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Leselupe.de > Lektoratsforum
Erstkontakt mit Lektoren - Wie soll er sein?
Eingestellt am 04. 02. 2008 21:32


Autor
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Nina H.
???
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Ich habe im Laufe der ehrenamtlichen Lektorent├Ątigkeit f├╝r die LL sehr viele total nette Mails bekommen. Bei den meisten passt alles und ich freue mich ├╝ber den Kontakt.
Aber manchmal wundere ich mich schon ├╝ber die Leute!
Da gibt es Mails ohne Betreff, die ich erst aus dem Spamordner fischen muss.

Und dann hatte ich es auch schon ├Âfter, dass jemand geschrieben hat, als w├╝rde er einen Auftrag an einen Maschine geben. So ungef├Ąhr: "Ich habe da einen Text zum Lektorieren." Keine Anrede, keinen Gru├č, kein Name darunter.
Die meisten User schreiben ja fast zu h├Âflich mit einem "Sehr geehrte Frau Horvath", was nun wirklich nicht sein muss (aber auch nicht verkehrt ist), aber ein "Hallo Nina" sollte doch wohl drin sein, oder? Immerhin habe ich das Gef├╝hl, dass die Lektorenseite doch ├╝bersichtlich hergibt, an wen man da schreibt!

Neulich habe ich ein Mail bekommen, wo im Body gar nichts stand. Nur eben der Anhang und der Betreff "Lektorat". Was auch nicht gerade besonders vielsagend ist. Ich lektoriere immerhin inzwischen f├╝r zwei Verlage, verspreche auch manchmal wen in einem Forum, was zu ├╝bernehmen und bekomme auch immer wieder Lektorate von eigenen Geschichten, wenn diese ver├Âffentlicht werden sollen.

Also was ich mir in Hinkunft w├╝nsche:
Mails, mit aussagekr├Ąftigem Betreff, mit einem Mindestma├č an H├Âflichkeit (z.B. mit einem "Hallo" am Anfang) und einem Begleittext, in dem kurz und formlos geschrieben wird, woher derjenige meine Mailadresse hat und was er von mir m├Âchte.
Die Geschichte kann ruhig schon mal angeh├Ąngt sein. (Wie die einzelnen Lektoren das wollen, steht in deren Profil, manche m├Âchte das ja nicht.)

Nun meine Frage an die anderen Lektoren: Was w├╝nscht ihr euch beim Erstkontakt?
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jon
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So eine Mail mit "Betreff: Lektorat" und dann nichts drin au├čer einem Word-Dokument, das sich noch nicht mal ├Âffnen lie├č, hatte ich auch grade ÔÇŽ

Ich erwarte schon ein paar Zeilen, sehr gern mit Anrede, denen ich Entnehmen kann, was der Absender m├Âchte, was f├╝r eine Art Text es ist und wie lang der Text / die Textprobe etwa ist. Angenehm empfinde ich, wenn jemand fragt, ob ich grade Zeit f├╝rs Lektorieren habe, allerdings habe ich auch kein Problem damit Leuten, die davon ausgehen, das ginge so nebenbei, mitzuteilen, dass sie sich etwas gedulden m├╝ssen oder es besser gleich an anderer Stelle versuchen sollen.
Was mich ein bisschen ├Ąrgert, ist, dass vor allem bei Textproben aus Romanen dann oft mehr Seiten kommen, als avisiert waren ÔÇô meine Zusage richtet sich ja auch danach, ob die Zeit, die ich habe, nach meiner Erfahrung f├╝r einen 30-Seiter oder nur eine 5-Seiten-Story reicht. Zumal sich die Arbeit ja auch noch als umfangreicher als gedacht erweisen kann, wenn der Text recht viele zu "bemeckernde" Details enth├Ąlt ÔÇŽ


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Nina H.
???
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Umgekehrt finde ich es aber auch gut, wenn Lektoren, die keine Zeit haben, auch mal wieder ihr Profil editieren. Dann sparen sich die Leute dann das Anschreiben.

