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Leselupe.de > Gereimtes
Erkenntnis
Eingestellt am 24. 11. 2004 13:09


Autor
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Gabriele
Manchmal gelesener Autor
Registriert: May 2004

Werke: 90
Kommentare: 271
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Wir sind einander begegnet,
und auf den Tasten unserer Seelen
erklang ein Lied,
einfach,
ber├╝hrend,
klar,
nie zuvor geh├Ârt
und doch wiedererkannt.

Wir haben einander ber├╝hrt,
und die Saiten unserer K├Ârper
begannen zu schwingen
in einem Rhythmus,
unschuldig,
nat├╝rlich,
warm,
nie zuvor empfunden
und doch vertraut.

Wir haben einander losgelassen,
doch das Lied
klingt nach,
der Rhythmus
schwingt weiter,
begleitet uns,
und nichts ist mehr so,
wie es vorher war.

__________________
Be yourself - no matter what they say!

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Gabriele
Manchmal gelesener Autor
Registriert: May 2004

Werke: 90
Kommentare: 271
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Hallo lapismont,
dass wir beide des ├Âfteren ein wenig unterschiedliche Zug├Ąnge zur Lyrik haben, ist mir seit l├Ąngerer Zeit klar. Trotzdem - oder gerade deshalb - w├╝sste ich gern, was Du an diesem Gedicht denn gar so schlecht findest.
Ich gebe zu, es ist aus eigenen Empfindungen und Erfahrungen heraus entstanden (wie wohl sehr viele Werke hier in der LL) und w├╝rde daher vielleicht besser ins Tagebuch-Forum passen. Wenn Du es dorthin verschieben willst, nur zu! Ich habe es in dieses Forum gestellt, weil es nun mal um die besondere Verbindung zweier Menschen geht. Offenbar konnten sich ja auch einige LeserInnen darin wiederfinden.
Es w├╝rde mich freuen, wenn Du Dir die M├╝he machen wolltest, Deine Bewertung zu begr├╝nden.
Gru├č
Gabriele

__________________
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lapismont
Foren-Redakteur
H├Ąufig gelesener Autor

Registriert: Jul 2001

Werke: 215
Kommentare: 7571
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Hallo Gabriele,

Du hast recht. Jeder Leser empfindet anders.

H├Ątten mich Deine Zeilen zu einem Kommentar angeregt, w├Ąre ich ihn Dir sicher nicht schuldig geblieben.
So aber enth├Ąlt Dein Text f├╝r mich weder eine interessante Wendung, noch eine fesselnde Struktur. Es klingt wie schon oft gelesen. Besonders der Schluss ist ein Allerweltsschluss, eine Standardphrase, aber wenn der Text f├╝r Dich so in Ordnung ist, bleibt auch das v├Âllig in Ordnung. Es ist Dein Werk.

cu
lap
__________________
Kunst passiert.

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Montgelas
???
Registriert: May 2004

Werke: 1
Kommentare: 875
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liebe gabriele,

"Die Freiheit des Menschen beginnt dort, wo die Angst aufh├Ârt."


steht unter all deinen werken. dein lyri ist noch nicht wirklich frei in diesem text. die furcht vor konkreten
bildern f├╝hrt es immer wieder zu abstraktionen, die nicht aufmerken lassen. lap hat in seiner kritik vollkommen recht. seine wertung kann ich aber nicht teilen.

liebeslyrik ist schwer, sie ist nicht einfach nur die darstellung eines gef├╝hls, eines zustandes den ein lyr. subjekt empfindet. wer verliebt war oder liebt kann im normalen prosaischen leben ein lied davon singen, wie schwer es schon ist seiner besten freundin oder seinem
besten freund ein gef├╝hl zu schildern, das er/sie nicht hat. ├Ąhnlich und noch viel schwieriger ist es mit
einem text der sich, wie hier deiner, an unbekannte leser wendet.
lieben ist schon nicht immer ein gang durchs
feld, aber noch wieviel schwieriger ist es dar├╝ber ├Âffentlich zu schreiben. da hilft nur:
um mut bzw. ausdruck zu gewinnen - LESEN ! LESEN ! LESEN !

Jeder muss seine - ihm eigene - sprache selbst finden,
dabei helfen k├Ânnen uns die meisterinnen/meister.

sieh mal: hier werden zwar auch allerweltsausdr├╝cke verwendet, aber in dem text ist bewegung, trotz inhaltlicher l├Ąhmung.


Mein Herz ist lahm

Mein Herz ist lahm, weil es deinem so schnell,

So lange nachrannte.

Sollen wir langsam heimw├Ąrts gehen und uns dabei alles Vorbeigegangene ansehen,

Vielleicht heute?



Heimw├Ąrts die stillen Abendstrassen entlang unter stillem Himmel,

Ohne viel zu reden.

Einen Augenblick lang schenkst du mir deine Augen,

Wenn dir meine Ber├╝hrung genehm ist.



Aber morgen nicht. Ich bin ganz au├čer Atem;

Dann, obwohl du unver├Ąndert aussiehst,

Ist vielleicht etwas sch├Âner im Gesicht der Liebe im Tod,

Wie es dein Herz sieht, wenn es den gegangenen Weg zur├╝ckl├Ąuft;

Mein Herz ist lahm.



My Heart is Lame

- Charlotte Mew -




ich habe das jetzt alles fl├╝chtig hingeschrieben, und werde noch intensiver dar├╝ber nachdenken m├╝ssen.

versprochen !
wir sehen uns wieder !


herzlich

montgelas

p.s. zum konkreten text schreibe ich dir eine mail.

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Gabriele
Manchmal gelesener Autor
Registriert: May 2004

Werke: 90
Kommentare: 271
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Danke, lieber Montgelas,
f├╝r Deinen Kommentar und das wunderbare Gedicht von Charlotte Mew!
Ja, lesen, lesen, lesen - wenn ich nur mehr Zeit und Ruhe daf├╝r h├Ątte (Vielleicht sollte ich ja stattdessen wieder etwas weniger schreiben...)!
Jedenfalls nehme ich mir Deine Worte zu Herzen und werde versuchen, mehr Bewegung in meine Werke zu bringen.
Liebe Gr├╝├če
Gabriele
PS: Nein, ich bin noch nicht frei, und die Angst ist noch immer ein wenig meine nicht immer sichtbare Begleiterin. Der Satz unter meinen Werken steht f├╝r einen Zusatnd, den ich irgenwann einmal gern erreichen m├Âchte.

__________________
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carolin
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jul 2003

Werke: 4
Kommentare: 40
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ich mag die sprache deiner w├Ârter und ich habe die empfindung das ich sie verstehe und du mit klaren sch├Ânen worten deine seele zeigst. das der schluss ein allerweltsschluss ist oder sein soll find ich nicht schlimm . da wir ja alle menschen sind und uns warscheinlich gleicher in unseren empfindungen sind als uns oft lieb ist, ist es eben manchmal ein allerweltsschluss . oft liegt nicht im gro├čem oder im besonderen das ding aller dinge sondern im einfachen. gru├č christine

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Gabriele
Manchmal gelesener Autor
Registriert: May 2004

Werke: 90
Kommentare: 271
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So...

...liebe LeserInnen,
nun habe ich noch ein paar kleine Ver├Ąnderungen an diesem Gedicht vorgenommen, welches mir sehr am Herzen liegt. Ich habe versucht, die berechtigte Kritik anzunehmen und umzusetzen und trotzdem meinem Stil treu zu bleiben.
Liebe Gr├╝├če Euch allen
Gabriele

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