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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Erotische Zweitbeziehung gesucht
Eingestellt am 22. 10. 2003 15:35


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farbe
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Erotische Zweitbeziehung gesucht
(Sommerregen)

Wir wissen beide, was wir voneinander wollen, sprechen ├╝ber das, was wir nicht wollen und ├╝ber unsere M├Âglichkeiten; auf jeden Fall keine Verbindlichkeit, keinen Beziehungsstress, keine Trennung vom Partner. Daf├╝r gr├Â├čtm├Âgliche Intensit├Ąt einer erotischen Beziehung, die Wahrung unserer Grenzen, unserer Privatsph├Ąren.
Ab und zu ein Blick, hin zum anderen. Kann ich das mit ihr? Kann ich das mit ihm?

Er nimmt meine Hand. Feucht. Auch ich bin aufgeregt. Ja, ich kann es, ich will es. Seine gro├če, schlanke und elegante Erscheinung, seine M├Ąnnlichkeit, versteckt hinter dieser Feingliedrigkeit, sein Sprachgef├╝hl, das markante Gesicht machen es; und das ungeheure Potential, das hinter unserem Wunsch steht.

Z├Âgerlich legt er seinen Arm um meine Taille. Der gro├če Park mit den alten B├Ąumen ├Âffnet sich vor uns. Wir schreiten voran, mutig geben wir Teile unseres Innen bekannt; nicht alles, aber so viel, dass es dem anderen erm├Âglichst, zu verstehen. Ich taste durch den Stoff seines Anzuges nach seiner Schulter.

Im Kaffee auf dem H├╝gel sind wir die einzigen, die drau├čen sitzen, mit Blick auf die Stadt, die nahenden Regenwolken. Er schenkt mir den Kaffee ein, ich genie├če diese Aufmerksamkeit. Sein Gesicht sucht das meine. Erstmals Haut an Haut; ich atme ihn ein, sp├╝re nach in mir. Ja.

Seine Lippen ber├╝hren meinen Hals, wandern zum Ohr, k├╝ssen ganz sachte, saugen am Ohrl├Ąppchen. Ich beobachte mich, lasse sein zartes Begehren auf mich wirken. Ja, ich will es. Nach einer Weile weiche ich langsam zur├╝ck, widme mich dem Kuchen, vermeide es, ihm in Gesicht und Augen zu sehen. M├╝helos wechseln wir zum erneuten Gespr├Ąch, diesmal ├╝ber Eros zwischen Mann und Frau im Allgemeinen, den Artikel im Focus, kehren zur├╝ck zu dem, was jeder von uns unter Erotik versteht, sich w├╝nscht, probieren m├Âchte. Es beginnt zu regnen. Seine Vorstellungen versprechen viel, meine kenne ich. Wir werden viel Lust miteinander erleben. Am liebsten w├╝rde ich jetzt schon ... Aber nein, dieses erste Treffen – so hatten wir es vereinbart – dient der Kl├Ąrung, ob und was wir miteinander wollen. Das Thema Verh├╝tung und Sicherheit steht an. Seine Ansichten sind meinen sehr ├Ąhnlich. Seine F├Ąhigkeiten als Liebhaber werden deutlich, wenn er den sogenannten eigentlichen Akt hinten anstellt, Haut, Mund, Begehren, Lust davor.

Der Regen wird heftiger. Wir fl├╝chten unter das Dach vor dem Eingang. Er geht nach innen und bezahlt. Ich stehe, an einer S├Ąule gelehnt mit Blick auf die Stadt, sehe und h├Âre den gleichm├Ą├čigen Sommerregen, bin leicht erregt durch den erdigen Duft und die Situation. Er kommt aus der T├╝re, stellt sich hinter mich, ber├╝hrt mich fast aus Versehen mit seiner gesamten K├Ârperlichkeit von oben bis unten. Seine K├╝sse auf meinem Hals jedoch, sie sind deutlicher. Als seine Zunge in mein Ohr eindringt, atme ich tief aus und komme seinem K├Ârperdruck entgegen. Langsam schiebt er eine Hand unter mein d├╝nnes Shirt, presst meine Knospen, ebenso langsam und recht fest. Ich mag das, zeige es ihm, indem ich leise mein Aufst├Âhnen h├Âren lasse, meinen Kopf leicht drehe und ihn k├╝sse. Seinen Lippen sind erstaunlich weich, sein K├╝ssen ist spielerisch. Ich erwidere, sauge behutsam und lange genug an seiner Unterlippe. Seine Zunge erstmals in meinem Mund, das Intimste f├╝r mich ├╝berhaupt, begegnet mir nicht wie eine Fremde. Sie fordert nicht, sie tanzt einen langsamen Tango. Jetzt sp├╝re ich sehr deutlicher den Druck seines Beckens, auch seines festen Schwanzes an meinem Hintern. Ich wohne nicht weit von hier, k├Ânnte ihn augenblicklich in mein Bett bitten; aber ich genie├če auch diese prickelnde Situation. Gleichzeitig bin ich unsicher. Wenn wir hier so weiter machen ... Ab und zu schaue ich kurz zur Eingangst├╝re der Restaurants. Sie ist aus Glas. Von den schwulen Kellnern sehe ich keinen. Trotzdem. und zum Auto k├Ânnen wir jetzt nicht gehen, es regnet zu stark.





