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Leselupe.de > Gereimtes
Erotisches Heilen 5
Eingestellt am 18. 11. 2003 19:37


Autor
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Wilhelm Riedel
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2003

Werke: 73
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Du z├╝ngelst mich, Weib,
ich z├╝gle dich: Bleib!

Du streichelst mich geil,
ich fl├╝stre: Verweil!

Ich bei├če dich weh,
du schl├Ągst mich: Geh!

Du k├╝ssest mich wund,
ich knete dich rund.

Wir sto├čen uns hei├č,
wie's keiner nicht wei├č.
__________________
Wilhelm Riedel

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roland
???
Registriert: Aug 2003

Werke: 1
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Bravo Wilhelm,
wenn ich so dichten k├Ânnte!
Ich werde es auswendig lernen, es ist wirklich zu sch├Ân.
Abgesehen von Details (da├č mein Gebiss nicht so scharf ist, sondern mehr blaue Flecke setzt), bleibt es ein lebensvolles Gedicht und ein Spa├č dazu. Danke f├╝r die K├╝rze und den Witz im Wirklichen...
Gru├č von Roland
weiter:
die Szene verl├Ąuft von "ich", vom "du" zum "wir", wobei Du vielleicht am Anfang Dich noch ein weiteres Mal einf├╝gen k├Ânntest, wegen der Ausgewogenheit, auch in der Realit├Ąt... aber lang genug ist sie schon... nur ein Gedanke von mir...

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Schakim

Wird mal Schriftsteller

Registriert: Jan 2002

Werke: 3
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Hallo, Wilhelm!

Das Gedicht h├Ątte ich mir auch in "Humor" vorstellen k├Ânnen. Liebe sollte immer Spass machen ...

VG
Schakim
__________________
┬ž┬ž┬ž> In jeder Knospe zeigt sich ein kleines Wunder beim Aufbl├╝hen <┬ž┬ž┬ž

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Wilhelm Riedel
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2003

Werke: 73
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Lieber Roland,
du hast recht, der Wechsel von Ich und Du und der ├ťbergang zum Wir k├Ânnte besser strukturiert sein.

Danke f├╝rs Lesen und Kommentieren
Wilhelm Riedel
__________________
Wilhelm Riedel

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Wilhelm Riedel
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2003

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Hallo Schakim,
das mit dem Humor ist so eine Sache. Klar, das lyrische Ich steht schmuzelnd dar├╝ber. Aber es ist ja auch Gewalt in der Liebe, Schmerz zuf├╝gen.

Gr├╝├če
Wilhelm Riedel
__________________
Wilhelm Riedel

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Mirko Kussin
Foren-Redakteur
Manchmal gelesener Autor

Registriert: Jun 2002

Werke: 8
Kommentare: 501
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hallo wilhelm,
kann diesen text wirklich nicht so gut rezipieren, wie meine vorg├Ąnger, finde er hat gro├če inhaltliche schw├Ąchen dadurch, dass er in ein reimschema gepresst wurde; hat diesem text meiner meinung nach nicht gut getan...
aber jetzt mal vers f├╝r vers:

Du z├╝ngelst mich, Weib,
ich z├╝gle dich: Bleib!

diese doppelung "z├╝ngelst/z├╝gelst" ist gelungen und passt auch recht sch├Ân, aber wenn ich jemanden z├╝gle, sag ich dann zu ihm "bleib"? oder w├Ąre hier ein "bleib weg" nicht treffender gewesen?

Du streichelst mich geil,
ich fl├╝stre: Verweil!

der vers ist ok, auch wenn das "geil" nicht unbedingt zur wortwahl des restlichen textes passt...


Ich bei├če dich weh,
du schl├Ągst mich: Geh!

"ich bei├če dich weh" ist ziemlich hingebogen, damit es ins reimschema passt

Du k├╝ssest mich wund,
ich knete dich rund.

warum nicht du k├╝sst mich wund? was ist das ├╝berhaupt f├╝r eine grammatikalische form? konditional? hmm bin mit den fachbegriffen auf kriegsfu├č? auf jeden fall bekomme ich bei dieser form irgendwie ein ungutes gef├╝hl... klingt sehr komisch und nicht wirklich richtig... tja und "ich knete dich rund" puhh das klingt irgendwie nach "bunt hat nicht gepasst, hund auch nicht, dann nehm ich mal rund" passt aber auch nicht wirklich...

Wir sto├čen uns hei├č,
wie's keiner nicht wei├č.

k├Ânnte ein ganz guter schlu├č sein, allerdings gr├╝ble ich da seit gestern abend schon ├╝ber diese doppelte verneinung (keiner nicht)... mein gedankengang: niemand wei├č nichts, also im umkehrschlu├č wissen alle alles...

sorry das ich kein gutes haar an diesem text lasse, aber gereimte texte m├╝ssen hundertprozentig passen, damit sie wirklich gut sind, aber bei dir fehlen so ein paar prozent und sofort wirkt der text komisch... irgendwie ├╝ber┬┤s knie gebrochen..
liebe gr├╝├če mirko




__________________
"I am only what you made me - I am a reflection of you"
Charles Manson

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Wilhelm Riedel
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2003

Werke: 73
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Hallo Mirko Kussin,
danke f├╝r deine Kritik; sie hilft, den Text besser zu verstehen.
Zun├Ąchst eine allgemeine Bemerkung: Es geht um sado-masochistische Liebe, bei der das Gef├╝hl ├╝ber der Vernunft steht. Das dr├╝cke ich dadurch aus, dass Rhythmus und Klang den Sinn nach ihrem Schema formen. Insofern hast du grunds├Ątzlich den Vorgang richtig erkannt.
Nun zu den Einzelheiten:
1."ich z├╝gle dich: Bleib!" Z├╝geln hat hier die Bedeutung Fesseln. Z├╝gel anlegen. Die Frau wird zum Bleiben gezwungen.
2."Du streichelst mich geil."
Die Wortwahl passt mit anderen W├Ârtern aus der Sexszene zusammen: z├╝ngeln, bei├čen, schlagen, k├╝ssen, kneten, sto├čen.
3."Ich bei├če dich weh".
"weh" ist ein Pr├Ądikativum: Ich bei├če dich, so dass es dir weh tut. Wie: Du streichelst mich geil.
4."k├╝ssest" ist die alte Form der zweiten Person. Sie steht hier wegen dem Rhythmus.
5."ich knete dich rund". Rund sind die Formen der Frau: Pobacken, Br├╝ste, Arme, Beine. Ich knete sie so, dass ihre Rundungen immer st├Ąrker werden.
6.Die doppelte Verneinung ist im Lateinischen eine Bejahung, in der alten deutschen Tradition eine starke Verneinung.
Der letzte Vers ist fast ein Zitat: Das Lied "Kein Feuer, keine Kohle" endet: "als heimliche Liebe von der niemand nichts wei├č."

Das muss man nicht akzeptieren; aber auch Sao-Macho nicht.

Gr├╝├če
Wilhelm Riedel
__________________
Wilhelm Riedel

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