sehen, die sollen es wiederum. Es ist so widerspr├╝chlich und im Endeffekt bleibe ich einfach genauso still sitzen wie vorher, erhasche aus dem Augenwinkel, wie sich die Personen entfernen, bald die Ruhe zur├╝ckkehrt, die ich f├╝r mich nutze.
All diese Leute, sie sind nicht gleich, gerade ich behaupte das nicht, genauso wenig wie ich behaupte, dass sie ein leichtes Leben pflegen... einige mehr, andere weniger. Keiner jedoch ann├Ąhernd eines wie meines. Die Schule ist einfach ein Ort an dem mir erneut klar wird, wie schnell die Zeit vergeht – kaum kann ich mich noch daran erinnern wie es fr├╝her war, bis auf herausstechende Grundprinzipien. Daf├╝r bin ich umso froher endlich losgeeist zu sein, selbst wenn es bedeutet einfach auf der wei├čen Eisscholle zu treiben, das Wasser um sich zu haben.
Ganz so kitschig ist es dann doch nicht, da ist schlie├člich immer irgendjemand... nur begreifen die einen nicht, dass man mit ihnen eine gute Basis aufbauen k├Ânnte, andere daf├╝r einen derart bedr├Ąngen, dass man sich w├╝nscht sie nie wieder zu sehen in so manchen Momenten.
Ich hab eigentlich immer gedacht, dass du das alles miterleben w├╝rdest... mein Leben, der Wandel in ihm, mein ├älterwerden. Jedoch hielt das nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt an, danach hat sich so vieles ver├Ąndert... trotzdem w├╝rdest du mich heute noch wiedererkennen; innerlich bekr├Ąftigt sich die Sicherheit, jedes Mal ein wenig mehr, wenn ich hier sitze, depressiv denke und depressiv f├╝hle.
Du bist froh dar├╝ber, nicht wahr?! Dass ich so f├╝hle, dass ich so denke... und ich muss ein wenig l├Ącheln f├╝r uns, dass ich selbst heute, sogar in diesen lausigen Minuten, die ich wartend verbringe, deine Gedanken kenne.
__________________
~Nicht schwarz, nicht wei├č. Die Welt ist grau, manchmal auch silber.~

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