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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Erotisches
Eingestellt am 12. 04. 2006 22:48


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Brigitte Kimmerle
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Apr 2006

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Mann ... ist auch nur Mensch

Verdammte MĂ€nnlichkeit! Muss sie sich in hautengen Jeans so deutlich zeigen? Dazu die Hitze und der Schweiß. Warum will ich mich jĂŒnger machen, als ich bin? Sind nicht gerade diese Jahre die besten? Blödes Gerede.
Sechs Wochen ohne Frau. Seltsame Treue, obwohl sie mich verlassen hat. Geht mehr unter die Haut als gedacht. Vor Kollegen und SkatbrĂŒdern bin ich der liebestolle Junggeselle. Unmöglich zu trauern. Warum spiele ich nach außen den Macho? Innerlich bin ich weich, möchte mich ab und zu auch mal anlehnen und nicht immer nur StĂŒtze sein. Doch das Gesicht verlieren, geht gegen Gesetze meiner MĂ€nnerwelt.
Sie allein hat mich gekannt und durchschaut. Doch ich wollte die Rolle nicht aufgeben. Nun ist sie gegangen und ich leide. Es sind meine Eitelkeiten, die Höllenqualen durchleben. WÀre es anders, wenn ich Schluss gemacht hÀtte?
Hast du doch getan, oder nicht? Hast du sie nicht verletzt? Dabei waren wirkliche GefĂŒhle stĂ€rker gewesen. Steckt irgendwo in dir Angst vor Verlust? Vielleicht seit die Eltern bei einem Unfall ums Leben kamen. Alles was du liebst ist nicht von Dauer. Kurzbeziehungen, nur nicht binden, nicht einmal an ein Haustier. Jetzt und damals sind NĂ€chte wilde TrĂ€ume, verwĂŒhlte Laken und Angst.




Ein MĂ€dchen, ein Frau aufreißen? Ist es der Wunsch, der mich unruhig macht? Doch schon bei dem Gedanken Abwehr. Ich fĂŒhle mich ausgepumpt, als hĂ€tte ich eine Nacht lang geliebt. Muss ich zu einem Psychiater, in therapeutische Behandlung? Aber ich bin doch kein Spinner.
Plötzlich stehe ich vor deinem Haus. Licht fĂ€llt aus dem Geviert des Fensters, malt mir schreckliche Visionen. Du in den Armen eines anderen. Du, glĂŒcklich, voller Hingabe, ich einsam und verlassen.
Warum habe ich gerufen? Bin ich GefĂŒhlen willenlos ausgeliefert? Geht mir die Hitze unter die Haut oder bin ich RĂ€cher eigener UnzulĂ€nglichkeiten? Was tĂ€te ich jetzt mit einer Waffe? GĂ€be sie den weichen Knie Halt, wĂŒrde sie den Kloß in meiner Kehle auflösen, wĂŒrde ich sie benutzen? Und wann, gegen wen?
Du stehst da. Wortlos. In deinen Augen ... muss dieser bewusste Blick sein. Ich gehe auf dich zu ... Alle GefĂŒhle sind ausgelöscht und irgendwie neu.

Das geschah vor vielen Jahren. Irgendwann habe ich einmal ĂŒber diese GefĂŒhle gesprochen. In einer MĂ€nnerrunde. Heute wĂŒrde ich das nicht mehr tun. Geht doch niemanden etwas an.
Dabei Ă€ndert sich nichts in all den Jahren. Nur die Hosen sind nicht mehr so eng. Dieser Gedanke treibt mir ein leichtes LĂ€cheln ins Gesicht. Ich stehe wieder einmal vor einer TĂŒr und Fenstern und einer Erwartung von der ich nicht weiß, ob sei meinen WĂŒnschen stand hĂ€lt.
Ich liebe und ich lebe. Sollten meine TrĂ€ume in ErfĂŒllung gehen..., dann bin ich froh ein Mann zu sein.

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Josef Knecht
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Apr 2006

Werke: 5
Kommentare: 40
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Erotisches

Hallo Brigitte,
interessant finde ich an deiner Geschichte den mĂ€nnlichen Standpunkt von einer Frau geschrieben. Allerdings denke ich mir auch, dass es sich vielfach um Klischees handelt, denn ein Mann (z. B. ich) muss nicht immer den Macho spielen und auch den Wunsch, mich anzulehnen kann und möchte ich offen Ă€ußern.
Was mir noch nicht ganz klar ist, warum deine ErzĂ€hlung "Erotisches" heißt, denn von Erotik, wie ich sie verstehe finde ich in der ErzĂ€hlung nicht sehr viel.
Liebe GrĂŒĂŸe
Josef Knecht
__________________
GlĂŒck ist die grĂ¶ĂŸte Leistung des Menschen

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Brigitte Kimmerle
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Apr 2006

Werke: 20
Kommentare: 12
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Erotisches

Danke Josef Knecht fĂŒr Deine Nachricht.

Gut, dass Du Dich anlehnen kannst und kein Macho bist. Die Geschichte entstand vor gut 10 Jahren und sollte einen jungen Mann beschreiben, der auf der Suche nach sich ist, aber den Macho in Wirklichkeit nicht spielen will.

Die Überschrift, nun, das was die "engen Jeans" andeuten war mir wichtiger, als den "Zustand" des Verborgenen zu beschreiben. Und was sich im Innern abspielt, das Wollen, war mir in diesem Augenblick genug. Die HauptĂŒberschrift sollte "Mann ... ist auch nur Mensch" sein.

Herzliche GrĂŒĂŸe

Brigitte Kimmerle

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