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Leselupe.de > Ungereimtes
Es ist dein Sanft
Eingestellt am 15. 12. 2003 21:47


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Mara Krovecs
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Es ist dein Sanft


Es ist die zÀrtliche Stille
um dich herum
die mich
deinen sanften Klang
atmen lÀsst

kein Auge
vermag so zu seelen
keine Lippen
so zu schmiegen
wie dein Sanft
das meinem Herzen
die Fenster geöffnet hat.





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blaustrumpf
???
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unsanft

Hallo, Mara Krovecs

So sehr ich das GefĂŒhl, das diesen Beitrag durchzieht, auf Grund eigener Erfahrung nachempfinden kann, so wenig mag ich mich an deiner Wortschöpfung "dein Sanft" freuen.

Dass ein Auge "seelen" kann, habe ich allerdings noch nicht erfahren. Nun gut, dichterische Freiheit darf meistens dann doch mehr, als es vorher fĂŒr möglich schien. Mein zur Symmetrie geneigtes GemĂŒt sehnt sich allerdings auch nach einer ausgeglicheren Form des Ganzen, wenn schon das eine große GefĂŒhl alles durchweht.

So, wie es ist, macht mir "dein Sanft" leider keine Lust auf Mehr. Das GefĂŒhl ist zwar groß und sicher auch tragfĂ€hig genug fĂŒr eine Liebe. FĂŒr das ganz besondere Gedicht reicht es mir jedoch bedauerlicherweise nicht.

Trotzdem schöne GrĂŒĂŸe von blaustrumpf
__________________
DafĂŒr bin ich nicht aus dem Schrank gekommen, um mich in eine Schublade stecken zu lassen.

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lapismont
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Hallo Mara,

warum vergleichst Du ĂŒberhaupt eine FĂ€nigkeit der Augen aller mit diesem ominösen Sanft?
Das ist fĂŒr mich ein unverstĂ€ndlicher Vergleich.
Zumal das "Seelen" recht heftig in der Bedeutung ist.
Wenn Du damit meinst, das die Augen der Spiegel der Seele sein sollen.
Es gibt ja nicht nur sanfte Seelen - oder?
Sind Seelen immer gut?


Was spricht eigentlich gegen das Wort Sanftheit?

cu
lap,
der aus unerfindlichen GrĂŒnden die ganze Zeit an Spaceballs denken musste


__________________
Kunst passiert.

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Mara Krovecs
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Hallo Blaustrumpf,

dass Du Dich an dem Wort „Sanft“ nicht erfreuen kannst, liegt in der Natur der Dinge, dass nicht jedem alles gefĂ€llt. Ich erfreue mich durchaus daran.

Seelende Augen habe ich mehrfach erfahren, mitten in mein Herz hinein.
Du selbst begrĂŒndest es auch schon, (dichterische Freiheit) fĂŒr mich eine kleine Freiheit, die ich mir aus meinen Welten einfach nehme.
Dass Dir das „Sanft“ keine Lust auf mehr macht ist völlig in Ordnung und kann ich gut akzeptieren; ich mag z.B. keinen Haferbrei
Mir gefÀllt mein Gedicht genau so wie es ist.;

Auch Dir schöne GrĂŒĂŸe Mara

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Mara Krovecs
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Immer noch

Hallo Lapismont,

NatĂŒrlich ist „seelen“ heftig in der Bedeutung, darum habe ich es mir ja ausgesucht.

FĂŒr mich ist dieses „Sanft“ so stark, so beeindruckend, dass ich etwas anderes Starkes dagegen stellen möchte; Sanftheit ist fĂŒr mich eher etwas, was man durch Taten belegt, "sie sprach mit einer Sanftheit", "sie bewegte sich mit einer Sanftheit", sie blickte sanft, usw. und außerdem das Wort ist fĂŒr mich irgendwie sehr weiblich.

Ein „Sanft“ ist fĂŒr mich etwas, das atmet , das sich um einen Menschen herum bewegt und mich diesen Menschen spĂŒren lĂ€sst, bevor er sich bewegt, bevor er etwas sagt .Und auch der Blick in seine Augen ist es nicht, den ich meine,( ja, Augen können fĂŒr mich wunderschön seelen, aber in finster seelende Augen schaue ich eigentlich nicht so gerne ) ich meine etwas um ihn herum.

Und wenn ich jemanden liebe, ist derjenige eben der Einzige und keine Seele auf der Welt kann da mithalten, mich derartig berĂŒhren.( Daher alle Augen)

Wie kommt man nach den ersten zÀrtlichen Zeilen darauf, dass plötzzlich alles ganz anders gemeint ist? Dass die Seele mit der ich vergleiche( denn das ist es was ich mache) möglicherweise auch finster sein könnte ( auch wenn selbst liebende Seelen mitunter garstig sein können)
Und was um Himmels Willen haben Spaceballs auch nur in der NĂ€he d i e s e s Gedichtes zu suchen ? *kopfschĂŒttel*
Deine unerfindlichen GrĂŒnde wĂ€ren möglicherweise interessant *staun*

Ich grĂŒĂŸe Dich aus dem Norden Mara

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Klopfstock
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo, Mara Krovecs

dieses "Sanft" ist eine wunderbare Wortschöpfung. Es klingt groß, nicht so niedlich und allerwelts wie "Sanftheit".
Und Du hast recht, das Wort "Sanftheit" klingt sehr weiblich
und da es sich hier um eine mĂ€nnliche Person handelt, die Du im Gedicht ansprichst, paßt diese Schöpfung "Dein Sanft"
einfach besser. Man spĂŒrt durch dieses "Sanft", daß
dieser Mann sehr behutsam, sehr fein im Umgang ist -
dieses "Sanft" klingt samtig, weich.....und trotzdem mÀnnlich.
Die zweite wunderbare Wortschöpfung ist "seelen".
"Kein Auge vermag so zu seelen" - das lebt, das sendet tiefe
Empfindungen aus.
NatĂŒrlich gibt es auch nicht so gute Seelen.
Wenn wir aber allgemein von "seelenvoll" sprechen, dann
meinen wir das positiv. Die Worte "man sei so voller Seele"
sind immer positiv zu verstehen gewesen - auch wenn wir
wissen, daß eine Seele mehr in sich birgt, als nur das Gute.
Deswegen verstehe ich Deine Schöpfung "seelt" auch
nur total positiv. Gerade die Zeilen "kein Auge vermag
so zu seelen" finde ich besonders stark - stÀrker, als
wenn man nur "kein Auge ist so seelenvoll" schriebe.
"Seelen" ist einfach tiefer und außerdem ist es phantasievoller .....
Mich spricht Dein Gedicht sehr, sehr an - und zwar
rundum, ohne Abstriche.
NatĂŒrlich ist alles Geschmacksache, höre ich schon
flĂŒstern - ja, das ist es in der Tat....und meinen
Geschmack hat dieses gedicht getroffen

Sende Dir liebe GrĂŒĂŸe
Klopfstock

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