Er bemerkt mein Nicht-ganz-bei-der Sache-sein. Ihm mache das nichts. Nun, mir aber. Er sieht sich um, nimmt meine Hand, ein Mann der Tat, komm‘ schauen, ob wir uns anderswo unterstellen k├Ânnen. Rund um das Haus ergibt sich nichts, jedenfalls nicht im Trockenen und vor Blicken gesch├╝tzt. Zielgerichtet f├╝hrt er mich den Weg entlang. Ich denke, er will nun doch im Regen zum Wagen. Regenunempfindlich wie ich bin, zeige ich mich einverstanden. Doch er l├Ąchelt wie ein Gewinner und weist auf eine Buche mit tief h├Ąngendem, vollem Blattwerk. Meine schwarzen Wildlederpumps versinken in der Wiese. Er bemerkt es und unterst├╝tzt mich durch seinen Arm. Ich bin gl├╝cklich ├╝ber ihn als Kavalier, ├╝ber seinen Tatendrang, ├╝ber uns als Spieler dieser Stunde und ├╝ber den im Regen menschenleeren kleinen Park mit dem Schutz bietenden Baum. Unter dem stetigen Prasseln des Sommerregens ├╝ber unserem gr├╝nen Dach k├╝ssen wir uns erstmals in einer gegenseitigen, umfassenden Umarmung. Nicht lange. Ich drehe mich wieder mit dem R├╝cken zu ihm, schaue durch die sich ├Âffnenden Zweige auf den sich nach unten abflachenden H├╝gel, h├Âre dem Regen zu, schlie├če die Augen, lasse ihn das Spiel wieder aufnehmen, das wir vor der Lokalt├╝re begonnen hatten.

Seine H├Ąnde rollen mein Shirt nach oben, tasten sich unter das dezent-seidene Bustier, umfassen meine Br├╝ste, spielen erneut mit meinen Knospen. Sofort richten sie sich auf. Und er beugt sich nach vorn, legt sie frei und saugt z├Ąrtlich an ihnen. Lange. Ich h├Âre weiterhin dem Regen zu und lasse die beginnenden Str├Âme in mir flie├čen. Mit einer Hand ist er in meinen Rock geschl├╝pft und greift sich meine Pobacke, die andere schiebt langsam meinen langen Leinenrock nach oben, St├╝ck f├╝r St├╝ck sp├╝re ich, wie seine Hand meine Haut durch die Str├╝mpfe ber├╝hrt, nach oben wandert. Genussvoll registriert er die Strapse. Wie gut, dass ich bereits zu dieser Verabredung sch├Âne Unterw├Ąsche anzog. Er hebt meinen Rock kurz mit beiden H├Ąnden nach oben, schaut und sagt, er liebt Dessous, k├╝sst mich wieder, diesmal wesentlich heftiger. Dabei tasten sich seine Finger durch den Beineingang meines seidigen H├Âschens, tauchen gekonnt in meine Feuchte und finden sofort den hei├čen Punkt. Mein Gott, denke ich, wie gut, an einen solchen K├Ânner geraten zu sein. Viel weiter denke ich nicht, schlie├če wieder die Augen, atme tief die Regenluft ein, lege den Kopf in Spannung nach hinten und st├Âhne leise auf. Er blickt mich an. Ich sage kokett-bestimmend, dass ich es hier nicht mit ihm tun werde. Bubenhaft l├Ąchelnd sch├╝ttelt er den Kopf und ├╝berl├Ąsst sich und mich wieder dem Spiel seiner H├Ąnde. Ich umfasse seine Arme, halte mich, mein Atmen wird st├Ąrker, er nimmt meinen Rhythmus mit seinem Finger auf, mit der anderen Hand knetet er meine Poback, k├╝sst meine Br├╝ste und beobachtet dann mein Gesicht, er sp├╝rt es, will sehen, wie ich jetzt komme. Und ich lasse es geschehen, mitten am Tag, mitten im Park. Mein verhaltener Schrei geht in Wimmern ├╝ber. Ich lasse mich nach vorn auf seine Schulter sinken, gebe meiner Ersch├Âpfung wohlig nach.

