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Leselupe.de > Ungereimtes
Erneuerung
Eingestellt am 23. 12. 2004 08:02


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Gabriele
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Registriert: May 2004

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Erneuerung


Die Fl├╝gel lahm,
so sitzt du hier,
schaust sehnsuchtsvoll
hinaus ins Licht,

die K├Ąfigt├╝r
nur angelehnt -
sie aufzusto├čen
wagst du nicht.

Oft denkst du noch
an jene Zeit,
als stolz du
├╝bers Land geschwebt,

nun zweifelst du,
glaubst nicht daran,
dass Mut und Kraft
in dir noch lebt.

Die Fesseln
deiner Sicherheit,
sie hindern dich
an deinem Gl├╝ck,

sto├č auf die T├╝r
wag dich hinaus,
hol dir die Kraft
den Stolz zur├╝ck!

__________________
Be yourself - no matter what they say!

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Sandra
Guest
Registriert: Not Yet

Liebe Gabriele,

Ein sehr einf├╝hlsames Gedicht, welches von der Angst zu gehen und zu fliegen schreibt. Vielleicht liegt es an der Vorweihnachtszeit, dass ich bei deinem Gedicht eher an einen Engel als an einen Vogel denken muss.
Denke ich an diesen Engel, dann denke ich an ein Gedicht von Rilke, welches "Engellieder" hei├čt. Ich mag nicht so gerne Gedichte unter Gedichten zitieren. Mir liegt dies einfach nicht, aber hier m├Âchte ich es gerne tun und ich hoffe, dir eine Freude damit zu machen.

Engellieder

Ich lie├č meinen Engel lange nicht los,
und er verarmte mir in den Armen,
und wurde klein, und ich wurde gro├č;
und auf einmal war ich das Erbarmen,
und er eine zitternde Bitte blo├č.

Da hab ich ihm seine Himmel gegeben, -
und er lie├č mir das Nahe, daraus er entschwand;
er lernte das Schweben, ich lernte das Leben,
und wir haben langsam einander erkannt ...

Seit mich mein Engel nicht mehr bewacht,
kann er frei seine Fl├╝gel entfalten
und die Stille der Sterne durchspalten, -
denn er mu├č meiner einsamen Nacht
nicht mehr die ├Ąngstlichen H├Ąnde halten, -
seit mich mein Engel nicht mehr bewacht.

Ich w├╝nsche dir ein sch├Ânes Weihnachtsfest und sende dir liebe Gr├╝├če
Sandra

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