Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂŒssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92221
Momentan online:
541 Gäste und 15 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Gereimtes
Es gibt Gedichte, die braucht keiner
Eingestellt am 28. 11. 2010 19:44


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

Werke: 1536
Kommentare: 9781
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Walther eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Es gibt Gedichte, die braucht keiner:
Und dennoch schreibt sie immer einer.
Sie stehen erst auf weißen BlĂ€ttern,
Bevor sie laut in Foren schmettern,

Was keiner wissen will und sollte:
Zum Beispiel, dass er nicht mehr wollte,
Dass sie sich echauffierend schmollte,
Dass es sich auf dem Boden rollte,

Und das ganz laut und mit viel Dröhnen.
Man wĂŒrde sich daran gewöhnen,
Wenn wenigstens da Sprache wÀre
Und Poesie, das UngefÀhre

Der NĂ€herung in jener Richtung,
Wo etwas wÀre, das mit Dichtung
Ein wenig nur gemeinsam hÀtte -
Jetzt brauch ich eine Zigarette -

An Ähnlichkeit mit dieser Gattung!
Es fehlt an Hoffnung: Die Ermattung
Ergreift mich heftigst und zur GĂ€nze.
Entschuldigt, dass ich erstmal schwÀnze,

Ab heute und die nÀchsten Wochen.
Bei mir ist Sehnsucht ausgebrochen
Nach Versen voller Formvollendung,
Dem Ende aller Platzverschwendung!

__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


hans beislschmidt
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Dec 2010

Werke: 4
Kommentare: 27
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um hans beislschmidt eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Werther Walter,

auch das Nichtstun macht seine AusflĂŒge ins Unterbewusstsein und legt reimendes Zeugnis in die (Be)Gattung und die darauffolgende Ermattung gleich einem dĂ©ja vu. Bei der Vorstellung des auf dem Boden-Rollens bekomme ich eine leise Ahnung davon, wer und wie gerollt wird. Die Zeile selbst (Dass es sich auf dem Boden rollte) lĂ€sst mich jedoch zweifeln an den Tatbeteiligten, denn das „es“ will sich mir auf Anhieb nicht erschließen. In jedem Falle handelt es sich um ein purzelbĂ€umiges Miteinander, welches etwas mehr Differenziertheit verdient hĂ€tte.

Gern gelesen

Gruß vom Hans

__________________
Kunst braucht Freiheit

Bearbeiten/Löschen    


13 ausgeblendete Kommentare sind nur fĂŒr Mitglieder und nur mit eingeschaltetem Javascript erreichbar.
ZurĂŒck zu:  Gereimtes Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!