Nach einer kleinen Weile sehen wir uns an. L├Ącheln, offen und gleichzeitig etwas verlegen. Er b├╝ckt sich nach unten, zieht mir meinen duftenden Slip ├╝ber die Strapse, die Str├╝mpfe, die Schuhe, zerkn├╝llt das zarte Gewebe in seiner Hand und steckt es mir in meine Jackentasche. Jetzt h├Âre ich auch wieder den Regen, nehme meinen immer noch heftigen Atem, den Geruch der feuchten Erde, den Mann vor mir sehr bewusst wahr. Ich k├╝sse ihn, mit allem, was ich ├╝ber das K├╝ssen wei├č, und ich bringe mich damit erneut zum Schwingen. Vorsichtig f├╝hrt er meine Hand nach unten, zu seiner pulsierenden Lust, hart und bebend unter dem weichen Stoff seiner Hose. Ich m├Âchte mich vor ihn knien und genau dieses St├╝ck pulsierende Haut in meinen Mund nehmen. Doch die delikate Situation hier auf dem H├╝gel l├Ąsst mich z├Âgern. Anscheinend erwartet er es auch nicht, denn er dreht mich herum. Wieder stehen wir hintereinander, ich mit meiner Hand hinter mir, zwischen uns, der L├Ąnge nach auf seinen Schwanz gelegt, rhythmisch greifend, lockernd, pressend, so gut das die Stoffe zwischen uns zulassen. Und er beginnt von neuem, saugt sich an meinem Nacken fest, packt von unten meine Br├╝ste, l├Ąsst seine Fingerkuppen auf meinen schwellenden Knospen tanzen, seine Fingern├Ągel dort krallen, dr├╝ckt sich mit seinem Unterleib verlangend an meinen Hintern, so dass meine Hand fest auf seinen Schwanz gepresst ist. In meinen Schamlippen pulsiert es heftig, ich biege mein Kreuz durch, b├Ąume mich auf, meinen Kopf zur├╝ck an seine Schulter geworfen. Die Welt dreht sich, verschwimmt, ich will nur noch DAS, und ich wei├č, ich werde jetzt alles tun, auch hier auf dieser Wiese. Er, offensichtlich Herr der Situation, packt mich einige Sekunden fest an beiden Armen, signalisiert mir auf diese Weise Bodenhaftung. Dann geht er in die Knie, vor mir, l├Ąchelt mir ins aufgel├Âste Gesicht, schiebt mir meinen Rock nach oben, zusammengerafft halte ich ihn, und er k├╝sst mich genau dort, wo es am meisten verlangt. Ich ber├╝hre seinen Kopf, lasse mich gehen, flie├čen, genie├če seine Hingabe. Mein Orgasmus ist kurz und sehr heftig, ich drohe zusammenzuknicken. Schnell ist er wieder oben bei mir, um mich zu halten. Ersch├Âpft und nur bei mir nehme ich nichts mehr vom Au├čen wahr, bin froh, dass er mich h├Ąlt, mir Sicherheit gibt. Ich atme tief, um wieder zu mir zu kommen. Er muss seine Brille putzen, sie ist total beschlagen.

Hand in Hand gehen wir zu seinem Wagen, wir reden nicht mehr viel, genie├čen diesen langen Moment danach in der feuchten Natur, wissen, dass wir es sind, dieses Paar, das Eros leben will und kann.

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Herz und Verstand

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Parsifal
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Liebe farbe,

ich lese selten ÔÇ×erotischeÔÇť Geschichten, weil ich meist im Voraus ahne, was mich erwartet. Aber Deine Geschichte hebt sich wohltuend von G├Ąngigem ab. W├Ąhrend ich las, dachte ich: hoffentlich wird nicht doch noch etwas ÔÇ×erforschtÔÇť, denn dann h├Ątte ich nicht weitergelesen. Erforscht wird in Dienstm├Ądchen-Erotik. Es ist ein Zeichen der Zeit, da├č das Prickelnde, das Noch-Nicht, das Erahnte wirklicher Erotik platter Abschilderung von Paarungsverhalten gewichen ist. Erotik braucht Phantasie; Rummelplatzfiguren gen├╝gt nackte Geilheit. Sie werden nie begreifen, in welchen Varianten Erotik sich mitteilen kann - ein ganzes Leben lang, auch wenn ÔÇ×nichts mehr gehtÔÇť.

