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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Erotic
Eingestellt am 25. 06. 2002 11:19


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Amalaswintha
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jun 2002

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Zugfahrt

Ich befinde mich in Begleitung meines Liebhabers auf einer Reise im Transsibirien-Express, irgendwo hinter Moskau in der weiten Russischen Steppe. Der Waggon, der uns zur VerfĂŒgung steht, ist noch im Stil des spĂ€ten 19. Jahrhunderts eingerichtet. Dicke Teppiche am Boden, schwere geschnitzte Möbel aus dunklem Holz, die WĂ€nde sind mit dunkelroten fast schwarz wirkenden Seidentapeten bespannt. Ein sehr breites Bett mit Baldachin und dicken Kissen und Polstern steht diskret hinter einem Parafant am hinteren Ende des Wagens.
Es ist schon spĂ€ter Abend und wir sitzen beim Dinner an dem mit feinstem Porzellan gedeckten Tisch. In den wunderschönen hochstieligen KristallglĂ€sern bricht sich das Licht der Kerzen, der Wein schimmert glutrot. An der Wand zwischen zwei großen Fenstern flackert eine Gaslampe.
Draußen huschen ab und zu die Lichter der kleinen Dörfer und StĂ€dte, die wir in schneller Fahrt passieren vorbei. Es herrscht eine verzauberte Stimmung, weitab der realen Welt und der Hektik und GeschĂ€ftigkeit unserer Zeit. Nur er und ich und das sanfte Stampfen und Schnauben des Zuges auf seiner langen Fahrt.
Ich trage mein eng auf den Körper geschneidertes Kleid aus schwarzem Tuch, mit Knöpfen aus schimmerndem Perlmutt und einem runden Ausschnitt, der die AnsĂ€tze meines Busens erahnen lĂ€sst. Er sitzt mir gegenĂŒber auf dem hochlehnigen Stuhl, in einem mitternachtsblauen Anzug, weißem Hemd und seidener Krawatte.
Eine leichte Spannung liegt in der Luft, er scheint gereizt, ich bin leicht nervös und unachtsam beim Griff nach meinem Glas. Es fĂ€llt um, zerbricht, der Wein ergießt sich ĂŒber die weiße Tischdecke und tropft langsam auf den teuren Teppich. Er sagt:“Typisch fĂŒr Dich, nie kannst Du Acht geben. Sieh nur was Du wieder angerichtet hast.“ Ich sehe ihn empört an, fĂŒhle wie Wut wegen dieser Behauptung in mir hochsteigt. „Das war ja keine Absicht von mir. Und fĂŒr gewöhnlich ist es die Schuld Deines Temperaments wenn Geschirr zu Bruch geht!“ Ich lege die Servierte aus weißem Leinen demonstrativ auf den Teller, soll er sehen, dass mir seinetwegen der Appetit vergangen ist. Blicke dabei provozierend in sein Gesicht. Ich sehe an seinen Augen wie sehr ihn mein Verhalten reizt. Auch er legt sein Besteck zur Seite. Er sagt:“Du bist ein ungezogenes MĂ€dchen. Sieh zu Boden und entschuldige Dich fĂŒr Dein Benehmen.“ Ich lache leise und frage ihn mit spöttischer Stimme ob er glaube er könne mir Angst einjagen.