Aber ansonsten sind wir auch einer Meinung, was das Anschreiben betrifft. Von mir aus kann es ruhig formlos sein, aber es sollte halt herauskommen, was derjenige ├╝berhaupt will. Und ein "Hallo+Name" am Anfang und "LG+Name" am Schluss oder so was in der Art d├╝rfte auch bei Teenagern durchaus im Bereich der normalen Umgangsformen beim Nachrichten verfassen liegen. (Ich habe aber an und f├╝r sich die Erfahrung gemacht, dass H├Âflichkeit keine Altersfrage ist.)
Manche Leute bedenken ├╝berhaupt nicht, wie viele Mails da in einem Postfach zusammenlaufen und dass man auch nicht unbedingt raten will, was man da tun soll.
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michael birken
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Test

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michael birken
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Hallo und Tschuldigung,

die Angelegenheit mit dem "Test" habe ich soeben verursacht.

Zum Thema:
Nina, wenn jemand um Hilfe bittet, kannst du bereits bei einer Anfrage herauslesen oder herauserkennen, ob du dich auf eine regelrechte Zeitverschwendung einl├Ąsst.
"Ich h├Ątte da mal was zu lektorieren."
Wenn du so etwas liest, brauchst du gar nicht zu antworten.
Es ist so, dass der Erstkontakt mit Lektoren nicht ├╝berfallm├Ą├čig oder gar l├Ąssig ablaufen darf. Das hei├čt nicht, dass ein versch├╝chterter Bettelbrief herauskommen soll, sondern eine n├╝chterne und sachliche Anfrage. Die Regeln des Anstandes sollten selbstverst├Ąndlich sein.
Es verh├Ąlt sich doch so, dass Lektoren der Leselupe, die ihre zumeist kostenlosen Dienste abieten, selbst Autoren sind und schreiben. Sie wollen Schreibblockaden ├╝berbr├╝cken. Wer da als Autor glaubt, dass Nina, Jon oder ich Lektorierungsmaschinen sind und dies sinngem├Ą├č auch so r├╝berbringt, der hat dann eben abgegessen.
Das Beispiel, welches Jon kurz erl├Ąutert hatte, ist typisch negativ und kommt nicht selten vor. Eine nichtssagende eMail mit einem Datei-Anhang, der sich nicht ├Âffnen l├Ąsst ... Was soll denn das. Da hatte vermutlich ein Hahn gekr├Ąht. Hier w├Ąre es unsinnig, nachzufragen, um was es denn eigentlich geht.

Viele Gr├╝├če

Michael

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Nina H.
???
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Ich sehe schon, wir sind alle bisher in etwa einer Meinung gewesen. Klar, Bettelbrief braucht es keiner zu sein und auch nicht ├╝bertrieben h├Âflich (duzen darf durchaus sein, nachdem wir ja bei der Leselupe selbst auch alle per Du sind), aber eben den normalen Umgangsformen folgend.
Man sagt ja in der "realen Welt" auch nicht: "Ich habe da was f├╝r Dich zu tun" oder dr├╝ckt jemandem gar wortlos etwas in die Hand, sondern so was in der Art von: "Hallo, w├╝rdest Du bitte ..."

Aber ich achte an und f├╝r sich schon drauf, dass ich ├╝berall antworte. Sonst bin ich auch nicht recht viel besser als die Menschen, ├╝ber die ich mich beschwere. Ich weise aber dann schon drauf hin, was mich an der Kommunikation gest├Ârt hat bzw. wenn aus meinem Profil herauszulesen war, dass ich einen Text in der Art eben nicht mache. Oder nicht in der Art, wie der sich das w├╝nscht. (Ich biete z.B. keine Textanalyse von halbgaren Texten mit ignorieren der Tippfehler.)


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