Nur Dein Titel hat mich etwas irritiert ÔÇô aber da kommt der Moralist in mir durch. F├╝r mich ist das Ja zum Partner absolut, und da├č man sich gegenseitig darauf verlassen kann, ist f├╝r mich unabdingbare Voraussetzung f├╝r Gl├╝ck. Noch zu Kaisers Zeiten wurden 95 Prozent aller Ehen durch den Tod eines Partners beendet; und viele d├╝rften auch danach nicht wieder geheiratet haben. Sollten wir wirklich annehmen, da├č diese Menschen ungl├╝cklicher waren als wir? Ich glaube es nicht!

Liebe Gr├╝├če
Parsifal

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farbe
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Verlust an Werten

Liebe/r Parsifal,
herzlichen Dank f├╝r Deinen positiven Kommentar. Ich selber finde meine Geschichte in ihrer Darstellung und Einfachheit sehr gut.
Dein zweiter Absatz w├Ąre einen guten und langen Gedankenaustausch wert. Es ginge dabei um den Verlust an Werten, aber auch um diese Zeit, in der wir leben, Konsum, Austauschbarkeit, bis zur Unf├Ąhigkeit (Angst), wirklich zu l(i)eben.

Meine Geschichte hat ├╝brigens einen zweiten Teil, in dem es genau um das geht. Ich habe ihn nicht angef├╝gt, weil ich annehme, dass es den Leser wenig interessiert - fast ein "Happy End", wenn auch ein geladenes, trauriges.
Werde es mir nochmals ├╝berlegen.

Ein sch├Ânes Wochenende f├╝r Dich!
farbe


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Herz und Verstand

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Ralph Ronneberger
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Sorry - Ich hab Mist gebaut

Hallo farbe, Hallo Inu,

bei dem Versuch, Inus ersten Beitrag abzutrennen, ist mir ein schwerer Fehler unterlaufen. Alle nachfolgenden Kommentare sind ebenfalls mit im Papierkorb verschwunden. Ich wusste mir nicht anders zu helfen und habe sie einfach kopiert und hier in diese Antwort reingestellt.
Ich bitte nochmals um Entschuldigung.

Gru├č Ralph




Ver├Âffentlicht von Inu am 25. 10. 2003 11:34


Hallo Farbe

Man kann den Regen riechen und die prasselnden Tr├▓pfen auf der Haut f├╝hlen... Liebe im Regen! der Text hat etwas Beschwingtes, Leichtes, nach Sommer Duftendes. Du hast die ganze Atmosph├Ąre so gut her├╝bergebracht und auch die Erotik ist prickelnd und nicht allt├Ąglich beschrieben. Der Text hat mich bezaubert. Vielleicht ist da ein kleiner Funke Magie im Spiel?


Was aber immer besonders schwer ist, ist, einer solchen Geschichte einen Abschluss zu geben, der des Vorangegangenen w├╝rdig ist... und da st├╝rzt dieses magische Sommerereignis f├╝r meine Begriffe pl├Âtzlich zu sehr ins "Erkl├Ąrerische" ab und verliert an Leichtigkeit.



quote:
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Ich atme tief, um wieder zu mir zu kommen. Er muss seine Brille putzen, sie ist total beschlagen.

Hand in Hand gehen wir zu seinem Wagen, wir reden nicht mehr viel, genie├čen diesen langen Moment danach in der feuchten Natur, wissen, dass wir es sind, dieses Paar, das Eros leben will und kann.
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Ich w├╝rde das so schreiben:

Ich atme tief, um wieder zu mir zu kommen. Hand in Hand gehen wir zu seinem Wagen, schweigend jetzt und wissend, dass es f├╝r uns ganz bestimmt ein n├Ąchstes Mal geben wird. ( oder sowas ├Ąhnliches)

Was ich meine: ich w├╝rde das Brillenputzen weglassen und auch keinen so verschachtelten Schlusssatz nehmen.


Liebe Gr├╝├če

Inu




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Ver├Âffentlicht von farbe am 25. 10. 2003 12:03

werde ├╝berlegen

danke, Inu,
f├╝r Deinen positiven, kritischen und ausf├╝hrlichen Kommentar. So sollte es n├Ąmlich sein in der LL: Objektive Meinung und Hilfestellung (ist jedenfalls meine Meinung).

Bin zur Zeit im Garten am W├╝hlen, werde mir also sp├Ąter in Ruhe ├╝berlegen, ob und wie ich das ├Ąndere. Denn mir gefiel mein Schlu├č bisher ganz gut.

