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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Erwachen
Eingestellt am 09. 02. 2003 12:45


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Asfalon
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2003

Werke: 36
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Tja, was soll ich dazu nun gro├č sagen? Sagt mir bitte eure Meinung dazu - besonders nat├╝rlich zum Erz├Ąhlstil. Ich freue mich auf Kritik

Ich ├Âffnete langsam die Augen und wurde sofort wieder in das Schreckensszenario zur├╝ckgerissen. Es war kein Traum gewesen. Direkt vor mir erhoben sich die verkohlten und immer noch qualmenden ├ťberreste einer Mauer, welche fr├╝her einmal die Front meines Hauses dargestellt hatte. Blauer Himmel sickerte durch die g├Ąhnende Fenster├Âffnung und bildete einen krassen Kontrast zu den pechschwarzen Steinen der Wand. Sonnenlicht umriss scharf und glei├čend die unregelm├Ą├čigen R├Ąnder der Mauer und lie├č das Blut leuchten; das Blut auf meinem Oberk├Ârper ebenso wie die Lache einige Meter vor mir, die sich unter dem K├Ârper eines meiner ehemaligen Mitmieter gebildet hatte. Er lag auf dem R├╝cken, die Arme weit von sich gestreckt. Ein Felsbrocken aus der Mauer musste ihm das linke Bein abgetrennt oder zumindest zertr├╝mmert haben, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Mensch sein Bein auf diese Weise bewegen kann. Es stand von dem reglosen K├Ârper ab, war verdreht. Ich war fassunglos, einfach nur entsetzt. Ich kannte ihn nicht, hatte ihn nur einmal kurz gesehen; das machte es mir einfacher, diesen Anblick zu ertragen. Seine Kleidung war schwarz vor Ru├č, es fehlten St├╝cke seines Hemdes und die Hose hing nur noch in Fetzen an seinem Bein. Auf diese Entfernung hin und aufgrund meiner halb aufgerichteten Lage konnte ich keine Einzelheiten erkennen, doch sein mir zugewandtes Gesicht - sein Kopf lag auf der Seite - flehte mich still und aus vor Schmerz und Angst weit aufgerissenen Augen heraus an. Doch was sollte ich machen. Insgeheim begl├╝ckw├╝nschte ich ihn, denn f├╝r ihn war mit diesem Tod, so schmerzhaft und grauenvoll er auch gewesen sein mochte, das Schlimmste ├╝berstanden. Angesichts dieser schrecklichen Situation h├Ątte es f├╝r ihn nicht besser kommen k├Ânnen... [/justify]

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Quidam
Guest
Registriert: Not Yet

Ich ├Âffnete langsam die Augen und wurde sofort wieder in das Schreckensszenario zur├╝ckgerissen. Es war kein Traum gewesen<-streichen
Direkt vor mir erhoben sich die verkohlten und immer noch qualmenden ├ťberreste einer Mauer, welche fr├╝her einmal die Front meines Hauses dargestellt hatte.Nicht schlecht!
Blauer Himmel sickerte durch die g├Ąhnende Fenster├Âffnung und bildete einen krassen Kontrast zu den pechschwarzen Steinen der Wand. interessant. Allerdings finde ich "sickerde" und "g├Ąhnende" nicht so treffend. "bildete einen krassen Kontrast ist ├╝berfl├╝ssig, da dass im geistigen Auge des Lesers ensteht. Der will keine Erkl├Ąrungen.Sonnenlicht umriss scharf und glei├čend die unregelm├Ą├čigen R├Ąnder der Mauer und lie├č das Blut leuchten; das Blut auf meinem Oberk├Ârper ebenso wie die Lache einige Meter vor mir, die sich unter dem K├Ârper eines meiner ehemaligen Mitmieter gebildet hatte. gruselig.Er lag auf dem R├╝cken, die Arme weit von sich gestreckt. Ein Felsbrocken aus der Mauer musste ihm das linke Bein abgetrennt oder zumindest zertr├╝mmert haben, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Mensch sein Bein auf diese Weise bewegen kann. ? sprich: Das Bein wurde abgerissen? Dann kann er es nat├╝rlich nicht mehr bewegen. Ungl├╝cklich formuliert.Es stand von dem reglosen K├Ârper ab, war verdreht. Also doch nicht abgetrennt.Ich war fassunglos, einfach nur entsetzt. Ich kannte ihn nicht, hatte ihn nur einmal kurz gesehen; das machte es mir einfacher, diesen Anblick zu ertragen. echt?? Unfassbar.Seine Kleidung war schwarz vor Ru├č, es fehlten St├╝cke seines Hemdes und die Hose hing nur noch in Fetzen an seinem Bein. Auf diese Entfernung hin und aufgrund meiner halb aufgerichteten Lage konnte ich keine Einzelheiten erkennen, doch sein mir zugewandtes Gesicht - sein Kopf lag auf der Seite - flehte mich still und aus vor Schmerz und Angst weit aufgerissenen Augen heraus an. Doch was sollte ich machen. Insgeheim begl├╝ckw├╝nschte ich ihn, denn f├╝r ihn war mit diesem Tod, so schmerzhaft und grauenvoll er auch gewesen sein mochte, das Schlimmste ├╝berstanden. War er nun tod oder nicht? Entweder, er flehte dich an, oder er ist bereits tod.Angesichts dieser schrecklichen Situation h├Ątte es f├╝r ihn nicht besser kommen k├Ânnen...

Kein schlechter Beginn, aber dann schw├Ąchelst du und die Geschichte verliert sich ins Nichts. Es hat meiner Meinung nach kein richtiges Ende. Ausserdem bleiben viele Fragen offen, die eigentlich beantwortet geh├Âren: Was war passiert? Gasexplosion? Du beschreibst eine makabre Situation, aber was willst du damit sagen? Dass es besser ist, zu sterben, als Qualen durchleben, bis man wieder gesund wird?

*winke*
quid

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Asfalon
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2003

Werke: 36
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Danke f├╝r deine Meinung dazu und die ├änderungen. Vielleicht h├Ątte ich sagen sollen, dass es nur der Beginn einer Geschichte ist. Es geht noch weiter...

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Andrea
???
Registriert: Aug 2000

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Kommentare: 375
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Mir geht's ├Ąhnlich wie Quidam. Das abgetrennte oder auch nur verdrehte Bein macht wenig Sinn, ebenso das Flehen auf dem Gesicht des Toten am Ende. Au├čerdem bereitet mir die Vorstellung, da├č er seinen Mitmieter erst einmal gesehen hat, arge Probleme. Wohnt er noch nicht lange dort? Geh├Ârt er zur menschenscheuen Sorte?

Es ist nat├╝rlich sehr schwer, nur ├╝ber einen Teil einer Geschichte ein Urteil abzugeben, aber alles in allem w├╝rde ich dir raten (v.a. wenn die Geschichte nicht mehr allzu lang ist), lieber im Pr├Ąsens zu schreiben als im Pr├Ąteritum. Es klingt dann besser.

Und am besten - nat├╝rlich - setzt du die ganze Geschichte hier rein. Wir sind sogar f├Ąhig, l├Ąngere Texte zu lesen...

Gru├č
__________________
Andrea Rohmert

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