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Leselupe.de > Ungereimtes
Ersatz
Eingestellt am 23. 12. 2004 15:04


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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

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Ersatz

Der Wortspender stand im Raum.
F├╝r einen Euro.....
Aber das Fach Liebe war leer.
Ich hielt den Euro in der Hand.
Sehr geehrter
Gesch├Ątzter
Werter
das war alles noch vorr├Ątig.

Sollte ich niemals mehr von Liebe reden?

N├Ąhe
W├Ąrme
auch schon ausverkauft.
Vorweihnachtszeit eben.
H├Ąttest du mit deinem Euro fr├╝her
aufstehen m├╝ssen.
Ja, H├Ąme war auch noch da.

Aber ich meine es doch ganz aufrichtig.
Es gibt kein anderes Wort daf├╝r.
Zuneigung war noch da.
Na gut.....

Ich neige mich dir zu in aller.....
bis ich die Balance verliere.
Ich glaube nicht, dass du dir
das gew├╝nscht hast.

Aber nun habe ich nichts Anderes.




__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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bonanza
Guest
Registriert: Not Yet

ein netter versuch, vera. f├╝r den anfang nicht schlecht.
etwas lahm. und die bedeutung grinst zu breit in die
gegend.

bon.

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presque_rien
???
Registriert: Feb 2003

Werke: 200
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Liebe (ich meine, mit Zuneigung begr├╝├čte ) Vera-Lena,

ein wundersch├Ânes Gedicht! Ich finde es sehr r├╝hrend... zumindest mich ber├╝hrt es tief (wie so vieles, was du schreibst).
Ich finde, dass die Bedeutung nicht "zu breit in den Raum grinst" - der Stil passt perfekt zur Aussage: Hier geht es um aufrichtig sein wollen, um authentisch sein d├╝rfen (bzw. eben nicht), um seine Gef├╝hle aussprechen d├╝rfen (bzw. eben nicht) - um so frappante Dinge, die k├╝nstlich stilistisch zu verbergen unpassend w├Ąre. Direkt sein, ohne banal zu sein, ist die wahrhaft gro├če Kunst (die ich leider nicht besonders gut beherrsche).
Das Wort "Liebe" ist wirklich etwas besonderes. Man kann es noch so viel mi├č- aber doch niemals verbrauchen. Es bleibt was es ist und findet keinen "Ersatz". Mir f├Ąllt es immer noch sehr schwer, es auszusprechen - auch im dritten Beziehungsjahr. Und zu anderen Zeiten m├Âchte man es unentwegt sagen, als best├╝nde die Sprache nur daraus. In der Liebe gibt es einfach keinen Kitsch - nur in Gespr├Ąchen ├╝ber sie.

...

Ich habe ├╝brigens neben dem ganzen Schwafeln auch ein paar Anmerkungen zum Text! (Der Moderator packt entt├Ąuscht den Plauderei-Kn├╝ppel wieder weg)

Ersatz (eine tolle ├ťberschrift ├╝brigens)


Der Wortspender stand im Raum. (Meinst du es als Analogie zu "Ein Wort stand im Raum"? Ansonsten f├Ąnde ich den "Raum" ziemlich nichtssagend...)
F├╝r einen Euro..... (Das k├Ânntest du auch weglassen, denn du sagst ja sp├Ąter, dass du den Euro in der Hand h├Ąlst. Ich glaube, das w├Ąre ein Bisschen subtiler.)
Aber das Fach Liebe war leer. (Wie w├Ąre es mit: "Aber das (eine) Fach war leer."? Du sagst ja wiederum sp├Ąter: "Sollte ich niemals mehr von Liebe reden?" - das macht alles deutlich. Und zweimal deutlich finde ich zuviel ;-))
Ich hielt den Euro in der Hand.
Sehr geehrter
Gesch├Ątzter
Werter
das war alles noch vorr├Ątig.

Sollte ich niemals mehr von Liebe reden?

N├Ąhe
W├Ąrme
auch schon ausverkauft.
Vorweihnachtszeit eben.
H├Ąttest du mit deinem Euro fr├╝her
aufstehen m├╝ssen. (Ist das eine verborgene Frage? Wenn ja - warum verborgen? Wenn nein - was ich eher glaube - warum nicht: "(Du) H├Ąttest mit deinem Euro (schon) fr├╝her aufstehen m├╝ssen."?)
Ja, H├Ąme war auch noch da. (Das Fach wird nie leer, f├╝rchte ich ;-))

Aber ich meine es doch ganz aufrichtig.
Es gibt kein anderes Wort daf├╝r.
Zuneigung war noch da.
Na gut..... (irgendwie st├Âren mich hier die vielen P├╝nktchen, vor allem weil in der n├Ąchsten Zeile schon wieder welche sind.)

(und nun wird es wirklich gro├čartig - und f├╝r dieses Wort sei kein Ersatz akzeptiert )
Ich neige mich dir zu in aller.....
bis ich die Balance verliere. (
Ich glaube nicht, dass du dir
das gew├╝nscht hast.

Aber nun habe ich nichts Anderes.

Lieben Gru├č
von Julia

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