Sehr herzlich,
farbe
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Herz und Verstand


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Ver├Âffentlicht von Inu am 25. 10. 2003 13:39


Hallo,
tut mir leid f├╝r das Doppelposting. Wei├č nicht, wie es passiert ist, ich konnte es nicht mehr editieren, hatte aber Ralph Ronneberger eine online Nachricht geschickt, dass er es l├Âschen sollte und hoffe, es ist bald weg

Jetzt, wo ich Deine sch├Âne Geschichte zum zweiten Mal gelesen habe, sind mir ein paar Fl├╝chtigkeitsfehler aufgefallen, die solltest Du noch korrigieren!

Liebe Gr├╝├če
Inu

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Schakim

Wird mal Schriftsteller

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Hallo, farbe!

Du hast mich um eine Antwort gebeten. Nun, hier ist sie ...

"Liebe mit doppeltem Boden" ... Du schilderst eine ausgelebte Gef├╝hlsregung, wie sie wohl nicht so schnell wieder hingeschrieben werden kann. Ohne Schn├Ârkel, ohne ausschm├╝ckendes Beiwerk, sondern so realit├Ątsgetragen, dass man sich f├Ârmlich in die Protagonisten hineinf├╝hlen kann. Jedes Detail wird von Dir aufgegriffen. Wie die H├╝llen fallen, wie das Geschenk sorgf├Ąltig entdeckt werden will. Wieviel Z├Ąrtlichkeit legst Du in Deine Worte! Als m├╝ssten Sie nochmals erneut ber├╝hren ...

Zum Kommentar von Parsifal, zum zweiten Abschnitt, denke ich: Wenn man in christlichen Traditionen verankert ist, l├Ąsst es einem diesen Freiraum nicht zu, aus einer g├Ąngigen Partnerschaft auf ein Nebengeleise abzudriften. Ethisch undenkbar. Praktisch jedoch immer beliebter, denn die christliche Tradition verliert immer mehr an Wert. Heute werden viele Partnerschaften wie Firmengr├╝ndungn eingegangen. Man versucht es einmal und schaut, was dabei herauskommt. Die Partnerschaft muss ja nicht gleich "Konkurs gehen", sondern sie kann vielleicht wieder neuen Boden fassen. Den Freiraum, den sich Partner eingestehen, m├╝ssen die jeweiligen selber f├╝r sich suchen und finden. Was die Allgemeinheit denkt, muss f├╝r den einzelnen nicht stimmig sein. Wichtig ist doch, dass man sich wohl f├╝hlt, bei dem was man tut. Wenn man einen Schritt unternimmt, den man hinterher als "Bereuen" abtut, h├Ątte man ihn lieber unterlassen.

Bei Deiner Geschichte kommt mir dieser Gedanke nicht auf. Ich denke, die Protagonisten wissen, was sie tun und bereuen nichts ...


(Ja, und die Fl├╝chtigkeitsfehler, die w├╝rde ich nat├╝rlich ausmerzen. Aber jeder, der Deinen Text liest, sp├╝rt Deine innere Kraft und wird Dir diese Fehler verzeihen!)

Ich gratuliere Dir und w├╝nsche Dir einen sch├Ânen Sonntag!
Schakim
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┬ž┬ž┬ž> In jeder Knospe zeigt sich ein kleines Wunder beim Aufbl├╝hen <┬ž┬ž┬ž

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farbe
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Du musst das Leben nicht verstehen, Du musst es leben.

ganz in diesem Sinne antwortest Du,
liebe/r Schakim!
zu meiner Geschichte und zu dem durch Parcifal "aufgeworfenen Diskussionsthema".

Bei ersterer hielt ich doch sehr den Atem an. Denn mit so viel Verstehen und Intensit├Ąt hat mir noch nie jemand geantwortet. Danke! (werde heut abend auch die Fl├╝chtigkeitsfehler suchen)

Zum zweiten: ich stehe dazwischen (liegt wohl an meiner Generation, die sich nie genau definiert hat). Ich sehe und kenne das Tiefe, Tragende in der "alten", eher christlich gemeinten Tradition; sehe auch die Problematik, die sich dahinter ergeben kann (Verantwortlichkeit, Einschr├Ąnkung "auf Teufel komm raus"). Nach dem Ende einer 20j├Ąhrigen Ehe erlaube ich mir jetzt die Freiheit, die mir viel Neues er├Âffnet und oft zwischen Erstaunen und Schmerz wandert. Ich denke, es geht nicht nur darum, dass es mir damit gut geht, sondern auch dem Gegen├╝ber. In der heutigen Zeit der sog. "Unverbindlichkeit" ein ziemlicher Balanceakt.

Sch├Ânen Sonntag,
farbe
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