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Leselupe.de > Anonymus
Erkenntnisse
Eingestellt am 18. 04. 2006 18:20


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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Erkenntnisse

Verdammt noch mal. Es ist immer hart von eigenen Fehlern zu h├Âren, sie zu erkennen, eigene Unzul├Ąnglichkeiten vorgelegt zu bekommen wie einen Aktenordner. Man will doch etwas besonderes sein, geliebt und anerkannt, stark und ohne Fehler.
Andererseits aber will man gerade auch wegen eigener Schw├Ąchen geliebt und geachtet werden. Als Person, als Mensch, als wichtiges Mitglied eines bestimmten Rahmens, von Familie, Schule, Freunden, Arbeitsplatz.
Nur nicht au├čerhalb der geforderten Richtlinien liegen. Nur nicht jemandem auf die F├╝├če treten, dessen Ged├Ąchtnis nichts vergessen kann, auch wenn es vielleicht so gar nicht gemeint war.
Es ist die Suche des Kindes nach Anerkennung vor den Eltern, den Geschwistern. Sp├Ąter in der Schule, im Beruf, in der eigenen Familie. ├ängste, die bis ins hohe Alter hinein reichen, die zerst├Âren k├Ânnen, den Mut nehmen ein eigener wichtiger Mensch zu sein.
Nicht nur ein Subjekt, vor dem sich Minderwertigkeitskomplexe auft├╝rmen und Verlust Denken bis zur eigen totalen Aufgabe.
Verdammt noch mal. Was tut der Mensch sich untereinander an?
Wozu k├Ânnen wir ├╝berlegen und relativieren? Wozu ist uns Denken und nicht nur Instinkt geschenkt? Warum ist Verletzlichkeit so gro├č? Gr├Â├čer und wuchtiger als der Glaube an uns selbst?

Wir legen Worte auf die Goldwaage und zerst├Âren Wertigkeiten mit einer einzigen falschen Silbe. Unser Selbstbewu├čtsein leidet Pein, schmerzt k├Ârperlich.
Uns wurde Ordnung und Flei├č eingepaukt, Aufmerksamkeit und Betragen. Doch nicht unbedingt der tiefere Sinn, der hinter diesen Begriffen stand. Es schienen uns Werte zu sein, die nur in der Schule Wichtigkeit hatten.
Dass alles auch Wertigkeiten hatte in der Achtung f├╝r andere Menschen oder Rassen, f├╝r Verst├Ąndnis und Liebe, blieb mehr oder weniger au├čen vor. Bis wir irgendwann erwachsen waren oder vorkamen.. Doch bis dahin hatten sich Gewohnheiten, Denkweisen und Riten eingeschlichen, sich hautnah in uns eingenistet.
Was ist Erziehung unterworfen? Was Angewohnheiten? Was Gewohnheiten, was Wissen und was Tun, das bei irgendeiner Gelegenheit erwartet wird?
Wichtig ist dass man sich ins Gesicht sehen kann, wenn der Spiegel der Wahrheit vor die Augen gehalten wird. Wenn Selbstbewu├čtsein so gro├č ist, eigene Fehler oder Fehlverhalten zu sehen und zu akzeptieren.






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