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Leselupe.de > Kurzprosa
Erstaunlich
Eingestellt am 14. 07. 2008 19:16


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arle
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Nun, da du mich so freundlich eingeladen hast, komme ich gerne.

Lehne ich mich zurĂŒck ins aufgeschĂŒttelte Kissen.
Nehme ich eine Scheibe hiervon, einen Bissen davon.
Streife ich durch deine RĂ€ume und betrachte jedes Bild - die Brille zurecht gerĂŒckt, um kein Detail zu verpassen.
BlÀttere ich stundenlang durch deine Alben voller Erinnerungen.
Möchte ich immer wieder dieselbe alte Platte hören, die erzĂ€hlt von TrĂ€umen und SehnsĂŒchten und Fragen und Trauer und Wut.
Werde ich dir tausend GrĂŒnde nennen, glĂŒcklich zu sein.

Nun, da du mich eingeladen hast, einen Blick in deine Seele zu tun, wirst du mich so bald nicht wieder los.

__________________
Am jĂŒngsten Tag, wenn die Posaunen schallen und alles aus ist mit dem Erdeleben, sind wir verpflichtet, Rechenschaft zu geben von jedem Wort, das unnĂŒtz uns entfallen. - J.W. Goethe -

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Pola Lilith
HĂ€ufig gelesener Autor
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Hallo Arle,

was ist hier fĂŒr uns Leser/innen erstaunlich?

Bitte um kurze, treffende Antwort - Merci.

Und: Was hat der Blick in die Seele gesehen, was dich veranlaßt, nicht mehr so schnell zu gehen?

Hier erfahren wir nichts.
Sollten wir aber, wenigstens nur andeutungsweise.

Meine ganz persönliche Meinung,

Gruß, Pola

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arle
Routinierter Autor
Registriert: Feb 2004

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Einen wunderschönen guten Morgen, Pola,

bei diesem forschen Ton bin ich fast versucht, mich gleich freiwillig in die Ecke des Klassenzimmers zu stellen. Und werde mich natĂŒrlich sehr bemĂŒhen, so "treffend" wie möglich zu antworten.

Kurioser Weise fand ich die prÀgnanteste Antwort hier (Zitat):

... nicht einsam
im Erkennen der Menschlichkeit ...

Diese Erkenntnis zum Beispiel finde ich persönlich zum Staunen, und kaum etwas anderes sagt meine kleine Momentaufnahme aus.

WĂŒrde der Titel lauten "Achtung, Leser, nun erstaune ich Euch aber mal", dann mĂŒsste ich natĂŒrlich anfangen zu erklĂ€ren und genau zu analysieren, was ich nun mit diesem oder jenem Wort gemeint habe. Der Text ist eine Innenaufnahme; er beinhaltet ein paar SĂ€tze, die mir (und vielleicht noch einer Handvoll anderer Leute) einfallen, wenn mir eine verwandte Seele begegnet - was ja nun nicht allzu hĂ€ufig vorkommt (Angebot, Gegenangebot, behalten wollen und eben Staunen). Er erhebt keinesfalls den Anspruch auf AllgemeingĂŒltigkeit.

Allein hier in der Lupe findest du massenweise solche Innenaufnahmen. Als Leser wirft man einen Blick darauf, reagiert je nach seelischer Konstitution und/oder Tagesform mal mit Desinteresse, mal mit HĂ€me, mal mit Verstehen und zieht weiter. "ErklĂ€ren" kann man so etwas in den seltensten FĂ€llen. Aber das weißt du als KĂŒnstlerin sowieso. Und irgendwie mag es mir gar nicht so recht gefallen, dass ich es hier trotzdem versucht habe.

Tut mir Leid, dass ich so gar nicht weiter helfen konnte. Trotzdem vielen Dank fĂŒrs Lesen und ein freundliches: avec plaisir.

arle







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Am jĂŒngsten Tag, wenn die Posaunen schallen und alles aus ist mit dem Erdeleben, sind wir verpflichtet, Rechenschaft zu geben von jedem Wort, das unnĂŒtz uns entfallen. - J.W. Goethe -

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Pola Lilith
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Feb 2008

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Hallo Arle,

sorry, ich wollte Dich nicht in eine Ecke des Klassenzimmers stellen!

Daß ich dazu gepostet habe, zeigt daß Dein Text bei mir angekommen ist (von der wenigen Zeit, die ich ĂŒberhaupt zum Lesen der Lupe aufwenden kann und möchte).

Angekommen, weil er leicht und "gefĂŒgig", also durchaus harmonisch, geschrieben wurde (mit kurzen, prĂ€gnanten SĂ€tzen).

"Der Text ist eine Innenaufnahme; er beinhaltet ein paar SÀtze, die mir (und vielleicht noch einer Handvoll anderer Leute) einfallen, wenn mir eine verwandte Seele begegnet - was ja nun nicht allzu hÀufig vorkommt"

Jetzt frage ich mich aber bezĂŒglich Deines obigen Argumentes, wo in Deiner "Innenaufnahme" eine "verwandte Seele" zum Ausdruck kommt. Wenn ĂŒberhaupt, dann ggf. i.d. alten Platte, die aber wieder so allgemein ist, daß ich auch hier eine "Seelenverwandschaft" suchen muß.

Ich habe immer noch keine Antwort von Dir erhalten und sehe in Deiner "Innenaufnahme" - Begegnung zweier verwandter Seelen - keine Verwandschaft, denn Bilder und Alben und Musik, die Du nicht einmal reduziert, sondern die von "allem" spielt - hat jeder und bringt mich somit zu keinerlei Erstaunem.

Der letzte Satz ist gut, bestimmt - und das Vereinnehmen einer Person gefÀllt bestimmt in diesen unsicheren, fast "besitzlosen" Zeiten vieler.

So könntest Du quasi auch nur diesen Satz allein schreiben, dann wÀre ich gespannt, wer was dazu postet.

in "konstruktivem GedÀchtnis", Pola

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