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Leselupe.de > Ungereimtes
Ermutigung
Eingestellt am 25. 02. 2003 13:12


Autor
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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
Kommentare: 10341
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Ermutigung

Als ich
aus deiner Verzweiflung
erwache,
sehe ich dich
auf der Klippe stehen,
die Arme erhoben,
r├╝ttelnd an dem Tor
hinter dem
alle Antworten
aufgereiht sind.

Der Wind
verwischt
meine Tr├Ąnen,
verst├Ąrkt
die Unerm├╝dlichkeit
deines Suchens,
deine Geduld,
Verschl├╝sseltes
zu entr├Ątseln,
verweht mich,
bel├Ąsst uns
die goldene Schnur,
das Beieinander.



__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Klopfstock
Guest
Registriert: Not Yet

Liebe Vera-Lena,

ein wirklich faszinierendes Gedicht ist Dir hier gelungen.
Ich interpretiere mal f├╝r mich - vielleicht falsch, wer wei├č...
Faszinierend ist die Zeile "Als ich aus Deiner Verzweiflung
erwachte". Ist da nicht so etwas, wie sich in dem anderen
velieren, so f├╝r ihn da zu sein, da├č man sogar aus "seiner Verzweiflung" erwacht?
Sehe ich da einen zweiten Menschen, der so nach dem Lebenssinn sucht, so bem├╝ht ist alle R├Ątsel zu l├Âsen, da├č
er den Partner fast vergi├čt? Hierzu "Der Wind verwischt meine Tr├Ąnen" - "verweht mich"... Man geht unter in dem
anderen, in seinen Interessen?
Zum Schlu├č, so was wie Hoffnung: "Die goldne Schnur, das
Beieinander?
Kann sein, da├č ich das v├Âllig falsch sehe -
aber das Gedicht ist faszinierend.

Sende Dir ganz liebe Gr├╝├če

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margot
???
Registriert: Mar 2002

Werke: 298
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vera, deine worte erscheinen mir zu verschl├╝sselt.
sie l├Âsen ihre verbindung zur passablen welt
und umarmen sich in eine von niemandem geforderten
einsamkeit.

ralph
__________________
schlagt mich bitte nicht tot. ich bin kitzlig.

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Nachtigall
H├Ąufig gelesener Autor
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Hallo liebe Vera-Lena,

solche Worte bringt nur eine ausreichende Lebenserfahrung hervor. Beeindruckend und eindringlich die Bilder.
Von der Interpretation schlie├če ich mich Klopfstock an.
Ein tolles Gedicht.

Liebe Gr├╝├če
Alma Marie

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

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Ermutigung

Liebe Irene, liebe Alma-Marie,

eigentlich ist es ja nicht wichtig, was ich mir dabei gedacht habe, sondern, ob dieses Gedicht f├╝r sich alleine bestehen kann. Auf diese Frage habt Ihr beide mir eine positive Antwort gegeben, und ich freue mich sehr dar├╝ber. Ja, es ist so, da├č der eine Mensch aus Mitgef├╝hl in die Verzweiflung des anderen ( jedenfalls zeitweilig) mit eingetaucht ist. Das ist bestimmt kein gesundes Verhalten, aber ich wei├č, da├č es Menschen gibt, die das so machen.
Im zweiten Teil des Gedichtes bringt aber der "Wind" eine Wende. Dem "Mitleidenden" gelingt es endlich den anderen aus etwas mehr Distanz zu erleben. Die innige Verbindung bleibt trotzdem bestehen. Was die Sinnsuche betrifft, so gibt es auch hier eine Wende, alle Bem├╝hungen werden jetzt kr├Ąftig unterst├╝tzt, so da├č der ├ärmste vielleicht doch seine Antworten findet.
Jemanden mitzuerleben, der verzweifelt ist, weil er keine Antwort auf Sinnfragen finden kann, ist keine Kleinigkeit. Dies nur eine ganz private Anmerkung.

Liebe Irene, liebe Alma-Marie,
tausend Dank f├╝rs Lesen und da├č Ihr mir Eure Gedanken mitgeteilt habt. Auf dieses Gedicht ben├Âtigte ich besonders dringlich ein Echo.

M├Âge dieser sonnige gl├╝ckverhei├čende Tag auch Euch Gutes bringen!

Liebe Gr├╝├če
Vera-Lena
__________________
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Lonelysoul
Guest
Registriert: Not Yet


liebe vera-lena

ein sehr interessanter text
der viel raum f├╝r fantasie
l├Ąsst..ich mag solche texte!

herzliche gr├╝├če

lisa

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