Auch er lĂ€chelt, steht auf und tritt hinter meinen Stuhl. Seine HĂ€nde legen sich mit sanftem Druck auf meine Schultern. Seine BerĂŒhrung erzeugt bei mir immer einen angenehmen Schauer. Aber ich bin launisch heute, entziehe mich ihm mit einer unwilligen Bewegung. Seine Stimme klingt sehr sanft als er sagt:“Ich werde Dich bestrafen mĂŒssen.“ Ich lache laut auf und frage: „Ach ja? Und wie willst Du das anstellen?“
Kaum habe ich diese Worte ausgesprochen, werde ich vom Stuhl hochgezogen und fĂŒhle den kalten Stahl einer Handschelle mein rechtes Handgelenk umschließen. Ich versuche mich ihm zu entziehen. Aber er ist viel stĂ€rker als ich. Bevor ich weiß was geschehen ist, bin ich mit beiden HĂ€nden am Fenstergriff angekettet. Kaum fĂ€hig mich zu bewegen. Ein flaues GefĂŒhl breitet sich in meinem Bauch aus. Dennoch bin ich sehr wĂŒtend. Ich zerre an den Handschellen, verlange wieder befreit zu werden.
Er ignoriert meine Worte. Ganz gelassen beginnt er mein Kleid aufzuknöpfen. Ich bin irritiert, frage was er denn vorhabe. Da reiß er mit einem Ruck das Kleid entzwei, es fĂ€llt zu Boden und ich bin in meiner schwarzen SpitzenwĂ€sche seinen Blicken ausgesetzt. Leises SchamgefĂŒhl steigt in mir auf. Aber er hört immer noch nicht auf, auch mein BH fĂ€llt zu Boden.
Mein Atem geht schneller und ich zittere vor Wut und Scham. Da passieren wir einen Bahnhof, die Fahrt verlangsamt sich etwas, er presst mich gegen die Scheibe des kalten Fensters. Ich spĂŒre die brennenden Blicke der Menschen, die draußen auf ihren Zug warten auf meinem nackten Busen und schließe gedemĂŒtigt die Augen. Ich bitte ihn mich zu befreien, verspreche alles zu tun was er verlangt. Er gibt mir keine Antwort, aber ich kann hören, wie er seinen GĂŒrtel aus den Schlaufen seiner Hose zieht. Schon fĂŒhle ich einen kurzen heftigen Hieb auf meinem Po. Er befiehlt mir still zu sein. Das kann ich mir unmöglich gefallen lassen, sage ihm, dass ich nun wirklich wĂŒtend bin und er endlich aufhören soll. Da spĂŒre ich das harte Leder des GĂŒrtels in meinem Mund, bin unfĂ€hig mich zu wehren, kann noch nicht einmal mehr um Hilfe rufen.
Eigenartigerweise ist mein Körper dennoch fiebrig heiß und ich spĂŒre eine seltsame Erregung, eine Mischung aus Angst und Lust in mir aufsteigen. Er hat noch immer nicht genug, ist gnadenlos. Mit einem Fetzen meines zerrissenen Kleides verbindet er mir auch noch die Augen.
Das GefĂŒhl völliger Hilflosigkeit ĂŒberfĂ€llt mich. Ich kann kaum noch Atmen. Stöhne leise. Da fliegt mit einem lauten Knall die TĂŒr auf. Ich erstarre zu Eis. Ich höre wie er sagt:“Komm nur herein, Du kannst sie jetzt haben.“ Gleichzeitig wird mir mit einem harten Ruck mein Höschen weggerissen. Ich bin verzweifelt, dass kann er mir doch nicht antun, nicht so etwas. Und doch spĂŒre ich wie fremde HĂ€nde nach mir greifen, ein harter Körper sich gegen meinen RĂŒcken presst. Ich kann nicht mehr klar denken, bin so aufgewĂŒhlt und erregt. Der Fremde nimmt mich, kurz und heftig. Ich höre die fremde Stimme sagen:“Sie kommt gleich,“ und meinen Freund leise und spöttisch lachen. Dann versinke ich in diesem Zustand aus Raserei und SĂŒsse, der alles vergessen macht und so unbeschreiblich ist.
Kurze Zeit spĂ€ter finde ich mich weich und warm in den Armen meines Geliebten. Er kĂŒsst mich zĂ€rtlich, streichelt mich und nennt mich seine Liebste. Sanft flĂŒstert er mir ins Ohr:“Siehst Du, das passiert, wenn Du mir nicht gehorchst!“

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Ich schreibe also bin ich

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